+++ Die wahre Geschichte der Piratin Jacquotte Delahaye +++ "Dieser Roman ist ein wahrer Page-Turner!" (Martina von Bücherkessel) »Ich werde niemals einen Mann heiraten, der über mich befiehlt«, schmetterte Jacquotte ihm entgegen. »Ebenso wenig wie ich jemals einen Mann heiraten werde, über den ich zu befehlen vermag.« La Española, 1656: Das Gesicht der Westindischen Inseln beginnt sich zu verändern. Einst von Spanien dominiert, beginnen sich die Mächte mit den eintreffenden Seefahrernationen England, Frankreich und Holland zu verschieben. Es ist die Welt der Bukaniere, in der die junge Jacquotte Delahaye aufwächst. Eine Welt der Männer, wie sie sehr bald feststellt, beherrscht von der Bruderschaft der Küste, die nach ihren eigenen Regeln lebt und in der Frauen nicht erwünscht sind. Mit dem ihr eigenen Stolz stellt sie sich den Herausforderungen dieser unsteten Zeit, in der man nur selbstbestimmt leben kann, wenn man ein Mann ist. Wird es ihr gelingen, der Bruderschaft beizutreten und ihren eigenen Weg zu gehen? Eine Frau in einer von Männern dominierten Welt, die niemals aufgibt und trotz Widerständen ihren Weg geht. Ein historischer Roman über eine der wenigen Piratinnen, die in diesen harten Zeiten überleben konnte. Lassen Sie sich von dieser Geschichte in die Karibik und die wilde Zeit der Piraten entführen! "Dieser Roman ist ein wahrer Page-Turner!" (Martina von Bücherkessel) "Wenn Steven Spielberg dieses Buch lesen würde...er könnte sofort einen unglaublich spannenden Abenteuerfilm daraus machen" (Leserin) "Ein wunderbarer Abenteuerroman über eine Piratendame im 17 Jh. Spannend, blutrünstig und ein Hauch von Erotik" (Leser)
Alexandra Fischer, Jahrgang 1974, schreibt bereits seit sie es kann. Aus den ersten Buchstaben wurden Wörter, aus den Wörtern Sätze und aus den Sätzen schließlich Geschichten. Unvollendete, denn in jungen Jahren fand sie es stets spannender eine Geschichte zu beginnen anstatt sie zu beenden. Inzwischen schafft sie aber auch das und recherchiert für ihre historischen Romane gerne stundenlang in alten Texten, um ihren Büchern die Authentizität zu verleihen, die sie verdienen.
»Ich werde niemals einen Mann heiraten, der über mich befiehlt«, schmetterte Jacquotte ihm entgegen. »Ebenso wenig wie ich jemals einen Mann heiraten werde, über den ich zu befehlen vermag.«
La Española, 1656: Das Gesicht der Westindischen Inseln beginnt sich zu verändern. Einst von Spanien dominiert, beginnen sich die Mächte mit den eintreffenden Seefahrernationen England, Frankreich und Holland zu verschieben. Es ist die Welt der Bukaniere, in der die junge Jacquotte Delahaye aufwächst. Eine Welt der Männer, wie sie sehr bald feststellt, beherrscht von der Bruderschaft der Küste, die nach ihren eigenen Regeln lebt und in der Frauen nicht erwünscht sind. Mit dem ihr eigenen Stolz stellt sie sich den Herausforderungen dieser unsteten Zeit, in der man nur selbstbestimmt leben kann, wenn man ein Mann ist. Wird es ihr gelingen, der Bruderschaft beizutreten und ihren eigenen Weg zu gehen?
Ein historischer Roman über eine der wenigen Piratinnen, die in diesen harten Zeiten überleben konnte. Quelle: drachenmond.de
Meinung:
Vielen Dank an die Autorin für das Rezensionsexemplar!
"In Émile keimte der Wunsch auf, sich über Bord der Barke zu stürzen. Keine Sekunde, glaubte er, könnte er noch die Selbstbeherrschung aufbringen, um trotz Hunger und Durst auf der ihm bestimmten Position auszuharren. "
Das Cover ist einfach gelungen! Man sieht Jacquotte darauf, was man an ihren roten Haaren erkennt. Der Blick von ihr ist sehr ernst und entschlossen und passt daher sehr gut zum Inhalt. Ansonsten sind noch Klippen und ein Schiff auf dem Cover zu sehen, passend zu einem Piratenbuch.
Alexandra Fischers Schreibstil ist wirklich schön. Sie schreibt in der allgemeinen Erzählform, somit bekommt man in alle wichtigen Charaktere Einblicke und kann allen Erzählsträngen folgen. Ansonsten schreibt sie sehr bildlich und lässt auch härtere und blutigere Szenen nicht aus. Durch den tollen Schreibstil war das Buch sehr flüssig zu lesen und so kam ich schnell voran.
Das Buch habe ich zusammen mit der lieben Ney gelesen und es war wirklich toll es mit ihr zu lesen, da wir beide total auf Piraten stehen. Eine gemeinsame Leidenschaft.
Zu Beginn lernt man als Leser Jacquotte kennen, eine junge Frau die sich nichts sehnlicher wünscht als der Bruderschaft beuzutreten. Doch zu der Zeit war es Frauen nicht vergönnt das zu tun, was sie möchten. Einzig ihr Vater und ihr Freund Pierre haben immer zu ihr gehalten und ihr auch das Kämpfen beigebracht. Nach einem Angriff auf ihr Dorf, bei dem ihr Vater ums Leben kommt, entschlließt sie sich dazu der Bruderschaft beizutreten. Dies will sie erreichen indem sie sich als Mann verkleidet.
Mir hat der Anfang sofort gefallen. Jacquotte wirkt sofort wie eine sehr starke Frau und es war mir sofort klar, dass sie alles schaffen kann, was sie will. Ihren Vater habe ich sofort ins Herz geschlossen, da er ein total liebesnwerter Mensch ist. Es gab ebenfalls ein Kapitel, genauer gesagt den Prolog, über ihn, in dem man mehr über ihn und seine Frau erfährt und sozusagen wie alles begonnen hat. Dieser Einstieg in das Buch war mal was anderes und somit hebt sich das Buch von anderen ab.
Ein weiteres tolles Element, das die Autorin eingebaut hat ist Jacquottes Bruder Manuel, denn er ist behindert. In der damaligen Zeit wurden beeinträchtigte Personen sofort aus der Gesellschaft ausgeschlossen und ich fand es toll, dass die Autorin hier zeigt, dass es auch anders geht. Jacquotte, Pierre und Emilè, Jacquottes Vater, kümmern sich wirklich süß um Manuel und versuchen ihn vor allem und jedem zu beschützen. Nach Emilès Tod kümmer sich Jerome, ein Freund von Emilè, weiter um Manuel, somit ist er nie allein.
Als sich Jacquotte als Mann verkleidtet und den Namen Yanis annahm wurde es richtig spannend, denn es stellten sich die Fragen, ob sie es schafft in die Bruderschaft aufgenommen zu werden und die Fassade aufrecht zu erhalten. Ich konnte nicht ganz verstehen, wie sie als Mann durchgehen konnte, da man an ihrem Körperbau und ihren Gesichtszügen ja sehen müsste, dass sie eine Frau ist. Oder auch ihre Stimme. Wie kann sie ständig ihre Stimme so verstellen, dass man nicht merkt, dass sie verstellt ist. Auch muss sie sehr flachbrüstig sein, dass sie die einfach unter einem Tuch verstecken kann. Aber seis drum, sie hat es wirklich toll gemacht und meine Bewunderung für sie stieg von Seite zu Seite an, da man richtig mitbekam wie die Zeit damals war und wie Frauen behandelt wurden.
Eine Tatsache, die ich lustig und komisch zugleich fand, ist die, dass fast jeder Mann in der Zeit sich von anderen Männer angezogen gefühlt hat bzw. es ihm egal war, ob er mit einer Frau oder einem Mann schläft. Wie mir Ney aber dann auch erklärt hat waren die ja wochenland auf See und haben sich so angepasst. Wenn man immer nur Männer um sich hat, muss es ja so kommen. Trotzdem gab es eine Szene gegen Ende hin, die wirklich grausig war und mit dem Tod einer bestimmten Person zu tun hat.
Jacquotte hat aber nicht nur Freunde, sondern auch Feinde, denn natürlich fliegt ihre Verkleidung irgendwann auf, doch sie schafft es sich auch als Frau einen Namen zu machen. Sie segelt zusammen mit Tête-de-Mort (ich hoffe ich schreibe den richtig), oder wie Ney ihn nennt - dem Käse-, und nähert sich ihm auch an. Manchmal hatte es den Anschein als würde sie mehr als innige Freundschaft füreinander empfinden, was aber nicht so ist. Auf jeden Fall mochte ich ihn sehr gerne, er war einer meiner liebsten Charaktere in dem BUch. Zurück zu den Feinden, l'Olonnaise und auch Michel le Basque haben etwas gegen Jacquotte. Aus diesen beiden Feindschaften entwicelt sich im Laufe des Buches eine tolle Geschichte.
Es gab öfters Zeitsprünge von bis zu vier Jahren in dem BUch. Meist wurde das Kapitel nach dem Zeitsprung aus Sicht von Pierre oder Bigford geschrieben und nur kurz gesagt, was hier mit Jacquotte passiert ist. Hier hätte ich mir manchmal eine längere Erklärung gewünscht, aber das ist nur eine ganz kleine Sache.
Das Schlimmste in den Buch waren die Namen. Ney und ich taten uns so schwer die alle auszusprechen und haben dann oft zu Tête-de-Mort einfach Käse und zu l'Olonnaise Polonaise gesagt. Das war dann aber auch schon der einzig schlechte Punkt, obwohl man das nicht als negativen Punkt ansehen kann, sondern eher als etwas, das uns Spaß bereitet hat, wenn wir uns die Audios zu den Kapiteln gesendet haben.
Ich finde es toll wie die AUtorin es geschafft hat die Zeit von damals so toll zu beschreiben und das Ganze in ein spannendes Buch zu packen. Das Ende war dann mega gut! Ich wollte an diesem Tag ein Kapitel lesen, doch dann war es so spannend und ich habe das Buch beendet. Mit dem Ende bin ich vollends zufrieden, trotzdem würde ich soooo gern einen zweiten Band von dem Buch haben, um Jacquotte weiter auf ihrer Reise zu begleiten.
Jacquotte ist eine wirklich starke Frau, die alles schafft, was sie will. SIe hat in dem Buch eine tolle Wandlung durchgemacht und hat auch ihre Ziele je nachdem angepasst.
Tête-de-Mort ist sehr geheimnisvoll, doch unter seiner harten Schale steckt doch ein weicher Kern. Er kümmert sich so rührend um Jacquotte, dass man ihn einfach mögen muss.
Zu l'Olonnaise gibt es nur ein Wort um ihn zu beschreiben. Gestört. Er ist wirklich gestört und völlig geisteskrank, dies wird vor allem im letzten Teil des Buches sehr deutlich.
Pierre ist ein Charakter, den man manchmal mag und manchmal nicht. Er trifft dumme Entscheidungen, doch er macht es immer wieder gut. Ich glaube ich mag ihn.
Fazit:
Ein tolles Buch, das mich sofort in seinen Bann gezogen hat. Ich konnte richtig in die Welt der Piraten eintauchen und habe mit Jacquotte mitgefiebert. Klare Leseempfehlung für alle, die Piraten genauso lieben wie ich.
„Joli Rouge“ von Alexandra Fischer ist ein historischer Piraten-Roman mit einer sehr speziellen Heldin – Jacquotte, den ich mittlerweile schon mehrfach gelesen und immer wieder absolut geliebt habe! 🤗😍📚💖 Joli Rouge spielt in einer Welt, die von Männern befehligt wird, und Jacquotte will sich in eben dieser beweisen und kämpft unermüdlich für ihr Ziel – die Freiheit. Doch ist dieser Kampf alles andere als einfach und mit vielen Entbehrungen und Tiefschlägen verbunden. Alexandra Fischer hat hier einen erstklassigen historischen Piraten-Roman geschaffen, der durch und durch unheimlich gut gelungen ist! Mir gefällt das Buch mit seiner Heldin richtig gut und zeigt, wie kraftvoll, wie stark Frau sein kann und dass es sich immer lohnt für seine Träume und die Freiheit zu kämpfen! Wer Piraten-Geschichten und starke Heldinnen mag, dem sei dieses Buch aus dem Drachenmond Verlag wärmstens ans Herz gelegt👌💖
Eigentlich habe ich nicht viel von diesem Buch erwartete , da ich normalerweise nur Fantasy lese. Aber trotzdem habe ich es nun doch gelesen und bin sehr beeindruckt. Man hat einen sehr guten und spannenden Einstieg am Anfang , nur zum Ende hin hat sich die Story etwas gezogen. Die Geschichte des Buches fand ich sehr spannend. Und die Hauptpersonen fand ich einfach super.
Klappentext »Ich werde niemals einen Mann heiraten, der über mich befiehlt«, schmetterte Jacquotte ihm entgegen. »Ebenso wenig wie ich jemals einen Mann heiraten werde, über den ich zu befehlen vermag.« La Española, 1656: Das Gesicht der Westindischen Inseln beginnt sich zu verändern. Einst von Spanien dominiert, beginnen sich die Mächte mit den eintreffenden Seefahrernationen England, Frankreich und Holland zu verschieben. Es ist die Welt der Bukaniere, in der die junge Jacquotte Delahaye aufwächst. Eine Welt der Männer, wie sie sehr bald feststellt, beherrscht von der Bruderschaft der Küste, die nach ihren eigenen Regeln lebt und in der Frauen nicht erwünscht sind. Mit dem ihr eigenen Stolz stellt sie sich den Herausforderungen dieser unsteten Zeit, in der man nur selbstbestimmt leben kann, wenn man ein Mann ist. Wird es ihr gelingen, der Bruderschaft beizutreten und ihren eigenen Weg zu gehen?
Meine Meinung Das Buch erzählt aus der Sicht verschiedener Personen, die mehr oder weniger mit Jacquotte Delahye zu tun haben oder auch die sich verändernde Welt der Piraten zeigt. Jacquotte ist eine starke, mutige, entschlossene junge Frau, die vor einer Herausforderung nicht zurückschreckt und sich nicht das Leben einer Ehefrau nicht vorstellen kann, die nur zu Hause bleibt, während ihr Mann Abenteuer erlebt. Deswegen will sie selbst der Bruderschaft der Küste beitreten und selbst beweisen, dass sie niemanden braucht, der über ihr Leben bestimmt. Doch natürlich stößt sie dabei auf Hindernisse, während sie nicht nur sich selbst beweisen muss, sondern auch eigene Wege geht, um ihr Ziel zu erreichen. Das historische Setting ist unglaublich interessant und gut recherchiert, während man Jacquottes Weg und der ihrer Widersacher folgt. Es gibt einige überrasche überraschende Wendungen und Entwicklungen. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen.
Bewertung Ein gelungener Piratengeschichte rund um eine starke junge Frau, die mich wirklich richtig gut unterhalten konnte, daher gibt es verdiente 5 von 5 Würmchen
Der Roman eröffnete mir den Blick in eine Welt, über die ich bisher nichts wusste, denn die Piraterie in der Karibik war mir bis dato nur aus einschlägigen Filmen bekannt, welche die Sachverhalte doch eher verklärt dargestellt haben. Mit den realen Bukanieren, die damals im 17. Jahrhundert die Meere unsicher machten und mit ihrem Leben haben die Piraten der Filmindustrie vermutlich nur sehr entfernt etwas zu tun. Besonders, was weibliche Piraten angeht, ist dieses Thema für mich absolutes Neuland. Allgemein war es ja so, dass Frauen damals auf Schiffen verpönt waren, weil ihre Anwesenheit angeblich Unglück brachte. Vermutlich war der tiefere Sinn dahinter, dass eine Frau an Bord die Seemänner ziemlich in Aufruhr versetzt hätte, denn wenn man sich so eine Meute Seeleute vorstellt, die viele Wochen ohne weibliche Gesellschaft auf See unterwegs waren, dann ist es nur allzu klar, was weibliche Reize hier auslösen konnten. Und doch hat es damals Frauen gegeben, die in diese Männerdomäne eingedrungen sind und sich einen Platz und Anerkennung unter den Piraten verschafft haben, wenn auch meist als Männer getarnt. Eine von ihnen war Jacquotte Delahaye, die Tochter eines Franzosen und einer Haitianerin. Sie soll schön gewesen sein, und ihr stärkstes äußerliches Merkmal waren ihre roten Haare. Sie ist die Heldin dieser Geschichte, und ihr vielschichtiger Charakter, ihre Beweggründe und ihr Schicksal werden von Alexandra Fischer in sehr beeindruckender Weise dargestellt. Der Roman ist fesselnd geschrieben und wartet mit jeder Menge an detaillierten Informationen zu den historischen Gegebenheiten auf. Man kann nur erahnen, wie umfangreich die Recherchearbeit für diese Story war, denn Jacquotte ist bei weitem nicht die einzige Person, die real existiert hat. Die Autorin erweckt die illustren Gestalten der Bukaniere zum Leben und schildert sie detailliert und farbig. Man erkennt schnell, dass es auch innerhalb der Bruderschaft oft zu Differenzen kam und dass man eigentlich kaum wusste, wem man wirklich trauen konnte. Man erlebt so manche Schlacht hautnah mit, und da ging es ziemlich roh zu. Auch die Überfälle und die zum Teil sehr blutigen Aktionen werden in aller Deutlichkeit erzählt. So gesehen ist der Roman nichts für schwache Nerven, aber andererseits ungemein spannend und ein wahres Lesevergnügen. Ich gebe zu, bei vielen Szenen habe ich schon mal ein wenig geblinzelt, weil sie die Brutalität in aller Deutlichkeit wiedergeben, aber das Leben damals war eben kein Zuckerschlecken, und gerade in den beschriebenen Kreisen ging es sicher noch einmal viel härter zu. Wie sich Jacquotte in dieser Welt von Verrat und Gewalt durchsetzt und unerschütterlich ihr Ziel verfolgt, ist sehr eindrucksvoll beschrieben.
Ich kann eine uneingeschränkte Leseempfehlung geben. Nur eines hätte ich mir gewünscht, nämlich ein Personenverzeichnis, denn es kommen im Lauf der Handlung viele Charaktere vor, und so mancher von ihnen wechselt auch schon mal seinen Namen bzw. ist unter verschiedenen Bezeichnungen zu finden, was manchmal zu kleinen Irritationen meinerseits geführt hat. Meiner Faszination und dem Lesefluss hat dies jedoch keinen Abbruch getan. Für mich war dieser Roman eine Bereicherung, denn ich habe historische Ereignisse und ein Thema kennengelernt, von dem ich bisher nicht viel Ahnung hatte.
La Española, 1656: Das Gesicht der Westindischen Inseln beginnt sich zu verändern. Einst von Spanien dominiert, beginnen sich die Mächte mit den eintreffenden Seefahrernationen England, Frankreich und Holland zu verschieben.
Die junge Jacquotte Delahaye wächst in der Welt der Bukaniere auf. Eine Welt der Männer, wie sie sehr schnell merkt. Die von der Bruderschaft der Küste beherrscht wird, sie haben ihre eigenen Regeln. Jacquotte hat ihren eigenen Stolz und stellt sich den Herausforderungen dieser unsteten Zeit.
Ich liebe Piratengeschichten, vor allem seit ich den Film Piratenbraut gesehen habe. Doch sind gute Geschichten aus dieser Zeit sehr selten. So überraschter war ich von dieser Geschichte. Nicht nur das alles so gut beschrieben war, das man das Gefühl hatte mitten im Geschehen zu sein. Die Charaktere waren alle sehr überzeugend. Jeder Mann und Frau, war realistisch und überzeugend dargestellt. Mehr als einmal musste ich mich überwinden das Buch auf Seite zu legen um nicht alles auf einmal zu lesen. Ich wollte das Buch auskosten. Wie die teure Schokolade die einfach so gut ist, das man sie am liebsten auf einmal Essen will. Doch man genau weis das man lange keine mehr bekommt. Vieles neues gelernt. Im Moment habe ich es nur als Ebook, werde mir aber das Buch auch noch holen. Da im Buch auch noch Skizzen von ein paar Figuren drin sind. :) Ich mag Jacquotte und Pierre mag ich auch. Die Geschichte ist gespickt mit Wendungen, Ereignissen und Action, die einem immer wieder den Atem nehmen.