Für vier Jahre, zwischen 1958 und 1962, waren sie ein Ingeborg Bachmann und Max Frisch. Ein Paar allerdings, von dem es keine gemeinsamen Fotos gibt und über das nur wenige Details nach außen drangen. Doch die beiden haben Spuren in Paris, wo ihre leidenschaftliche Liaison beginnt, in Zürich, wo sie eine gemeinsame Wohnung beziehen, und in Rom, wohin Frisch seiner Geliebten folgt und bald von Eifersucht geplagt wird. Selbstkritisch gesteht »Das Ende haben wir nicht gut bestanden, beide nicht.« Noch über den schmerzvollen Bruch hinaus beziehen sie sich in ihren Werken aufeinander, geben sie in ihren Texten innerste Gefühle und Verwundungen preis. Ingeborg Gleichauf erzählt die Geschichte einer so großen wie unmöglichen Liebe.
Ingeborg Gleichauf (1953 Friburgo de Brisgovia, Alemania) estudió germanística y filosofía en Friburgo, Alemania, ciudad donde reside actualmente. Escribió su tesis doctoral sobre Ingeborg Bachmann. Desde hace años se dedica a estudiar mujeres filósofas y ha escrito una biografía sobre Hannah Arendt.
Beim Lesen musste ich sofort an die Journalistin Rita Skeeter aus Harry Potter denken, die mit der giftgrünen Feder ohne mit der Wimper zu zucken Artikel produziert, die vor Schicksalsliebe nur so triefen. "Max Frisch hat den Faden zu Bachmann nicht zerschnitten. Er arbeitet an dem hauchdünnen Gewebe, das Erinnerung heißt. Mit Ingeborg Bachmann kann in diesem Frühjahr 1985 kein Interview geführt werden. Sie ist seit zwölf Jahren tot. Sie kann auf Frischs Unruhe nicht mehr antworten." Das ist einfach widerlich. "Es sind zunächst die Gedichte, durch deren Lektüre der Schweizer Schriftsteller Max Frisch die Dichterin kennenlernt. Die erste Begegnung Max Frischs mit Ingeborg Bachmann ist also gewissermaßen eine er-lesene." Pfui!
vier Jahre Liebe, Zusammensein, Getrenntsein-- eine schwierige Beziehung zwischen 2 Schriftstellern, wobei mir Ingeborg Bachmann komplizierter zu sein scheint. Ihre Gedichte sind ja auch nicht leicht verständlich.
Komplizierte Beziehung war kompliziert. Was Genaues weiß man nicht. Ist vielleicht auch gut so. Spekulationen. Vermutungen. Wenig neue Informationen. Trotzdem hat sich mein Bild von Frisch und Bachmann fast unmerklich verschoben. Ganz geringfügig. Aber verschoben. (to be continued)