Wenn die Liebe zu einem Albtraum wird ...Der fesselnde Stalking-Thriller in einem erbarmungslosen Wettlauf gegen die Zeit Nachdem eine junge Frau grausam ermordet in ihrer Stuttgarter Wohnung aufgefunden wird, muss Kriminalhauptkommissar Martin Keller sich mit seiner neuen Kollegin Julia Beck zusammenraufen, um dem Täter auf die Spur zu kommen. Ist die Tote Opfer einer Beziehungstat geworden? Die Nachforschungen zu dem kontrollsüchtigen Exfreund über ein Datingportal laufen zunächst ins Leere. Als sie den Stalker endlich finden, ist bereits die nächste Frau zur Zielscheibe seiner fanatischen Besessenheit geworden. Können Keller und Beck ihn stoppen, bevor sich die Schlinge um sein nächstes Opfer zuzieht? Erste innenstimmen "Der Thriller fesselt von Anfang bis Ende und lässt einen nicht mehr los." "Eine gelungene Mischung aus Ermittlungsarbeit, Spannung und packender Handlung." "Ein Pageturner, der einen bis zur letzten Seite in Atem hält! Die Geschichte um den Stalker ist beklemmend und aufregend zugleich." "Nervenzerreißender Kriminalroman mit unvorhersehbaren Wendungen und einem unterhaltsamen Ermittler-Duo."
Eine junge Frau wir grausam ermordet Kriminalhauptkommissar Martin Keller sich mit seiner neuen Kollegin Julia Beck haben erstmals zusammen einen neuen Fall gesucht wird nach kurzen ermitteln ein karnkhafter Stalker vermütlcih sucht er seine Opfer über eine Datingseite.
Können Beck und Keller die Schlinge für den Täter zu ziehen bevor es zu weiteren Opfer kommt.
Ein spannender Thriller der mir gut gefallen hat und ich gerne weiter empfehle
Wenn es in einem Buch um Stalking geht, kann ich kaum die Füße still halten und muss es einfach lesen. „Fataler Wahn “ neigt dazu, in der Masse etwas unterzugehen. Nur so viel dazu, es wäre ein Fehler diesen (Psycho) Thriller nicht zu lesen.
Der Schreibstil des Autors ist sehr angenehm, einnehmend und fesselnd. Dazu webt er eine sehr düstere und bedrückende Atmosphäre, die direkt in alle Glieder fährt. Die Charaktere sind einfach eine Wucht. Angefangen bei den Ermittlern Julia und Keller. Julia ist eine unglaublich tolle Frau, mit einem sehr feinen Spürsinn. Sie ist tough und feinfühlig. Aspekte in ihrer Persönlichkeit, die ich unglaublich gern mag. Keller ist da schon ein anderes Kaliber. Er ist so gefangen von seinen eigenen Dämonen, die ihn immer wieder in die Knie zwingen, dass man ihm besser nicht zu nahe kommt. Auch die Opfer und Täter werden wahnsinnig gut charakterisiert und mit der nötigen Prise an Feingefühl und Respekt behandelt. Besonders bei den Opfern spürt man die Schwäche, aber auch Einsamkeit und Verletzlichkeit unglaublich intensiv. Etwas, was sie zu einem leichten Angriffsziel machen. Aber am meisten bin ich beeindruckt von der Gerissenheit, Arroganz und Skrupellosigkeit sowie Grausamkeit einer weiteren Person, die dich einfach nur zur Sprachlosigkeit verdammt. Es ist ein obsessives, manisches Verhalten voller Kalkül, das durch sämtliche Glieder fährt. In meinen Augen sehr authentische und unglaublich greifbare Charaktere, die einfach tief unter die Haut dringen.
Bereits der Einstieg war enorm nervenaufreibend und emotional. Von da an, musste ich einfach mehr über alles erfahren. Auf den ersten Blick wirkt es sehr vorhersehbar, das ist es aber nur zum Teil. Über die ganze Handlung hinweg begleitet man parallel eine Person, die so viel auslöst und man ist einfach nur gefesselt von ihr. Das dient dazu, ihr ein Gesicht zu geben. Zu zeigen, dass alles einen Ursprung und eine Entwicklung hat, die man in diesem Ausmaß niemals erwarten würde. Stefan Zeh seziert seine Charaktere förmlich vor den eigenen Augen und man kann einfach die Augen nicht abwenden, weil es so eine große Sogwirkung hat. Aber er bezieht auch das Umfeld mit ein und zeigt damit eine enorme Hilflosigkeit auf, die kaum in Worte zu fassen ist. Darüber hinaus scheint es sich um den ersten Band einer Reihe zu handeln, was mir persönlich sehr gut gefällt. Denn ich hab die ganze Ermittlergruppe sehr ins Herz geschlossen.
In dieser Story widmet er sich dem Stalking. Ein Feld, dass mich immer wieder schockiert und zu Boden reißt. Es entblößt die Opfer bis auf den Grund ihrer Seele. Sie sind ungeschützt, angreifbar und psychisch mehr als labil. Dieser ganze Prozess kommt leise, fast schleichend und niemand kann sich dagegen schützen, was der Autor hier sehr eindringlich klar macht. Die Bedrohung kommt sehr subtil aus den Schatten, nimmt dir deine starke Hülle und verwandelt dich im Bruchteil einer gewissen Zeitspanne in einen Hauch von Nichts. Der Täter agiert wie ein Phantom, wodurch alles sehr unberechenbar und grausam wird. Er widmet sich gekonnt den psychologischen Aspekten,wodurch man wahnsinnig gut in die Charaktere dringt und bis auf den Grund ihrer Seele schauen kann. Dadurch, dass man auch die Opfer begleitet, ist es sehr emotional, aber auch sehr tiefgreifend. Nichts fühlen ist quasi unmöglich. Aber zugleich übt der Täter eine Faszination aus, die man kaum beschreiben kann. Hier spielen so viele Aspekte zusammen. Wut, Trauer, Angst, Verzweiflung. Kontrolle, Obsession,Macht und Zerstörung und das auf so vielen Ebenen. Am Anfang steht nicht das Böse. Denn dieses entwickelt sich auf sehr tragende Art und Weise. Es ist heftig zu erleben, wie alles mitten hinein in eine Abwärtsspirale aus Dunkelheit und Schmerz führt.
Abseits dessen ist das Setting unglaublich gut gewählt. Es spielt im Süden Deutschlands, was mir sehr gut gefallen hat. Dabei besticht es immer wieder mit malerischen Details. Der Autor geht sehr intensiv auf die Ermittlungen und die Personen dahinter ein, wodurch er für viel Tiefe und Gefühl sorgt. Insgesamt ein Psychothriller, der enorm tiefgreifend, emotional und packend ist. Denn der Täter ist niemals wirklich sichtbar und handelt stets wie ein Phantom, die Geschichte dahinter hat mich enorm gefordert und so viel fühlen und erleben lassen. Zudem zeigt er auch sehr eindringlich auf, wie gefährlich es ist, sich im Netz völlig sorglos zu bewegen. Denn die wahre Bedrohung sieht man niemals kommen. Ein Werk, das ich absolut empfehlen kann. Ich freue mich schon auf mehr von ihm.
Fazit: Mit „Fataler Wahn “ konnte mich Stefan Zeh unglaublich überraschen und begeistern. Ein Psychothriller, der bedrohlich, düster und grausam auf so vielen Ebenen ist. Die Charaktere sind eine Wucht und berühren auf so vielfältige Art und Weise. Er setzt sich sehr intensiv mit Stalking auseinander und das in mehrfacher Form. Unbedingt lesen. Ich freue mich auf mehr von ihm.
Die Geschichte: Eine grausam zugerichtete Frauenleiche wird gefunden. Das Ermittlerteam Martin Keller, Julia Beck, Li Cheung Kwok-Wing und Kriminalrat Rudolf Preiß steht vor einem Rätsel und einem Wettlauf mit dem Mörder. Denn der belässt es nicht bei dem einen Opfer. Meine Meinung: Stefan Zeh hat einen Thriller geschrieben, der zugleich durch die Ermittler auch in den Bereich Krimi reicht. Als Grundthema hat er sich Stalking ausgesucht. Ein Thema, das man mit all seinen Facetten und Folgen gar nicht so auf dem Schirm hat, solange man nicht direkt oder indirekt betroffen ist. Dass gestalkte Menschen besonders belastet und am Ende nervliche Wracks sind, ist bekannt und auch nachvollziehbar. Wie perfide Stalker aber vorgehen, dass sie ihren Opfern eben nicht nur an jeder Ecke auflauern und sie mit Anrufen und Briefen bombardieren, wird einem eigentlich erst so richtig klar, wenn man den Roman gelesen hat. Besonders spannend wird die Geschichte durch die Verflechtung von drei Erzählsträngen: dem nächsten Opfer, dem Ermittlerteam und dem Täter, wobei letzterer die Entwicklung seiner Brutalität von Kindesbeinen an in Ich-Form erzählt und somit auch einen guten Blick in die Psyche gibt. Dabei hat Zeh Wendungen und Fährten gelegt, die, folgt man ihnen weiter, oftmals in die Irre oder ins Leere führen. Bis sich ein kleiner Zipfel zeigt, der dann den Beginn des Fadens zum Knoten bildet. Die Charaktere sind absolut gelungen. Julia, die junge Kommissarin, die gerade aus der Polizeischule kommend gleich in ihren ersten Mordfall gezogen wird. Leider wird sie Martin Keller zugeordnet, der sich als absoluter Stinkstiefel erweist, der sich gern mal einen Schluck aus dem Flachmann gönnt und Julia niedermacht, wo er nur kann. Die einzige Kompetenz, die er ihr zuspricht, ist das Kaffee kochen. Gleichzeitig hat sie noch mit dem Tod ihrer Mutter zu kämpfen, der zwar schon zwei Jahre zurückliegt, sie aber immer noch belastet. Als Dritter im Bunde bildet Li den Ruhepool, der sich mit täglichen Qigong Übungen in psychischer Balance hält. Nicht zuletzt ist da noch Kriminalrat Preiß, der als einziger noch Einfluss auf Keller hat. Wie perfide Stalker ihre Opfer manipulieren, sie vor den Ermittlern als vom Wahn getriebene, schon fast unzurechnungsfähige und nach Aufmerksamkeit suchende Simulanten erscheinen lassen, ist schon heftig. Der Roman spielt in Stuttgart, der schwäbischen Hauptstadt Baden-Württembergs und Zehs Heimatstadt. Zeh hat es sich nicht nehmen lassen, augenzwinkernd die schwäbische Mentalität in Form eines breit schwäbelnden, kleinkarierten, peniblen typisch schwäbischen Hausmeisters in die Geschichte einzubauen. Ich habe bei der Passage herzhaft gelacht. Als Südbadnerin habe ich mit dem Dialekt kein Problem und mein Gelächter entstammt der nicht ernst gemeinten Hassliebe zwischen Badnern und Schwaben. Das Schwäbische unterscheidet sich zwar vom Badischen, gehört aber genauso zum Alemannischen Sprachbereich und hat von daher viele Parallelen. Für Nordlichter (Norden beginnt für uns ab der Landesgrenze) dürfte es aber schwierig werden. Für diese Leser hat Zeh wohlwissend eine Übersetzung der Passage ans Ende des Romans gesetzt. Fazit: Der Autor hat einen absolut packenden Psychothriller geschrieben, in dem er gut recherchierte Informationen zum Thema Stalking verarbeitet hat. Er führt den Leser in eine Welt, die überall um uns herum existiert und schärft damit die Aufmerksamkeit und den Blick auf Mitmenschen. Denn nicht alle Betroffenen zeigen, dass sie mit einem Stalker zu kämpfen haben. Und auch die gesetzlichen Maßnahmen gegen Stalker greifen erst, wenn es tatsächlich ernst geworden ist. Gerade deshalb sind solche Romane auch wichtig. Denn in Form eines fesselnden Thrillers lassen sich solche Informationen leichter in die Köpfe der Menschen transportieren. Vom eigenwilligen Ermittlerteam wünsche ich mir noch mehr Geschichten. Wenn’s geht immer mit einer Prise schwäbischem Humors. Meine Leseempfehlung: Klare fünf Sterne. Für zartbesaitete und sensible Leser ist der Stoff vielleicht etwas zu hart. Für Liebhaber gut geschriebener Thriller optimal. Wer nur auf blutrünstige Täter mit extrem dargestellten Szenen von Morden setzt, könnte nach diesem Roman ein neues Genre für sich gefunden haben.
4 Ermittler, die unterschiedlicher kaum sein könnten.
Nacheinander gönne man den Zutaten einzelne Kapitel, dem Triebtäter die seinen als Ich-Erzähler, die der Opfer und der blutjungen Kriminalbeamtin Julia Beck in der dritten Person und alle in der Vergangenheit. Das Gericht genießt man am besten ans Kopfende seines Bettes gelehnt, nur mit einer dünnen Decke, das kühle Schlafzimmer unzureichend durch die Nachttischlampe ausgeleuchtet, und schon ist eine schlaflose Nacht oder eine mit Albträumen garantiert.
Inhalt
Als die frischgebackene Kriminalkommissarin Julia ihren Dienst in der Stuttgarter Dienststelle antritt, wird sie sogleich zu einem Leichenfund gerufen. Eigentlich wäre das eine willkommene Möglichkeit, sich von ihrem sarkastischen und frauenfeindlichen Vorgesetzten zu lösen, doch kritisiert er sie weiterhin und lässt ihre Schlüsse zum Tod der jungen Irina Heff nicht gelten. Durch ihre Ermittlungen deckt Julia Parallelen zu einem früheren Mord auf und erkennt Anhaltspunkte für einen weiteren, unmittelbar bevorstehenden Mord …
Schreibstil
In seinem Roman »Fataler Wahn« spielt Stefan Zeh nicht nur mit den Wohlbefinden der Opfer, sondern auch mit dem seiner Leser und vor allem seiner Leserinnen. Die Kapitel, die sich mit der Ermittlung beschäftigen, sind zumeist aus der Sicht Julias geschrieben sind und kreisen neben der kriminalistischen Arbeit um ihre Probleme. Diese sind ihre wütende Absicht, sich ihrem zynischen, ständig nörgelnden Vorgesetzten zu beweisen, und die Bemühung, endlich ihre Trauer über den Tod ihrer Mutter zu verarbeiten. Schriftstellerisch ist die konfliktreiche Zusammensetzung des Ermittlerteams äußerst gelungen: Julia, ohne Erfahrung und auf ihre Intelligenz und Eingebung angewiesen, Hauptkommissar Martin Keller, den sein langjähriger Dienst und der Tod eines Kollegen in den Zynismus getrieben haben, Kriminalkommissar Li – von in diesem Genre ungewohnter asiatischer Herkunft –, von Keller als »Wing-Wing« verspottet, und als Stereotyp des Beamten im höheren Dienst der steife, fordernde Kriminalrat Preiß. Diese Kapitel entbehren nicht der Emotionen, befassen sich aber im Grunde mit nüchternen Sachverhalten. Anders die Schilderungen aus der Sicht der Opfer, deren Angst, Unsicherheit und Hoffnung Zeh auf den Leser überträgt. Noch stärker wühlen die detailliert beschriebenen krankhaften Vorstellungen des Mörders auf durch den sich von Kapitel zu Kapitel steigernden Sadismus. Zehs Sprache wechselt, ist den Erzählperspektiven angemessen und so authentisch, dass der Leser sich leicht in die jeweilige Person hineinversetzen kann. Dazu kommen falsche Spuren, die allerding nicht verhindern, schon vor den letzten Kapiteln auf den wahren Täter zu schließen.
Fazit
Mit »Fataler Wahn« liegt mir ein Buch vor, das sich stark von meinen eigenen Kriminalromanen unterscheidet. Die von mir gepflegte Leichtigkeit fehlt gänzlich, und den von mir geliebten Humor begrenzt Zeh auf die bissige Ironie Kellers im Umgang mit Julia Beck, nur die Spannung ist gleich. Wobei es Zeh auf die Übertragung der Unruhe von Opfern und Ermittlern auf seine Leser ankommt. Das ist ihm gelungen, sein Roman löst sich durch die Perspektive des erzählenden Täters vom leichter verdaulichen Genre des Detektivkrimis und wird durch die dem Opfer bewusste Gefahr mehr zum Thriller. Ein guter Roman, den ich jedem Krimiliebhaber empfehle, der ein reichliches Maß an Aufregung verträgt.
Das geduldete Mobbing trübte mein Lesevergnügen erheblich
Buchmeinung zu Stefan Zeh – Fataler Wahn
Fataler Wahn ist ein Kriminalroman von Stefan Zeh, der 2023 im dp Verlag erschienen ist.
Zum Autor: Stefan Zeh wurde 1991 in Stuttgart geboren und verfasste bereits als Kind Tagebücher und Kurzgeschichten. Seine ersten Werke waren Stuttgart-Krimis, die in seiner Heimatstadt spielen und neben präziser Ermittlungsarbeit immer ein schwieriges, gesellschaftliches Thema behandeln. Neben seiner Tätigkeit als Autor ist er leidenschaftlicher Gassigeher, liebt Spieleabende und verreist gerne in exotische Länder.
Zum Inhalt: Eine junge Frau wird in ihrer Stuttgarter Wohnung ermordet aufgefunden. Wurde sie Opfer eins Stalkers? Der Fall fordert das Team um KHK Martin Keller, der zudem erhebliche Probleme mit seiner neuen Kollegin Julia Beck hat.
Meine Meinung: Bei diesem Buch hat mich die reißerische Sprache von Anfang an gestört. Auch der Gegensatz zwischen dem erfahrenen Kommissar Martin Keller und seiner jungen Kollegin Julia Beck wirkte auf mich aufgesetzt. Keller mobbt alle seine Kollegen und erst die von der Polizeischule kommende Julia Beck setzt sich zaghaft zur Wehr. Kommissar Keller gehört schlicht beurlaubt. Das Mobbingmotiv begleitet den Leser dann auch bis zum Ende. Zudem stellt das Ermittlerteam bald fest, dass das Opfer massiv gestalkt wurde. Die Schwere dieses Vergehens wird durch Passagen aus der Sicht des Opfers und anderen aus der Sicht des Stalkers überaus deutlich. Das Ermittlerteam wirkt kompetent und handelt zielorientiert. Dabei sammelt auch Kommissar Keller einige Pluspunkte. Der Stuttgarter Lokalkolorit wird durch einige schwäbische Sprachteile unterstützt, zu denen es am Ende ein Glossar gibt. Die Geschichte wird aus mehreren Perspektiven erzählt, die ein hohes Tempo erzeugen. Zudem werden bruchstückhafte Episoden aus dem Leben des Täters eingestreut. Auch gibt es einen soliden Showdown und der Täter wird nachvollziehbar überführt. Die Kommissare Keller und Beck kommen einander näher und zeigen eine Art von Akzeptanz. Es gibt also viele positive Aspekte und doch hat mir das Buch wegen seiner zu reißerischen Sprache und des geduldeten Mobbings nicht gefallen.
Fazit: Das Buch zeigt in weiten Teilen das Potential des Autors, aber für mich war die Sprache oft zu reißerisch und vor allem das geduldete Mobbing nicht akzeptabel. So empfand ich nur wenig Freude an der Lektüre und bewerte das Werk deshalb mit zwei von fünf Sternen (50 von 100 Punkten).
Inhalt Die Kriminalkommissarin Julia Beck ist gerade mit ihrer Ausbildung fertig und starte in ihrem neuen Team. Direkt an ihrem ersten Tag ereignet sich ein Mord und bevor sie sich richtig in dem Team einfinden kann, beginnen die Ermittlungen direkt. Während den Ermittlungen stoßen die Beamten auf einige persönliche Veränderungen bei dem Opfer in den letzten Monaten: Umzug, Nervosität, Jobkündigung. Selbst ihre Eltern wussten von dem Umzug nichts, sodass die Spur natürlich in Angriff genommen wird. Die Ermittlungen führen zu einem Datingportal, auf dem drei konkrete Verdächtige ins Visier genommen werden. Parallel liest man von der Story von Luisa Rehm, deren Partner sie auch über ein Dating-Portal kennengelernt hat. Nach einigen erdrückenden und beängstigenden Übergriffen beendet sie die Beziehung und es scheint so, als würde Jens, ihr Ex-Freund, diese Trennung nicht akzeptieren. Wie diese Geschichten zusammenhängen und was der Begriff Stalking auf sich hat, lest ihr am Besten selber!!
Meine Meinung Durch einen hervorragenden Schreibstil hat mich der Stalking-Thriller von Stefan Zeh vor allem am Schluss richtig in seinen Bann gezogen. Super spannende Formulierungen und absoluter Pageturner, dessen Ende ich in einem Mal durchgelesen habe. Die verschiedenen Erzählperspektiven, vor allem die des Täters, sind super mitreißend geschrieben und die Spannung wird durchgehend hoch gehalten. Was mich leicht gestört hat war, dass der Klappentext eigentlich schon 70 % des Inhaltes preisgibt und so ein wenig die Spannung genommen wird. Deswegen war ich sehr froh über den Plotttwist, der mich dann doch gecatcht hat! Also auf jeden Fall eine Empfehlung, aber vllt. ohne vorher den Klappentext zu lesen.
Ein spannender Thriller, mit unvorhersehbaren Wendungen. Wenn man meint zu wissen wer der Täter ist, stellt sich heraus, dass dem nicht so ist.
Das Buch ist nichts für schwache Nerven. Sehr packend, nervenaufreibend, spannend. Das Buch hat mich so gefesselt. Ich könnte es gar nicht mehr aus der Hand legen. Für jeden zu empfehlen, der Thriller liebt, der den Nervenkitzel liebt und für alles offen ist. Ich würde es immer wieder lesen.
Was ein super spannender Thriller, ich konnte mir zwar schon bald denken wer der Bösewicht ist, jedoch wurde durch unerwartete Wendungen und Ereignisse es immer wieder so dargestellt dass man sich bis zuletzt nicht sicher sein konnte. Das richtige für Thriller Fans.