In Peiting ist Hollywood ausgebrochen, und die Marktgemeinde ist gespalten: Die einen sehen sich schon als neue Stars, die anderen wettern gegen das dünne Filmchen und die dummen Bayernklischees. Dann wird Leo Lang erwürgt aufgefunden, Mitglied beim Burschenverein und glühender Verehrer der Filmcrew. Er sollte das Equipment der Filmleute bewachen – noch die teuren Kameras sind weg. War es wirklich ein Raubmord? Kommissar Gerhard Weinzirl muss tief hinein – in einen geheimen Stollen im Ammertal, in die alten Zeiten der Hauer und Steiger im Peitinger Bergwerk und am tiefsten in den Sumpf fataler Affären in der so harmlos wirkenden Voralpen-Marktgemeinde. Mit dabei: die kühle Evi, die aufbrausende Jo und der ehemalige Kollege Baier im Unruhestand.
Well written, but at some points more than absurd.
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Ein an sich sehr gut und authentisch geschriebener Lokalkrimi aus Peiting in Oberbayern.
Drei Aspekte haben mich jedoch ungemein gestört:
Der Kommissar geht in einem Anfall überwältigender Instalove mit der Zeugin/Verdächtigen ins Bett und träumt von einem Leben mit ihr. Das ist nicht nur höchst unprofessionell, sondern grenzt an Schwachsinn.
Der Kommissar und seine Exfreundin fahren von heute auf morgen auf einen vagen Verdacht hin ins weit entfernte Ausland, um einen Mörder zu überführen und die berittene Kavallerie kommt in letzter Sekunde.
Die Motive des Mörders waren nicht mal ansatzweise nachvolliehbar.
Dennoch vergebe ich einen dritten Gnadenstern, weil die Darstellung des Peitinger Umfelds wirklich sehr gut war.
The story was ok, but it didn't really get interesting until the preposterous near ending in South Africa, although even then the daily activities at the lodge provided more entertainment than the clairvoyant villain. I prefer Ms Förg's other detective team, Irmi and Kathi, over bumbling (of course) Gerhard Weinzirl, who naturally also has no clue about women. Snooze.