Dass es Vampire gibt, weiß Miriam schon seit ihrem elften Lebensjahr, als die Vampire ihr großes Coming-out hatten. Doch das ist jetzt fünf Jahre her und trotzdem hat sie noch nie einen in echt gesehen. Umso unglaublicher findet sie daher die Nachricht, dass gleich zwei Vampire auf ihre Schule kommen sollen. Und der eine sogar in ihre Klasse! Elias nennt sich der blasse neue Schüler, der seine roten Pupillen hinter einer blickdichten Sonnenbrille versteckt. Ein bisschen mulmig wird ihr dann schon, als er den Platz direkt neben ihr bekommt. Auch wenn er eine merkwürdige Anziehungskraft auf sie ausübt …
Jennifer Wolf lebt mit ihrem Mann und ihrer Tochter in einem kleinen Dorf zwischen Bonn und Köln. Aufgewachsen ist sie bei ihren Großeltern und es war auch ihre Großmutter, die die Liebe zu Büchern in ihr weckte. Aus Platzmangel wurden nämlich alle Bücher in ihrem Kinderzimmer aufbewahrt und so war es unvermeidbar, dass sie irgendwann mal in eins hineinschaute. Als Jugendliche ärgerte sie sich immer häufiger über den Inhalt einiger Bücher, was mit der Zeit zu dem Entschluss führte, einfach eigene Geschichten zu schreiben.
Vorwarnung: Meine ungefilterten Gedanken, ich merke schon, dass das ziemlich wirr wird ^^'
Vor zwei Jahren habe ich Sephonie gelesen, mein erstes Buch von Jennifer Wolf und durch den Hype um sie habe ich mir in einem ganz begeisterten Anfall von "Ich muss alles von ihr lesen!" damals alles geholt, was es von ihr gab, eben auch die Sanguis-Box. Und ich kann leider echt nicht verstehen, wieso so ein Wind darum gemacht wurde. Zum Einen ist das Buch extrem kitschig. Ihr kennt mich, ich mag Kitsch, aber hier war die ganze Handlung so widerlich kitschig. Das ständige Gesäusle ging mir irgendwann nur noch auf die Nerven und diese Anreden, die sie alle benutzt haben? "Süße" zu ihren Freundinnen zu sagen, zum Beispiel, gibt es wirklich Leute, die so reden? Ich fand das schrecklich aufgesetzt und gewollt jugendlich. Dann passiert einfach ewig nichts Besonderes. Elias und Miriam treffen sich am ersten Tag nach den Ferien und verlieben sich ganz Klischee natürlich sofort in einander, weil es irgendeine komische, alte Prophezeiung gibt, die ihre Liebe schon lange vorher gesagt hat. Tja, und dann gibt es irgendwo im Hintergrund eine kleine Bedrohung, aber wen interessierts? 90% des Buches lang ging es darum, dass er ein Vampir ist und sie eine Wandlerin und er ist so ein Weichei und hat bei jeder Kleinigkeit Angst, dass sie ihn plötzlich nicht mehr liebt. Am Anfang fand ich das noch gut, aber verdammt, dieser Teil hatte über 400 Seiten! Irgendwann habe ich da keine Lust mehr drauf. Zwei Actionszenen gab es. Zwei Stück, die ich zumindest wirklich so bezeichnen würde. Und die waren viel zu schnell wieder vorbei, während wir dann wieder kapitellang mitbekommen dürfen, wie die Personen sich von ihren Verletzungen erholen dürfen. -.- Dann gab es da noch diese Szenen, die einfach nur zum Fremdschämen sind. Beispiel: Ich finde es immer ganz schlimm, wenn jemand Gedanken lesen kann. Eben, weil man mitkriegt, was die Prota über den heißen Gedankenleser denkt. Es ist so mega peinlich, wenn diese Person das auch noch mitkriegt. Das wurde hier total klein geredet und unter den Teppich gekehrt. Oder wie sie ständig irgendwelches albernes Zeug singt. Ich habe es in meinen Updates schon gesagt: Das Buch ist für mich ein noch verweichtlicheres Twilight. Dort passiert zumindest mal was. Aus Sanguis hätte auch etwas werden können, wenn man mehr Arbeit rein gesteckt hätte und die unnötigen Szenen gestrichen hätte. Aber so, wie es jetzt ist? In dieser Form? Fand ich es leider schrecklich. Ich lese die Reihe trotzdem noch weiter, weil, naja, Box und so und hoffe ganz stark, dass Jennifer Wolf sich da schon so weit entwickelt hat, dass man da auch etwas von ihrem Stil, den ich eigentlich so mag, wieder finden kann.
Zwei Monate um 495 Seiten zu lesen!!! Das war extrem langweilig!! Nichts passiert aber die Autorin brauchte 495 Seiten um mich nichts zu erzählen...150 Seiten wären genug gewesen!
Sie trifft ihn am ersten Schultag. Sie verlieben sich miteinander in 2,1 Sekunden auch wenn sie eine Wandlerin ist und er ein Vampir. Es gibt eine Prophezeiung und sie sind dazu bestimmt, zusammen zu sein und den Frieden zwischen den zwei Spezies zu versichern. Und dann sie beginnen zu reden und sie können nicht aufhören. Bla, bla, bla, bla, bla, bla...
Sie teilen das Bett, weil ein Feind sie töten will. Ihre Mutter ist damit einverstand. Ich habe das nicht verstanden: ist das die deutsche Weise oder es ist seltsam auch für Deutschen? Sie ist 16 und sie teilt das Bett mit einem Junge, den sie kaum kennt! Sie schlafen zusammen und sie ... Ich konnte es nicht glauben. Wolf hat schaffte es, die Vampire mit neuen Merkmalen zu darstellen aber das mit dem war zu unglaublich!
Ok, sie reden zusammen, sie schmusen, sie fahren mit dem Auto... Und nichts Anderes passiert!
Ich mag Miriam nicht. Sie ist kindisch, verwöhnt, herrisch und sie will immer Recht haben. Sie ist auch zu viel egoistisch. Am Ende sind die Vampire
Die Nebenfiguren sind auch weniger glaubhaft. Anastasia und scheinen so übertrieben zu sein. Am Anfang waren Miriams Freundinnen sehr wichtig für sie aber dann verschwinden sie. Die Eltern von Miriam und Elias scheint zu perkeft zu sein. Die Feinde waren unsichtbar für 3/4 des Romans.
Ich wusste nicht, dass Calimero auch in Deutschland populär war!
Ich werde diese Reihe nicht weiterlesen. Ein Buch war schon zu viel!
"Au ja, dann könnt ihr für mich jagen!", jubelte ich begeistert. "Gemüse soll ja besonders heimtückisch und schwierig zu fangen sein..."
Nervig- nerviger- Miriam beziehungsgestört- beziehungsgestörter- Elias Ich habe mir die Bewertung dieses Buches nicht einfach gemacht, ich war schon lange nicht mehr so genervt von zwei Hauptpersonen und gleichzeitig so vom Schreibstil gefesselt. Am Anfang mochte ich Miriam sogar noch, sie war mir ganz sympathisch, aber je mehr ich sie kennen lernte, desto furchtbarer fand ich sie. Zwischendurch war es dann wieder besser und dann sägte sie schon am nächsten Nerv. Elias... er passte für mich nicht ganz zusammen als Charakter. Mal Hü, mal Hott, mal ein Tränenausbruch nach dem anderen, weil er einfach so übelst unsicher mit allem ist, mal ein von Testosteron gesteuerter Macho, der vor Selbstsicherheit nur so strotzt. Sicher darf ein Charakter vielfältig sein und auch mal schwach und unsicher sein, aber das ging mir zu sehr durcheinander und auch von ihm war ich immer schneller genervt. Dazu kam, dass ich fand, dass Miriam mit Ana (übrigens mein Lieblingscharakter) die viel bessere Chemie hatte und die beiden super zusammengepasst hätten. *schulterzuck* Warum dann doch vier Sterne, wenn so viele große Aspekte nicht wirklich meins waren? Weil Jennifer Wolf einfach einen wunderbaren Schreibstil hat, der den Leser fesselt und mich trotz allem immer wieder zum Lächeln oder Lachen brachte und ich die Geschichte einfach nicht loslassen konnte. Ich habe permanent darüber nachgedacht und auch jetzt denke ich immer wieder an die Geschichte zurück und frage mich, wie es wohl weitergeht, auch wenn es (meiner Meinung nach) keinen großen Cliffhanger hab.
Miriam lernt den Vampir Elias am ersten Schultag nach den Ferien kennen. Er wird in der Klasse neben sie gesetzt. Beide fühlen sich stark zueinander hingezogen. Und relativ schnell und holprig wird auch klar gemacht, warum das so ist und sein muss. Ab da sind die zwei unzertrennlich und erleben ein paar Abenteuer.
Von der Idee her ist die Geschichte wirklich gut. Das muss man auf alle Fälle festhalten. Und das Buch nimmt einen auch mit; man will wissen, was als nächstes passiert. Aber im Nachhinein stellt man fest, dass man auch deswegen weiter gelesen hat, weil man ständig gehofft hat, dass es jetzt dann doch sicher gleich los geht!
Die Umsetzung, die Her- und Überleitungen, der Aufbau sind streckenweise mehr als mickrig. Viele Erklärungen sind zwar schlüssig, aber so öde präsentiert, das man der vergebenen Chance richtig nachtrauert. Z.B. nimmt Miriams Mutter sie nahezu ohne Hinführung und Spannungsbogen vor dem Abendessen zur Seite und erklärt ihr, dass sie Gestaltenwandlerin ist. Ach. Na, wenn das so ist! Da muss Miriam dann doch mal zwei Absätze darüber grübeln! Aber, was soll´s?! Von solchen das Leben umwerfenden Enthüllungen lässt man sich doch nicht das Abendessen vermiesen! - Da hätte man doch - wie so häufig in dem Buch - viel mehr daraus machen können! Die Autorin nützt ihre ganzen guten Ideen (und die hat sie!) nicht, um wirklich mal Spannung aufzubauen. Und das gilt nicht nur für die "Action-Textstellen", in denen es gegen Werwölfe oder Hexen geht, sondern auch für die Textstellen, in denen es um die Liebe zwischen den beiden Hauptfiguren geht. Immer, wenn sich abzeichnet, dass die beiden miteinander schlafen könnten, ist Miriam entweder zu müde oder zu aufgekratzt oder zu hungrig oder es kommt jemand ins Zimmer gelatscht und setzt sich mal kurz dazu. Gähn. Also entweder die Autorin schreibt ein Jugendbuch. Dann wundere ich mich aber schon darüber, dass der Plot vorsieht, dass 16-Jährige regelmäßigen, von den Eltern geradezu sanktionierten Sex haben, Miriam dabei auch noch schwanger wird und der 16-Jährige Protagonist so schwülstige Fifty-Shades-Sätze sagt wie "Ich brauch Dich heute Nacht" und die Protagonistin anschließend bestätigt, dass sie ihm gerne geholfen hat, seinen angestauten Ärger und Ängste abzubauen. Oder es ist Chick-Lit, dann bitte nicht ganz so gähnig oder albern. Denn das ist der finale Töter eines dritten Sterns: Die Protagonistin ist regelmäßig so aufdringlich kindisch, dass man sich schon wundert, wie Elias das - Prophezeiung hin oder her - aushält.
Miriam, 16 Jahre, begegnet im Sommerurlaub ihrer ersten großen Liebe. Doch kaum beginnt die Schule, hat sie nur noch Augen für Elias, den Vampir! Er übt eine sonderbare Macht auf Miriam aus. Doch als ihre Mutter ihr offenbart, dass Miriam kein Mensch, sondern eine Gestaltenwandlerin ist, gerät ihre Welt erst recht aus den Fugen, denn sie ist eine Feindin der Vampire! Das hält sie aber nicht davon ab, Elias das Leben zu retten und einer Prophezeiung zu folgen, damit das Schicksal Miriam für immer an Elias bindet ...
"In sanguine veritas- Die Wahrheit liegt im Blut" ist der erste Band der Trilogie von Jennifer Wolf.
Dieser Roman birgt eine wirklich schöne Grundidee, die alles bietet, was das Leserherz höher schlagen lässt; eine ordentliche Portion an unterschiedlichen Wesen, Spannung, Geheimnissen und Romantik. Diese Idee wurde auch wunderbar genutzt und hat ihr Potential so gut wie vollkommen ausgeschöpft; den einen oder anderen Schwachpunkt findet man ja in jedem Roman.
Die Szenen enthalten größtenteils entweder Spannung und Romantik, die sich immer mal wieder abwechseln und so keinem Element die Oberhand zugesprochen wird. Dabei sind die Spannungsmomente äußerst prägnant ausgearbeitet und transportieren die Gefahr wirklich gut, sodass man als Leser mitfiebert und regelrecht mittendrin anzutreffen ist.
Aufgrund einer ziemlich komplexen Welt, finden sich immer wieder kleinere Details, die im weiteren Verlauf wieder aufgenommen wurden und so ein stimmiges Gesamtwerk ergeben. Dadurch entsteht eine angenehme Dichte, die Authentizität und Tiefe schafft und so dem Leser eine wunderbare Lektüre beschert.
Jennifer Wolf besitzt einen sehr angenehmen und schönen Schreibstil, der einen richtigen Sog entwickelt, wodurch man sich diesem Trilogieauftakt nicht entziehen kann. Man möchte einfach immer weiterlesen und diesen Roman eigentlich gar nicht aus der Hand legen. Viel zu schnell ist man nach etwas über 400 Seiten am Ende angelangt, denn "In sanguine veritas" liest sich so flüssig und kurzweilig, dass 400 Seiten fast schon wieder zu wenig sind, um das Leserherz zufriedenzustellen (was sowieso so gut wie unmöglich ist :) ).
Ein kleineres Manko war für mich persönlich allerdings die vielen Wiederholungen im Bezug auf die Liebe der Hauptprotagonisten. Es hätten weniger "mein Vampir" oder "mein Freund" verwendet werden können, stattdessen wären Alternativen wünschenswert gewesen, da ich oft über diese Wiederholungen gestolpert bin und diese stellenweise den Lesefluss haben stocken lassen. Auch erschienen mir die mannigfaltigen Kosenamen stellenweise ein wenig zu viel des Guten, auch hier wäre weniger mehr gewesen. Weiterhin erschien es mir etwas unrealistisch, dass die beiden Protagonisten ständig schmusen wollten, ab und an liest sich das ja ganz nett, aber ab einer gewissen Anzahl an Wiederholungen wirkte es ebenfalls ein wenig störend. Dennoch lässt sich diese kleinere Schwäche ja ganz einfach in der Fortsetzung ausbügeln, sodass der romantische Faktor in seiner ganzen Vollkommenheit genutzt werden kann und sich authentisch in die Handlung mit einfügt.
"In sanguine veritas" ist zum größten Teil in sich abgeschlossen, lediglich die etlichen weiteren Handlungsstränge dieses Romans warten auf ihre Fortsetzung, und diese sind äußerst vielversprechend. Ich bin schon jetzt sehr gespannt auf Band 2 und hoffe, dass dieser Band 1 noch übertreffen wird und sich nicht mehr ganz so viele Wiederholungen antreffen werden.
Inhalt: Vor einigen Jahren wandten sich die Vampire erstmalig an die Öffentlichkeit, doch die Gesellschaft akzeptiert sie trotzdem noch nicht vorbehaltlos. Als gleich zwei Vampire auf Miriams Schule wechseln, sind alle total aus dem Häuschen. Auch Miriams Interesse ist geweckt, als sie Elias kennenlernt und sie sich automatisch näher kommen, weil sie bisher sein einziger Anhaltspunkt an der neuen Schule ist. Als Miriam von einer alten Prophezeiung erfährt, die sowohl sie selbst als auch Elias einschließt, geraten beide in Gefahr.
Meinung: Die Existenz von Vampiren ist in der Welt der Autorin mittlerweile bekannt, allerdings gibt es sehr viele Gegner, die sie für bösartig halten und ausrotten möchten. Als dann jedoch eine Schulpflicht für Vampire aufgestellt wird, sind die beiden Arten gezwungen, miteinander zu kooperieren, was allerdings nicht optimal funktioniert. Miriam ist die Einzige, die Elias an der Schule hilft und mit ihm aufgrund seiner Person Zeit verbringen möchte, nicht wegen der Tatsache, dass er ein Vampir ist - wobei ihn das natürlich noch interessanter macht. Sie ist neugierig und fühlt sich sofort zu ihm hingezogen, ist aber trotz ihrer sonst so offenen und frechen Art zunächst sehr zurückhaltend. Später verliert sie diese Unsicherheit gegenüber Elias und (Zitat!) „hat einen an der Waffel“. Sie spricht aus was sie denkt, hat aber trotzdem noch ein Schamgefühl, dass sie manche Dinge wieder bereuen lässt oder dafür sorgt, dass diese ihr peinlich sind. Das war sehr authentisch und machte sie zu einer interessanten Protagonistin.
Elias ist ein unsterblicher Vampir, aber trotzdem erst 16 Jahre alt. Er ist gerade von Rumänien nach Deutschland gezogen und offenbar sehr froh, dass Miriam sich um ihn kümmert. Er ist sehr schüchtern und wirkt unsicher. Im Gegensatz zu Miriam behält er diese Eigenschaften allerdings, was einen guten Kontrast zu den sonst so selbstbewussten und starken männlichen Protagonisten ergibt. Das macht ihn jedoch nicht automatisch zu einem „Weichei“, sondern er handelt in Gefahrensituationen trotzdem so, wie man es von ihm erwartet.
Die Beziehung zwischen den beiden fand ich sehr süß und die ziemlich unterschiedlichen Persönlichkeiten ergänzen sich gut. Trotzdem fand ich es manchmal etwas übertrieben kitschig und zwischenzeitlich ist mir außerdem aufgefallen, dass sie für heutige Teenager etwas unrealistisch und geschwollen sprechen. Dadurch wurde etwas der Authentizität eingebüßt.
Das Buch startet langsam mit dem Kennenlernen der Charaktere und der Entwicklung der Beziehung zueinander. Als dann die Prophezeiung ins Spiel kommt und Miriam und Elias in Gefahr geraten, steigt die Spannung fast kontinuierlich, bis es dann gegen Ende zum Showdown kommt. Dazwischen liegt der Fokus allerdings trotzdem sehr auf den Gefühlen und Handlungen der Protagonisten.
Das Ende des Buches ist insofern abgeschlossen, dass man die Wartezeit bis zur Fortsetzung sehr gut aushalten kann – auch wenn es jetzt sowieso nicht mehr lange dauert.
Fazit: Eine schönes Fantasy-Buch, das mir bis auf die etwas zu kitschige Liebesgeschichte sehr gut gefallen hat und mich kaum losließ, bis ich es beendet hatte. 4/5 Punkten
Zum Buch: „In Sanguine Veritas – Die Wahrheit liegt im Blut“ von Jennifer Wolf ist ein Fantasybuch, das am 15.03.2013 im Oldigor Verlag erschienen ist. Zu beziehen z.B. hier: http://www.amazon.de/o/ASIN/394369723...
Klappentext: Miriam, 16 Jahre, begegnet im Sommerurlaub ihrer ersten großen Liebe. Doch kaum beginnt die Schule, hat sie nur noch Augen für Elias, den Vampir! Er übt eine sonderbare Macht auf Miriam aus. Doch als ihre Mutter ihr offenbart, dass Miriam kein Mensch, sondern eine Gestaltenwandlerin ist, gerät ihre Welt erst recht aus den Fugen, denn sie ist eine Feindin der Vampire! Das hält sie aber nicht davon ab, Elias das Leben zu retten und einer Prophezeiung zu folgen, damit das Schicksal Miriam für immer an Elias bindet... Dies ist der 1. Teil einer Trilogie!
Die Story: Miriam trifft in der Schule den Vampir Elias und verliebt sich in ihn. Doch dann sagt ihre Mutter ihr, dass sie eine Gestaltwandlerin ist, und dass die Vampire ihre Feinde seien… doch dann erfolgen Angriffe auf Beide, und Vampire und Gestaltwandler gehen einen Pakt ein um Miriam und Elias zu schützen und eine Prophezeiung zu erfüllen…
Schreibstil, Perspektiven, Aufbau: Die Story ist in der Ich-Form geschrieben und in 23 Kapitel plus Prolog und Epilog unterteilt.
Covergestaltung: Das Cover ist graumeliert gehalten, mittig zieht sich ein roter Streifen über das Cover, in dem der Autorenname und der Titel das Buches stehen, darüber ist da Gesicht einer Frau zu sehen.
Zum Autor: Jennifer Wolf lebt mit ihrem Mann und ihrer Tochter in einem kleinen Dorf zwischen Bonn und Köln. Aufgewachsen ist sie bei ihren Großeltern und es war auch ihre Großmutter, die ihre Liebe zu Büchern in ihr weckte. Aus Platzmangel mussten nämlich alle Bücher in ihr Kinderzimmer und so konnte sie gar nicht anders, als sich irgendwann mal eins zu greifen. Als Jugendliche begann sie sich dann über so einige Handlung zu ärgern und entschied sich schließlich, einfach ihre eigenen Geschichten zu schreiben. (Quelle: www.lovelybooks.de)
Meine Meinung: Dieses Buch hat mich absolut umgehauen und ich konnte es gar nicht mehr weglegen, da ich einfach so gefesselt war. Gleich zu Anfang wird man in die Geschichte hineingezogen, und durch den flüssigen Schreibstil lässt sich die Story sehr gut lesen. Rasch entwickelt sich eine gewisse Grundspannung, die im Laufe des Buches immer mehr gesteigert wird und am Ende in einem sehr spannungsgeladenen Ende gipfelt, welches so nicht vorherzusehen war. Einige Wendungen innerhalb der Story sorgen dafür, dass man stetig mitfiebert und trotzdem nicht nach der Hälfte des Buches ahnt, was weiter geschieht. Was mir persönlich an diesem Buch auch gut gefällt ist das Fehlen der sonst so häufigen Klischees zum Thema Vampire, die Autorin hat sich ihre eigenen Gedanken über ihre Figuren gemacht und ihnen dadurch etwas individuelles gegeben. Von mir bekommt dieses Buch 5 Sterne!
Jennifer Wolf lebt mit ihrem Mann und ihrer Tochter in einem kleinen Dorf zwischen Bonn und Köln. Aufgewachsen ist sie bei ihren Großeltern und es war auch ihre Großmutter, die die Liebe zu Büchern in ihr weckt.
Zum Inhalt:
Miriam ist total aufgeregt, weil zwei Vampire an ihre Schule kommen sollen, vielleicht sogar in ihre Klasse. Sie weiß natürlich daß es Vampire gibt, da diese sich vor einigen Jahren der Menschheit offenbart haben, aber sie hatte bisher noch keine gesehen. Als sie Elias dann das erste Mal sieht, kann sie sich seiner Anziehungskraft nicht entziehen und ist total fasziniert von ihm. Auch er scheint Miriam interessant zu finden. Als sie dann von einer alten Prophezeiung erfahren, in der sie beide eine Rolle spielen, geraten sie in große Gefahr.
Meine Meinung:
Die Geschichte dreht sich weitestgehend um die beiden 16-jährigen Protas. Miriam muß plötzlich mit ziemlich vielen Gefühlen und Neuigkeiten klarkommen, was sie aber toll meistert. Wobei ich ihr Verhalten nicht immer nachvollziehen kann. Sie ist liebenswert, eine gute Freundin, schlagfertig und wächst in einer intakten Familie auf. Elias ist ziemlich ruhig und ausgeglichen. Als er Miriam kennenlernt entwickelt er einen Beschützerinstinkt. Er ist lieb und nett aber mir etwas zu sehr auf Miriam fixiert. Das war mir bei Beziehung der beiden etwas too much und manchmal etwas zu kitschig. Ein Ereignis in der Geschichte ist mir überhaupt nicht verständlich und ich weiß nicht, ob das unbedingt mit rein mußte. Gut gefallen hat mir Ana, sie ist die Schwester von Elias. Sie ist einfach toll, tough, wunderschön, lustig, sympathisch und sehr loyal ihren Freunden und Familie gegenüber. Ein flüssiger, gut verständlicher Schreibstil der den Leser gleich an die Geschichte fesselt.
Cover:
Das Cover mit seinen doch düsteren Farben fand ich gut gewählt. Das passt zu dieser fantasy Geschichte.
Fazit:
Schöne Fantasy, gute Geschichte, von der ich gespannt bin wie sie weitergeht und ich hoffe, daß in Band 2 Elias ein bißchen mehr Bad-Boy wird.
REZENSION ZU ALLEN 3 BÄNDEN: Mir hat die „Sanguis“-Trilogie von Jennifer Wolf sehr gut gefallen. Jedes der drei Bücher hatte mindestens 550 Seiten und somit war genügend Platz und Zeit um alle Protagonisten nach und nach kennenzulernen. Miriam und Elias, die beiden Hauptprotagonisten, sind beide ganz zauberhaft.
Als ich mit dem ersten Band begonnen habe dachte ich erst: „Ohje.. wieder so ein Twilight-Nachahmer“, aber davon kann hier gar nicht die Rede sein. Es gibt so viel mehr zu erfahren über die Welt in der die beiden leben. Und wer glaubt, dass Vampire die einen Schnupfen kriegen können das höchste Maß an Außergewöhnlichkeit ist, hat sich geirrt. Die Trilogie bietet ein Paradies an Entdeckungen und Abenteuern, die einen richtig mitreißen können.
Mein Kritikpunkt an dieser Trilogie liegt allerdings bei den Szenen in denen es brenzlig wird. Die Seiten, die eigentlich voller Action und extrem hoher Spannung sein sollten, sind es leider nur für einen kleinen Augenblick. Nach ein paar wenigen Seiten ist der Sturm schon wieder vorbei. In dieser Reihe wurde das Augenmerk wohl eher auf das große Ganze gelegt, als auf einzelne packende Szenen.