Ein Mädchen, das sich – entgegen gängiger Rollenklischees – wie ein Junge benimmt, wird im Amerikanischen »Tomboy« genannt. Aber ist ein Tom nicht auch immer schon ein Boy und der Begriff damit verräterisch tautologisch? Warum wird dieser doppelt männliche Ausdruck ausschließlich für Mädchen verwendet? Und warum kann ein Mann nicht lesbisch sein? Thomas Meineckes Roman ist ein bizarres Kabinett der gender troubles. Es treten auf: Studentinnen und Studenten in Heidelberg. Die Geschlechterverhältnisse geraten ins Tanzen, die Polarität männlich/weiblich wird zum Schmelzen gebracht, als konstruiert entlarvt und in ein produktives Oszillieren überführt.
Thomas Meinecke wurde am 25.08.1955 in Hamburg geboren. Ab 1977 in München lebend, war er dort von 1978 bis 1986 Mitherausgeber und Redakteur der Avantgarde-Zeitschrift Mode & Verzweiflung. In den 80er Jahren erschienen in unregelmäßigen Abständen in der ZEIT Kolumnen von ihm, 1986 der Kurzgeschichten-Band Mit der Kirche ums Dorf. Es folgten die Erzählung Holz (1988) und die Romane The Church of John F. Kennedy (1996), Tomboy (1998), Hellblau (2001) und Musik (2004). Thomas Meinecke ist außerdem Musiker in der 1980 von ihm mitgegründeten Band Freiwillige Selbstkontrolle (FSK) und Radio-DJ in seiner Sendung Zündfunk (BR 2). 1994 zog er mit Frau und Tochter in ein oberbayrisches Dorf.
Gendern, diverse Geschlechter, Identitätsfragen in Zeiten unsicherer Rollenzuschreibungen: Das Buch zur Stunde! Moment – Thomas Meinecke hat TOMBOY (1998) bereits vor nahezu 25 Jahren geschrieben? Oh…
Offensichtlich hatte Meinecke schon damals genug vom Thema. Anders als heutige – meist hasserfüllte – Gegner des Genderismus (um es einmal so zu nennen, wissend, daß es ein vollkommen falscher Begriff ist), hat Meinecke allerdings das theoretische Rüstzeug, um sich angemessen mit der Sache auseinanderzusetzen. Er kennt die damals angesagte Literatur – also die theoretische Literatur – zum Thema, von Judith Butler bis Luce Irigaray, von Donna Haraway bis Wendy McElroy. Und auch die Grundlagen – zumindest die grundsätzlichen Grundlagen: Simone De Beauvoir, Jacques Lacan et al. – sind Meinecke offenbar vertraut. Und zwar derart vertraut, daß man sich eher wundert, welche Namen er auf seinen knapp 251 Seiten nicht nennt. Julia Kristeva bspw., oder auch Jacques Derrida und selbst die Deutsche Alice Schwarzer werden allesamt keines Wortes gewürdigt. Dabei bezieht sich Meinecke vor allem auf die postmodernen Formen des Feminismus, die stark durch Derridas Dekonstruktionsideen geprägt waren. Aber Gott…in einem Text voller Namen die zu suchen, die nicht drinstehen, ist jetzt ja auch kein wirklich sinnvolles Unterfangen.
Dies ist ja schließlich kein lexikalisches Übersichtswerk, sondern ein Roman. Zumindest wird der Band auf dem Cover als solcher bezeichnet. Und da beginnen die Probleme des Textes – oder, um im Kontext zu bleiben – die des Lesers. Denn Meinecke schüttet den zwar mit den erwähnten Namen – und etlichen mehr – sowei Werken und theoretischen Versatzstücken zu, daß der kaum mehr weiß, wo er sich eigentlich gerade befindet, tappt aber in eben jene Falle, die nahezu alle Romane haben, die sich Theorien als Grundlage bedienen – er scheitert daran, das alles in eine kohärente Geschichte zu packen. Eine packende Handlung zu entwerfen, um den Leser überhaupt an sich zu binden. So mäandert der Text vor sich hin, dehnt sich mal hierhin, mal nach dort aus, nimmt uns mit und lässt uns dann irgendwo zurück und begibt sich auf den nächsten Exkurs zur Verbindung von Popkultur, Mode und Musik (die der DJ Meinecke natürlich immer mitdenkt…äh…hört) im Kontext geschlechterspezifischer Betrachtung unter der erschwerten Bedingung sich auflösender Eindeutigkeiten hinsichtlich ihrer Zuschreibung. Also der geschlechtsspezifischen Zuschreibung. Ja, solche Sätze stehen da drin, in diesem Werk. Und noch viel inhaltsschwangerere. Zumindest wirken sie so.
Eingebettet ist das alles in eine recht lose Story um eine ebenso lose Freundesgruppe, in deren Mittelpunkt – nein, im Mittelpunkt der Perspektive des Buches, so ist es richtiger formuliert – Vivian Atkinson steht, eine Deutsch-Amerikanerin, die irgendwo im Mannheimer Umland aufwuchs und nun an ihrer Magisterarbeit arbeitet, die Judith Butler mit Otto Weininger und dessen Betrachtungen zu Geschlecht und Charakter in Verbindung zu setzen versucht. Zum Glück hat sie in ihrer Freundin Frauke Stöver eine Mitstreiterin, da diese in ihrer Dissertation ein ähnliches Thema behandelt. Frauke ihrerseits ist mit Angela, eigentlich Angelo, verlobt – seines Zeichens eine „phallische Verlobte“, da sie, im Körper eines Mannes eingesperrt, gefangen, bereit ist, diesen zunächst als solchen zu akzeptieren. Hans Mühlenkamm ist hetero, was ihm schwer zu schaffen macht, da er sich in einem feministischen Kreis damit abfinden muß, ganz schnöde in Vivian verliebt zu sein und damit natürlich kaum Erfolgsaussichten zu haben, auch wenn Vivian selbst darunter leidet, ebenfalls zwangsheterosexuell zu sein, wie sie es zu formulieren beliebt. Und so weiter. Im Umfeld treten andere Freundinnen auf – Korinna Kohn, eine Tennisspielerin, deren Funktion im Text vor allem darin besteht, daß ihr Nachname jüdisch klingt und es somit erlaubt, auch die dunkelsten Kapitel deutscher Geschichte irgendwie und irgendwo in den Text hinein zu holen. Wäre ja auch schade gewesen, hätte man darauf verzichtet – zumal Weininger in seinem Antisemitismus ja schon die Richtung vorgibt.
Erstaunlich an all dem ist – wir folgen den Freundinnen und Freunden bei allerhand alltäglichen Begebenheiten: sie fahren zu einem Sleater Kinney-Konzert (die Ende der 90er extrem angesagt waren in links-intellektuellen Kreisen, gleich ob weiblichen oder männlichen Geschlechts); sie besuchen eine Vorlesung von Judith Butler, bei der die Hälfte von ihnen an mangelnden Englischkenntnissen scheitert; sie besuchen sich gegenseitig und erst recht, als eine der ihren schwanger wird und sich in den Odenwald auf das Anwesen eines zu mehreren Jahren Haft verurteilten Dealers zurückzieht – erstaunlich ist, daß es Meinecke gelingt, diese eher blassen Charaktere, die sich im Text zu 90% durch ihre theoretischen Überlegungen auszeichnen, weniger bspw. durch Gefühle (denen eh nicht zu trauen ist, sind sie doch nie „eigentlich“, sondern immer schon Produkte der konsumistischen Propaganda), dennoch lebensnah zu gestalten. Und zwar so lebensnah, daß der Leser sie identifizieren und voneinander unterscheiden und sogar ihre jeweils spezifischen Eigenschaften (wieder)erkennen kann. Das ist schon wahrlich eine Kunst, literarische Figuren anhand ihrer Denkstrukturen – oder der Abwesenheit selbiger – zu charakterisieren. Chapeau!
Ansonsten muß man sich fragen, ob ein Leser, der sich noch nie mit Gender Studies etc. beschäftigt hat (konfrontiert war), hier überhaupt einen Pfad durchs Dickicht finden kann? Andererseits ist ein nicht-wissenschaftlicher Text natürlich nicht dazu verpflichtet, bei Adam und Eva anzufangen und kann sich Einstieg und Ausgang aus seinen Überlegungen jederzeit selbst wählen. Wie der Kenner der Postmoderne ja spätestens seit Lyotards Erkenntnis und Urteil weiß, gibt es die großen Erzählungen eh nicht mehr und von diesem Diktum macht Meinecke dann eben Gebrauch. Er steigt irgendwo in die Geschichte dieser losen Clique ein und irgendwo wieder aus und da das alles selbstredend im ebenfalls der Postmoderne entsprechenden Gewand der Ironie daherkommt, ist es müßig sich zu fragen, ob und ab wann und wieso der Autor das alles ernst meint, oder eben doch nur ironisch-abwertend, ob er sich letztlich angewidert abwendet oder aber auf spielerische Art dem Sujet gar weiterhelfen will. Durch dezidiert männliches Schreiben, möglicherweise. Aber – Achtung: Roland Barthes stand Pate – da der Autor ja bekanntlich tot ist und der Text eh macht, was er will, sind solche Fragen ja letztlich obsolet. Herrliches Wort, obsolet.
Ach ja, der Titel. „Tomboy“ steht für Mädchen, die in ihrer adoleszenten Entwicklungsphase Jungen sein wollen, wie einst die junge Vivian, die sich die Brüste abband und einquetschte, um nicht als Mädchen erkannt zu werden. Wäre das auch geklärt und somit diesem Text (also, diesem hier) wenigstens eine brauchbare Information eingeschrieben. Wohl bekomm´s.
Man versteht schon, dass Meinecke eine Ahnung von Gendertheorien hat, jedoch hat dieser aber keinen Schimmer davon, wie man ein gutes Buch verfasst.
Thomas Meinecke ist unter anderem auch DJ und er lässt sich extrem (keine Untertreibung) von der Popkultur begeistern und beeinflussen und genau das erkennt man eben auch in Tomboy - kommt nur leider absolut schlecht rüber. Die Gendertheorien werden auch nicht Wort für Wort wiedergegeben aber irgendwie auch wahllos und zufällig in die (wirklich nicht vorhandene Handlung) Seiten reingehauen und thats it.
Mal abgesehen davon, das Buch ist aus 1998 und ja, Thomas Meinecke ist ein weißer cishet Mann und klar, beachten des historischen Kontext und der Umstände und so weiter, aber ganz ehrlich - Tomboy beinhaltet stumpfe Trans- und Homophobie von wortwörtlich fast allen Charakteren, auch wenn diese selbst queer sind. (Hier dazu „die bisexuelle/lesbische/phallische (??) Charaktername*“ ist eine absolut scheiss Art jemanden zu beschreiben)
Aus persönlicher Sicht hab ich wirklich absolut mehr erwartet. Meinecke schneidet ganz zu Beginn (ca. S.20-30) das Thema: Der Einfluss von Mode auf Gender an und er bringt es fast perfekt auf den Punkt, auch in Bezug auf das *Tomboy sein* und dann… lässt er das Thema für den Rest des Buches fallen, nur um es dann 20 Seiten vor dem Buchende wieder aufzugreifen - in Bezug auf Kinder.
Nur 1 Stern, weil es gibt hier die Review „dieses Buch hasst seine Leser“ und ja, es stimmt.
In wilder Ritt durch die Gender Studies, das Neckartal und die jüngere deutsch-amerikanische Geschichte - für sich genommen alles sehr spannend. Was hier genau (und ob überhaupt etwas) passiert, kann ich aber leider nicht sagen.
Tomboy is a self-indulgent, smug exercise in faux-intellectual writing that is all method and no content. Meinecke claims to be "sampling words and texts the way a disc jockey samples music", but that has no value unless it creates something worthwhile. Sadly, in Tomboy style is an end in itself. And it's not done very well.
Considering Meinecke's high intellectual purpose, his style is crude and unsophisticated. The only weapon in his writing armoury is the subordinate clause, in which nearly every sentence, insofar as he writes sentences, contains, rather like the sentence you are reading now, several diversions commenting on the content of the sentence - ideally with brief, unclear cultural or intellectual references - such that, by the end of the sentence, if you ever get to the end, and by this point you're probably wondering whether you should bother, you realise that the writer hasn't moved forward but instead, rather like a freshman trying too hard to impress his tutor with his first essay - and who hasn't done that? - simply gone round in circles.
At times Tomboy reads like a parody of 60s and 70s books that wore their intellectual references on their sleeves, or of cheap pulp fiction where inept writers tried to give readers essential information in asides and afterthoughts. Dan Brown does this in The Da Vinci Code, where Langdon drives around Paris thinking to himself about what the landmarks are and how they are relevant to the story.
If you want intellectual references, Umberto Eco does it better. If you want literary sampling, "spinning seemingly disparate tunes into a single, glowing melody" (as the blurb says), try David Peace.
Die Idee ist ja ganz nett. Junge Frauen/ Queers, die super aufgeklärt sind und sich über spannende Themen austauschen und ihr Leben hinterfragen… soweit so gut. Man merkt beim Lesen auch, dass Meinecke sich mit feministischer Theroie gut auskennt. Aber: warum ist es so nervig geschrieben?! Die Sätze sind viel(!) zu lang. Es werden keine Anführungszeichen o.ä. bei wörtlicher Rede verwendet. Verstreut wird die feministische Theorie in einer mir unklaren Handlung ohne jeglichen roten Faden. Es hat mir einfach gar keine Freude beim Lesen bereitet. Ich musst das Buch - obwohl es nur so kurz ist - abbrechen. Schade!
Es ist geschafft. Verkopft, nicht sehr einladend und daher interessant, weil eigen. Verschiedene Theorien werden rezitiert. Termini fliegen um die Ohren. Popliteratur altert schnell. Ein gelungener Mikrokosmos dauerstudentischen Lebens, mitsamt Arroganzen, genauen Subkulturbeschreibungen.
A Challenging Read, An Introduction to Thomas Meinecke
Thomas Meinecke, born in Hamburg Germany in 1955, is a German musician , writer and DJ who went on to study drama, modern German literature and communication studies in Munich. With a rich background in creativity it is not surprising that he should be a controversial writer. He was inspired by pop culture and the topics of his various novels reflect the topics of the times - music and the way it is perceived (he remain a member of a rock band called Voluntary Self Control!) In the last decade or so his writing style has been classified as postmodern - relying heavily, for example, on fragmentation, paradox, questionable narrators, etc. - and his topics include gender definitions and societal displacement issues. TOMBOY is a bit difficult to evaluate as this particular version is a translation of the original 1998 German edition as translated by the highly regarded translator and scholar Daniel Bowles. This book is part of a program that Amazon initiated AmazonCrossing, a program that is important in that it facilitates the translation of worthy books from world literature considered deserving of a global audience.
So here have a novel in translation. From the credentials of the translator it would seem that this is a direct transposition of the Thomas Meinecke work, and if so the criticism or evaluation is for the original author. And what a wild story this is! The tale is too complex to summarize quickly but it concerns a strange child-girl Vivian who is working on a Master's thesis concerning the role of gender in intellectual parity, social conflict and artistic manifestations. Her thesis concept is to be a series of questions and this is the starting point at which Meinecke introduces all of Vivian's compatriots - as those to whom she will pose the questions of her thesis. The primary theme is gender identity and Meinecke has created some very odd characters that serve the theme well - conflicted lesbian students, one of whom is writing her thesis about Jesus' foreskin, a evangelical male who considers himself a lesbian, a male feminist (!) critical of men's reproduction envy, and so forth.
The ideas in Meinecke's book (in Bowles' translation) are titillating but as the book plows ahead the verbiage overwhelms the story. An example would help explain this dilemma: `With his latently ingratiating allusion (obviously meant appreciatively) to Vivian's grown-out short hairdo, he had replaced the (in many respects) hierarchizing praise of body-specific beauty, always under suspicion of sexism, with the initially positively understood category of an - albeit here expressly indeterminate - deflection, thereby replacing quality with difference, the courteous construction with equivocal empiricism.' Now, an occasional complex sentence such as this in an otherwise forward moving narrative would be refreshing if not completely understood. But it is this type of writing that forms the whole of the book and digging out from under excessive verbiage can grow tiresome. The ideas bear attention and merit: the getting us there creates a barrier between the author and the reader.
Yes, some will rightly reflect that Meinecke's writing style is supposed to resemble the manner in which a DJ mixes and repeats sections of recordings during pop gatherings. No qualms with that. But as for reading this book be prepared to spend a considerable amount of time to get the very entertaining and worthy points and story being related. An occasional deep breath in the process of getting through TOMBOY is helpful.
"The translator’s choice to render verbatim Meinecke’s German sentence structures, adverbial phrases, and nominalizations contributes to this unreadability—a choice a good editor might have cautioned against." - Hester D. Baer, University of Oklahoma
This book was reviewed in the November 2012 issue of World Literature Today. Read the full review by visiting our website: http://bit.ly/SfQsfd
Tomboy hat Spaß gemacht. Obwohl manchmal in transphoben, reduktionistischen und heute outdateten Formulierungen gefangen, machen auch diese gezielt anstößigen Formulierungen das Buch interessant, herausfordernd, amüsant. Die Charaktere, inklusive Protagonist:innen sind sich trotz noch so souverän herausposaunter Aussagen sehr wohl bewusst, dass Aussage mit Irren einhergeht. Meinecke wohl auch - er trifft kaum eigene Aussagen, und wenn, dann mit einem Hauch von Ironie.
Insgesamt vermittelt das Buch die Atmosphäre einer WG-Küche um 10 nach 2 Uhr nachts auf einer links-alternativen Feier, in welcher sich angetrunkene Gesellschaftswissenschaftstudierende ihre ergatterten Weisheiten an den Kopf hauen.
Und genau dafür habe ich das Buch gemocht - wissenschaftlicher Anspruch? Wenn Sie möchten, Hauptsache es klingt gut. Und gut geklungen hat’s.
Parodien / Verarschungen der Gender-Theorien hätten viel lustiger als diese sein können. Nur 15 Seiten gelesen: schon war die Richtung des Romans klar.
The central character in Thomas Meinecke's Tomboy is Vivian Atkinson, a twenty-four-year-old student in Germany who is writing her master's thesis on gender studies. She is somewhat of a tomboy, in contrast to the sissiness of Hans/Hansi Mühlenkamm, a self avowed feminist, or Angela/Angelo Guida, the consort of PhD candidate Frauke St'ver, who is writing her thesis on the foreskin of Jesus Christ. For the fence sitters, there is Korinna Kohn, a Tennis Player, whose drug dealer husband gets carted off to prison leaving her pregnant. Vivian is an Army Brat whose father was stationed in Germany, and who has to some extent gone native. She is very absorbed in her thesis, and each time her research uncovers another piece of the puzzle she can barely wait to pound it into the liquid crystal of her Texas Instrument. Meinecke almost seems to be parodying the students, all but winking at the reader and implying that all of their high fallutin' theories may be nothing more than a tempest in a teapot, but perhaps the titular Tomboy is on to something?
The Bottom Line is that I enjoyed this novel once I gave up trying to follow the theoretical arguments, and even the narrative, and just enjoyed the ride. On the autobahn, there is no speed limit!