In Finsterwald lauert das Böse. Und an Halloween kriecht es aus seinem Versteck.
Für den nächsten Artikel auf seinem Blog über unheimliche Phänomene hat sich Danny Finsterwald ausgesucht – ein Dorf im Thüringer Wald mit einer sagenumwobenen Vergangenheit. Begleitet wird er von Freunden und seinem Bruder Tom, der weder an Geister noch andere übernatürliche Erscheinungen glaubt. Tom ahnt nicht, dass er in dieser Nacht eines Besseren belehrt wird und die Truppe nicht vollständig den Weg zurück nach Hause findet. Larissa ist mit ihrem Ehemann Tilo auf dem Weg zu einer Halloweenparty, als sie auf einer einsamen Landstraße von einem Polizisten abgefangen werden. Mit der Kontrolle beginnt ein Grauen, das Larissa jahrelang zu verdrängen versucht hat. Ihre Flucht führt sie tief in die geheimen Stollen des Jonastals, in denen eine ganz andere Dunkelheit auf sie wartet. Leon ist in Finsterwald aufgewachsen. Als Einwohner der Gemeinde kümmert er sich um den Erhalt einer blutigen Tradition zu Halloween. Doch dieses Jahr wird er zum Opfer des mysteriösen Kults und muss am eigenen Leib erfahren, welche Grausamkeit das Dorf an Halloween entfacht.
Perfekt für die Jahreszeit allerdings eher was für zwischendurch und nicht als tiefgehende Halloween Lektüre anzusehen. Die Legenden und Mythen um den Wald waren interessant, wurden jedoch immer nur angerissen. Hier ist definitiv Aktion im Vordergrund und das zu lesen war unterhaltsam.
Es ist wieder Halloween und dieses Mal sind wir im teuflischem Finsterwald. Die Geschichte zu diesem Ort ist mehr als grauenvoll und ebenso auch die Opfer, die er fordert. Wir begleiten verschiedene Protas und erleben die Geschichte somit aus verschiedenen Sichten, die jedoch alle zusammen hängen und sich zu einer zusammen fügt. Mehr als einmal hält man die Luft an und möchte auf keinen Fall mit den Protas tauschen. Mehr als einmal läuft es einem kalt den Rücken runter und man schaut sich um. Und mehr als einmal wurde mir bewusst, wie sehr ich die Geschichte und den Schreibstil mag. Traust Du Dich in den Finsterwald? Ich kann es nur empfehlen.
In "Halloween in Finsterwald" besuchen wir am 31. Oktober das namengebende, fiktive Dorf im Thüringer Wald. Maria Winter stammt aus der Gegend und bediente sich für ihr drittes Halloweenchen an interessanten Mythen, die sich um die Region ranken. Wegen der Kürze des Buches erfuhr ich beim Lesen leider nicht so viel über die roten Lichter und die unterirdischen Stollen, wie ich mir gewünscht hätte. Wie schon in den vorangegangenen Bänden wechseln sich auf ca. 120 Seiten drei Handlungsstränge ab, das sorgt für Spannung, aber die Brutalität und die Raffinesse des zweiten Bandes fehlten mir. Die Autorin greift auf viele bekannte Horrorelemente zurück, die natürlich auch ihren Reiz haben, aber die innovativen Ideen der Autorin begeistern mich mehr. Ich sehe da eine super Serie vor Augen, an der schriftstellerischen Umsetzung hapert es aber ab und zu etwas. Tolle Formulierungen wechseln sich mit holprigen ab. Insgesamt wurde ich gut unterhalten, mein persönlicher Favorit bleibt aber "Halloween in Nebelwald".
4.5 Sterne Wie jedes Halloweenchen von Maria Winter auch dieses Mal wieder ein Volltreffer. Die drei einzelnen Geschichten ergeben am Schluss wieder ein Ganzes und ich mag es, dass es so schaurig makaber ist.
Ich kenne keine andern Bücher von Maria Winter, aber Horror kann sie. Und es ist schade, dass hier nichts neues kommen soll😓. Die Halloween Reihe ist perfekt für dieses Fest. Gruselig, spannend und tödlich. Ich hatte viel Spass und hoffe, dass vielleicht doch noch Mal was nach kommt