ich kann mich nicht entscheiden, welches Buch ich lieber mag von Rafik Schami. Vielleicht ist es dieses, vielleicht ein anderes. Ich will nach Damaskus!
This book is magical. The events are realistic and unfantastic, but in their occurence they evoke the fantastic stories of South American literature. Love, tragedy and above all joy and hope are written into every word. This is life for the living.
Leider verschenkt das Buch sehr viel Potenzial. Es handelt sich um eine lose Sammlung von kleinen Geschichten, die von einer Rahmenhandlung getragen werden, die aber auch nur aus losen, unzusammenhängenden Inhalten besteht. Kein Erzählstrang wird richtig weiterverfolgt. Man kann sich in keinen Charakter hineinversetzen oder mitfiebern. Auch die Magie des eigentlich sehr schönen Settings im Zirkus und Orient wird total verschenkt. So manche Punkte sind auch etwas aus der Zeit gefallen und wirkten befremdlich (Tiere im Zirkus, Frauenbild). So ist die Geschichte für mich allgemein leider nur belanglos.
Ich mag die Geschichte und all die Ideen von Scham. Ich fand es aber manchmal ein bisschen zu märchenhaft und zu klischeehaft: der Clown heisst Pipo, die Zwillinge Max und Moritz und die Eigenschaften der Charakteren fand ich zu ausführlich und es wurde s viel Wert auf eine genaue Beschreibung gelegt, um schlussendlich zu sagen: "Der böse Mann war klein, dick und hinterhältig". Als wäre das immer gleich. Allgemein finde ich den Roman ein bisschen langweilig geschrieben, wo doch die Geschichte so toll und ideenreich ist.
Ein gutes Buch, das sich ebenso gut lesen lässt. Oft kommt es etwas naiv und leichtfertig daher, da Konflikte und Problematiken sehr schnell auftauchen und genau so schnell wieder verschwinden. Mich hat es etwas an die "Unendliche Geschichte" erinnert. Auf jeden Fall lesenswert und nett als verhältnismäßig leichte, jedoch keineswegs seichte, Lektüre für zwischendurch.
Perfektes Beispiel für ein "okayes" Buch, einiges ist interessant, einiges nicht so, alles in allem ein entspannter Read, aber es gab nichts, was mich an das Buch gefesselt hätte. Highlight für mich war die Beschreibung von "Ulania", das zwar fiktiv ist, aber so mit Leben gefüllt, dass es sich sehr echt angefühlt hat.
Der Roman ist in einer wunderschönen, sehr bildhaften Sprache geschrieben, durch die es einem leicht fällt in das Buch abzutauchen. Die Rahmenhandlung selbst finde ich teilweise etwas zäh und voraussehbar. Aber dafür sind die eingeschobenen Geschichten umso schöner und laden regelrecht zum Träumen ein. Die Welt Arabiens mit all ihren - positiven und negativen - Seiten wird für den Leser vorstellbar und lebendig. Auch die Figuren sind wunderbar angelegt und im großen und ganzen auch glaubhaft.