Trier im Jahr 1327: Die junge und schöne Marcella Bonifaz handelt mit Buchfarben, Salben und Parfum. Als man ihr toskanischen Safran - damals wertvoller als Gold - zu einem sensationellen Preis anbietet, wittert sie ihre große Chance. Doch der Handelszug wird überfallen. Die mutige Marcella beginnt ein waghalsiges Unternehmen, um ihre Güter wiederzubekommen...
Das Buch fesselt, aber nicht so, dass man es unbedingt ein zweitesmal lesen muss. Ausserdem sei man gewarnt, dass es am Ande ziemlich gewalttätig wird.
ein erst unscheinbares Buch, das mich mehr und mehr in seinen Bann gezogen hat, so dass ich noch vor dem Ende gewisse Passagen wiederholte, um das Lesevergnügen zu verlängern
Ich habe den Roman als Hörbuch gehört, sodass zunächst ein paar Worte zur Sprecherin nötig sind: Katinka Springborn hat schon andere Bücher von Helga Glaesener eingelesen, was zu einer "bekannten Atmosphäre" sorgt. Aber obwohl ich schon zwei andere von Springborn gelesene Hörbücher gehört habe, hatte ich am Anfang wieder meine Probleme mit ihr. Ihre Stimme ist anfangs einfach jedes Mal wieder unharmonisch. Jedoch habe ich mich gegen Mitte des Hörbüchs gut an sie gewöhnt und fand ihre Art zu lesen sogar sehr angenehm. Die verschiedenen Figuren waren gut unterscheidbar ohne übertrieben zu wirken. Auch die erzählerischen Passagen waren gut betont.
Was die Geschichte an sich angeht, so handelt sie von einer Gewürzhändlerin namens Marcella Bonifaz, sesshaft in Trier in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts. Ihr Handel gerät in Gefahr, als ihre jüngste Safranlieferung von beträchtlichem Umfang und Wert, verschwindet. Die Geschichte folgt Marcella bei der Suche nach ihrem Safran. Dabei wird sie von Damian Tristran begleitet, der gerade aus Venedig zurückgekehrt ist und in Verdacht gerät den Wagen, der unter anderem ihren Safran liefern sollte, überfallen und den Fahrer geetötet zu haben. Zusammen versuchen sie den wirklichen Täter zu finden und Licht in einige Mysterien zu bringen, die sich ihnen stellen.
Ich muss ehrlich sagen, dass dies die beste Geschichte von Helga Glaesener ist, die ich bisher gehört habe. Marcella ist eine energische junge Frau, in die man sich gut hineinversetzen kann und auch Damian Tristran bringt eine angenehme Brise in den Roman. Die Handlungsorte und Charaktere sind einprägsam und es macht Spaß, den Abenteuern von Marcella und Tristran zu lauschen. Die Geschichte ist spannend und ich war wirklich überrascht vom wirklichen Übeltäter und wie alles zusammenhing.
Die Safranhändlerin kann ich jedem nur empfehlen, der historische und/oder kriminalistische Bücher mag.
I did not like this book. The first 20 pages or so were okay, then the story did not take me with him. The tale went on and I was left behind somewhere. Not because the language got in the way, but because of the actions of the characters in it. I found it hard to believe that a person would be 'senteced' to death if there has been no trial. The main character falls in love with a man she has seen only once, and without questioning believes him after reading a journal with numbers.
I know the story is set in a different time, morals were different, things were done differently, but this was just too much.
There are only two reviews to this book, therefore I felt like I had to write one, too. The problem is that I read it last year or the year before that and don't remember exactly how I felt about it. But I do know that I liked it enough. I think more people should read this book. I will rewrite my review properly when I read the book the next time.