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Man wird nicht als Mann geboren: Kleine feministische Abhandlung über Männlichkeiten

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Mit viel Humor und Verve stellt Daisy Letourneur das Patriarchat an den Pranger. Sie seziert traditionelle und neue Männlichkeit(en) und hinterfragt pointiert und fundiert sowohl die Konstruktion als auch die Dekonstruktion von Männlichkeiten. Es geht um Geschlechterrollen, Väterrechte, Homosexualität, um antifeministische und um profeministische Männer. Zahlreiche witzige Zeichnungen und persönliche Anekdoten ergänzen die Ausführungen. Die Autorin verbindet eine erhellende Analyse von Männlichkeit in der zeitgenössischen Gesellschaft mit dem Appell, feministische Kämpfe zu unterstützen – durch Zurückhaltung anstelle von neuerlicher Selbstprofilierung im Sinne einer ›kritischen Männlichkeit‹.

»Ein Glanzstück!« – livres Hebdo

»Äußerst gelungenes (und urkomisches) Buch.« – Les Inrockuptibles

»Humor und Analyse liegen in dem Buch oft nahe beieinander.« – Ramona Westhoff, Deutschlandfunk

295 pages, Kindle Edition

Published July 19, 2023

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About the author

Daisy Letourneur

5 books6 followers

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Community Reviews

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1 star
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Displaying 1 - 2 of 2 reviews
Profile Image for Jan ☀️.
60 reviews19 followers
September 14, 2026
Ich würde das Buch nicht weiterempfehlen, da ich persönlich nicht viel mitgenommen habe. Vielleicht bin ich nicht die Zielgruppe. Allerdings frage ich mich an vielen Stellen, was der Leitfaden ist. Die Autorin machte einen Rundumschlag über die öffentlich meistdiskutierten Aspekte des feministischen Kampfes und versuchte, zumindest dabei humoristisch mehr Leute zu erreichen.

Das Buch war allerdings eigentlich ein Gespräch in die eigene Blase, ohne den Versuch, andere zu erreichen, denn dafür war es zu konfrontativ. Für die eigene Blase, also Leute mit der gleichen Meinung, war es dann zu einfach, da man doch bestimmte Aspekte mehr hätte erläutern können. Es war eher ein Erklären des Bekannten.

Den Humor fand ich auch an sehr vielen Stellen wirklich nicht witzig, was meine These unterstützt, dass weiße Menschen meistens sehr unwichtig für die Autorin sind. Der übermäßige Gebrauch des Wortes „Penis“ soll zumindest edgy und witzig rüberkommen.

Sehr schwierig fand ich, dass die Autorin dann an sehr vielen Stellen undifferenziert war. Sie vertritt als lesbische, transsexuelle Frau bestimmte Ansichten, die man vertreten darf, aber an manchen Stellen benennt sie eigene Interpretationen und Meinungen als biologische Fakten, was schlicht ergreifend nicht richtig ist. Damit meine ich nicht die Fragen über die Anzahl von Geschlechtern und Definitionen, die wirklich auch gesellschaftlich debattiert werden, sondern ganz plumpe biologische und Anatomische Fakten.

Außerdem fand ich es anmaßend, wenn die Autorin darüber redet, dass man Frauen bevormundet und über sie spricht, statt mit ihnen, und gleichzeitig über Schwangerschaft und Kinderwunsch und die damit einhergehenden Probleme aus einer “wir” Perspektive redet und dabei natürlich eine einseitige Position vertritt, die sie sich dann als transsexuelle Frau anmaßt. Dieser Anspruch steht ihr schlicht und ergreifend nicht zu.

Ich würde nicht sagen, dass ich nicht viel mitgenommen habe. Klar waren ein paar interessante Gedankenanstöße dabei. Vor allem die Beispiele aus der französischen Gesellschaft und dem dortigen feministischen Diskurs waren interessant. Es war interessant zu wissen, was dort als gesellschaftlicher Konsens und Streitpunkt gilt und wie das von den deutschen Positionen abweicht, welche ein Stück konservativer und weniger liberal sind.

Das Buch habe ich geschenkt bekommen mit dem Versprechen, dass es mich an vielen Stellen aufregen wird, und das Buch tat das, was es tun musste. Ich musste mich wirklich durchkämpfen, nur weil ich den Anspruch habe, Meinungen zu hören, erst recht die, die ich nicht teile.

2/5
Profile Image for Nick.
37 reviews1 follower
February 7, 2026
sehr lesenswert, wichtig und witzig.
nicht 5 weil die Widersprüche, die nur manchmal reflektiert werden, für mich persönlich eine Herausforderung beim Lesen waren.
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