So viel Mut hat Clara sich selbst nicht zugetraut: Eigentlich wollte sie auf Mallorca ja nur günstig Urlaub machen. Nachdenken, was sie ohne Paul und sein Geld anfangen soll. Sie braucht einen Job, ganz klar. Und warum nicht wieder als Innenarchitektin arbeiten, denkt sie spontan, hier sind so viele wundervolle Häuser einzurichten. Unterstützt von ihren neuen Freundinnen Lizzy, Tina, Britta und Kitty, stürzt Clara sich ins Abenteuer – sie ahnt nicht, worauf sie sich da bei ihrem mysteriösen russischen Auftraggeber eingelassen hat … Gaby Hauptmanns herzerfrischend frecher neuer Roman über ein neues Leben, gute Freundinnen und die Erkenntnis, dass ein Mann doch nicht wie jeder andere ist! Literaturfilm präsentiert Gaby Hauptmann auf der Frankfurter Buchmesse
Gaby Hauptmann has written, since the mid-1990s, a series of bestsellers on the gender battle. Today, her books have been translated and appear in over 40 countries. In Germany alone, their circulation is about 6 million.
Nachdem sie ihren Lebensgefaehrten mit einer fremden Frau im Bett erwischt hat, muss Clara ihr Leben neu ordnen. Um Abstand zu gewinnen, schenkt ihr die Mutter einen Mallorca-Urlaub. Soweit sogut, das Buch beginnt wie ein typischer Frauenroman und der Titel laesst das Ende auch schon erahnen. Dazwischen vermutet man eine locker-leichte Fuellung aus Urlaubsflirt und Strandromantik, gewuerzt mit der ein oder anderen Verwicklung, um die Geschichte interessanter zu machen. Genau das richtige fuer einen faulen Tag am Strand, wie auch das Coverbild zu suggerieren scheint.
Aber was uns die Autorin mit "Rueckflug zu verschenken" vorsetzt, ist eine dermassen von abstrusen Ereignissen und voellig unglaubwuerdigen Zufaellen durchzogene Handlung, dass es kaum auszuhalten ist. Mehr als einmal habe ich mir an den Kopf fassen muessen beim Lesen dieses unsaeglichen Werkes. Es ist mir ein absolutes Raetsel, wie so ein schlechter Roman es ueberhaupt zur Veroeffentlichung schaffen konnte. Selbst als anspruchslose Strandlektuere ist dieses Buch eine absolute Zumutung, aber nach dem Genuss mehrer Pina Coladas, wie die Maedels im Roman sie so gerne schluerfen, kann man wenigstens noch herzhaft darueber lachen.