Wer den Frieden will, muss den Frieden vorbereiten Alle reden vom Krieg, vom Frieden reden zu Die weißen Tauben sind müde. Heribert Prantl begründet, warum wir eine neue Friedensbewegung, eine neue Entspannungspolitik und keinen dritten Weltkrieg brauchen – es wäre der letzte. Und er denkt darüber nach, wie die Zähmung der Gewalt, wie Entfeindung gelingen kann, wie wir Frieden lernen. Ein leidenschaftliches Plädoyer für eine Kultur des Friedens – in dem Bewusstsein, dass der Weg zum Frieden kein Sommerspaziergang ist, sondern ein Höllenritt sein kann.
Gut gemeint, aber nicht gut gemacht: Mäandernd geschrieben und ohne roten Faden. Klug fand ich jedoch das Kapitel zum Grundgesetz, das die ungeklärten Verhältnisse zwischen Friedensgebot, Bundeswehr als Verteidigungsarmee, Einbettung in NATO/EU, Auslandseinsätzen und Parlamentsarmee aufzeigt. Nicht nur Art. 12a, sondern die Regelungen zu Bundeswehr und Krieg insgesamt bedürfen einer Überarbeitung, auch wenn sie unter den aktuellen Mehrheitsverhältnissen schwierig ist.