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Leibniz, Newton und die Erfindung der Zeit

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Zu Beginn des 18. Jahrhunderts entfesseln Isaac Newton und Gottfried Wilhelm Leibniz eine heftige Debatte, die bis heute von Mathematikern und Philosophen geführt wird: Was ist das, was wir »Zeit« nennen? Thomas de Padova zeichnet das lebendige Bild einer Epoche, in der die Zeit zum heiß diskutierten Gegenstand der Naturwissenschaften wird und Uhren anfangen, unseren Alltag zu bestimmen.
Der Streit zwischen Isaac Newton und Gottfried Wilhelm Leibniz weitet sich zu einer Staatsaffäre aus. Ihre maßgebende Diskussion über das Wesen der Zeit markiert die radikale Umwälzung des Zeitverständnisses in einer Epoche, in der die Genauigkeit mechanischer Uhren sprunghaft gestiegen ist: Erst jetzt können die Ziffernblätter Minuten und Sekunden differenzieren und der private Besitz von Uhren wird für das großstädtische Bürgertum zur Selbstverständlichkeit. Anhand der Lebensläufe von Leibniz und Newton rollt Thomas de Padova die Geschichte unseres Verständnisses von Zeit auf. Er zeigt, warum die Zeit an der Schwelle zum 18. Jahrhundert so allgegenwärtig und zugleich zu einem zentralen Thema der Wissenschaft wird. Kurz: warum die Neuzeit ihren Namen zu Recht trägt. Eine fesselnde Entdeckungsreise in die beschleunigte Welt der Moderne.

346 pages, Kindle Edition

First published September 17, 2013

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About the author

Thomas de Padova

20 books5 followers

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Community Reviews

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1 star
2 (2%)
Displaying 1 - 4 of 4 reviews
Profile Image for Bruno Laschet.
697 reviews21 followers
March 9, 2018
Wenn man drei Abschnitte in einem Buch vereint, kommt es mal ab und zu vor, dass der Leser den Gedankensprünge des Verfassers nicht folgen kann. Die Leben von Leibniz und Newton und deren Streit über Entdeckungen waren jedoch lesenswert.
4 reviews
April 27, 2022
English version below

Wie bereits in einer vorherigen Rezension angesprochen, bedient sich der Autor häufig, teilweise wilden, Gedankensprüngen, welche dem Buch jeglichen roten Faden entziehen.

In der ersten Hälfte des Buches werden die Personen Leibniz und Newton leider kaum beleuchtet. Vielmehr dienen sie als Nebendarsteller (oder gar Statisten) einer Schilderung des (zugegeben wissenschaftlichen) Zeitgeistes der westeuropäischen Kolonialmächte (hauptsächlich Frankreich, England, die Niederlande und das Deutsche Reich) des 17. und 18. Jahrhunderts, wobei es hier oft überflüssige Ausflüge in den royalen Klatsch und Tratsch gibt.

Vom Schreibstil ist das Buch insgesamt sehr blass, schmucklos und uninspirierend, sodass mir oft die Motivation fehlte es weiterzulesen. Stellenweise erinnert es an Stefan Kleins dröges Werk "Zeit".

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As already mentioned in a previous review, the author often uses, sometimes wild, mental leaps, which deprive the book of any thread.

In the first half of the book, the characters Leibniz and Newton are unfortunately barely addressed. Rather, they serve as supporting actors (or even extras) in a portrayal of the (admittedly scientific) zeitgeist of the Western European colonial powers (mainly France, England, the Netherlands and the German Empire) of the 17th and 18th centuries, with often unnecessary excursions into royal gossip.

In terms of writing style, the book is overall very pale, unadorned and uninspiring, so that I often lacked motivation to continue reading it. In places, it reminds me of Stefan Klein's tedious work "Time".
63 reviews2 followers
June 7, 2017
Das Buch ist in mehrere, ungefähr gleich große, Kapitel untergliedert, die dem abschnittsweisen Lesen entgegenkommen. Dies und die einfache Sprache machen das Buch sehr gut lesbar.

Eingebettet in kurze Kapitel über die Lebensstationen der beiden großen Denker, werden die *in* der damaligen Zeit üblichen Probleme *mit* der Zeit und deren Lösungen oder wohl eher Annäherungen nachvollziehbar erläutert. Somit ist es ideal für jeden Interessierten und aufgrund der vermittelten Informationen sehr zu empfehlen.

Leider wird heutzutage die Uhrzeit mit der Zeit gleichgesetzt. Nach der Lektüre erahnen Sie die Unterschiede. Ich bin Mir sicher, dass Sie mehr Interesse gewinnen werden.
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