Als der 16-jährige Salàr bei seiner Rückkehr die Bewohner seines Heimatdorfes massakriert vorfindet, gibt es für ihn keine Längst herrscht zwischen den Völkern nicht nur Misstrauen, sondern Krieg. Warum sonst hätten die Kazein seine Familie brutal ermorden sollen? Ob der mysteriöse Blutvogel aus seinem Traum etwas damit zu tun hat? Salàrs Wunsch nach Rache führt ihn ins fremde Land der Kazein. Was ihn dort erwartet, hätte er nicht einmal seinen Göttern geglaubt. Verdàn, die zerrissene Welt der vier Völker für fünf Sinne. Und mitten drin Salàr - ein talentierter Hamay, dem das Schicksal alles abverlangt.
Es gibt Bücher da lohnt es sich dran zu bleiben, auch wenn der Einstieg etwas holprig ist.
𝑽𝒆𝒓𝒅𝒂𝒏 - 𝑺𝒆𝒉𝒆𝒏 Von Luc Peier
gehört definitiv da.
Warum der Einstieg sich etwas holprig gestaltet? Gerade zu Beginn gibt es eine Vielzahl an Namen und Bezeichnungen dir ich mir erstmal verinnerlichen musste. Auch die Beschreibungen der Welt war am Anfang etwas kompliziert. Doch Abhilfe verschafft da ein Glossar.
Salàr gehört zu der Fraktion Mensch, erst machen und dann denken. Gerade dies macht es ihm nicht immer leicht. Dies ist wohl darauf zu schieben, das er nich recht jung ist und dennoch bereits eine nicht einfache Vergangenheit mit sich trägt.
Der Schreibstil von Luc Peier ist angenehm zu lesen, jedoch sind meine Passagen etwas langatmig. Langeweile kommt jedoch zu keinem Zeitpunkt auf. Das Setting ist gut durchdacht und umfangreich und das sich im Inneren des Buches eine Karte befindet, sorgt dafür das man sich jederzeit zurecht findet.
Trotz kleiner Defizite, bietet die Geschichte ein spannendes Leseerlebnis und macht neugierg auf mehr.
Für den 16-jährigen Salàr bricht eine Welt zusammen: seine Familie und die Bewohner seines Heimatdorfes wurden Opfer eines Massakers. Der Wunsch nach Rache führt ihn ins fremde Land der Kazein. Doch was ihn dort erwartet, hätte er nicht einmal seinen Göttern geglaubt.
Die Vielzahl der Namen, Bezeichnungen und Beschreibungen der Welt waren am Anfang ziemlich kompliziert. Allerdings gibt es ein Glossar, das einiges leichter macht, so dass ich dennoch schnell in die Geschichte hineingefunden habe. Diese hält einige unerwartete Überraschungen und Wendungen für einen parat. Trotz einigen wenigen Längen, wird es dennoch nie langweilig, weil man ständig mit den Protagonisten mitfiebert.
Salàr ist irgendwie ziemlich hitzköpfig und leicht zu reizen, was bei seiner Vorgeschichte wahrscheinlich verständlich ist. Zudem handelt er oft etwas zu übereilt, undurchdacht und ab und zu ein wenig tollpatschig, er ist eben noch recht jung. Auch sämtliche Nebencharaktere sind interessant gestaltet, die meisten waren mir direkt sympathisch.
Die Idee einer Welt, die sich in Völker aufteilt, die jeweils mit einer besonderen Ausprägung eines Sinnes gesegnet sind, ist definitiv mal was anderes. Wir erfahren mehr über die Entstehungsgeschichte dieser Welt und die Rollen, welche die einzelnen Götter darin gespielt haben sowie warum sich Verdàn, die zerrissene Welt der Menschen, in ständigen Kriegen befindet. Das Worldbuilding ist ganz schön umfangreich und gut durchdacht. Wir werden außerdem mit einer Karte verwöhnt, was ich immer sehr mag. Es ist ein interessanter Auftakt, der Lust auf mehr macht.