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Expect nothing!

Uschi Obermaiers persönlicher Weg zu dauerhafter Freude und Kreativität


Wie kaum eine andere Frau spiegelt das erste international erfolgreiche deutsche Top-Model Uschi Obermaier das Lebensgefühl und die Ideale der 68er-Generation. Bis heute steht sie für einen individuellen und befreiten Lebensentwurf, mit dem sie eine erstarrte Gesellschaft aufrüttelte. Nach einer Zeit des Glamours und spannender Reisen auf den Hippie-Trails dieser Welt kam der Zusammenbruch. Wie sie es schaffte, fast mittellos und allein ihr Leben neu zu gestalten, davon berichtet sie in diesem Buch.


Expect nothing ist die zugleich abgeklärte, aber auch humorvoll- ironische Kurzformel, mit der sie ihre Lebensphilosophie zusammenfasst und die ihr bis heute eine inspirierende Ausstrahlung und viel Hunger nach Leben verleiht.


272 pages, Kindle Edition

First published October 14, 2013

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Uschi Obermaier

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Profile Image for Kirsten.
3,517 reviews16 followers
January 27, 2024
Uschi Obermaier ist wohl das bekannteste Gesicht der 68er Generation. Sie war Model, Schauspielerin und Muse. Aber die Zeit des Ruhms und des Hippielebens hielt nicht an. Es folgte ein Zusammenbruch, von dem sie sich nur langsam erholte. Wie sie es trotzdem schaffte, von Null noch einmal neu durchzustarten, davon erzählt sie in dieser Biografie.

Der erste Eindruck, den ich von Uschi Obermaier in ihrer Biografie gewonnen habe, war der eines alt gewordenen Blumenkinds, die immer noch ein bisschen in den 70er Jahren lebte. Sie wirkte angekommen, zufrieden. Ihr Lebensweg verlief nicht immer geradeaus, aber Uschi hatte eine starke Persönlichkeit und einen noch stärkeren Willen und schaffte es, ihren eigenen Weg zu gehen.

Als es zu ihrer sogenannten "wilden Zeit" kam, kam es mir vor, als ob sie einen Schleier über die Vergangenheit legen würde. Durch den konnte ich zwar durchsehen, aber nicht alles genau erkennen. Vielleicht hat sie aus dieser Zeit schon zu oft erzählt, auf jeden Fall hat sie bei mir den Eindruck erweckt, als ob sie von jemand anderem erzählt hat. Das heißt nicht, dass die Geschichte nicht interessant wäre. Sie wirkte nur irgendwie... verschwommen.

Ein bisschen gestört haben mich auch die vielen englischen Begriffe, die sie immer wieder eingestreut hat. Das mag typisch für ihre Art, zu reden sein, auf mich hat es ein bisschen seltsam gewirkt.

Das Buch hat mich nicht so mitgerissen, wie ich vom Anfang erwartet hätte, aber das soll nicht heißen, dass es mir nicht gefallen hat.
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