"Mein lieber Watson, die Windungen eines Frauengehirns, in denen es ständig von Emotionen wetterleuchtet, sind und bleiben rätselhaft." Sherlock Holmes - "Die Tochter des Henkers"
Die Autoren-Duos, in dem je einer die Rolle des Meisterdetektivs oder die seines Freundes Dr. Watson übernahm - Tanya Carpenter & Guido Krain, Erik Hauser & Oliver Plaschka, Désirée & Frank Hoese, Antje Ippensen & Margret Schwekendiek - entführen den Leser in spannende Fälle des klassischen Sherlock Holmes-Crimes. Ob es das Rätsel eines Rad fahrenden Affen zu lösen gilt, mysteriöse Todesfälle in einem Kurhotel, die Geschehnisse um die Tochter des Henkers von London, oder aber die elementare Frage zu klären, ob es Sherlock Holmes nun wirklich gab. Auf alles finden die Autoren eine spannende Antwort.
Crossvalley Smith schuf mit seinen Grafiken dazu noch optische Highlights.
Die sehr preisgünstige eBook-Ausgabe enthält keine Illustrationen.
Oliver Plaschka (born 1975 in Speyer) is a German science fiction and fantasy author who also works as a translator.
Publications in chronological order: "Fairwater" (2007, new edition 2018), "Der Kristallpalast" (2010, new edition 2018), "Die Magier von Montparnasse" (2010), "Das Licht hinter den Wolken" (2013), "Das öde Land" (short stories, 2015), "Marco Polo" (2016) and "Der Wächter der Winde" (2019).
In diesem Buch wurden vier Kurzgeschichten gebündelt. Meine Gesamtwertung ergibt sich aus dem Durchscnitt der Einzelwertungen. Im folgenden werde ich auf jede Geschichte einzeln kurz eingehen:
1: Das Rätsel des radfahrenden Affen Wertung 3 von 5 Sternen Ein interessanter Fall rund um Schmuck, der aus einem verschlossenen Raum verschwidnet, ohne des jemand etwas gesehen hat. Aber da war doch dieser Affe, welcher nur wenige Stunden vorher im Park gesehen wurde. Die Endlösung war sehr überraschend. War ganz nett für zwischendurch.
2: Holmes und die Selbstmörder von Harrogate Wertung 2,5 von 5 In einem Heilbad erschießen sich immer wieder Menschen in demselben Raum und immer mit derselben Waffe. Das können keine Selbstmorde sein. Holmes fährt hin und ermittelt. EIgentlich hat mir dieser Fall echt spaß gemacht. Leider gab es für mich auch einige große Fehltritte... Moriarty ist zwar nicht selbst der Schurcke, aber sein Sprössling. Ich finde es immer etwas fantasielos, wenn man Moriarty wieder aus der Kiste holt. Dazu passt es leider überhapt nicht, dass Holmes sich mit der Masseurin einlässt und regelrecht von ihr schwärmt! Holmes und Frauen passen einfach nicht zusammen.
3: Die Tochter des Henkers Wertung 2,5 von 5 Die Tochter des Henkers beauftragt Holmes und Watson herauszufinden, wie ihr Vater ermordert wurde, obwohl der Yard davon ausgeht, dass dessen Tod ein Unfall war. Leider macht die Ausgangssituation im Nachhinein so gut wie keinen Sinn. Im Anbetracht der Lösung benimmt die Tochter sich unlogisch. Dazu kommt, dass der Teil der Geschichte, welcher aus Holmes Sicht geschrieben ist, auf mich sehr lieblos wirkt. Holmes mag nicht sehr emotional sein, aber zumindest etwas Taktgefühl hat er. Dafür war die zweite Hälfte der Story aus Watsons Sicht dann wieder ganz süß.
4: Die Wahrheit über Sherlock Holmes Wertung 1 von 5 Ich weiß nicht recht, was ich sagen soll. Zunächst einmal nervt es mich immer, wenn Autoren versuchen fiktionale Charaktere in die Realität unserer Welt zu zwingen, indem Sie so tun, als hätte es die Menschen tatsächlich gegeben. Dann hat es mir die Art der Erzählweise über halb abgefackelte Briefe gar nicht zugesagt. Es war dadurch einfach nur wirr und unzusammenhängen. Ich konnte mich gar nicht einfinden. Und zur Stroy selbst: Holmes, der in Wahrheit ein Irrer in einer Anstallt ist, Watson als sein Irrenarzt und Doyle als ein Bekannter, der manche Aussagen von Holmes einfach zu Geschichten umspinnt. Hat mir einfach nicht gefallen.