„Willkommen bei der Begnadigung, Nummer Sieben!“ Ein Luftzug kräuselte ihr offenes Haar und veranlasste sie, nach oben zu schauen. Über ihrem Kopf schwebte eine Drohne. „Die Regeln sind einfach …“
Frankfurt. Zwei Jahre nach Ausbruch der tödlichen Krankheit Eine junge Frau erwacht in den Ruinen eines Hochhauses. Weder weiß sie, wer sie ist, noch was die tätowierte Zahl auf ihrer Stirn bedeutet. Sie weiß nur Um zu überleben, muss sie einen brutalen Wettkampf gegen andere Gefangene gewinnen. Schnell merkt sie, dass niemand ist, wer er zu sein scheint. Nicht einmal sie selbst …
Düster, unvorhersehbar, spannend – Ein erschreckend aktueller Endzeit-Thriller, der unter die Haut geht.
Heute Mittag habe ich mit "Extinctia", nach "Gefangen im Netz der Spinne", meinen zweiten Thriller von @autorin.verenakolb beendet. Ich habe das Buch zusammen mit @lesebegeistert_ im Buddyread gelesen, und wir sind beide so begeistert. Schon auf den ersten paar Seiten des Buches konnte mich Verena Kolb mit ihrem phantastischen, bildlichen und angenehm zu lesenden Schreibstil in den Bann ziehen und ich war sofort in der Geschichte drin. Die Charaktere wuchsen mir unheimlich schnell ans Herz und sie waren allesamt so authentisch, detailliert und vielschichtig konstruiert, wie ich es nur selten in Thrillern erlebe. Ich folgte gerne der Hauptprotagonistin und auch die anderen Erzählperspektiven fand ich echt toll. Die Handlung konnte mich vollends begeistern: "Extinctia" war von der ersten bis zur letzten Zeile spannend, voller unerwarteter Wendungen, cooler Plottwists, interessanter Charaktere und kombinierte geschickt die während Corona herrschende Realität mit Fiktion. Während des Lesens lief die Handlung des Echtzeitthrillers wie ein Film vor meinem inneren Auge ab und dank der detaillierten Beschreibungen der Umgebung konnte ich mir alles so gut vorstellen. Dabei war das Buch eine interessante und abwechslungsreiche Mischung aus Thriller und Dystopie. Auch das Ende war einfach genial, geschickt eingefädelt und gut konstruiert. Es ließ bei mir keine Fragen offen und sorgte dafür, dass mir beim Lesen wortwörtlich der Mund offen stehen blieb. "Extinctia" ist definitiv ein Monatshighlight und zählt zu einem der besten Bücher, die ich in letzter Zeit gelesen habe. Ich kann euch das Buch wirklich aus ganzem Herzen empfehlen.🫶🏻
Okay, Leute - dieses Buch war großartig! Ich hatte erst so meine Zweifel, ob es mich thematisch 100% abholen kann - völlig unbegründet, denn diese Geschichte hat mich so sehr gefesselt wie es nur wenige schaffen. Von Anfang an war ich absolut gefangen zwischen Faszination & Beklemming. Es hatte für mich Resident Evil Vibes, nur im Bereich des realistischen. So gesehen ist es eine beängstigende Version dessen, was passieren kann, wenn auf der Welt ein 100% tödliches Virus ausbricht. Besonders begeistert war ich vom Schreibstil der Autorin. Ich hatte bislang noch nichts von ihr gelesen & konnte gar nicht fassen, wie bildlich sie alles beschreibt. In meinem Kopf lief ein detailreicher Film ab, sodass das Gelesene noch lebendiger wurde als ohnehin schon.Erst kam ich ein wenig durcheinander, da die Figuren der Geschichten Zahlen als Namen haben & ich manchmal nicht mehr wusste, wer wer war. Das legte sich aber mit der Zeit und dieser Umstand war schnell vergessen. Besonders, da die Hauptfiguren alle so unglaublich gut gezeichnet waren. Man lernt sie Seite für Seite besser kennen. Dann noch diese Handlung - wow! Rasant ist gar kein Ausdruck. Diese Spannung ist kaum zu beschreiben und wird durch diverse Plot-Twists noch intensiviert. Ich habe manche kommen sehen, andere wiederum überhaupt nicht. Dieses Buch hat einfach nur Spaß gemacht. Es wird sicher nicht für alle was sein, da allein die Mischung aus Dystopie & Thriller speziell ist, aber sollte es euch auch nur ansatzweise ansprechen, müsst ihr dem Buch eine Chance geben! Ich habs extrem gefeiert! Für mich ein absolutes Highlight! Brauche auf jeden Fall mehr davon 😍
Bedrohlich. Düster. Ansteckend. Leseerlebnis : "Extinctia" wird aus unterschiedlichen Perspektiven in der dritten Person erzählt. Hinzu kommen einige Tagebucheintrag von einem zunächst unbekannten Verfasser. Es gibt recht viele "Nummern" in der Geschichte und es fiel mir teilweise schwer diese mit einer Person fest zu verbinden. Ich musste öfter überlegen, wer jetzt wer war. Nach einiger Zeit gelang mir das zunehmend besser und ich konnte mich auch mehr auf die Handlung fokussieren. Verena Kolb spannt ein faszinierendes Netz um ihre Story, die immer wieder überrascht und erschreckt. Gleichzeitig wohnt ihr eine gewisse Komik inne, denn einiges dreht sich hier um Klopapier. Ein echter Corona-Gamechanger. Auf knapp 400 Seiten erlebt man eine spannende Reise voller Gefahren und Krankheiten mit ganz viel Endzeitstimmung und Verschwörungen. Fazit: Fesselnde Story mit interessanten Charakteren, unerwarteten Wendungen und einer guten Prise Galgenhumor.