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Der Weg in den neuen Kalten Krieg

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Nach dem Ende des Kalten Krieges trat der Westen als Sieger der Geschichte auf. Frühzeitig hat Peter Scholl-Latour vor der Isolation Russlands, der Explosivität des Nahen Ostens und der Herausforderung durch China gewarnt. Auch die aktuellen Konflikte im Kaukasus, in Pakistan oder im Iran hat er seit langem vorausgesehen. Sie alle sind die Vorzeichen eines neuen Kalten Krieges, den der Westen nur verlieren kann.

Wenn sie Peter Scholl-Latour als Redner buchen möchten, kontaktieren Sie bitte die Econ Referenten-Agentur. Für alle weiteren Anfragen kontaktieren Sie bitte unser Veranstaltungsteam oder die Presseabteilung.

Entdecken Sie auch das Hörbuch zu diesem Titel!

425 pages, Kindle Edition

First published January 1, 2009

2 people are currently reading
49 people want to read

About the author

Peter Scholl-Latour

58 books33 followers
Franco-German journalist and publicist.

Scholl-Latour is mostly known about his books about the international politics in which he includes his experiences while traveling over the world.

In 1973 he and his team were prisoners of the Viet Cong for one week.

He describes himself as a Gaullist

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Community Reviews

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Displaying 1 - 4 of 4 reviews
Profile Image for Nat Shirman.
157 reviews1 follower
December 7, 2018
Sammlung von Kommentaren, Reportagen und Interviews aus den Jahren 2002 bis 2008. Die Texte haben Staub angesetzt. Scholl-Latours pessimistische Sicht auf die Zukunft wirkt als Masche und fällt mit der Zeit auf die Nerven. Eklatant auch die aus heutiger Sicht sehr vielen Fehleinschätzungen.
Profile Image for Gerald.
61 reviews2 followers
November 26, 2022
Ich bin eigentlich durchaus positiv gegenüber Scholl-Latours Publikationen eingestellt. Mit dieser wurde ich allerdings nicht warm. Das mag zunächst mal daran liegen, dass der Titel irreführend ist. Aus aktuellem Anlass und nach der Lektüre von Dirk Sagers "Pulverfass Russland" (2009) habe ich mir auch noch mal dieses Buch aus dem Jahr 2008 zum Vergleich zu Gemüte geführt. Wer allerdings aufgrund des Titels eine fundierte Analyse der Beziehungen zwischen dem "Westen" und Russland bzw. im weiteren Sinne mit der "östlichen" Welt erwartet, muss zwangsläufig enttäuscht werden. Es handelt sich tatsächlich um zahlreiche nicht zusammenhängende Kurztexte und Interviews aus den Jahren 2001 bis 2008, von denen tatsächlich nur ein kleiner Teil das Verhältnis USA/NATO - Russland beleuchtet. Die überwiegende Mehrheit der Texte befasst sich mit dem mittleren Osten, speziell den Konflikten in Afghanistan und Irak und einige weitere mit den deutschen und US-amerikanischen Wahlen. Ein bisschen Afrika ist auch mit dabei. Durch diese Art einer Zusammenstellung sind die Inhalte oft repetitiv.

Was zum Thema Russland auffällt ist, dass Scholl-Latour offenbar anders als Sager wenig Probleme mit der schon früh erkennbaren Abkehr Putins von einer demokratischen hin zu einer autokratischen Regierungsform hat. Immerhin sei ja dadurch das wirtschaftliche Chaos und die sagenhafte Korruption der 90er Jahre eingedämmt worden und Russland wieder in Richtung einer Großmacht geführt worden. Und die Mehrheit der Russen würde ja ohnehin lieber autokratisch als demokratisch regiert werden. Darüber hinaus kritisiert Scholl-Latour deutlich den "Drang" der NATO (gepusht durch die USA) nach Osten, was Putin selbstverständlich nicht hinnehmen könne und deswegen mit der Intervention in Georgien reagieren musste. Dass es vielleicht eher der Drang der sich bedroht sehenden ehemaligen Warscher Pakt-Staaten bzw. Teilstaaten der Sowjetunion sein könnte, wird nicht betrachtet. Und gerade die Ukraine sei natürlich ein Herzensthema Putins, weil Kiew bzw. ja immerhin die Urzelle Russlands darstelle. Insgesamt werden die auch aktuell gern verbreiteten Kreml-Narrative sehr unkritisch übernommen.

Während ich dem Autor hinsichtlich seiner Position zum "War on Terror" und speziell dem Krieg im Irak und dem Einsatz in Afghanistan nur zustimmen kann, war für mich sein wohlwollender Blick auf Putins Politik eher wenig erbaulich.

Positiv zu sehen ist auch bei diesem Buch Scholl-Latours sein sehr eloquenter, bildhafter, chronistischer Erzählstil. Es ist durchaus angenehm zu lesen.
Profile Image for Patrick .
628 reviews30 followers
June 1, 2012
Ich hatte erwartet das es über das Thema Russland gehen würde. Aber es ging wieder am meisten über Irak und Afghanistan.
Ausserdem hat Scholl-Latour die medienerfindung das Ahmedinejad gesagt hat: "Das Israel von der Karte abgefegt werden müss" übernommen, das war aber eine Falsche übersetzung
10 reviews
July 2, 2011
genau wie alle anderen bücher von PSL...ich mag den chronisten stil.
Displaying 1 - 4 of 4 reviews

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