Was Lydia Candle am 1. Dezember in ihrem Adventskalender vorfindet, versetzt ihr einen so heftigen Schock, dass sie sich hilfesuchend an die drei ??? wendet. Stammen die unheimlichen Botschaften wirklich von ihrem Neffen, der vor fünf Jahren ums Leben kam? Justus, Peter und Bob müssen innerhalb der nächsten 24 Tage das Rätsel einer unheimlichen Prophezeiung lösen: Am 5. Advent soll ein entsetzliches Verbrechen verübt werden! Tag für Tag kommen die drei Detektive der Lösung des Falles immer näher - werden sie es rechtzeitig schaffen?
Der Fall gefällt mir ziemlich gut und ist recht spannend und klassisch aufgebaut. Auch Minninger Stil finde ich wie fast immer angenehm zu lesen, und er baut oft nette kleine Nebensächlichkeiten ein (dass Kellys Geburtstag in der Weihnachtszeit liegt beispielsweise oder kurze Gespräche der drei). Leider finde ich das das Adventskalender Format der Geschichte eher ein bisschen schadet, weil sie dadurch künstlich gezogen wird. Besonders an den Tagen, an denen nicht wirklich irgend etwas passiert.
Ich liebe diese Adventsgeschichte und lese oder höre sie nun schon seit einigen Jahren. Sie ist unglaublich atmosphärisch und ich liebe die Charaktere. Die eingeflochtenen Weihnachtstraditionen und Aktivitäten sind sehr stimmig. Der Fall hat einige unerwartete Wendungen und war für mich durchweg spannend mitzuerleben.
Eine wirklich tolle Adventskalender-Geschichte, die das Weihnachts- und Detektivthema gut verbindet. Schade war lediglich, dass ein paar Tage - im Vergleich zu anderen - etwas kurz geraten sind.
Ein spannender Adventskrimi im typischen drei ??? Manier, der sich jedoch ein bisschen arg in die Länge zieht, weil halt an jedem Tag nur sehr wenig passieren darf.
Die drei Fragezeichen helfen einmal mehr einer alten Freundin von Tante Matilda. Lydia Candle (!) ist eine Anhängerin von deutschen Weihnachtsbräuchen vom Zimtstern über den Adventskalender bis zum Adventskranz. Als in ihrem Adventskalender überraschend Hinweise auf ihren totgeglaubten Enkel auftauchen, ist klar, dass da etwas ganz und gar nicht stimmt.
Der Fall ist so konstruiert, dass sich die Ermittlungen über die 24 Tage bis Weihnachten hinziehen. Das macht den Fall phasenweise zäh, mal davon abgesehen, dass die Auflösung etwas arg konstruiert ist, was sich daran bemerkbar macht, dass am 24. alles noch einmal genau erklärt werden muss... Kein toller Fall, aber die Schwächen sind zumindest zum Teil der Konstruktion als Adventskalender geschuldet.
Nett gemacht als so eine Art Adventskalender...wobei die drei Fragezeichen natürlich schon immer so spannend sind, dass man lieber alles auf einmal liest :)
Witzige Dialoge, weihnachtliche Atmosphäre und ein durchschnittlicher Fall zum Miträtseln.
Inhalt:
Lydia Candle ist im Innern Kind geblieben. Die alte Dame führt die Tradition des Adventskalenders fort.
Doch was sie am 1. Dezember im Säckchen findet, verschlägt ihr den Atem!
Eine sonderbare Botschaft: Am 5. Advent soll aus Rache ein fürchterliches Verbrechen verübt werden!
Stammt die mysteriöse Nachricht tatsächlich von ihrem Enkel Edward, der bereits seit fünf Jahren tot ist?
Handelt es sich um einen geschmacklosen Scherz?
Justus, Peter und Bob bleiben 24 Tage, um das Rätsel zu lösen ...
Ein Weihnachtsfall in 24 Kapiteln und mit 24 farbigen Illustrationen. Erzählt von André Minninger.
Altersempfehlung:
ab 10 Jahren
Meine Meinung:
Aufgrund der 24 Kapitel kann dieser Weihnachtsfall als Adventskalender genutzt werden. Da so mancher Abschnitt jedoch kurzweilig erzählt und schnell gelesen ist, kann und darf man natürlich das ganze Buch in einem Rutsch lesen.
Angelehnt an die Coverillustration wird jeder Abschnitt (1. bis 24. Dezember) eingeleitet durch eine ganzseitige farbige Illustration, wobei zu Beginn nur eine Kerze brennt. Am Ende ist die Zeichnung ein exaktes Abbild der Coverillustration.
Jeden Tag gibt es ein neues Puzzlestück und dank Christstollen, Zimtsternen, (deutschen) Weihnachtsbräuchen und anderen Details kommt festliche Stimmung auf. Noch mehr Atmosphäre bietet aber das mit passender Musik ausgestattete Hörspiel.
Enkel oder Neffe? Hier geht's drunter und drüber. Während der Klappentext von Mrs Candles Neffen spricht, handelt es sich in der Geschichte jedoch um den (vermeintlich) verstorbenen Enkel. Trotzdem taucht auch hier versehentlich die Bezeichnung Neffe auf. Was zusätzlich verwirrend ist, da sich tatsächlich ein unbekannter Dritter als ihr Neffe ausgibt.
Großartige Überraschungen und Wendungen sollte man nicht erwarten, obwohl jedes Kapitel mit einem kleinen Cliffhanger endet. Dieser erweist sich oft als gar nicht so spektakulär. Einiges ist vorhersehbar und allein die Neugier auf die endgültige Auflösung des Rätsels lässt schnell weiterlesen.
Zum Schmunzeln bringen schräge sowie ironische Dialoge und die liebgewonnenen, kleinen Neckereien zwischen den drei Detektiven.
Typische Szenen, brenzlige Situationen mit Rettung in letzter Sekunde dürfen nicht fehlen.
Ein weihnachtliches Lesevergnügen für kleine und große Fans der drei ???
Fazit:
Ein interessanter, aber nicht sonderlich überraschender Fall in weihnachtlichem Kontext.
Die Geschichte punktet mit drei sympathischen, pfiffigen Junior-Detektiven und schräg-charmanten Dialogen.
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Rezensiertes Buch: "Die drei ??? und der 5. Advent" aus dem Jahr 2013
Die Idee eines akustischen "Die drei ???"-Adventskalenders ist nett und auch gelungen umgesetzt, in 24 kleinen Kapiteln bekommt man hier einen weihnachtlich angehauchten Fall mit einer Gesamtlänge von immerhin fast drei Stunden geboten. Natürlich kann man die Geschichte – die sich sogar tatsächlich vom 1. bis zum 24. Dezember erstreckt – aber auch in einem Rutsch durchhören.
Nun ist das kalifornische Rocky Beach klimatisch sicherlich nicht unbedingt der winterlichste Schauplatz, der Autor weiß sich jedoch zu behelfen und macht die drei ??? auf geschickte Weise mit den deutschen Weihnachtsbräuchen vertraut, sodass dann auch durchaus weihnachtliche Stimmung aufkommt.
Der Fall selbst ist unterhaltsam und spannend erzählt, gerade zum Ende hin wird dieser jedoch mit der ein oder anderen fragwürdigen Entwicklung auf die erforderliche Länge gestreckt und auch die Auflösung hält nicht in allen Punkten einer gründlichen logischen Überprüfung stand. Gerade wer das Hörspiel tatsächlich als Adventskalender nutzt, muss auch manchen "Füllertag" überstehen, an dem kaum etwas Erzählenswertes passiert.
Trotzdem ist "Der 5. Advent" ein insgesamt gelungener Begleiter für die Vorweihnachtszeit und auch akustisch gut umgesetzt, wenngleich mir persönlich die Sprecherin der Auftraggeberin Mrs. Candle (höhö) stellenweise etwas zu anstrengend wurde. Spaß gemacht hat dieser Adventskalender aber dennoch.
Das war mein erster Adventskalender der drei ???, den ich als Buch in den Händen hielt und anschließend noch als Hörspiel hörte. Drei Erwähnungen gefielen mir besonders gut: 1. Zu Beginn jedes Kapitels wurde das Datum auf unterschiedliche Weise mitgeteilt. 2. Die Idee, eine Botschaft in einem Adventskalender zu verstecken und das Ende als den „fünften Advent“ zu bezeichnen, fand ich ausgeklügelt. 3. An weihnachtlicher Atmosphäre fehlte es in diesem Fall (im Gegensatz zu anderen) nicht. Die ausschmückenden Beschreibungen (Plätzchen, Lieder, Weihnachtsmarkt) erzeugten natürlich nochmal mehr Stimmung im Hörspiel als auf dem Papier, das ist klar. Der kleine Cast ließ ab der Hälfte zwar nur wenig Spekulation zu, und ich hatte am Ende auch Recht gehabt, aber dennoch war der Fall interessant. Und damit: Frohe Weihnachten!
Schon wieder ein Jahr, in dem ich einen drei ??? Adventskalender gehört habe - ich mag einfach diese Tradition, meinen Tee aus dem Teekalender zu trinken und dabei die paar Minuten des Tages zu hören. Ja, manche Tage waren extrem kurz und andere echt lang, das hätte man sicherlich gleichmäßiger machen können. Aber insgesamt hat mir die Geschichte sehr zugesagt und ich mochte die Einschübe von deutschem Weihnachten über Lydia Candle sehr gerne. Der Kriminalfall rund um den Tod ihres Enkels ist schon etwas konstruiert; aber insgesamt hat mir von den drei ??? Weihnachtsgeschichten diese hier doch am besten gefallen.
This was my first time reading a story about the "Three Investigators" and I got to say that I really enjoyed my time with it.
In this cozy Christmas case, the Three Investigators Justus, Peter and Bob help Lydia Candle find out more about the mysterious death of her grandson in a very festive setting.
Mir hat es eigentlich gut gefallen, dass sich die Geschichte vom 1. bis zum 24. Dezember abspielt. Andererseits geht das zum Teil aber auch zulasten der Geschichte, da sich der Fall dann doch etwas zu sehr in die Länge gezogen hat.
Hat mich heute wunderbar durchs Kochen des Weihnachtsessens gebracht :) Ganz netter Fall, könnte aber gerne etwas komplexer sein, denke da ist aber einiges Schuld des Formates. Hat auf jeden Fall für genügend weihnachtliche Stimmung gesorgt :)
Ein guter Fall der Drei ???. Das Zuhören bereitete mir Spaß, das Ende kam aber ein wenig zu plötzlich für mich. Große Spannung kam jetzt auch nicht auf.
Schokokalender sind langweilig und aus dem Spielzeugkalenderalter ist man raus? Dann ist dieser Kalender der perfekte Adventskalender für die Vorweihnachtszeit, denn seien wir doch mal ehrlich: Aus dem drei ???- Alter wächst man einfach niemals heraus.
Da ich im letzten Jahr schon einen "literarischen Adventskalender" hatte, allerdings mit Kurzgeschichten, wollte ich auch dieses Jahr wieder einen haben und habe mich wegen der guten Bewertungen für diesen hier entschieden.
Die Story ist genau so wie man es von einer Geschichte um Justus Jonas und Co. erwartet. Die Handlung ist aufgeteilt in 24 mal mehr mal weniger lange Kapitel und ist demzufolge natürlich auch nicht rasend spannend, denn nicht nur wir müssen 24 Tage auf die Lösung warten, sondern auch die drei ??? brauchen 24 Tage um den Fall zu lösen. Deshalb ist eben nicht jedes Kapitel so spannend wie das andere, und teilweise sind es nur wenige kurze Zeilen, die für die Geschichte eher belanglos sind. Dennoch langweilt man sich nicht, und wartet auf des Rätsels Lösung. Da es sich um ein Buch mit der Altersempfehlung 10 - 12 handelt, verstehe ich ehrlich gesagt nicht, wie es zu negativen Kritiken bezüglich der Spannung aka Blutrünstigkeit und zur eben nicht sehr überraschenden Auflösung kommen kann. Es ist eben ein Kinderbuch, in dem dann natürlich keine Finger abgehackt werden und der Täter am Ende kein Inhaber von einer Ökostrom-Riesenfirma ist, der die Weltherrschaft an sich reißen will.
Was mich persönlich aber etwas genervt hat, war dieser super erzwungene Bezug zur deutschen Weihnacht. Wenn es nach mir gegangen wäre, hätte es auch ganz klassisch, amerikanisch sein können :D
Ich kenne fast alle Fälle der drei Fragezeichen (ich höre sie meistens als Hörbuch, der traditionelle Weg halt ;)). Dieses war aber ein Geschenk, deswegen hab ich es mal zur Abwechslung gelesen. Ich fand es eigentlich ganz gut. (Ich habe es nicht in der Adventszeit gelesen). Nur fand ich den plötzlichen Einfluss von deutschen Traditionen in Rocky Beach ein bisschen holprig, das hätte man auch besser lösen können.