Veracruz, 1910: Alice Wegener hat die weite Reise von Berlin nach Mexiko angetreten, um ihren Bruder Patrick zu besuchen. Doch es kommt nicht zu einem Wiedersehen – Patrick wurde im Dschungel Opfer eines Verbrechens. Als Alice näheres zu den Umständen wissen möchte, stößt sie auf eine Mauer des Schweigens. So stellt Alice ihre Nachforschungen auf eigene Faust an und bringt neben der Wahrheit über Patricks Tod auch das Geheimnis einer Maya-Prinzessin ans Licht – das letztendlich auch sie zur wahren Liebe führt …
Alice Wegener macht sich auf den Weg von Berlin nach Mexiko. Dort lebt ihr Bruder Patrick, der an der Erforschung eines Maya-Tempels arbeitet. Doch es kommt nicht mehr zu einem Treffen, denn als Alice in Mexiko ankommt, ist ihr Bruder Patrick tot. Er wurde getötet, doch nähere Einzelheiten verschweigt man Alice. Sie ist aber nicht gewillt, das hinzunehmen und stellt auf eigene Faust Nachforschungen an. Das ist jedoch nicht ungefährlich und erweist sich auch als gar nicht so einfach. * Mein Leseeindruck: "Der Duft des Regenwalds" hat mich sehr beeindruckt. Es ist ein sehr tiefgründiges und bewegendes Buch, das mir viele schöne Lesestunden geschenkt hat. Die Beschreibungen von Mexiko, vom Regenwald und von der Lebensweise der verschiedenen Indio-Stämme haben mich sehr berührt. Der Erzählstil ist so bildhaft, dass ich oft das Gefühl hatte, selbst in Mexiko zu sein. Auch die Figuren sind durchweg sehr gut ausgearbeitet. Die handelnden Charaktere wirken anhand der ausführlichen Beschreibungen sehr echt und lebendig. Besonders positiv ist mir hier die Hauptprotagonistin Alice aufgefallen. Sie ist kein naives zartes Persönchen, wie es sie ja so oft in solchen Romanen gibt. Alice steht mit beiden Beinen voll im Leben und weiß ganz genau, was sie will und auch, was sie nicht will. Die Liebesromanze, die Alice in Mexiko erlebt, ist perfekt in die weitere Handlung eingearbeitet. Ich habe diesen Roman mit großer Freude gelesen und kann ihn uneingeschränkt weiterempfehlen!