Als Stephan Korn bei Kriegsende nach Frankfurt am Main zurückkehrt, findet er eine fremde, schrecklich veränderte Welt vor. Umso leidenschaftlicher flüchtet er sich in das Bett seiner ehemaligen Kinderfrau Agnes, wo er sich kindlichen Regressionen hingibt. Nach wie vor schlägt die Amme den deutsch-jüdischen Fabrikantensohn in den Bann ihrer magischen Kräfte. Aber auch zwiespältige Gefühle stellen sich ein.
Auf seine Umgebung wirkt Stephan betörend – und Agnes ist nicht die einzige Frau, die sein Leben entscheidend beeinflußt. Da ist zum Beispiel noch Florence, die aus falschen Indizien die richtigen Schlüsse zu ziehen pflegt, und die schöne, wilde Baltin Aimée, mit der Stephan eine heftige Affäre eingeht. Nur das kleine Engagement, andere zu lieben, bringt er nicht auf. Eine rätselhafte Mattigkeit umgibt ihn. Der Roman zeichnet das authentische Bild einer Generation, deren Jugend durch Krieg und Nachkriegszeit unwiderruflich geprägt wurde.
Martin Mosebach has published novels, stories, and collections of poems, written scripts for several films, opera libretti, theatre and radio plays.
The German Academy for Language and Literature praised him for "combining stylistic splendour with original storytelling that demonstrates a humorous awareness of history."
Among his works translated into English is The Heresy of Formlessness, a collection of essays on the liturgy and its recent reform told from the perspective of a literary writer. It has been published in the United States by Ignatius Press.
The book argues for a return to the Tridentine Rite of the Mass, the form of the Roman Rite before the Second Vatican Council, the use of which, in accordance with the Roman Missal of 1962, is authorized, under certain conditions, by the 2007 motu proprio Summorum Pontificum.
Other works include The Turkish Woman, "The Tremor," "The Long Night" and "Prince of Mist," in which the author examines the motives behind man's eternal search for a meaning.
DNF. Ein seltsamer Roman: ein junger Mann, der nicht aus dem Bett kommt und es wohl auch nicht will und lieber mit einer älteren Frau, die Hausangestellte? kuschelt, aber soweit ich weiss, vorerst keinen Sex hatte. Ich fand es sehr langweilig geschrieben, dann folgte noch der verordnete Besuch des jungen Mannes bei einem autoritären Psychoanalytiker und dieser Vorfall dort, führte für mich zum Abbruch des Romans. 2008. Vielleicht sollte ich das Buch nochmals lesen mit sehr viel mehr Geduld, denn vom Autor habe ich inzwischen "Konzert ohne Dichter" gelesen und war über Worpswede sehr begeistert.