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Endspiel

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1960: "Willkommen in London, Genosse Oberst." Der sowjetische Botschafter schüttelte Krasow die Hand. Fedor Alexandrewitsch Oleg Krasow sah erstaunt, dass man das Stalinbild über dem Kamin noch nicht abgehängt hatte. "Ich warte auf Weisung aus Moskau, wen ich an Seine Stelle hängen darf", sagte Dobrinow mit feinem Lächeln. "Dahinter ist nämlich der Safe." Er fuhr auf Englisch "Im Übrigen ist hier die sogenannte 'Season' ausgebrochen. Sie sollten das Rennen in Ascot besuchen. Da können Sie unglaubliche Damenhüte und die Queen sehen. Unsere Protokollabteilung besorgt Ihnen Karten." Der Botschafter geleitete Krasow zur Tür. "Viel Erfolg, Genosse Oberst." Instinktiv mochte Dobrinow diesen Mann, der so gar nicht wie ein Geheimdienstler aussah. 1961: Die Band der Royal Inniskilling Fusiliers spielte Johann Strauß, Rodgers & Hammerstein und Irving Berlin. Die Queen mochte keine Märsche. Roger Vincent neigte den Kopf, wie das Protokoll es vorschrieb. Eine leichte Berührung mit dem Schwert, ein Ritterkreuz im Samtkästchen, eine Urkunde. "Wir freuen uns, Sir Roger", sagte die bekannte helle Stimme, aber es war nicht ganz klar, ob sie die Freude aller Anwesenden ausdrückte oder im Pluralis Majestatis sprach. 1992: Sir Roger’s Sohn John Vincent erfährt aus den Tagebüchern seines Vaters alles über Oleg Krasow, der am Tag seines Überlaufens in den Westen von einer Autobombe zerfetzt wurde. - In Zürich hebt der angeblich seit 30 Jahren tote Krasow eine Million Franken von einem Konto des einstigen KGB ab. In einem alten Waliser Farmhaus findet das Endspiel statt.

298 pages, Paperback

First published May 30, 2013

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Pierre Frei

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