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Dein Blick so kalt

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Das Praktikum in München war Lous großer Traum. Dann der Albtraum: Lous Mitpraktikantin ist eine Oberzicke, ihr Chef ein Grabscher. Dennoch gibt Lou nicht auf. Auch nicht, als sie eine unheimliche Email erhält: Ich bin immer bei dir. Mehr und mehr hat Lou das Gefühl, beobachtet zu werden, doch die Polizei nimmt ihre Angst nicht ernst. Bis Lou eines Tages verschwindet.

367 pages, Kindle Edition

First published January 10, 2013

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About the author

Inge Löhnig

24 books29 followers
Inge Löhnig (born 1957 in Munich) is a German author, best known for her series of crime novels about investigator Konstantin Dühnfort. She also publishes under the pen name of Ellen Sandberg.

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Displaying 1 - 5 of 5 reviews
2,988 reviews17 followers
January 30, 2018
Lous großer Traum wird wahr sie kann nach München zum Praktikum. Sie hat hart dafür gekämpft. Doch dann wird daraus ein Alptraum ihre Mitpraktikantin ist eine Zicke, ihr Chef ein Grabscher und sie bekommt unheimliche E-Mails. Doch die Polizei nimmt ihre Angst nicht ernst, bis Lou verschwindet.

Es hat sehr lange gedauert bis mit der Geschichte warm geworden bin. Am Anfang hat es mich sehr gelangweilt. Doch dann kam die erste E-Mail und schon war die Spannung spürbar und ich wollte wissen wer dahinter steckt. Lou ist sehr intelligent und stark, doch hat mir irgendwie die wärme von ihr gefehlt. Ab und zu wechselt die Sichtweise der Geschichte größtenteils von Lou, ein paar Mal auch der Täter und nach Lous verschwinden übernimmt Lysander die Geschichte. Bei ein paar Sachen bekommt man Gänsehaut und fragt sich mal wieder wie gut kennt man seine Nachbarn.
Profile Image for Susa.
42 reviews3 followers
July 12, 2013
Ich bin bei Dir. Immer und überall, flüsterte eine Stimme. Heiser. Rau.
Seite 149



Lou Meerbusch ist 17 und lebt mit ihren Eltern in einem Reiheneckhaus in Straubing. Ihre Mam hätte gerne gesehen, dass Lou sich auf eine Lehrstelle als Arzthelferin bewarb, doch Lou interessiert sich für Mediendesign und setzt alles daran eine Lehrstelle als Mediengestalterin zubekommen.

Zum Entsetzen ihrer Eltern ergattert sie ein Praktikum bei einer Agentur in München.
Die Eltern sind natürlich nicht begeistert und Lous Mam hält ihr ständig einige Zeitungsanzeigen unter die Nase. In diesen geht es immer um die in München tot aufgefundene siebzehnjährige Daniela Schneider.

Für die Zeit des Praktikums wird Lou in der Wohnung ihrer Tante Ute leben dürfen und der Exmann der Tante, also Onkel Achim wird ein Auge auf sie haben. Dies beruhigt die Eltern etwas und Lou packt ihre sieben Sachen. Für zwei Monate geht sie nach München, ihr gefällt der Gedanke dort für sich allein entscheiden zu können.

Kaum in München und der noblen Wohnanlage angekommen macht sie einer der Anwohner auf die Regeln der Hausgemeinschaft aufmerksam. Lou nennt diesen aufmerksamen Herren im Stillen - Prinzipienreiter.

In der Wohnung angekommen wartete die Hausmeisterin bereits auf Lou, zusammen mit einem Herrn von der Hausverwaltung Herrn Jonathan Bär, mit der Schlüsselübergabe. Einige Zeit später kommt der Sohn der Hausmeisterin, Ben Pagel. Er kümmert sich um einige kleine Mängel und Lou fühlt sich nicht wohl in seiner Nähe.


Ben Pagel. Er stand unten auf dem Platz vor dem Haus und unterhielt sich mit dem Prinzipienreiter. Den Kerl fand Lou nicht weniger gruselig als den Sohn der Hausmeisterin.
Seite 147


Das Praktikum lief nur einigermaßen, denn ihre Mitpraktikantin entpuppte sich als hochnäsig und zickig, und ihr Chef als schmieriger Grabscher. Mit den übrigen Kollegen verstand sie sich und erledigte ihre Aufgaben gut.

Über ihre neuen Kollegen lernt sie Lysander kennen und glaubt sich im siebten Himmel, Jedoch hat sie auch mehr und mehr das Gefühl beobachtet zu werden. Sie erhält eine Mail mit einem gruseligen Video und wendet sich sogar an die Polizei, doch dort hört man sie nicht an.

Als sie eines Abends mit Lysander verabredet ist kommt sie nicht. Sie verschwindet plötzlich. Was ist passiert. Wo ist sie. Wer steckt hinter dem Verschwinden. Etwa der Grottenolm Ben Pagel, der Prinzipienreiter oder gar Onkel Achim.


Meine Gedanken zu dem Buch:

Das Cover passt zu einem Thriller, blutig, geheimnisvoll und erschreckend. Die einzelnen Charaktere sind sehr gut beschrieben und die Geschichte um Lou baut sich sehr gut auf. Das letzte Drittel des Buches ist so packend, dass man es nicht aus der Hand legen mag.

Geschrieben ist dieses Buch in der dritten Person, abwechselnd aus der Sicht von Lou, IHM und Lysander. Es liest sich sehr gut und die Bilder schossen nur so durch meinen Kopf. Inge Löhnig schreibt so detailliert, dass man hautnah dabei ist. Ich freute mich mit Lou und ich riss meine Augen vor Schrecken auf. Der Wahnsinn.


Mein Fazit:

Dieser Jugendthriller ist der Wahnsinn. Er vereint die Probleme einer 17 jährigen, die erste zarte Liebe und packende Spannung in einem. Der Leser, die Leserin wird hin und her geführt und zeitweise denkt man, jetzt ist klar wer hinter dem Bösen steckt. Aber nein, man zweifelt. Die verschiedenen Fährten und der tolle Schreibstil verleiten zum Weiterlesen und die Zeit vergeht wie im Fluge.

Wie ich finde, ein sehr packendes und spannendes Buch.
Profile Image for Asaviel.
93 reviews24 followers
April 18, 2013
Meine Meinung:

Wie üblich bei den X-Thrillern aus dem Arena-Verlag richten sie sich an ein etwas reiferes, aber doch noch jugendliches Publikum. Gleichzeitig können sie auch gut noch von junggebliebenen Erwachsenen gelesen werden. Damit sind sie sozusagen, meiner Meinung nach, die All-Age-Thriller auf dem Buchmarkt.

Die Sprache und der Schreibstil sind diesem Zielpublikum sehr gut angepasst. Dem erfahrenen Leser ermöglicht dies ein sofortiges Eintauchen in die Geschichte und ein sehr zügiges Lesen, da man sich nciht mit unnötigen Schnörkeln der deutschen Sprache aufhalten muss. Das wäre für diese Art Roman auch völlig unnötig.

Unsere Protagonistin ist im gleichen Alter wie das Zielpublikum, 16 fast schon 17 und hat zu Beginn auch mit typischen Problemen dieses Alters zu kämpfen: Sie weiß noch nicht, wie es beruflich für sie weitergehen soll und ist in einer ersten Phase der Abnabelung von ihren Eltern. Natürlich kommt es hier zu Konflikten. Zum Glück - für den Leser - kann sie sich durchsetzen und ein halbes Jahr für ein Praktikum nach München ziehen, denn anderenfalls wäre die nun sich wendende Entwicklung nicht zustande gekommen.

Die Spannung und der Druck wird langsam aufgebaut. Der Leser weiß ja, dass etwas passieren muss, der Leser wartet darauf, dass etwas passiert. Diese Situation wird dadurch verschärft, dass man auch immer wieder in Kapiteln kurze Einblicke in die Gedankenwelt des späteren Täters erhält. Dann verschwindet ein T-Shirt von Lou, sie erhält eine gruselige und mysteriöse Nachricht. Die Geschichte kommt langsam in Fahrt, führt aber dann zu einem spannenden und auch temporeichen Ende.

Etwas gestört hat mich diese extreme Häufung an Problemen, mit denen Lou zu kämpfen hat: Ihr Vater hat überhaupt kein Vertrauen in seine Tochter, ihr Chef belästigt sie, die Mitpraktikantin ist eine Zicke, ihr Onkel, der auf sie aufpassen soll, ist ihr unheimlich, mehrere Nachbarn sind irgendwie merkwürdig. Da kommt einiges zusammen, was natürlich gleichzeitig die Auswahl an möglichen Täter drastisch erhöht. Ich musste aber trotzdem ab und an den Kopf schütteln, da mir dies zu unrealistisch wirkte.

Mein zweites Problem mit diesem Thriller war die Protagonistin. Ich bin mit Lou nicht warm geworden, da sie mir nie sympathisch war. Darum konnte ich nur schlecht mit ihr mitfühlen. Wenn der Leser sich nicht mit der Haupfigur identifizieren kann, wird es schwierig und ich für meinen Teil hatte immer das Gefühl, dass ich in ihrer Situation anders gehandelt hätte. Das hat es schwierig gemacht. Hier würde ich aber sagen, dass es ein sehr subjektiver Eindruck ist. So wie sich nicht jeder Mensch mit jedem anderen gut versteht, kann auch nicht jeder Leser mit jedem Protagonisten gut klarkommen.

Denn es ist trotzdem so, dass die einzelnen Charaktere und allen voran Lou sauber gezeichnet sind. Es gibt da keine Logikfehler. Man hat also nie das Gefühl, da würde nun jemand plötzlich aus seiner Rolle fallen.

Fazit: Ein weiterer X-Thriller aus dem Hause Arena, der mit einer spannenden Grundgeschichte überzeugt. Für mich hat dieses Buch einige Schwächen, die aber eher subjektiver Natur sind, leider aber so ausgeprägt, dass mein Lesespaß gelitten hat. Die Protagonistin war nicht mein Fall und die Häufung der Probleme wirkte mir zu unrealistisch. Gleichzeitig kann ich mir jedoch auch gut vorstellen, dass gerade jüngere Leser hellauf begeistert sind von diesem Thriller.

Profile Image for Bärbel.
25 reviews2 followers
May 12, 2013
Ganz nett ! Wahrscheinlich habe ich in letzter Zeit zu viele Jugend Thriller gelesen ,denn sie ähneln sich schon alle sehr.
Profile Image for Bookish Minx.
104 reviews19 followers
June 14, 2015
Am Anfang zieht es sich sehr (unnötig) hin, gewinnt dann aber an Tempo und Spannung. Insgesamt ein nettes, unterhaltsames Buch.
Displaying 1 - 5 of 5 reviews

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