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Ich kauf nix!: Wie ich durch Shopping-Diät glücklich wurde

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Hilfe! 34 Röcke – und nichts zum Anziehen? Ein fröhliches Plädoyer für Shopping-Enthaltsamkeit! Für viele wäre es wohl die Höchststrafe. Die junge Wienerin Nunu Kaller macht es ein Jahr Shoppingboykott, ein Jahr ohne neue Kleidung, ohne neue Schuhe, Schmuck oder Taschen. Aber ein Jahr voll neuer Styling-Ideen, mit Spaß am Selbermachen – und jeder Menge neuer Lebensenergie.Mit Witz und ohne moralischen Zeigefinger erzählt Nunu Kaller in »Ich kauf nix!« von den Höhen und Tiefen ihres von Momenten der Versuchung im Schilderwald unserer Sale!-Schnäppchen!-Alles-muss-raus!-Kultur, vom Spaß auf Kleidertauschpartys und Kämpfen mit »Mount McWäscheberg«, von Lust und Frust mit Stricknadel und Nähmaschine. Und sie geht auf die Suche nach Alternativen zum sozialen und ökologischen Wahnsinn, der mit dem Shoppen beim Textilschweden und Co. verbunden ist. Am Ende des Jahres wird sie natürlich wieder shoppen – und zwar gerne. Aber bewusster und mit gutem Gewissen.

265 pages, Kindle Edition

First published November 27, 2013

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About the author

Nunu Kaller

5 books3 followers

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Community Reviews

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1 star
6 (4%)
Displaying 1 - 14 of 14 reviews
Profile Image for Bookcrazy.
1,091 reviews
November 8, 2015
INHALT:

Nunu ist einkaufsüchtig, sie besitzt 34 Röcke und einen Mc Kleiderhaufen, der immer höhere Ausmaße annimmt. Das belastet auch ihre Beziehung und ihren Geldbeutel, so entschließt sie sich 1 Jahr lang NICHTS (Kleidung, Schuhe..) zu kaufen.



MEINE MEINUNG:

Interessant, aber blieb teilweise etwas oberflächlich. Ich hätte mir noch mehr Hintergrundinformationen gewünscht, da es vor allem anfangs einige Zeit nur um Nunu geht und ihre Willensschwäche hinsichtlich der Shoppingverlockungen. Ich hätte mir von ihr anfangs eine bessere Strategie, mehr Willen erwartet, die Sache durchzuziehen, wobei ich mir wirklich vorstellen kann, dass so etwas nicht einfach ist.

Gut fand ich, dass man ein wenig über die Problematik der Baumwollproduktion erfährt (Wasserverbrauch, Monsanto, Gentechnik, Pestizide, Subventionen um Weltmarktpreis niedrig zu halten, Bauernselbstmorde).
Zudem wird noch ein wenig auf die anderen Problematiken in der Herstellung von KLeidung (Kinderarbeit, Niedriglöhne unter Lebensniveau, extreme Arbeitsbedingungen) und Schadstoffe in der Kleidung, die in unsere Abwässer gelangen durch öfteres Waschen, eingegangen.
Für mich hätten diese Themen ruhig vertieft werden können.


MEIN FAZIT:

Ich gehe auch ab und zu gerne Klamotten shoppen, und werde gewiss ein paar Dinge aus dem Buch mitnehmen für mein zukünftiges Shoppingverhalten.
Denn man sollte sich definitiv Gedanken machen, wo und was für Kleidung man kauft. Erschreckend ist auch unsere "Fast-Food"-Mode, die immer kurzlebiger wird und uns immer mehr zu einer Wegwerfgesellschaft verkommen lässt. Wer "repariert" den seine Billig-Shirts/Schuhe noch, anstatt sie einfach wegzuwerfen? Interessant fand ich auch die Tricks mit denen man dem Kunden Waren minderer Qualität andrehen will.

Der Blog der Autorin: http://ichkaufnix.com/

Profile Image for Johanna.
94 reviews6 followers
June 3, 2014
Zwei Sterne für eine gute Idee und die Konsequenz, ein Jahr lang Textilschweden und Co. zu meiden. Leider bleibt Nunu Kallers „Buch“ ein Blog, eine eher oberflächliche Aneinanderreihung von Anekdoten und Häppchen mit vielen langen Vokalen und Ausrufezeichen. Am Ende des Bandes weiß ich mehr über Nunus Privatleben als über die Textilindustrie. Womöglich war das gewollt, um jungen Frauen einen unterhaltsamen Einstieg in kritischen Konsum zu ermöglichen – für meine Ansprüche war es deutlich zu wenig. Wer Shopping-Diät nicht nur als persönliche Mission für Konto und Gewissen inszenieren, sondern über globale Zusammenhänge berichten möchte, der sollte dies auch tun. „Ich kauf nix“ hat wenig Substanz, aber als Denkanstoß mag es genügen.
Profile Image for Pauline.
28 reviews
November 26, 2021
Leider nicht das, was ich mir darunter vorgestellt hatte. Ich hatte auf eine inspirierende Geschichte über radikalen Konsumverzicht gehofft, doch leider empfand ich das Buch eher als anstrengend. Tatsächlich verzichtet wurde „nur“ auf den Kauf von neuen Klamotten. Das wurde dann jedoch oft durch eine starken Konsum von anderen Gegenständen kompensiert.

Ich konnte den Struggle der Autorin mit ihrem Projekt sowie ihr Handeln oft nicht nachvollziehen. Beispielsweise das Durchsuchen von Onlineshops um anschließend einfach Freunde und Familie zu beauftragen, ihr nicht benötigte Kleidung zu besorgen (weil „geschenkt bekommen” ist dann ja kein eigener Konsum).

Ich könnte mir vorstellen, dass es eine spannende Geschichte für diejenigen ist, die sich noch nicht mit den Hintergründen der Fast Fashion Industrie bzw. übermäßigen Konsum auseinander gesetzt haben. Für mich war es aber leider nicht das richtige Buch.
Profile Image for Shanoe.
1,954 reviews16 followers
March 13, 2020
Mich hat das Buch gut unterhalten und gleichzeitig auch ein wenig informiert, war eine gute Mischung für mich. Zudem hat es sich sehr positiv abgehoben von anderen Minimalismusbüchern, die ich in letzter Zeit gelesen habe, weil es sehr bodenständig war, wenig abgehoben oder gar irgendwie esoterisch angehaucht. Außerdem mochte ich den Erzählduktus, der ja doch recht Blog- oder Tagebuchähnlich verfasst war, das hat meiner Meinung nach sehr zur Authenzität beigetragen. Drei Sterne von mir.
Profile Image for Antje.
15 reviews
March 9, 2014
ich war positiv überrascht. ich habe das Buch pünktlich zur katholischen Fastenzeit besorgt und fand es Wahnsinn zu lesen, wie Nunu Kaller es ein Jahr ohne shopping ausgehalten hat. Ich habe sehr viele Eindrücke für mein eigenes Leben mitgenommen und werde auch ein paar Dinge umsetzen.
Profile Image for Lesezeichenfee.
511 reviews6 followers
April 19, 2021
Nunu Kaller Ich kauf nix Wie ich durch Shopping Diät glücklich wurde Kiwi 2013

Nunus Mount MC Wäscheberg

Nunu Kaller erzählt, wie und warum sie auf die Idee kam, 1 Jahr keine Bekleidung und Schuhe zu kaufen. Sie strickt auch einen Pulli, den sie gleich noch mal für eine Designerin und ihre Freundin stricken darf. Außerdem beginnt sie mit Nähen. Selber Kleidung machen ist ja erlaubt.

Lustig fand ich, als sie am Anfang erst mal ihre Bekleidungskaufsucht in Bücherkaufsucht umwandelte und dann beschloss, sie kauft sich erst was, wenn sie alles gelesen hat. Wobei ich nicht wirklich daran glaube, dass sie das geschafft hat. Sie hat ja angegeben, dass sie sich einige Bücher zum Thema selbermachen und Ökologische Mode Herstellung gekauft hat. Aber vielleicht hat sie ja nur das gekauft, was sie auch gleich wirklich gelesen hat und damit hat sie ja nicht ihre Regeln gebrochen und sie hat auch bemerkt, dass sie dabei war eine Sucht in die andere zu ersetzen. Genauso mit dem Stoffkauf.

Ich weiß ja nicht, in wiefern alles stimmt, was die Autorin schreibt. Erstaunlich finde ich, dass sie tolle selbstgemachte Sachen hat, die dann auch Freundin und eine Designerin im Tausch gegen 2 Sachen von ihr bekommt, von ihr noch mal gestrickt werden. Also ich strick auch hin und wieder und hab auch schon mal einen Pullunder gestrickt und auch einen Pulli, als Teenie allerdings und alle fanden es toll, aber keiner wollte, dass ich ihnen so was stricke. Der Pullunder überlebte sehr lange, bis er nicht mehr zu retten war. Ich kann mir das nur so vorstellen, es ist halt was anderes, genauso wie der Sockenpullover und ich hätte mir zu vielen Sachen in dem Buch Bilder gewünscht.

Und ich habe festgestellt, dass sie in einer ganz anderen Welt lebt, als ich. Ich bin schon seit fast 20 Jahren bei Tauschbörsen und ich kaufe schon sehr, sehr lange Second Hand (und selten neues, außer Schuhe) und Schuhe hab ich auch nicht so megaviele. Nicht, dass ich neidisch bin. Und es dauerte lange, bis ich merkte, dass der schwedische Textilriese H & M ist. Und die 2 Buchstaben sind nicht deutsch sondern holländisch, wenn sie C & A meint... Aber wer der farbenfrohe Spanier ist, weiß ich nicht. Keine Ahnung. Ich bin nicht markenfixiert. Und die erste Wranglerjeans hab ich mit 18 selbst gekauft. Von daher ist mir sehr vieles fremd, was sie beschreibt.

Aber ihr Umdenken, das gefällt mir. Und dass ihr das viel gebracht hat. Und so Tauschpartys würden mir auch gefallen. Weil Tauschbörsen verschlingen viel Porto und ist dann auch nicht mehr ganz so ökologisch. Insgesamt gesehen, bin ich nicht sicher, wie glaubwürdig das ganze ist, manche Menschen stellen sich ja als besser dar, als sie sind. Zum Beispiel Promis.

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Jeder Mensch hat andere Voraussetzungen, egal um was es geht. Von daher denk ich, ist es ein guter Ansatz und ich vergebe 5 Sterne.

PS: Was aber nichts dran ändert, dass ich gerne Bilder von manchen Sachen gesehen hätte. Wie zum Beispiel die Stiefel, der Sockenpulli, das Kleid usw.

PS: Die Infos zu den Sachen, wusste ich schon. Ich hab also nicht wirklich was neues gelernt, aber ich wollte ja wissen, wie geht es jemanden anderes. Ich wollte die Nunu Kaller mit ihren Gedanken kennen lernen und nicht, warum es nicht richtig ist, so Billigkram zu kaufen. Wobei es erstaunlich ist, wie billig es manches vor 2013 gegeben hat. Aber vielleicht braucht man die richtige Figur dazu und die Bilder von Nunu Kaller sind so, dass ich denke, sie ist schön schlank.
34 reviews1 follower
September 13, 2020
Ich bin sehr spät dran dieses Buch zu lesen. Ich habe damals den Blog Ichkaufnix tatsächlich aktiv verfolgt und wollte danach immer das Buch lesen. Es ist ein wenig ausführlicher als der Blog und lebt für mich hauptsächlich davon das es ein Stück Fashiongeschichte oder eben meine persönliche Lesegeschichte im Internet ist. Dazu noch die herrlichen österreichischen Wörter und ich bin sold!
Inzwischen gibt es sicher mehr Bücher dieser Art oder mehr Blogs die sich mit ähnlichen oder umfassenderen Sachen beschäftigen, aber das Buch ist ein netter schnell wegzulesender Zeitvertreib.
Ich hatte es aus der Bibliothek ausgeliehen und kann das nur empfehlen.
6 reviews
March 20, 2023
Es geht nicht nur darum zu zeigen, was passieren kann, wenn man nichts mehr kauft, oder weniger kauft sondern auch um die ganze Industrie dahinter. Ich finde es ein tolles Buch um das Bewusstsein zu schärfen und einem die Augen über das eigene und das Konsumverhalten der heutigen Welt zu öffnen. Ich finde den Schreibstil von Nunu immer sehr frisch und er bringt mich zum schmunzeln aber auch zum nachdenken. Ich mag die Kombi sehr und auch die Art und Weise, wie sie den Spagat zwischen eigener (witzig gestaltete) Erzählungen / Selbstexperiment und aber auch harten Fakten hinkriegt. Super Buch und auch schnell zum lesen.
Profile Image for Tikali.
115 reviews6 followers
August 11, 2023
Es ist herrlich authentisch und locker flockig geschrieben, aber es gibt ein paar Dinge, die mich stören: 1. Beschränkt sich der Verzicht nur auf Kleidung 2. Wird er durch "schenk mir das", ertauschte Kleidung und andere Käufe (Stoff , Wolle etc) kompensiert 3. Geht es nur darum "das Jahr durchzuhalten" anstatt zu schauen, welche Anschaffungen sinnvoll sind und welche nicht. Ich hatte Spaß, Nunu zu begleiten, finde aber, dass sie am Ziel vorbeischrammt: Mädel, du hast drei Kleiderschränke voller Sachen, du musst nix nähen, geschenkt kriegen oder ertauschen. DU HAST GENUG!! Amen.
Profile Image for Gwen Rpb.
9 reviews
October 30, 2023
Hat mir sehr gut gefallen. Gab mir auf jeden Fall Motivation mein Kaufverhalten wieder zu überdenken. Manche Passagen fühlen sich für mich so an als wären sie extrem in die Länge gezogen und bringen bei mir nicht wirklich einen Fortschritt. Trotzdem sehr nett und amüsant geschrieben.
Profile Image for Isabel.
505 reviews12 followers
November 11, 2018
Viel Geschwafel mit wenig Neuem. Aber unterhaltsame Lektüre für einen Einstieg in die Themen Nachhaltigkeit und Fair Trade.
Profile Image for Elino.
257 reviews1 follower
September 28, 2023
1,5⭐️
Nach ungefähr 130 Seiten hab ich abgebrochen. Es ist mir zu albern ein Buch über Konsumverzicht zu lesen wo die eigenen Regeln nicht wirklich befolgt werden. Darüber dann trotzdem ein Buch zu schreiben find ich irgendwie „heuchlerisch“.
Für eine Autorin die sich selbst als „Body-positive“ darstellt fand ich außerdem, dass es wirklich viel zu viele Body-negative Kommentare gab. Jede Frau mit einer kleineren Konfektionsgröße wird hier zur „Magersüchtigen“ oder zum „Hungerhaken“ - nein danke, keine Empfehlung.
Displaying 1 - 14 of 14 reviews

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