Die Menschheit ist zu den Sternen aufgebrochen und hat sie unter dem Dach der Terranischen Hegemonie kolonialisiert. Doch jetzt brechen alte Konflikte neu auf und einzelne Nationen streben nach der Unabhängigkeit. Dies ist die Geschichte der Familie Falkenberg, die seit zwölfhundert Jahren Soldaten für schon längst vergessene Kriege stellte und nun erneut antritt, um mit ihrer Wahlheimat, der Römischen Republik, und dem Ersten Konsul Roms, Julius Quintus Maximilianus, gegen die übermächtige Terranische Hegemonie zu kämpfen. Für die Freiheit ihrer Nation und um ihre Lebensart zu behalten. Unter dem Deckmantel der Verschwiegenheit gelingt es einer Gruppe von Nationen eine geheime Basis zu erreichen von der aus ihr Kampf organisiert werden soll. Doch es zeigt sich schnell, dass jeder der Partner eigene Pläne verfolgt.
Hat mir sehr gut gefallen! Zuallererst kann Herr Rauschenberger sehr gut mit seiner Sprache umgehen, sie ist reich und interessant zu lesen. Bei einer Übersetzung aus der englischen in die deutsche Sprache muss man sich immer sehr stark an den ursprünglichen Text halten, und kann sich nicht so frei entfalten wie in diesem Buch. Auch schafft er es, die notwendigen politischen Umstände so zu beschreiben, dass man das gerne liest. Die Kadettenausbildung wird sehr kurz beschrieben, was ich gut fand, das hatten wir von Robert Heinlein bis Orson Scott Card schon oft genug. Schön, dass Ender's Battle School wieder aufgegriffen wurde... Besonders anzumerken ist, dass Herr Rauschenberger sich an äußere Gegebenheiten hält. Seine Schiffe müssen irgendwie bezahlt werden, und die Beschaffung bringt schon einmal ein Wirtschaftssystem ins Wanken. Perry Rhodan zum Beispiel hat oft zehntausende Kampfschiffe zur Verfügung, die einfach vorhanden sind, und irgendwie von seinem Finanzgenie Homer G Adams aus unerfindlichen Töpfen bezahlt sind. Auch Honor Harrington hat immer genug Hardware griffbereit. Herr Rauschenberger gibt seinen Protagonisten keine Wunderantriebe oder Zauberwaffen mit Kurzstreckenüberlichgeschwindigkeit oder Transmitter an die Hand, es dauert seine Zeit, bis ein Laser oder ein Torpedo beim Gegner ankommt, der genug Zeit haben kann, Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Die Einnahme von Gefechtspositionen kann Tage bis Wochen dauern. Kein "Beam me up Scotty!" oder winzige Hyperraumhopser, um die Handlung actionreicher zu gestalten.