Es kann jeden treffen - nachste Woche - morgen - heute - jetzt! Die schrecklichsten Storys schreibt oft das Leben selbst. Diese Erfahrung macht die junge Journalistin Julia Hoven, als sie die Hintergrunde einer mysteriosen Krankheit recherchiert, an der ihr Vater leidet. Und Julias Vater ist nicht der Einzige... Stuck fur Stuck deckt Julia zusammen mit ihrem Kollegen Felix eine haarstraubende Geschichte auf. Als in ihre Wohnung eingebrochen wird und ihr jemand offensichtlich nach dem Leben trachtet, stellt sich heraus: Julia hat sich machtige Feinde gemacht. Und die werden alles tun, um sie zum Schweigen zu bringen. Die Grundidee des Thrillers "Zersetzt" basiert auf wahren Begebenheiten."
Wie kommt diese irrsinnig hohe Bewertung zustande??? Könnte ich null Punkte geben würd ich's tun. Vlt war es ausschließlich diese hohe Bewertung hier, die mich vorwärts getrieben hat, wann immer ich das Buch eigentlich schon unbeendet zur Seite legen wollte? Die Schreibweise ist eine Mischung aus vorgekaut, lehrmeisterhaft und kindlich-einfachem Erzählstil. Spannung kommt zu keinem Zeitpunkt auf, da entweder, was passieren wird komplett vorhersehbar ist oder die "Helden" vermeintlich spannungssteigernde Fehltritte vollziehen, die bestenfalls ein müdes Augenbrauen-Hochziehen bewirken. Weder mit literarischem Erzählstil noch mit inhaltlicher Raffinesse kann die Autorin trumpfen - womit dieses eine, mit Qual beendete, Buch das einzige von ihr bleiben wird, das auf meiner "gelesen"-Liste erscheint. Es tut mir tatsächlich ein wenig leid um die verschwendete Zeit ...
Erste Sätze Es hielt sie mit aller Kraft in den Wirrungen und Verzweigungen seiner Untiefen gefangen. Gefangen auf einer Bewusstseinsebene, der sie machtlos gegenüberstand und auf die sie keinen maßgeblichen Einfluss hatte.
Klappentext Es kann jeden treffen – nächste Woche – morgen – heute – jetzt! Die schrecklichsten Storys schreibt oft das Leben selbst. Diese Erfahrung macht die junge Journalistin Julia Hoven, als sie die Hintergründe einer mysteriösen Krankheit recherchiert, an der ihr Vater leidet. Und Julias Vater ist nicht der Einzige ... Stück für Stück deckt Julia zusammen mit ihrem Kollegen Felix eine haarsträubende Geschichte auf. Als in ihre Wohnung eingebrochen wird und ihr jemand offensichtlich nach dem Leben trachtet, stellt sich heraus: Julia hat sich mächtige Feinde gemacht. Und die werden alles tun, um sie zum Schweigen zu bringen. Die Grundidee des Thrillers "Zersetzt" basiert auf wahren Begebenheiten.
Meine Meinung Das Buch ist aus der Sicht eines auktorialen Erzählers geschrieben und berichtet aus der Sicht von Julia Hoven. Julia ist eine kluge, neugierige, junge Frau, die für die Menschen kämpft, die sie liebt. So auch für ihren Vater, der schwer erkrankt. Sie ist mutig genug, die Hintergründe zu recherchieren, denn sie reichen tiefer und höher, als anfangs gedacht, denn ihr Vater ist nicht der einzige Betroffene. Sie kämpft für das Richtige, auch um ihre Erinnerung und stoßt an ihre Grenzen. Aber sie ist stark und gibt nicht auf. Im Laufe der Geschichte wächst sie über sich hinaus und entwickelt sich weiter. Ich konnte mich wirklich gut in sie hineinversetzen und fand ihre Handlungen und Gedanken nachvollziehbar.
Die Geschichte ist an sich dramatisch, emotional, spannend und actionreich. Man wird mitten hineingeworfen und die Handlung nimmt rasant zu. Dennoch konnte sie mich von Beginn an fesseln und mitreißen. Es gibt überraschende Wendungen und Entwicklungen. An sich ist das Buch sehr realistisch und schockierend und regt einen zum Nachdenken an. Vor allem im Bereich der Medizin möchte man solche Skandale nicht sehen, vor allem, wenn das eigene Leben davon abhängt. Der Schreibstil der Autorin war angenehm und flüssig zu lesen.
Bewertung Eine Geschichte, die mich gleichzeitig schockiert und unterhalten hat, aber vielleicht eine Spur zu realistisch war, deshalb gibt es von mir
Die Journalistin Julia hat zurzeit wenig Zeit für ihren Job, da sie sich sehr oft bei ihrem Vater Karl aufhält, der von einer Klinik in die nächste verlegt wird ohne, dass die Ärzte etwas finden können. Bei seiner letzten Verlegung meinte das Krankenhaus, dass sie ihm auf jeden Fall helfen können. Es stellte sich heraus, dass sie das tatsächlich können, da es auf einmal noch mehr Fälle mit den gleichen Symptomen von Karl gibt. Julias Neugier ist geweckt und sie recherchiert jetzt in den anderen Fällen. Es geht um Leben und Tod und ich meine damit nicht nur das Leben der Patienten. Julia begibt sich auf eine gefährliche Reise.
Ich hoffe, ich konnte euch mit meiner kleinen Zusammenfassung schon etwas neugierig machen. Das Buch liest sich einfach super gut und schnell weg. Es ist sehr spannend schon von der ersten Seite an, die im Laufe des Buches auch nicht verloren geht. Zwischendurch muss man aber trotzdem sehr lachen oder besser schmunzeln. Das Team Julia und Felix, ihr Fotograf, sind schon ein tolles Gespann. Es war auch immer sehr amüsant zu lesen, wenn Julia in den unpassenden Momenten alles Mögliche mit einem lauten Knall auf den Boden befördert. Na ja, das erhöht aber auch die Spannung. Ich wünsche euch viel Spaß bei dem Buch. Ich hatte damit sehr viel.
Dieses Buch ist der Debütroman von Lena Sander. Normalerweise schreibt sie eher Humor oder Ratgeber. Ich finde ja, dass sie öfter einen Thriller schreiben kann. Leider beruht das Grundgerüst auf einer Tatsache, was schon sehr erschreckend ist.
Die Reporterin Julia Hoven hat ihr Gedächtnis verloren und erscheint völlig blut verschmiert bei Ihrer Psychologin. Diese versucht mittels Hypnose das Gedächtnis wieder herzustellen. Julia ist aufgrund der Erkrankung ihres Vaters einem Medizinskandal auf die Schliche gekommen und die mächtigen Gegenspieler machen ihr und ihrem Mitstreiter Felix natürlich einige Schwierigkeiten und schrecken hier auch vor Mordanschlägen nicht zurück.
Das Buch hat ein rasantes Tempo. Man schliddert in die Geschichte hinein und kann sich dem Sog nicht mehr entziehen. Julia und Felix müssen hier so einige Situationen über sich ergehen lassen, denen es nicht an Spannung mangelt. Allerdings war mir das Tempo und die Schlagzahl hier etwas zu hoch. Ein bischen mehr "Ruhe" zwischen den einzelnen Geschehnissen hätte hier die Spannungskurve vielleicht noch etwas erhöht. In diesen Ruhepausen hätte man evtl. auch noch die Charactere noch mehr herausarbeiten können. So bleiben Julia und Felix für mich etwas undurchsichtig und flach. Auch die Beziehung zu dem mysteriösen Oberarzt hätte etwas mehr Aufmerksamkeit verdient.
Zusammengefasst ein furioses Debüt einer neuen Autorin. Ein brisantes Thema spannend verpackt, nur das drumherum hat mir etwas gefehlt.
Die Idee des Buches, Aufdecken von Misständen an gesundheitsschädlichen Transplantaten ist sehr wichtig! Das dies manche nicht so gerne sehen, ist auch noch nachvollziehbar. Aber dass bei den Ermittlungen von Journalisten (Julia und der stotternde Felix) bzw von 2 betroffenen Angehörigen so viel passiert, ist sehr unglaubwürdig! Autounfall mit dem Tod der Mutter von Julia, Einbruch in eine Firma, in Wohnungen - Verwüstungen oder Aufräumen der Unordnung - , Datenklau in Polen, Steckenbleiben im Lift, Rätselaufgabe für ein Schließfach und wo landet der Schlüssel - nachlesen!, Entführung eines Kindes, Brandanschlag, Ertränken im Teich,...Dazwischen auch ein bisserl die Sorge um den kranken Vater, und eine Verliebtheit von Julia, Robert und Felix, die alle die Anschläge gut überstehen! Innerhalb von wenign Tagen auf 176Seiten!