Achtung – es geht um den Klassiker Stroh im Kopf?, der ab der 36. Auflage zum 3. Mal komplett überarbeitet wurde. Dabei ist ein weitgehend neues Buch entstanden. Natürlich wurden sowohl herausragende „alte“ Gedanken dieses Standardwerkes beibehalten als auch viel Neues integriert. Das neue Stroh im Kopf? präsentiert zahlreiche neue Ansätze. Egal, was wir lernen/ lehren (ob Medizin, Jura oder Computersprache), wir können alles gehirn-gerecht machen (= verständlich aufbereiten). Von der Gehirnforschung ausgehend hat Vera F. Birkenbihl faszinierende methodische Ansätze entwickelt. In einzelnen Modulen stellt sie neue Techniken und Ideen vor, z.B. wie sich neue Informationen gehirngerecht aufbereiten lassen. Denn: „Es gibt keine trockene Theorie – nur trockene Theoretiker!“ Das Buch ist voller Experimente, praktischer Anregungen und neuer Techniken gemäß dem Motto: ausprobieren, umsetzen und vertiefen.
Vera Felicitas Birkenbihl (* 26. April 1946 in München; † 3. Dezember 2011 in Osterholz-Scharmbeck) war eine deutsche Managementtrainerin und Sachbuchautorin. Sie galt als einzige bekannte Frau unter den Motivationstrainern.
Warum dieses Buch nie den Mainstream erreicht hat bleibt ein großes Geheimnis. Ich konnte viele Ideen für meine eigene kreative Arbeit mitnehmen. Klasse!
Schade, muss ich eigentlich sagen. Als angehender Student wollte ich dieses Buch lesen, um mein Wissen über das Lernen zu erweitern. Leider hat dieses Buch meine Erwartungen nicht erfüllt. Ich will kurz erklären, was ich vom Buch hielt.
+ Was hat mir an dem Buch gefallen +
Es ist jetzt nicht so dass man in 300 Seiten lesen nichts lernt. Einige Themen waren recht interessant. Die 2, die ich wirklich gerne gelesen habe, waren zum einen die Idee der Wissensnetze, dessen Grundessenz ist: Je mehr man zu einem Thema weiß, desto leichter lernt man neue Sachen zum Thema oder kann besser komplett neue Zusammenhänge zum Wissensnetz verknüpfen. Zum zweiten war es auch interessant über individuelle, nicht stetige Lernkurven zu lesen.
Das wars für mich aber leider schon. So muss ich sagen, dass es für mich nicht mehr als 20 relevante Seiten gab. Wer mein Buch in die Hand nehmen würde, würde recht wenig markierte Textstellen finden.
Das Buch enthält auch einige kleiner Spielchen, wo man beim ersten zb. in 60 Sekunden alle Wortassoziationen zu "Karawane" aufschreiben soll. Für mich stellt das keinen Mehrwert dar.
Einige Kapital waren für mich höchst fragwürdig. Insbesondere das, wie man besser lesen lernt indem man zuerst die Schriftzeichen aneinanderreiht, sie schreibt und dann erst das Lesen lernt.
Zusammengefasst würde ich sagen, dass mich das Buch nicht angesprochen hat. Ich fühlte mich nicht wie ein Teil der Zielgruppe. Auch bezweifle ich, dass andere Schüler, Studenten oder Erwerbstätige dieser angehören. Eher wirkt dies wie ein "Lernen lernen" für Grundschulkinder und/oder eine Empfehlung an Eltern & Lehrern den Unterricht für Kinder zu reformieren.
Ein Buch aus 1990 - in meinen Händen erst die 3. Auflage - und ein einziger Aha-Moment. Wer hätte gedacht, was jeder weiß? Rechte und linke Gehirnhälfte arbeiten am liebsten zusammen. Wenn man sie nur lässt. Vera Birkenbihl ist eine Meisterin ihres Faches und erklärt so simpel wie anschaulich und humorvoll, warum textliche und bildhafte Information Hand in Hand gehen müssen, damit unser Hirn das leistet, wozu es eigentlich in der Lage ist. Und damit Lernen Spaß macht - was es tut, ehe man dem Kind die Neugier durch trennende Didaktik verleidet.
Schmunzelnd zustimmen muss ich der Autorin auch, was ihr Urteil über deutschsprachige Fachliteratur betrifft (je unverständlicher, desto besser); und schön ist, wie sie ihre Erkenntnisse und Empfehlungen diesbezüglich gleich selbst anwendet, indem sie ihr Fach(!)buch mit Bildchen, Zeichnungen, Zitaten, Anekdoten und rhetorischen Fragen spickt.
Ich schließe das Buch mit vielen Geschenken, eins davon: Dass die Fokus-Fähigkeit junger Menschen abnimmt, liegt nicht einfach an Netflix und Smartphone. Es geht darum, die richtige Nutzung kindlicher Gehirne wieder (oder erstmals?) von Anfang an zu trainieren. Dann bleibt Lernen Erfolgserlebnis und Menschen in der Lage, differenziert und interdisziplinär zu denken.
ich weiß nicht ganz was ich davon halten soll tbh. Ich hab mich von der Altersgruppe irgendwie gar nicht angesprochen gefühlt und gepackt hat's mich auch nicht. Da war gefühlt kein Lesefluss da und wirklich viel kann ich für mich aus dem Buch nicht wirklich mitnehmen. Sie hat basically ihre anderen Bücher promotet und es war viel mit malen like als ob ich zum lernen mir keine Ahnung wie viele Sachen dazu male. Ich hab's ja vor allem gelesen um zu sehen, ob für mich eine Lernmethode interessant wäre auszuprobieren die dann auch funktioniert hat aber naja war nicht so der Fall... es gab von den 300 Seiten weniger als 20 die mir irgendwie geholfen haben. Naja was soll ich sagen.
Vera Birkenbihl ist einfach ein Star und es ist für mich unverständlich, wieso sie nicht mehr Mainstream wurde. Das Buch ist eine riesige Goldgrube an Wissen und Tipps über gehirngerechtes Lernen.
Gehirngerechtes Lernen macht Freude auf mehr, weil es einem leicht fällt und Spass macht. Der Ansatz ist komplett anders als was in der Schule gelernt wird. Das Buch behandelt die Themen Sprachen lernen, Kreativität, Kinder motivieren, Flow und das Training des Hirnmuskels.
Das Buch ist 30 Jahre alt und so relevant wie nie zu vor.
Hach, man hört sie förmlich reden... ;-) inklusive dem einen oder anderen Birkenbihl-Rant. Auch wenn mir dieses Buch in der Gesamtheit ein bisschen chaotisch erscheint, steckt wieder viel drin. Ich habe es zwar digital gelesen, würde aber eher zu einer Papierversion raten, da Hin- und herblättern und Springen durchaus Sinn machen, was im Ebuch ein wenig umständlicher ist.
Bei meinem zweiten Lesen habe ich mir mehr Notizen gemacht als bei dem ersten Lesen in 2021. Viele der Grundkonzepte blieben mir vom ersten Mal im Gedächtnis, wirklich vertiefen konnte ich die ganzen Techniken zum Lernen und für ein gutes Gedächtnis erst beim zweiten Lesen wirklich und wahrhaftg vertiefen. Es geht natürlich nicht von heute auf morgen und auch das Gehirn ist hier keine Ausnahme. Gibt man dem Ganzen etwas Zeit lässt und ebenso für Techniken offen ist, die auf den ersten Blick nicht besonders sinnig erscheinen. Ebenso sollte man auch beachten, dass dieses Werk Seminar-Charakter hat, also auch explizit zum Mitmachen auffordert. So nimmt man das meiste mit an Erfahrungen und Wissen.