Die Beziehung zur kreativen Wissensarbeit in Deutschland ist kompliziert. Dabei entscheidet gerade die Creative Economy maßgeblich über die Innovations- und Transformationsfähigkeit im internationalen Wettbewerb. Mit kreativen Menschen können wir oft zu wenig anfangen – deshalb empfehlen prominente diese zu Innovation und Transformation fähigen in «geschützten Räumen der Organisation» arbeiten zu lassen, damit sie nicht vom Trott der Routine zermahlen werden.
Das kann nicht sein. Denn nicht die «Gestörten» stören die Entwicklung, sondern die «Gehemmten», die bei dem bleiben wollen, was sie haben. Die Folgen spüren wir Heute fehlen Fachkräfte, Menschen, die nicht nur Routinen abarbeiten, sondern eigenständiges, individuelles Wissen zur Problemlösung anwenden können. Wolf Lotter erzählt, wo die alte und die neue Arbeitswelt inkompatibel sind und was kreative Wissensarbeit überhaupt ist, nämlich die normale Arbeitsform der Zukunft.
Was brauchen die Gestörten? Was sind die klassischen Muster der Ausgrenzung? Mit welchen Organisationen überwinden wir diese Ausgrenzung? Wolf Lotter findet hierfür überall auf der Welt vielversprechende Leitbilder.
Ein epischer Essay über Innovation und ihre ‚Feinde‘. Voll von Bonmots und Zitaten, wie diesem: ‚Jedes erfolgreiche System menschlicher Erkenntnis trägt die Ursachen seines Untergangs in sich – und setzt gleichzeitig die Voraussetzungen für die Geburt des Neuen. Das ist Evolution, und die ist keine Störung, sondern das Betriebssystem der Welt.‘