Canda, eine junge Frau der obersten Kaste Ghans, wacht nach einem schrecklichen Albtraum auf und erkennt sich selbst nicht mehr im Spiegel: Es ist ihr Gesicht, das ihr entgegenblickt, aber etwas ist verloren gegangen. Ihr fehlt der Glanz, mit dem sie alle bezaubert hat. Und Tian, dem sie versprochen war, ist spurlos verschwunden ... Ihre eigene Familie verstößt sie und lässt sie wegsperren, doch Canda entkommt. Und trifft ausgerechnet auf die Mégana, die Herrscherin des Landes, die ihr einen erstaunlichen Handel vorschlägt: Sie stellt Canda einen Sklaven, den geheimnisvollen Amad, zur Seite, um Tian zu suchen. Doch der Preis, den Canda dafür zahlen muss, ist hoch, und ihre Suche führt auf ungeahnte Wege ...
Nina Blazon was born in Slovenia (the former Yugoslavia) in 1969. As a child growing up in the Bavarian town of Neu-Ulm, Nina enjoyed exploring the "forbidden" woods in search of dinosaurs, werewolves, and "monster deer" with the other children in town.
Given her taste for adventure and strange creatures, it is no surprise that Nina's favorite childhood books include the works of Astrid Lindgren (Pippi Longstocking) and The Neverending Story by Michael Ende. These books served as an inspiration to Nina as she began writing poetry and stage plays at the age of 13.
Despite a lack of encouragement from her parents, Nina pursued a work placement in journalism and began to further develop her craft. She credits the books of Theodore Sturgen as a major influence on her writing, and lives by her own advice of "Never forget your notebook!" as she often finds herself inspired by ordinary people doing everyday things.
In her novel The Pact of the Wolves (Spring 2008), Nina explores her fascination with secret societies, which she supplements with historic facts from a 17th-century German witch trial--two dark, mysterious topics that create an eerie backdrop for her cast of spellbinding characters.
Today Nina Blazon lives with her husband in Stuttgart, Germany--80 kilometers (50 miles) from the Black Forest. She enjoys traveling through Scandinavia, history, cinema, riding, and--undoubtedly--exploring the woods in search of dark creatures and bone-chilling adventures!
Canda soll mit Tian vermählt werden. So wurde es schon vor langer Zeit beschlossen, und Canda liebt Tian und freut sich auf den großen Tag. Doch in der Nacht vor der Hochzeit geschieht etwas, und plötzlich ist alles anders. Candas ganze Welt wird auf den Kopf gestellt, und Canda muss sich auf eine gefahrvolle Reise begeben. * Mein Leseeindruck: Nina Blazon hat in diesem Roman eine Welt geschaffen, die fantasievoller kaum sein könnte. Alles ist fremd und anders, und so habe ich ein bisschen gebraucht, mich hier zurechtzufinden. Die Figuren sind sehr schön ausgearbeitet und beschrieben, so dass ich mir ein gutes Bild von ihnen machen konnte. Besonders Canda macht zudem eine beeindruckende Entwicklung durch. Zu Beginn kam sie mir noch sehr "erhaben" vor, fast ein wenig überheblich und arrogant, was aber auch auf ihre Erziehung zurückzuführen ist, schließlich gehört sie zu den "Hohen". Doch im Laufe ihrer Reise, die sie zum ersten Mal überhaupt aus ihrer Stadt herausführt, lernt sie andere Menschen und Lebensweisen kennen, und sie wird immer nachdenklicher und irgendwie weicher. Das hat mir sehr gut gefallen. Gut gefallen hat mir auch der Schreibstil der Autorin. Leicht, locker, unkompliziert! So lässt sich das Buch relativ gut lesen, auch wenn ich manchmal mit der Fantasiewelt Schwierigkeiten hatte. Aber das liegt nicht am Buch, sondern eher an mir, da ich kein geübter "Fantasy-Leser" bin. Dennoch hat mir die Lektüre Spaß gemacht, einzig das Ende ging mir persönlich zu schnell. Es passierte so viel und vor allem gab es so überraschende Wendungen, dass ich ganz schön aufpassen musste, nichts zu "verpassen". Ich hätte mir am Ende zum Beispiel noch gewünscht, ein wenig mehr über die Beziehung von Canda und Tian zu erfahren, vielleicht eine Aussprache der beiden. Insgesamt gesehen hat mir das Buch aber wirklich gut gefallen. Es war schön, mal in eine gänzlich andere Welt einzutauchen!
Wow, hier hat Nina Blazon mal wieder Wunder gewirkt. Ein Buch voller Spannung, Überraschungen, Abwechslung und vor allem Fantasie. Man taucht in eine Welt ein die absolut original ist und umso interessanter. Schade, dass es nur ein Einteiler ist, die Geschichte hätte wirklich Potential für mehr. Ich finde es einfach immer wieder unglaublich was für eine gute Autorin Nina Blazon ist. Das darf sich wirklich Fantasy nennen.
Eine schmerzhaft schöne Geschichte über Vertrauen und Verrat, Freundschaft und Liebe, erzählt in einzigartiger Weise mit wundervollen Worten, die die Figuren so lebendig machen, dass man denkt man würde jedes ihrer Abenteuer, jedes Leid, jeden Kuss selbst erleben. Ich bin total ergriffen von diesem unglaublichen Buch, das so kitschlos und doch wunderschön ist und auch voller Überraschungen steckt. Raue Poesie unter goldenem Glanz. Absolute Topempfehlung!
Es ist der dritte Band der Autorin der in der Faunblutwelt spielt und ich bin wie jedes Mal total begeistert, mit welcher Vielfalt und welchem Geschick sie ihre Ideen zu einer so fein gesponnenen Wirklichkeit verstrickt und dabei eine bezaubernde Atmosphäre schafft!
Der Schreibstil ist wie immer wunderschön zu lesen, flüssig und mit vielen Metaphern gespickt. Dabei geht es mit einem guten Tempo voran, ohne sich in Details zu verlieren aber mit genügend Eindringlichkeit, um mich als Leser mitten hinein zu versetzen. Es hat regelrecht einen Sog entwickelt, dem ich mich kaum entziehen konnte!
Die Charaktere sind zwar aus dem typischen Muster, erhalten aber ihre ganz eigenen Note und die vielen leisen Zwischentöne haben mir besonders gut gefallen. Canda verändert sich auf ihrer Reise und macht eine erstaunliche Entwicklung durch, während die anderen Figuren durch ihr prägnantes Wesen überzeugt haben.
Hinter der Handlung steckt auch hier wieder eine tiefergehende Frage: nach dem Glück des Einzelnen und ob er es tatsächlich für sich gepachtet hat. Wir Menschen haben viele Gaben und erfreuen uns am Erfolg, gleich ob es um den zwischenmenschlichen, den beruflichen oder persönlichen Bereich geht. Aber darf man daran festhalten und sich über andere stellen und ihnen damit jegliche Chancen nehmen? Und wie sehr lassen wir uns davon täuschen und einschüchtern, von der Macht, dem Reichtum oder der Arroganz der vermeintlich "Besseren"? Mit offenen Augen durch die Welt zu gehen und hinter die Masken zu schauen ist nicht leicht, zeigt uns aber eine Schönheit, die reiner und ehrlicher ist als alles andere und die unser Herz berühren kann.
Das alles wird raffiniert und mit vielen phantastischen Elementen in die Geschichte eingebracht, die auch einige Überraschungen und gegen Ende eine gute Portion Spannung bereit hält. Ein wunderschönes und zu Herzen gehendes Lesevergnügen!
Als ich das Buch damals in der Buchhandlung gesehen habe, war ich so geflascht. Das Cover, der Titel, der Klappentext - alles deutete auf ein 5-Sterne-Buch hin. Und ich bin ehrlich gesagt ziemlich enttäuscht. Merkwürdigerweise kann ich nachvollziehen, wieso so viele dem Buch 5 Sterne gegeben haben. "Der dunkle Kuss der Sterne" hat nämlich locker das Potenzial dazu. Doch dieses Buch muss einfach für einen "funktionieren". Und das hat es leider für mich nicht. Der Weltenaufbau war für mich unstimmig, die Fantasieelemente fand ich blöd und die Charaktere konnten mich auch nicht so wirklich überzeugen. Der Schreibstil war jedoch ziemlich gut und die Charaktere haben sich entwickelt. Leider habe ich Ewigkeiten für dieses Buch bebraucht :(
Nina Blazon schafft es mit ihren Werken immer wieder neue faszinierende Welten zu erschaffen die man so noch nirgend entdeckt hat. Das schöne ist, dass man seine eigene Fantasie dabei benutzen kann. Ich wette bei jedem Leser sieht Ghan anders aus. Man kann sich beim Lesen eine komplett neue Welt erträumen und in ihr versinken. Ich liebe es.
Dabei helfen vor allem wieder die fantasievollen Worte und der wunderschöne Schreibstil von Nina Blazon. Ich habe ja schon oft geschrieben, dass sie eine einzigartige Schreibart hat und auch in "Der dunkle Kuss der Sterne" bleibt sie diesem Stil treu. Keiner schreibt so schön und fantasievoll wie Nina Blazon. Ihr merkt, ich komme aus dem Schwärmen gar nicht mehr raus.
Mit Canda haben wir wieder eine jugendliche, weibliche Hauptfigur, die im Laufe der Geschichte über sich hinaus wächst. Ich fand es irgendwie aber auch mal ganz nett, dass ich Canda nicht durchgehend sympathisch fand. Manchmal machte gerade ihre leicht naive Art sie einfach noch menschlicher.
Spannend war die Geschichte dann aber auch. Immer wieder wurde ich von überraschenden Wendungen überrumpelt und das Ende war vielleicht nicht ganz unvorhersehbar, aber der Weg dorthin hat mir wirklich gut gefallen.
Ich kann die Bücher von Nina Blazon jedem ans Herz legen, der gerne in fremde Welten taucht und für den es auch gerne mal ein wenig paranormal sein darf. Ich finde aber wirklich, dass Nina Blazon eine Autorin ist, der man eine Chance geben sollte.
"Der dunkle Kuss der Sterne" ist ein wirklich magisches Buch, das mich bis zur letzten Seite gefesselt hat. Nina Blazon schreibt wieder in ihrem einzigartigem Stil und die Geschichte bleibt durchgehend spannend. Der Leser entdeckt eine neue einzigartige Welt und kann dem Alltag wunderbar entfliehen. Dieses Buch ist wirklich ein wahres Leseerlebnis.
Canda, eine junge Frau der obersten Kaste Ghans, wacht nach einem schrecklichen Albtraum auf und erkennt sich selbst nicht mehr im Spiegel: Es ist ihr Gesicht, das ihr entgegenblickt, aber etwas ist verloren gegangen. Ihr fehlt der Glanz, mit dem sie alle bezaubert hat. Und Tian, dem sie versprochen war, ist spurlos verschwunden … Ihre eigene Familie verstößt sie und lässt sie wegsperren, doch Canda entkommt. Und trifft ausgerechnet auf die Mégana, die Herrscherin des Landes, die ihr einen erstaunlichen Handel vorschlägt: Sie stellt Canda einen Sklaven, den geheimnisvollen Amad, zur Seite, um Tian zu suchen. Doch der Preis, den Canda dafür zahlen muss, ist hoch, und ihre Suche führt auf ungeahnte Wege …
Meine Meinung
Wie sooft bin ich in der Buchhandlung zuerst durch das Cover auf das Buch aufmerksam geworden. Auch der Klappentext laß sich interessant. Und dann sah ich den Namen auf dem Cover: Nina Blazon. Bisher hatte ich nur "Faunblut" von der Autorin gelesen, aber dieses Buch konnte mich durch die ruhige, knisternde Atmosphäre überzeugen und für mich stand fest: ich muss auch dieses Buch unbedingt haben. Spontankäufe gehen mir bei selten gut aus, aber hier hat's mal funktioniert :D Denn ich bin durch das Buch geflogen und habe es trotz der über 500 Seiten auf einen Tag durchgehabt. Es ist eins dieser Bücher, zwischen dessen Buchdeckeln man versinkt und in eine komplett neue Welt eintaucht. Tatsächlich liest sich diese Welt hier wie ein Märchen aus 1001-Nacht. Aber mir hat die Umsetzung unglaublich gut gefallen :)
Canda - die Hauptperson - ist eine junge Moreno, ein Nachkömmling der Herrscherfamilie. Sie soll eines Tages ihren Geliebten heiraten und mit ihm zusammen die Stadt Ghan regieren. Anfangs hatte ich meine Probleme mit ihr, muss ich zugeben. Sie hat Gaben, auf die sich ihre Weltanschauung beschränkt. Alles geht von ihnen aus und sie lenken ihr gesamtes Denken und Handeln. Denn um eine Moreno sein zu können, muss sie perfekt sein. Dass sie das zu anfangs auch ist, wird dem Leser schnell klar und es fiel mir schwer, einen Zugang zu ihr zu finden. Doch als dann das undenkbare passiert und ihr Glanz verloren geht, sie all ihre Gaben verliert und ihre Familie sich von ihr abwendet, habe ich sie langsam liebgewonnen. Ab diesem Zeitpunkt geht es für sie nämlich wirklich darum, dass sie - von der eigenen Familie verstoßen - überlebt und sich auf die Suche nach ihrem Geliebten macht, der in jener Nacht auch spurlos verschwunden ist. Sie wurde greifbarer und als Leser merkt man dann ziemlich schnell, dass sie ein riesiges Herz besitzt und einfach ein freundlicher Mensch ist, was in ihrer arroganten Familie leider ziemlich fehl am Platze ist. War sie mir zu Anfang stellenweise wirklich zu naiv, entwickelt sie im Laufe der Handlung einen unglaublichen Willen, diejenigen zu beschützen, die sie liebt. Es hat Spaß gemacht mitzuerleben, wie sie sich von einer jungen Frau, die fest auf ihre Gaben vertraut zu einer starken Kämpferin, die langsam lernt, was im Leben wirklich wahren Wert hat, entwickelt hat und ich konnte einfach nicht anders, als sie ins Herz zu schließen. Ihre Entwicklung hat mir von allen Personen wirklich am besten gefallen und sie hat mich mitgerissen und mich ihre Geschichte nicht nur erleben, sondern fühlen lassen.
Amad - der männliche Protagonist erscheint zu anfangs wie der typische YA-Typ. Düster, undurchsichtig und oftmals recht unfreundlich. Ein Überlebenskünster, der rational denken kann. Man merkt, dass er nicht zufrieden damit ist, Canda auf der Suche nach ihrem Geliebten helfen zu müssen und sie selbst auch nur mit deutlichem Widerwillen erträgt. Und hier kommt der Humor ins Spiel. Dadurch dass sowohl Canda als auch Amad beide furchtbar stur sind, gab es desöfteren Streitereien zwischen den beiden. Und die waren jedes Mal wirklich göttlich zu lesen, ich hab mich prima amüsiert ;) Aber Amad ist noch mehr, als düster/undurchsichtig/stur. Er ist nicht frei, sondern ein Sklave und man merkt ihm an, dass er sich nach nichts mehr sehnt, als nach Freiheit und dass er Canda deswegen ihr Gejammere oft noch übler nimmt. Und ein männlicher YA-Protagonist wäre nicht eben dieser, würde ihn 1. keine mystische Aura umgeben, 2. für Herzklopfen sorgen, und 3. nicht auch ein dunkles Geheimnis haben, das man sich aber meistens nach fünfzig Seiten schon denken kann. Dieses 1x1 kann man ja inzwischen runterbeten. Na ja, hab ich gedacht, als ich anfangen hab zu lesen und dann zu dem Schluss gekommen bin...hier nicht. Natürlich weiß man, dass er etwas verbirgt, aber bis zum Schluss hab ich nicht mit dem gerechnet, was dann wirklich los war. Never :D Und genau das ist Amads Stärke: er bewahrt sich - im Gegensatz zu vielen weichgespülten YA-Helden - seine "Aura" (fast) bis ganz zum Schluss, es hat einfach Spaß gemacht (und mich einige Nerven gekostet) mitzuraten, was er Canda verheimlicht hat. Total süß fand ich, wie er ihr gegenüber langsam aufgetaut ist. Mit Betonung auf langsam. Denn es geschieht wirklich l-a-n-g-s-a-m, dafür gibt es jede Menge Momente, in denen bei den kleinsten Anspielungen beinahe das Herz aussetzt oder man die Chemie zwischen den beiden wirklich mit Händen greifen kann *-* Es war angenehm mal keine Lovestory zu lesen, bei der auf Seite 100 schon rumgeknutscht und sich die ewige Liebe geschworen wird. Dafür waren die Gefühle fast greifbar und konnten mich berühren, wie es selten eine Paarkonstellation schafft (und dabei verzichtet Blazon auf jeglichen Kitsch oder schon-tausend-und-einmal-gehört-Faktoren). Amad und Canda ergänzen sich gegenseitig einfach prima und sie gehören für mich zu einem DER Pärchen im YA-Genre. Und ich glaube, ich hab mich während des Lesens selbst ein kleines bisschen in Amad verguckt ;D
Da das Buch im Großteil der Geschichte von Canda und Amad und ihrer Reise erzählt, gibt es nicht sonderlich viele Nebenpersonen, die zu Wort kommen und auf die eingegangen wird. Aber auch diese paar, die existieren, wurden von der Autorin mal wieder mit viel Liebe gezeichnet. Am meisten hat mich natürlich Candas Geliebter Tian interessiert, den man ja nicht richtig kennengelernt hat. Er war anders als erwartet und leider, leider hat er mich nicht zu hundert Prozent überzeugt, dazu hat ihm einfach noch der ein oder andere Charakterzug mehr gefehlt. Er war nett, sympathisch, aber auch ziemlich blind. Ob seine Entscheidungen falsch waren oder nicht, darüber kann man sich streiten, aber ich für meinen Teil hab seine Reaktionen verstehen können, wenn er auch nie ganz mein Herz erreicht hat, nicht so wie Amad ;) Juniper hatte ich auch noch wahnsinnig gern, sie ist einfach eine starke Frau, dich mich wirklich mitreißen konnte, mich aber auch das ein oder andere mal überrascht hat. Bis zum Schluss hatte ich das Gefühl, dass eigentlich noch viel mehr in ihr gesteckt hätte. Und dann gibt es noch Kallas. Zu anfangs hab ich sie wirklich kurzzeitig gehasst, aber das...hat sich geändert. Und zwar als man dann herausgefunden hat, wer sie wirklich ist und was sie will. Ihre Identität kam für mich wirklich überraschend, weil ich nie - nie damit gerechnet hätte. Aber sie ist eben doch nur eine junge Frau, die sich nach dem sehnt, was ihr Herz will und ab da konnte ich sie einfach nicht mehr nicht mögen. Im Gegenteil, am Ende hatte ich sie dann eigentlich wirklich total liebegewonnen :)
Nina Blazons Stil zu schreiben hebt sich einfach von dem anderer Autoren ab. Sie schafft es immer wieder, in mystische, neue Welten zu entführen, aus denen man gar nicht mehr auftauchen möchte. Das Buch liest sich verträumt, fast verspielt, was vor allem an den oft wunderschönen Vergleichen liegt. Eins ist klar: Fantasy in dieser Form beherrschen die wenigsten Autoren und noch weniger schaffen es dann, das Prinzip auf so hohem Niveau umzusetzen. Hier ist es geglückt. Ich bin durch die Seiten geflogen und war vor allem am Ende fasziniert, wie die Autorin es schafft, alle Stränge der doch ziemlich komplexen und weitläufigen Handlung perfekt ineinanderfließen zu lassen. Ein Schreibtalent der Extraklasse. Und bestimmt nicht mein letztes Buch der Autorin ;)
Fazit
Wer eine Fantasygeschichte ganz weit ab des gängigen 0815-Klischees sucht, der wird von "Der Dunkle Kuss der Sterne" begeistert sein :) Überzeugende und liebevoll gezeichnete Charaktere, eine knisternde atmosphäre und viele dunkle Geheimnisse machen dieses Buch zu einem Leseabenteuer des ganz besonderen Art. Das Buch in einem Stichwort? Ganz klar: empfehlenswert ;D
5/5 Sternchen
(+ Bonussternchen*)
Zitat
Denn irgendetwas Schreckliches war mit Canda Moreno geschehen. Das, was mich ausmachte, war einfach verschwunden. Irgendetwas hatte den Glanz von meiner Haut genommen, den Klang aus meiner Stimme, die Stärke aus meinen Knochen und den Mut aus meiner Seele.
Obwohl dies erst mein zweiter Roman von Nina Blazon ist, würde ich trotzdem behaupten, dass ihre Bücher wirklich einzigartig sind. Denn »der dunkle Kuss der Sterne« sowie »Faunblut« sind Fantasy-Romane, die sich total von den anderen Büchern in diesem Genre abheben.
Der Weltenaufbau, das Magiesystem und natürlich der Plot wirklich sehr kreativ! Dadurch fiel mir aber auch der Einstieg ehrlich gesagt etwas schwer. Nach gut 50 Seiten hab ich mich dann aber zum Glück einigermaßen in der Welt eingefunden, auch wenn ich immer noch nicht ganz wusste, wohin die Reise gehen würde. Aber ich konnte mir gut vorstellen, dass diese episch werden könnte. Ich hatte so viele Fragen bezüglich ALLES und war gespannt, wie diese nach und nach beantwortet werden würden. Und von der ersten Hälfte des Buches war ich wirklich positiv überrascht und dachte, dass es eventuell sogar ein Jahreshighlight werden könnte. Und das obwohl ich mit keinerlei Erwartungen an das Buch herangegangen bin und vorher auch nicht den Klappentext gelesen hatte.
Nur leider kamen mit Voranschreiten der Handlung immer mehr Fragen auf, die nicht beantwortet wurden. Gleichzeitig wurde das Fantasy-Konstrukt immer komplizierter und verworrener, sodass es dann zu unrealistisch für meinen Geschmack wurde. Klar es ist Fantasy und da gibt's keine Grenzen, was die Kreativität betrifft, aber da bis kurz vor dem Ende NICHTS erklärt wurde, war mir das teilweise echt zu absurd.
Bereits ab der Hälfte des Buches hatte ich also die Lust an der Geschichte verloren, denn obwohl man mittlerweile wusste, was das Ziel war, war alles ab da so langatmig und langweilig, dass man eigentlich nur auf das Ende und der Auflösung aller Fragen wartete.
Was mich plottechnisch gestört hatte, war einmal der Grund für das Verschwinden ihres Verlobten (kein Spoiler: steht im Klappentext und passiert direkt zu Anfang). Mir ist spontan nur eine Idee eingefallen und diese war es dann natürlich, ich sag's mal so, ich war sicherlich nicht die einzige, die darauf gekommen ist. Mein zweiter Kritikpunkt wäre die Liebesgeschichte. Wir haben hier nämlich typisch YA zwei Boys zwischen denen sich die Protagonistin entscheiden muss und auch hier, war direkt zu Anfang der Geschichte ziemlich offensichtlich gewesen, wer der Glückliche werden wird.
Ich bin ehrlich gesagt, wirklich enttäuscht. Starker Anfang, mit einem schwachen Mittelteil und Ende. Die Auflösung war mir auch too much, nett gesagt. Man hätte das Buch lieber auf maximal 400 Seiten kürzen sollen und eine etwas weniger komplexe Erklärung liefern. Ich verstehe echt nicht, warum man diese Geschichte so strecken musste. An so vielen Stellen dachte ich mir, HIER kann man das doch gut beenden oder HIER, aber nein, es ging immer weiter und wurde dabei immer unnötig komplexer.
Lieb gemeinte 3 Sterne, da die Idee hinter der Geschichte wirklich kreativ war und das Potenzial auf jeden Fall da war. Aber vielleicht stufe ich es irgendwann auf 2 Sterne runter, denn Spaß an dem Buch hatte ich dann auch nicht mehr. Eine Empfehlung kann ich daher nicht wirklich aussprechen.
Mal wieder ein gutes Nina Blazon Buch mit einer sehr kreativen Idee. Es gab einige unvorhersehbare Wendungen und Spannung war die ganze Zeit über gegeben. Der einzige Kritikpunkt von mir ist, dass es ein paar Dinge gab, die nicht wirklich nachvollziehbar waren und sehr plötzlich kamen. Sonst eine Geschichte, die mich rundum gut unterhalten konnte.
„Ich lernte an diesem Tag tatsächlich eine Lektion: Er war keiner von uns, aber er besaß auch eine Gabe, die ebenso stark war wie jede einzelne von den unsren: Er konnte mit den Augen andrer sehen. Und er hatte mich schon in dem Augenblick durchschaut, als ich selbst nur ahnte, dass ich der Stadt nicht mehr ganz gehörte. Trotzdem hat er vor der Mégana geschwiegen." (S.175)
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Canda, eine junge Frau der obersten Kaste Ghans, wacht nach einem schrecklichen Albtraum auf und erkennt sich selbst nicht mehr im Spiegel: Es ist ihr Gesicht, das ihr entgegenblickt, aber etwas ist verloren gegangen. Ihr fehlt der Glanz, mit dem sie alle bezaubert hat. Und Tian, dem sie versprochen war, ist spurlos verschwunden … Ihre eigene Familie verstößt sie und lässt sie wegsperren, doch Canda entkommt. Und trifft ausgerechnet auf die Mégana, die Herrscherin des Landes, die ihr einen erstaunlichen Handel vorschlägt: Sie stellt Canda einen Sklaven, den geheimnisvollen Amad, zur Seite, um Tian zu suchen. Doch der Preis, den Canda dafür zahlen muss, ist hoch, und ihre Suche führt auf ungeahnte Wege …
Meine Meinung
Handlung/ Verlauf der Geschichte
Canda und ihre Familie gehören zu der obersten Kaste der Stadt Ghan. Sie besitzen besondere Gaben, durch die sie sich von den restlichen Menschen unterscheiden. Canda und ihr Verlobter Tian sind außerdem in dem Wissen erzogen worden, dass sie eines Tages über Ghan herrschen werden. Doch als Canda am Morgen ihres Hochzeitstages aufwacht, erkennt sie sich nicht mehr wieder. Ihre wichtigste Gabe, ihr Glanz, mit dem sie alle bezaubern konnte, ist verloren gegangen. Und als wäre das nicht schon schlimm genug, muss sie auch noch erfahren, dass ihr Verlobter Tian spurlos verschwunden ist. Als sie ihre eigene Familie verstößt und sie in das Haus der Verwaisten bringen lässt, bricht Canda Welt endgültig zusammen. Allerdings gelingt es ihr mit der Mégana einen Handel zu schließen: Sie soll sich auf die Suche nach Tian machen und ihn zurück nach Ghan bringen.
Ohne große Bedenken stürzt sie sich so in das wohl größte Abenteuer ihres Lebens, geleitet von ihrer Liebe zu Tian und der Hilfe des Sklaven Amad.
Von der ersten Seite taucht man in eine vollkommen neue und wirklich fantasiereiche Welt ab, aus deren Zauber man sich am liebsten gar nicht mehr befreien würde. Es gibt so viel zu entdecken bzw. erleben, aber auch für eigene Vorstellungen bleibt genug Platz übrig. Ich war sofort fasziniert und gefesselt von der Geschichte, sodass ich jedes Wort förmlich in mich aufgesogen habe.
Die Spannung baut sich relativ schnell auf und steigert sich zunehmend, was sich auch im weiteren Verlauf kaum geändert hat. Dafür gab es viel zu viele unerwartete Wendungen, Überraschungen, Situationen, in denen die Gefahr fast zum Greifen nah war, ruhige, romantische, ja sogar recht unterhaltsame Szenen. Die Geschichte ist wie eine Wundertüte…Ich wusste nie was mich als nächstes erwartet. Zwar habe konnte ich die ein oder andere Vermutung anstellen, doch grundsätzlich war es so, dass letztendlich alles ganz anders gekommen ist. Die vielen Fantasieelemente, ein Hauch Magie und ein fesselnde Erzählstil runden die Mischung absolut passend ab.
Auf den letzten 100 Seiten überschlagen sich die Ereignisse förmlich. Man fiebert ununterbrochen mit Canda mit bis die Geschichte mit einem atemberaubenden Showdown endet.
Schreibstil
Nina Blazon konnte mich mit ihrer Kreativität und ihrem Einfallsreichtum von sich überzeugen. Es ist unglaublich, was sie sich alles hat einfallen lassen. Angefangen bei den einzigartigen Settings, den interessanten Hintergründen, der Vermischung von geheimnisvollen Legenden mit der Wirklichkeit bis hin zu den verschiedenen und facettenreichen Charakteren. Ihr Schreibstil ist locker, flockig und lässt sich schön flüssig lesen. Ihre Wortwahl ist äußerst atmosphärisch und sehr ausdrucksstark, wodurch vor allem Gefühle besonders gut herüberkommen. Darüber hinaus beschreibt sie sehr detailliert, wodurch vor dem inneren Auge wunderbare Bilder erscheinen.
Charaktere
Canda war mir mit ihrer oberflächlichen, arroganten und selbstsüchtigen Art anfangs wirklich richtig unsympathisch. Sie hält sich für etwas Besseres und behandelt alle anderen, vor allem Amad, von oben herab. Im Laufe des Buches bekommt dieses Ich von ihr jedoch Risse, denn sie muss nach und nach erfahren, dass alles, was ihr bisher beigebracht wurde, nichts anderes als Lügen waren. So verändert sich auch ihr Blick auf die Welt und ihre Einstellung gegenüber ihren Mitmenschen. Dadurch, dass man als Leser erfährt, dass sie es gar nicht anders wusste, kann man ihr vorheriges Verhalten schließlich besser nachvollziehen. Zum Ende hin wächst sie fast über sich hinaus und ist mir doch noch richtig sympathisch geworden. Ich habe sie sehr gerne auf ihrem Weg begleitet.
Amad war mir mit seiner kühlen und abweisenden Art erst einmal auch alles andere als sympathisch. Das hat sich allerdings schnell gelegt, da ich ihn gut verstehen konnte. Bei jemandem, der sein Leben als Sklave verbringen muss, herrscht nun mal nicht Friede, Freude, Eierkuchen, vor allem nicht wenn man immer wie Abschaum behandelt wird. Außerdem hat mir gut gefallen, wie er Canda ab und zu seine Meinung gesagt und sie von ihrem hohen Ross heruntergeholt hat. Darüber hinaus überrascht er den Leser immer wieder mit seiner sanften Seite…
Mein Fazit
„Der dunkle Kuss der Sterne“ ist mein erstes Buch von Nina Blazon, das mich abgesehen von ein oder zwei Kleinigkeiten total begeistern konnte. Von Anfang an wird der Leser in eine einzigartige und faszinierende Welt entführt, die ihn bis zur letzten Seite mit seiner magischen Atmosphäre fesselt. Spannung baut sich relativ schnell auf und bleibt durchweg auf einem hohen Niveau. Die Gefahren, denen Canda und Amad ausgesetzt sind, waren manchmal zum Greifen nahe, aber es gab auch einige ruhige und sanfte Momente zwischen den beiden. Die Charaktere sind unglaublich facettenreich und machen im Laufe der Geschichte eine schöne Entwicklung durch. Abgerundet wird das Leseerlebnis von Nina Blazons wunderbaren Erzählstil, ihrem Ideenreichtum und ihrer Liebe zum Detail.
Zusammenfassung Die junge Canda ist mit vier Gaben gesegnet und soll mit Ihrem Versprochenen Tian zukünftig als Zweiheit über das Land Ghan herrschen. Doch in der Nacht vor Ihrer Hochzeit mit Tian erwacht Sie aus einem schrecklichen Albtraum. Nach dieser Nacht erkennt Sie sich selbst nicht mehr, ihre wichtigste Gabe, der Glanz wurde Ihr gestohlen und mit ihm wurde auch ihr Liebster entführt. Nachdem Sie nun nur noch drei Gaben hat, wird Sie von Ihrer Familie verstoßen. Die Mégana, die aktuelle Herrscherin des Landes bietet Canda einen Handel vor, welcher aber einen hohen Preis hat, von dem Sie nicht weiß, ob Sie ihn wirklich zahlen kann oder möchte. Die Mégana stellt Ihr den Sklaven Amad zur Seite, im Ihren Liebsten Tian zu suchen und Ihn, so wie Ihre verlorene Gabe wieder zu finden. Auf dieser Suche sieht Canda sich selbst, Ihr Land und die ganze Welt nach und nach mit anderen Augen.
Meine Meinung: Ich bin ein großer Fan von Nina Blazon und ihren Büchern. Beim ersten Buch von Ihr – „Faunblut“ – hatte ich erst etwas Schwierigkeiten in den Lesefluss zu kommen, aber später war ich ganz gefesselt von der Geschichte. Inzwischen habe ich schon einige Bücher von Nina Blazon gelesen, und Sie hat mich noch nie enttäuscht. Als ich erfahren habe, dass „Der dunkle Kuss der Sterne“ genauso wie „Ascheherz“ in der Faunblut-Welt spielt, war es für mich ein Muss auch in diese Geschichte aus dieser grandiosen und faszinierenden Welt einzutauchen. Bei den Büchern handelt es sich aber nicht um eine Reihe, jedes Buch steht für sich. Sie spielen lediglich in derselben Welt. Der Roman wird von Canda aus der Ich-Perspektive erzählt. Von der ersten Seite an, war die Story für mich fesselnd und ich wollte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Der Schreibstil von Nina Blazon ist sehr flüssig und entführt einen sofort in eine andere, fantastische Welt voller Abenteuer und Gegensätze.
Das Hauptthema liegt in der enormen Entwicklung von Canda. Zu Beginn ist Sie eine hochprivilegierte Stadt-Prinzessin aus einer der fünf höchsten Familien der, welche die zukünftige neue Herrscherin des Wüstenlandes Ghan werden soll. Sie strahlt Authorität aus und sieht selbst kaum Ähnlichkeiten zwischen sich und dem gemeinen Volk. Mit Ihrem Verlust einer Ihrer vier Gaben und nachdem Sie von Ihrer Familie verbannt wird verlässt Sie mit dem geheimnisvollen Amad zum ersten Mal in Ihrem Leben ihre Stadt. Sie macht sich auf der Suche nach ihrer Gabe und ihrem entführten Verlobten. Mit der Zeit wird Sie zu einer starken, unabhängigen jungen Frau, welche Ihre eigene Meinung hat, diese mit allen Konsequenzen vertritt und auf der Suche nach der Wahrheit ist.
Fazit: Ich habe es keine Seite bereut mich nach Ghan entführen zu lassen und zusammen mit Canda und Amad auf diese spannende Reise zu gehen. Jeder der Fantasy Stories mit ein wenig Romantik liebt, der wird auch „Der dunkle Kuss der Sterne“ lieben!
Канда принадлежит к элите, к высшей касте особенных людей, наделенных властью, внутренней силой, красотой и всевозможными дарами. Она не злая, нет, возможно, даже не зазнайка, просто не знает иной жизни. До поры, до времени.
Накануне собственной свадьбы она просыпается после жуткого кошмара и понимает: что-то не так. Произошло что-то страшное, необратимое... словно во сне ее лишили одной из конечностей, хотя вроде все на месте. И она больше не чувствует своего жениха, словно он... мертв? И окружающие ведут себя странно. Охранники принимают Канду за обычного человека, даже осмеливаются поднять на нее руку, сестра смотрит сочувственно, а родители запирают в доме и заявляют, что свадьба отменяется.
И только посмотрев в зеркало, Канда понимает, в чем дело. Она лишилась своего блеска. Чего-то, что не поддается описанию, но составляло саму ее суть. Без этого она поначалу даже не узнает себя. Обычная. Тусклая. Никакая.
"Лучше бы ты умерла", - говорят близкие. Позор семьи. Низшая. Вдобавок ко всему, Тиана, жениха Канды, похищают из самого защищенного здания в городе.
С этого начинается история героини. Невероятное путешествие в компании раба Амада в поисках жениха и утерянной силы, в итоге закончившееся обретением себя и настоящей любви.
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Что сказать... Я в восторге от героини. Нет, большую часть времени она была мне не совсем приятна, но... Смотрели фильм "Грань будущего"? Вспомните персонаж Круза. Поначалу он трусоватый человек, обыкновенный, со своими пороками, недостатками и заморочками. Нифига не спаситель мира. Но под воздействием обстоятельств меняется, становится настоящим героем. По-моему, вот такой рост, такие перемены и есть самый главный показатель качественного произведение, будь то кино или книга.
Вот и Канда поначалу истинная принцесса. Она хорошая, но воспитание и власть не могли не сказаться на характере. Во многом она наивна, местами высокомерна, порой глупа. Но по мере повествования открывает в себе и окружающих все новые грани. Что касается Амада... он замечательный. Серьезный, вдумчивый. Я не очень люблю истории про рабов, но здесь все подано качественно и интересно.
В романе поднимаются извечные вопросы о том, что есть истинная красота, внутренняя сила, любовь и дружба. Единственный недостаток, на мой взгляд, немного затянуто. Немцы, они такие немцы...
Der Schreibstil war mal wieder wirklich super und hat mich sofort gefangen genommen! Auch die Charaktere waren gut ausgearbeitet und nicht nur Schmenhaft vorhanden sondern hatten Persönlichkeit und ihre eigenen Geschichten.
Auch wenn ich zu Anfang etwas Schwierigkeiten hatte in das Buch hinein zu kommen: als ich einmal in der Geschichte drin war lief alles Glatt und ich konnte das Buch genießen. Trotz allem hat das Buch überhaupt nicht die Wendungen genommen die ich erwartet hatte und hat mich immer wieder mit Plot Twists und neuen Ansichten/Entdeckungen überrascht. Das hat mir wirklich gefallen.
Ebenfalls vorhanden ist, die mir so wichtige, Charakterentwicklung. Dies sieht man vorallem bei Canda, welche alte Ansichten ablegt und lernt die Welt oder ihre welt mit neuen Augen zu sehen und zu erkunden.
Nina Blazon wrote "romantasy" when that genre didn't even have its own name yet. And she is definitely good at it. Captivating journey of a strong heroine, lovely discriptions and a swoonworthy love interest.
Einfach nur klasse! So eine vielschichtige Geschicht die sich in Kombination mit einem tollen und fesselnden Schreibstil einen Platz ganz oben in meinen Jahreshiglights gesichert hat
Wow, dieses Buch hat mich wirklich überrascht. Ich bin gefühlt durch die Geschichte geflogen und habe die über 500 Seiten in nur knapp 2 Tagen gelesen.
Anders als der fürchterlich kitschige Titel vermuten lässt, handelt es sich hier um ein wirklich gutes und toll erzähltes Jugendfantasybuch. Blazon hat einen sehr bildhaften, stimmungsvollen Erzählstil, der mich regelrecht eingesogen hat.
Die Geschichte und Charaktere fand ich im Großen und Ganzen gelungen. Es gab das ein oder andere typische YA-Stereotyp, aber es hielt sich im Rahmen.
Blazon hat mich definitiv positiv überrascht und ich kann mir durchaus vorstellen, bald noch mehr Bücher von ihr zu lesen.
3,5-4 Es hat sich manchmal so gezogen, aber eigentlich mochte ich die Geschichte und die Welt echt gerne. Vielleicht hätte es der Story gut getan, sie auf zwei Bücher aufzuteilen
In dem Buch in dem es sich rund um träumen dreht, deutete schon das Cover darauf hin. Es ist einfach traumhaft schön! Ich denke als Taschenbuch sieht es nicht so gut aus, aber so ist es einfach perfekt. Besonders die Sterne die auf Buchrücken, Buchcover und Buchrückseite zu finden sind, gefallen mir sehr gut. Auch die Kapitel sind sehr schön unterteilt, außerdem ist das ganze Buch in vier Teile unterteilt. Die Kapitelüberschriften sind in der gleichen Schrift wie der Titel des Buches am Cover. Um zu sagen welcher Teil im Buch mir am besten gefallen hat, nenne ich sofort den ersten. Denn, da war die Geschichte noch am lebendigsten. Ich fiel sofort in den sanften Sog der mich in das Buch zog und genoss den wundervollen, wortgewandeten Stil der Autorin Nina Blazon. Sie benutzt sehr viele Synonyme, umschreibst Situationen sehr wortreich und zaubert viele schöne Sätze, die beim vorlesen auf der Zunge nur so zerfließen. Das passt natürlich perfekt in die orientalische Liebesgeschichte von Canda, der Prinzessin deren Prinz plötzlich entführt wird. Sie macht sich auf die Suche nach Tian, begleitet wird sie dabei von dem Sklaven Amad.
Canda war für mich ein einziges Fragezeichen. Ich konnte das Mädchen einfach nicht begreifen und mir kein richtiges Bild von der Prinzessin machen. Ihre Reaktionen waren teilweise sehr unnachvollziehbar und trotz Argumentation von der Autorin, konnte ich innerhalb der 500 Seiten keinen Charakter für Canda finden. Es schien als würden sich die Prinzipien, Charakterzüge und vorallem Wünsche und Ziele immer wieder ändern und dies völlig unnachvollziehbar. Für mich, war sie als Protagonistin völlig deplatziert, da man durch ihre komplizierte Art keinen Draht zu ihr findet und es somit nicht leicht fällt der Geschichte zu folgen. Viel besser gefiel mir da Amad. Er ist eher still, zurückhaltend aber intelligent. Ein einfach gestrickter Charakter, zu dem ich schnell einen Bezug fand. Die Spannung war in diesem Buch eine sehr wechselseitige Geschichte. Das Buch war einfach viel zu lang, immer hatte ich schon das Gefühl ich würde jetzt schon auf das Ende zu steuern und dann baute die Autorin noch eine Wendung ein und verlängerte das ganze um ein Stück. Zweimal ist mir das aufgefallen. Vor dem „Schluss“ erhöht sie die Spannung und nachdem man merkt dass es noch nicht aus ist fällt sie wieder. Will die Autorin damit mehr Spannung aufkommen lassen? Ich hatte eher den Eindruck dass sie schon immer enden wollte und dann aber fand dass es zu kurz war UND noch einen Teil drangehängt hat. Leider sind diese Teile sehr langweilig gewesen und der schöne Schreibstil, der mir am Buch wohl am besten gefallen hat, konnte mich auch nicht mehr ans Buch fesseln.
Das schöne verträumte Cover täuscht nicht – eine ruhige, vor sich dahinplätschernde Story. Meiner Meinung nach ist das Buch einfach viel zu lang und die Autorin hat den richtigen Schlusspunkt versäumt und das Buch mit zu vielen Worten gefüllt. Das Beste an dem Buch war definitiv der schöne Schreibstil, passend zum Inhalt erstellte er eine orientalische, romantische Atmosphäre. Handlung und Protagonisten konnte mich leider nicht richtig überzeugen.
Eigentlich sollte heute der glücklichste Tag meines Lebens sein. Ich hätte aufwachen sollen und in den Armen meines Liebsten seit unserer Geburt die Zweiheit eingehen. Alles hätte wunderschön und unvergesslich sein sollen.
Obwohl … unvergesslich wurde dieser Tag dann doch. Nur leider nicht so, wie ich es mir gewünscht habe. Denn mein Licht, mein Glanz, wurde mir geraubt und auch mein zweites Ich, meine andere Hälfte, wurde entführt.
Wie konnte all das nur geschehen? Womit habe ich das nur verdient? Oh ihr Sterne … helft mir doch!
Meine Meinung | 私議 |
Ich habe ja schon einige Romane aus der Feder von Nina Blazon gelesen, aber was die Autorin mit diesem Roman geschaffen hat, übertrifft noch einmal alles Dagewesene. Sie wusste schon immer, wunderbare, eigene Welten zu erschaffen, die aus einer Phantasie geboren wurde, die es vorher einfach noch nicht gab und für dieses Talent bewundere ich Nina Blazon wirklich.
In ihrem neuesten Werk wird eine Welt, vor allem aber eine ganz besondere Stadt zum Leben erweckt, die mich trotz anfänglicher Schwierigkeiten (ich weiß nicht warum, aber das erste Kapitel von Nina Büchern verwirrt mich immer xD) sofort in ihrem Bann hatte. Ich liebe ihre Ideen einfach und es ist immer wieder fasziniert, wie gekonnt sie diese in eine spannende und packende Geschichte verpackt.
Doch auch ihre Charaktere wachsen einem ungemein ans Herz und sind wirklich vielschichtig und oft nicht zu durchschauen. Gerade dieser Aspekt macht für mich auch diesen Roman aus. Nicht nur, dass man unbedingt wissen will, was mit der Protagonistin geschehen ist und was es mit der Stadt und der Welt auf sich hat, nein, man fiebert auch regelmäßig mit den Charakteren mit und fragt sich oft, welches Spiel sie eigentlich wirklich spielen.
Fazit | 落着 |
Kurz um, ich bin wirklich begeistert und kann an diesem Roman wirklich nichts aussetzen. Für mich stellt »Der dunkle Kuss der Sterne« bislang ihr bestes Buch dar und ich freue mich schon auf ihren nächsten Roman, der ja bald erscheinen wird.
Für mich erschafft Nina Blazon Welten, die so noch nie dagewesen waren und ihre Ideen sind jedes Mal anders, frisch und vor allem voller Magie und Ideenreichtum. Wer diese Autorin und ihre Werke noch nicht kennt, hat wirklich etwas verpasst und sollte sich sofort dran setzen, ihre Werke zu verschlingen.
Ein ganzer großer Star in der phantastischen Literaturwelt!
Mal wieder ein sehr gutes Buch, das durch Schreibstil und Kreativität überzeugt. Wie sonst auch bei ihren Büchern fand ich die Welten und die Idee der 'eingeschlossenen Gaben' sehr gut. Es zeigt auch, als wie selbstverständlich wir vielleicht manche Privilege von uns nehmen. Vorallem als Candas Gaben in Menschengestalt auftauchten und sie zusammen gekämpft haben, war ich sehr beeindruckt. Candas Entwicklung war mir jedoch etwas zu stereotypisch, ich hätte gerne mehr in die Tiefe gesehen (das gilt für alle Charaktere). Amad war in all seiner Wildheit eine Verlockung und ihr erster Kuss war sehr überraschend aber super! Die Problematik im Buch kann man auch auf heute beziehen: Wer ist man ohne Statussymbole? Was macht einen aus? Das Buch lädt dazu ein sich neu zu entdecken und nicht mit dem Strom zu schwimmen, sondern sich selbst zu definieren.
Mein liebstes Zitat: "Nur wir bleiben dieselben, erstarrt in dem, was wir immer schon taten. Wir benehmen uns wie Blinde, die nicht sehen, dass die Welt eine andere geworden ist und machen weiter wie bisher. Das ist der Widerspruch. (...) Es ist, als hätte Amad Licht in einem dunklen Raum angezündet. Nur dass uns bis dahin gar nicht klar gewesen war, dass wir im Dunkeln sitzen."
(Den ersten Teil könnte man auch auf die heutige Umweltproblematik beziehen)
This entire review has been hidden because of spoilers.
Ich habe schon einige Bücher der Autorin gelesen und muss sagen, dass mir ihre Art zu schreiben so gut gefällt dass ich mir immer wieder neue wie alte Geschichten von ihr besorge und inhaliere. Dieses Mal ein Buch, welches schon etwas länger auf dem Markt ist und ein kleiner Brillant der Autorin ist. Schon Nadine von Selection Books hatte mir gesagt, dass sie dieses Buch liebt und ich verstehe sie total. :)
Die Autorin schreibt fließend, bildhaft, mit einer ganzen Menge Fantasie und sorgt für eine spannende wie gefühlvolle Reise zu sich selber.
Canda ist eine Hohe und so benimmt sie sich leider auch. Aber was will man machen, wenn man so erzogen wird. Doch gleichzeitig merkt man, dass in ihrem Gemüt noch mehr steckt. Hinter den ganzen Fassaden steckt eine vielleicht nicht furchtlose, aber starke und kämpferische Persönlichkeit. An ihr hat mir besonders gut gefallen, dass sie lernt, sich weiterentwickelt und sich nicht sofort komplett verschließt wie eine Prinzessin. Sie hat ein Herz und weiß es zu gebrauchen.
Amad ist ein geheimnisvoller, starker und dunkler Zeitgenosse und dennoch lässt er nicht nur Candas Herz höher schlagen. Er ist offenherzig, tückisch und sorgt dennoch gleichzeitig für einen aufgeweckten und erheiternden Paart in der Geschichte. Er kann der gradlinige und böse Zeitgenosse sein, aber gleichzeitig ist er eine offene und herzliche Persönlichkeit. Ich mochte ihn sehr gerne, auch weil noch so viel mehr hinter seiner Maske steckt. :)
Die Grundidee der Geschichte erfährt man erst nach und nach innerhalb der Geschichte und ich persönlich finde sie genial. Wirklich genial und für mich mal etwas komplett neues und faszinierendes. Die Autorin hat etwas geschaffen, dass nachdenklich macht und gleichzeitig dafür sorgt das es in den Händen kribbelt und man es gerne auch mal kennenlernen wollen würde. :D
Die Umsetzung der Geschichte ist meines Erachtens perfekt gewesen. Wir beginnen spannend und mit vielen Fragen, Geheimnissen und Verwirrungen und Enden mit vielen Aufklärungen, Hoffnungen, Verzweiflungen und der Möglichkeit der eigenen Ausbauung des Endes. Die Autorin versteht es den Leser, in diesem Fall mich, vom ersten bis zum letzten Moment an die Geschichte zu binden.
Sie versteht es Neben- wie Hauptcharaktere glühen zu lassen, als Freunde zu konzipieren, sodass man regelrecht mitfiebern muss und darauf hofft, dass letzten Endes alles gut wird. Auch die Wesen innerhalb der Geschichte, die Welt und Entwicklungen wurden präzise, wenn auch nicht übertrieben aufgezeigt. Man konnte sie sich vorstellen, ohne das man überrollt wird.
Die Entwicklung selber war spannend, amüsant, interessant, verwirrend und liebevoll. Die Autorin schafft es viele Gefühle mit einzubinden, unvorhersehbare Wendungen einzubauen und dafür zu sorgen dass man regelrecht mitgefiebert hat.
Definitiv eine Geschichte, die ans Herz geht, die im Gedächtnis bleibt und dafür sorgt dass man manche Dinge doch wieder ein bisschen mit anderen Augen sieht. Wundervolle Geschichte, die mich vollkommen von sich überzeugen konnte.
Mein Gesamtfazit:
Mit „Der dunkle Kuss der Sterne“ hat Nina Blazon mich begeistert, sowie gefühlsbeladen und fasziniert zurückgelassen. Sie konnte mich mit starken und bleibenden Charakteren, aber auch eine genialen Geschichte überzeugen. Meines Erachtens ist es ein geniales Buch, welches man dringend gelesen haben sollte. :)
Eine Moreno berechnet Chancen, blickt voraus und spricht als Letzte. Niemals lässt sie sich in die Karten schauen. Seite 280
Ein kleiner Einblick in den Klappentext: Die finstere Vergangenheit der Macht
Canda, eine junge Frau der obersten Kaste Ghans, wacht nach einem schrecklichen Albtraum auf und erkennt sich selbst nicht mehr im Spiegel: Es ist ihr Gesicht, das ihr entgegenblickt, aber etwas ist verloren gegangen. Ihr fehlt der Glanz, mit dem sie alle bezaubert hat. Und Tian, dem sie versprochen war, ist spurlos verschwunden … Ihre eigene Familie verstößt sie und lässt sie wegsperren, doch Canda entkommt. Und trifft ausgerechnet auf die Mégana, die Herrscherin des Landes, die ihr einen erstaunlichen Handel vorschlägt: Sie stellt Canda einen Sklaven, den geheimnisvollen Amad, zur Seite, um Tian zu suchen. Doch der Preis, den Canda dafür zahlen muss, ist hoch, und ihre Suche führt auf ungeahnte Wege …
Denk nach, befahl ich mir. Zu den Entführern kann er nicht gehören, das hätten die Méganes herausgefunden. Viel wahrscheinlicher war, dass er nichts davon wusste und dass die Mégana ihn sehr bewusst ausgewählt hatte. Sie war eine kluge Frau, die wusste, dass Liebende zu allem fähig waren – und verratene Liebende noch mehr. Was hatte er vor wenigen Tagen gesagt? Dass ich mein Blut ebenso verpfändet hatte wie er. Seite 247
Meine Gedanken zu dem Buch:
Mein erster Gedanke war tatsächlich „sie hat es wieder getan“, im doch positiven Sinne. Tatsächlich ergeht es mir bei der Autorin Nina Blazon immer gleich, denn ich brauche meist so um die 100 Seiten bis mich ihre Geschichten packen und in ihren Bann ziehen. Es ist aber zugegebener Maßen so, dass auch diese 100 Seiten sehr wichtig für die Geschichte sind und ich weiß ehrlich gesagt nicht warum mir dies immer gerade bei dieser Autorin auffällt aber es tut ihren Geschichten auch keinen Abbruch. Es ist bereits das fünfte Buch welches ich von ihr gelesen oder vielmehr verschlungen habe. Mir gefallen der flüssige Schreibstil, die wunderbar detaillierten Beschreibungen der Schauplätze und auch die Wahl der Protagonisten die die Autorin immer wieder auf ein Neues findet. In dieser Geschichte schafft sie eine atemberaubende Welt die es mit viel Spannung zu erkunden gilt. Man durchlebt ein Abenteuer aus der Sicht von Canda wie es wahrlich nicht märchenhafter sein könnte. Geschrieben ist die Geschichte in der Ich-Form und das Buch führt uns durch viele Kapitel die in sechs Abschnitte unterteilt sind.
Canda erwacht am Morgen vor ihrer Hochzeit und alles kommt anders als geplant. Sie ist eine andere glanzlose Person, ihr versprochener Tian ist verschwunden, sie wird von ihren Eltern verstoßen, landet im Haus der Verwaisten und flieht von dort. Dies ist der Beginn einer großen und gefährlichen Reise. Einer Reise nach der Suche der Wahrheit. Sie lernt, dass es auch ein anderes Leben außerhalb der glanzvollen und prächtigen Stadt Ghan gibt. Sie lernt auch eine andere Denkweise und begegnet den Unterschiedlichsten Menschen und Kreaturen. Begleitet wird sie von dem Sklaven Amad, der von der Mégana beauftragt wurde auf Canda zu achten und sie auch wieder nach Ghan zurückbringen soll.
Ich lernte an diesem Tag tatsächlich eine Lektion: Er war keiner von uns, aber er besaß auch eine Gabe, die ebenso stark war wie jede einzelne von den unsren: Er konnte mit den Augen andrer sehen. Und er hatte mich schon in dem Augenblick durchschaut, als ich selbst nur ahnte, dass ich der Stadt nicht mehr ganz gehörte. Trotzdem hat er vor der Mégana geschwiegen. Seite 175
Nina Blazon schafft es die Geschichte so vielfältig zu erzählen, dass man bis zum Schluss hin immer wieder an eine ganz andere Wandlung der Geschichte glaubt. Immer wieder zweifelt man wer auf der Guten und wer auf der bösen Seite steht und dies gefällt mir sehr gut.
Wird es Canda gelingen, Tian zu finden und seine Unschuld zu beweisen. Wird sie die Antworten auf die Fragen die sie quälen finden und wird sie je nach Ghan zurückkehren können …
Noch ein paar Worte zum Buch an sich. Das Cover ist sehr schön und ansprechend gestaltet. Ein sinnliches mädchenhaftes glanzvolles Gesicht welches auf eine Wasserfläche geneigt ist und sich darin spiegelt. Zarte kleine leuchtende Sterne sind über das gesamte Cover verteilt und verleihen dem ganzen einen märchenhaften Anblick. Der Titel des Buches scheint ebenfalls zu leuchten, denn er ist in einem metallischen hellen Blau gehalten.
Kurz & gut - mein persönliches Fazit
Eine Geschichte die das Leben schreiben könnte, sofern man das märchenhafte und schauerliche weglässt und hinter die Kulisse der jungen Canda schaut, kann man sich doch auch sehr gut mit ihr identifizieren. Aus einer einst hochmütigen und engstirnigen jungen Frau wird eine ganz andere erwachsene reife und vor allem echte Canda. Anfangs merkt man auch sofort, dass es kein Wunder ist, dass Canda so ist wie sie ist. Sie wuchs auf in einer Stadt die in Ringen unterteilt ist. Im innersten Ring, in einem Turm lebt sie unter anderem mit ihrer Familie umgeben von Bediensteten. Ihre Familie ist eine von den fünf hohen Familien die über die Stadt herrschen. In den äußeren Ringen leben die Bediensteten und einfachen Menschen und außerhalb Ghans leben Barbaren und gefährliche Kreaturen.
Ich hatte tatsächlich vergessen wie verschieden wir waren. Es war nicht nur die Entfernung von Stand und Familie, wir lebten auf völlig unterschiedlichen Kontinenten. “Keine Bücher?“, sagte ich fassungslos. “Aber wenn ihr nicht schreib und lest, wisst ihr doch überhaupt nichts von der Welt!“ “Und du weißt etwas davon?“, spottete er. “Dann lies mir mal vor, was da oben geschrieben steht!“ “Was meinst du?“ “Was schon Papierverschlingerin? Das nachtblaue Buch mit Sternenschrift.“ Seite 191
Die Geschichte von Canda lehrt uns nicht auf alles zu vertrauen was uns vorgelebt und vermittelt wird sondern auf das vertrauen was wir sehen und fühlen. Man sollte ab und an sich selbst, sein Leben und vor allem das Leben da draußen hinterfragen.
Wir hatten alles: Inspiration, Schönheit, Reichtum und Technik, die wie Magie wirkte. Und die Welt außerhalb Ghans zahlte den Preis dafür. Seite 409
Ich lege Euch dieses Buch sehr ans Herz denn es hat etwas magisches, etwas spannendes und auch die Liebe kommt nicht zu kurz. Ein gelungenes Buch einer großartigen Autorin.
Schon seit Geburt an steht fest, dass Canda und Tian heiraten sollen. Doch ausgerechnet am Tag vor der Hochzeit, wird sich Alles ändern. Canda verliert ihren Status und begibt sich auf eine gefährliche Reise. Das Alles für Tian und die gemeinsame Zukunft. Doch kann es diese überhaupt geben?
Canda hat einen höheren Status in der von Nina Blazon geschaffenen Welt und das merkt man ihr gerade zu Beginn sehr an. Sie behandelt so ziemlich Jeden von oben herab. Ist ja aber normal, wenn man so von klein auf erzogen wurde. Das Gute ist, dass sie durch ihr „Schicksal“ mir verschiedenen Menschen und Stellungen in Berührung kommt und dadurch ihre Ansichten hier und da überdenkt.
Die Figuren sind ganz gut ausgearbeitet und auch die Welt, welche die Autorin geschaffen hat war interessant. Inhaltlich konnte mich das Buch aber leider dennoch nicht für sich gewinnen. Was ja eigentlich der ausschlaggebende Faktor für mich ist.
Der Einstieg fiel mir dabei allerdings relativ leicht, aber im weiteren Verlauf hielt sich mein Interesse dran zu bleiben irgendwie in Grenzen. Das Problem ist, dass ich noch nicht Mal wirklich sagen kann woran es lag. Es war halt inhaltlich leider nicht meins.
Fazit
Grundidee und sprachlich gut gemacht, aber inhaltlich konnte es mich leider nicht begeistern. Es war mir persönlich auch zu langatmig. Das Buch wird seine Leserschaft finden, aber ich gehöre nicht dazu. Am Ende 3 Sterne von mir
Von Nina Blazon, einer deutschen Autorin, habe ich bereits ein Buch gelesen (Sturmrufer). Ich glaube, ich war trotz sehr tollen Elementen und einer speziellen Schreibweise danach doch etwas enttäuscht. Diese Reihe wurde nicht fortgesetzt und na ja, ich wollte ihr noch eine Chance geben.
Und ihre Kunst war definitiv steigerbar:
Dieses Buch war ein absolutes Highlight.
Doch zuerst musste ich es anfangen... und tatsächlich wählte ich dafür einen Monat, bei dem mir gutes Lesen prophezeit wurde ;) . Denn dieses Buch ist nicht gerade dünn und darum abschreckend... Ich musste mich natürlich dran halten, um es noch im Februar zu beenden, doch das Buch hat mir das Lesen auch sehr vereinfacht, denn es liess sich leicht zu lesen und hat richtig gut motiviert, weiterzulesen ;) . Das auch wegen der schönen Kapitel-Einteilung in Teile und Kapitel.
Die Handlung war nicht immer ganz 'normal' und einfach verständlich, darauf wird man sich gerne einlassen.
Ihr werdet viele Emotionen, Selbstfindung und eine super Liebesgeschichte finden. Nina Blazon hat die Kunst des Schreibens in Bezug auf Träume, Stimmen im Kopf, Wüsten(wanderungen) und ein paar neuartigen Wesen als absolute Profi gemeistert. Und das sind wahrlich alle keine einfachen Challenges, wenn man sie denn (gut bis perfekt) schreiben will...