Dass der Staatssicherheitsdienst der DDR die Menschen in Ostdeutschland umfassend observierte, kontrollierte und schikanierte, ist bekannt. Weitgehend unbekannt ist, in welchem Maße das Klima aus Misstrauen, Angstund Kontrolle auch die eigenen Familien der Stasi-Mitarbeiter betraf. Die Journalistin Ruth Hoffmann zeigt auf der Grundlage zahlreicher Interviews und intensiver Recherchen erstmals, wie sich die beklemmende Atmosphäre der Totalüberwachung auf den Familienalltag der Stasi-»Hauptamtlichen«, vor allem auf die betroffenen Kinder ausgewirkt hat. Was wussten, was ahnten diese Kinder von der Tätigkeit ihrer Eltern? Welche Auswirkungen hatte deren geheime Mission auf das Familienleben? Wie gingen sie mit der Tatsache um, dass ihr Vater bei der Stasi war? Diesen Fragen geht Ruth Hoffmann in ihrem bewegenden Buch nach. Ausführlich kommen Betroffene zu Wort. Dabei wird deutlich, wie nachhaltig diese Kinder von der Stasi-Tätigkeit eines Elternteils oder Familienmitglieds geprägt wurden. Von Verdrängung über den Bruch mit den Eltern bis zu schweren psychischen Störungen reichen die Folgen. Es ist Ruth Hoffmanns Verdienst, dieses leidvolle Thema auf behutsame Weise öffentlich zu machen.
Een interessant boek maar wat droog opgeschreven zonder sfeerbeschrijvingen. Ook lastig dat de verhalen van de kinderen niet per hoofdstuk worden afgerond zodat je steeds moet terug bladeren als er een naam wordt genoemd.
This book contains about fifteen personal accounts about growing up as a child with Stasi parents in the DDR. Hoffmann ends every chapter with an analysis of one of the social issues the interviewees had to cope with. These analyses (sp?) are clearly marked. This is a style of non-fiction writing that I prefer: not too dry, but still well-researched.
Oh yeah, the author interviewed both Gunther Guillaume's son and Werner Stiller's daughter. These accounts are staggering.
It is a very interesting theme. Lots of inside stories. It is not always an easy read though. Not a 'story' you can not put down. The analyses could have been a bit better written.