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Ihr Weg scheint vorgezeichnet, doch vier Freundinnen versuchen, mithilfe ihrer engagierten Lehrerin ihr persönliches Glück zu finden. Im renommierten Pensionat am Holstentor lernen die Höheren Töchter Lübecks, was von ihnen erwartet wird. Doch die Jahrhundertwende bringt Veränderungen. Vor allem die temperamentvolle Grafentochter Nora begehrt auf gegen das gesellschaftliche Korsett. Zusammen mit ihren Freundinnen – Kaufmannstochter Agnes, Senatorentochter Lotte und Stipendiatin Fanny – genießt sie das unbeschwerte Pensionatsleben, bevor sich ihr Schicksal entscheidet. Eine Vertraute finden die Mädchen in der jungen Lehrerin Gesche Petersen, die sie in ihrem Wunsch nach Bildung und Selbstbestimmung bestärkt. Doch als Gesche sich in Noras Bruder Henry verliebt, stößt sie selbst an Grenzen. Eine Verbindung mit dem jungen Grafen scheint undenkbar. Auch Noras Freundschaft zu dem jungen Hafenarbeiter Karl sprengt die Konventionen ... Band 2 der Reihe erscheint im Herbst 23.

384 pages, Paperback

Published June 13, 2023

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5 (6%)
1 star
1 (1%)
Displaying 1 - 21 of 21 reviews
Profile Image for Steffi.
3,282 reviews183 followers
July 22, 2023
"Frühlingstöchter" ist der Auftakt der Reihe "Das Pensionat am Holstentor" und das Buch hat mich vor allem neugierig gemacht, da es in Lübeck spielt.

Nora ist die Tochter eines Grafen und sehr temperamentvoll, da ihr Vater momentan im Ausland ist und ihr Bruder geschäftlich ebenfalls stark eingebunden ist, entscheidet dieser Nora auf ein Pensionat zu schicken. Nora ist alles andere als begeistert davon, dass sie das Gut und ihren Freund Karl, der der Sohn der Köchin ist, verlassen muss.

Das Setting in Lübeck und das Pensionat fand ich sehr interessant und es wurden gut die Gegebenheiten der Zeit wiedergegeben. Dies hat sich gut in den unterschiedlichen Ansichten der Pensionatsleiterin und der jungen Lehrerin Gesche gezeigt. Auch die Mädchen mit ihren unterschiedlichen Persönlichkeiten waren sehr interessant.

Ich fand die Geschichte sehr abwechslungsreich und es war schön, dass die Geschichte neben Nora auch viel von Gesche handelt. Ich habe mich von dem Buch sehr gut unterhalten gefühlt und freue mich schon sehr auf die Fortsetzung.
Profile Image for Gitti.
1,170 reviews
September 30, 2023
Nora soll auf ein Pensionat. Das passt ihr gar nicht, genießt sie doch die Freiheit auf dem elterlichen Gut. Doch ihr Bruder ist unerbittlich und so zieht sie ins Pensionat Eggers in Lübeck. Gleich am ersten Tag lernt sie dort Gesche Petersen kennen, die sich um eine Anstellung bewirbt und in Zukunft die Mädchen der Abschlussklasse unterrichtet. Und sie findet Freundinnen, Lotte, Fanny und Agnes, alle drei aus vollkommen unterschiedlichen gesellschaftlichen Ebenen. Gemeinsam durchleben sie turbulente Zeiten und schwören sich Freundschaft fürs Leben.

Mir hat die Geschichte richtig gut gefallen. Anna Perbandt schafft es mit ihren sehr unterschiedlichen Charakteren die Gesellschaft der damaligen Zeit und damit auch die Regeln, die für jeden galten anschaulich darzustellen. Durch die unterschiedliche Herkunft der vier Freundinnen sieht man, dass es ganz unterschiedliche Einschränkungen gab, zusätzlich zu der Tatsache, dass Frauenbildung zur damaligen Zeit als vollkommen überflüssig angesehen wurde.

Der Fokus der Geschichte liegt einmal auf Nora, die sich ihrer Freiheit beraubt sieht und manche Einschränkungen nicht hinnehmen will, sowie auf Gesche Petersen, deren Leben schon mehrfach auf den Kopf gestellt wurde und die auch jetzt wieder schwierige Entscheidungen treffen muss. Und auch Fannys Schicksal bestimmt die Geschichte, wo hingegen sowohl Agnes als auch Lotte noch etwas blass bleiben.

Der lebendige Schreibstil hat mich mitgenommen nach Lübeck und auf das Gut von Noras Eltern. Das Kopfkino lief eigentlich von Anfang an.

Von daher kann ich das Buch nur empfehlen und ich freue mich darauf den zweiten Band auch noch zu lesen.
Profile Image for Gerti Wouters.
358 reviews2 followers
July 15, 2025
Een klassiek en romantische opgebouwde historische roman die de levens volgt van vijf personages rond de eeuwwisseling in Lübeck, waar ik in een boekenwinkel vlak bij de Holstentor dit boek ontdekte...
Profile Image for Marlene.
47 reviews
December 2, 2024
Hat sich gelesen wie eine schlechte Seifenoper. Sehr flache, naive Charaktere und eine absolut vorhersehbare Handlung. Wobei eigentlich kaum etwas Nennenswertes passiert.
Profile Image for Dani_liest.
432 reviews29 followers
June 17, 2023
Wer früher gerne „Hanni & Nanni“ oder „Trotzkopf“ gelesen hat, wird sich sicherlich auch im „Pensionat am Holstentor“ schnell wohlfühlen.
Insbesondere am Anfang kommen nämlich auf jeden Fall Erinnerungen an die Klassiker der Internatsromane auf.
Die adlige Nora wächst frei und sorglos auf dem Gutshof der Familie auf. Die Eltern kümmern sich relativ wenig um den Teenager, nur ihr älterer Bruder Henry fühlt sich verantwortlich. Da Nora schon bald ins heiratsfähige Alter kommt, schickt er sie für ein Jahr ins Pensionat, wo sie auf ihre Einführung in die Gesellschaft vorbereitet werden soll.
Nora, die sich zunächst mit Händen und Füßen gegen den Umzug wehrt, erkennt schnell die Vorzüge ihres neuen Lebens. Zum ersten Mal hat sie Kontakt zu Gleichaltrigen und richtige Freundinnen. Außerdem weckt die junge, engagierte Lehrerin Gesche Noras Hunger nach neuem
Wissen.
Anna Perbandt ist ein toller Schmöker gelungen, der nicht nur ein Unterhaltungsroman ist, sondern auch einen guten Einblick in die strengen Konventionen Ende des vorherigen Jahrhunderts gibt. Das Buch erinnert daran, dass die endlosen Wahlmöglichkeiten und Freiheiten, die wir heute genießen und als selbstverständlich erachten, früher nicht mehr als Träume waren.
Zu der Zeit, in der der Roman spielt, war die Rolle der Frau klar definiert. Es gab die Optionen Ehefrau oder Lehrerin. Wissen war für Frauen nur schwer zugänglich und vornehmlich den Männern vorbehalten.
Die Lehrerin Gesche Petersen ist ihrer Zeit weit voraus. Sie möchte ihre Schülerin zu intelligenten jungen Frauen erziehen, auch wenn sie dabei immer wieder bei ihren Vorgesetzten und Kollegen aneckt. Auch ihr Liebesleben droht an den Zwängen der Gesellschaft zu scheitern.
„Das Pensionat am Holstentor – Frühlingstöchter“ bringt das komplette Paket mit sich: Liebe, Freundschaft und herzzerreißende Dramen.
Nora, Fanny, Gesche und Henry sind sehr liebenswerte Charaktere, mit denen man gerne mitfiebert.
Insbesondere auch Fannys Schicksal hat mich sehr berührt und ich bin gespannt, wie es hier weitergeht.
Die beiden anderen Mädels (Agnes und Lotte) kamen etwas zu kurz, um eine Beziehung zu ihnen aufzubauen.
Ich konnte so gut in die Geschichte eintauchen, dass ich die Fortsetzung am liebsten sofort lesen möchte. Vor allem was die Liebesgeschichten angeht sind noch so viele offen Fragen, dass ich unbedingt mehr wissen möchte.

Profile Image for Moni2506.
395 reviews
November 11, 2023
„Das Pensionat am Holstentor - Frühlingstöchter“ von Anna Perbandt ist der Auftaktband zu einer Dilogie rund um ein Pensionat in der Lübecker Altstadt. Erschienen ist der Roman bei Rowohlt im Juni 2023.

Lübeck, 1899: Der junge Graf von Jagow schickt seine jüngere Schwester Nora in ein Pensionat in Lübeck, in dem sie lernen soll, sich den Konventionen ihres Standes entsprechend zu verhalten. Lange wurde ihre Erziehung schleifen gelassen und so ist die junge Nora ein echter Wirbelwind, die ihre Gedanken offen äußert und sich zudem noch in den Stallburschen Karl verliebt hat. Zuerst wehrt sie sich gegen den Umzug in das Pensionat, doch dann schließt sie schnell Freundschaft mit den Mädchen aus ihrer Klasse.
Gesche Petersen ist eine junge Frau, die gerade ihre Ausbildung beendet hat und auf der Suche nach einer Anstellung als Lehrerin ist. Diese findet sie im Pensionat am Holstentor, dass sich den alten Traditionen verpflichtet fühlt. Mit ihren modernen Ansicht eckt sie dort immer wieder an, doch sie kann sich der Unterstützung des Grafen von Jagow sicher sein, der sich auf unerklärliche Weise zu ihr hingezogen fühlt.

Ich wusste schon länger, dass ich bei der historischen Lesenacht Ende September sein werde und ich wollte vorher auf jeden Fall noch ein Buch der Autor*innen lesen, die dort sein werden. Darüber hinaus wohne ich in der nähe Lübecks und freue mich immer sehr, wenn ein Roman dort spielt. Die Straßen dort existieren mittlerweile seit mehreren Jahrhunderten.
Der Roman liest sich locker flockig und man kommt schnell voran. Bei Lübeck habe ich auch ohne große Beschreibungen immer ein lebhaftes Kopfkino. Die Erwähnung der Kirchtürme und bestimmter Straßen reicht hier schon aus. Manchmal fand ich die Beschreibungen der Entfernungen etwas komisch. Muss im Nachhinein allerdings sagen, dass das passt. Autos, die die Welt deutlich kleiner gemacht haben, waren zwar schon erfunden, aber noch nicht alltäglich.
Der Roman fügt sich geschmeidig in das Familiensaga-Genre mit all seinen Klischees ein. Es gibt hier Frauen, die in Ohnmacht fallen. Es gibt Frauen, die vermeintlich stark sein sollen und dann doch auf Männer als Fürsprecher angewiesen sind. Es gibt die typischen Liebesgeschichten über Standesgrenzen hinweg, die vermeintlich romantisch sein sollen. Teilweise war es doch sehr durchschaubar, wie hier Situationen geschaffen wurden, in denen sich Paare näher kommen sollten. Das Buch hat mich unfreiwillig an so mancher Stelle zum Lachen gebracht. Einmal hat es aber auch tatsächlich geschafft, dass ich überrascht war.
Dieses Buch wollte auch die Geschichte von vier Mädchen sein, die gemeinsam ein Pensionat besuchen und die eine besondere Freundschaft verbindet. Anfangs hat sich das Buch noch darum bemüht, auch etwas vom Schulalltag zu zeigen, das rückt mit Fortschreiten der Geschichte allerdings immer mehr in den Hintergrund. Das Thema der Schulreform und der schwindenden Bedeutung der Pensionate wird schnell verdrängt. Darüber hätte ich an sich gerne mehr erfahren.
Nora und ihre drei Freundinnen Fanny, Agnes und Lotte konnten mich für sich einnehmen. Sie waren ganz süß als Quartett und jede hatte ihren eigenen Charakter und hat so zur Geschichte beigetragen. Gesche Petersen als Lehrerin fand ich nett und ich fand es schön, dass die Mädchen so ein Vertrauen zu ihr hatten. Sie wird als moderne, selbstbewusste Frau inszeniert, dafür hat sie sich an so mancher Stelle für meinen Geschmack etwas zu schnell einwickeln lassen. Den jungen Grafen Henry von Jagow fand ich teilweise widersprüchlich. Für ihn galten oft nicht die gleichen Maßstäbe, die er an seine eigene Schwester anlegt und teilweise war er mir etwas zu schwer von Begriff. Insgesamt fand ich ihn dennoch in Ordnung. Dorothee Eggers nimmt die Rolle der strengen Pensionatsleiterin ein, die sehr den alten Traditionen verhaftet ist. Ähnlich wie der alte Graf von Jagow, der allerdings noch viel unsympathischer als die Pensionalsleiterin rüberkommt.
Ein Nachwort oder Personenverzeichnis gibt es nicht. Es ist allerdings auch eher eine Familiensaga vor historischem Hintergrund als das hier wichtige historische Ereignisse aufgegriffen werden. Die ein oder andere Zusatzinfo hätte mich vielleicht dennoch interessiert. Könnte mir vorstellen, dass es vielleicht am Ende von Band 2 ein Nachwort geben wird.

Fazit: Eine nette Familiensaga für zwischendurch, die die üblichen Genrekonventionen erfüllt. Das ist jetzt eher persönlicher Geschmack, dass mich dieses Buch nicht wirklich begeistern konnte. Wer einen Wohlfühlroman mit Liebesgeschichte vor historischem Hintergrund sucht, der ist bei dieser Reihe genau richtig.
Profile Image for LEXI.
101 reviews3 followers
June 13, 2023
Der Bund der Frühlingstöchter

„Wir, die Frühlingstöchter, schwören feierlich, dass wir einander beschützen werden. Wir werden uns beistehen wie Schwestern und einander niemals im Stich lassen, so wahr uns Gott helfe.“

Der Name „Frühlingstöchter“ symbolisiert gemäß Nora, Fanny, Agnes und Lotte die Jugend, den Neuanfang und die Lebenslust. Eine bunt zusammengewürfelte Gemeinschaft in einem exklusiven Pensionat für höhere Töchter der Gesellschaft manifestiert sich im hanseatischen Lübeck des Jahres 1899 zu einer Freundschaft, die weit über die Zeit im Pensionat hinaus bestehen soll. Die vier Mädchen absolvieren die Abschlussklasse und fühlen sich unbesiegbar. Die hübsche Lübecker Senatorentochter Charlotte Dabel entpuppt sich manchmal als überhebliches Biest, die theatralische Kaufmannstochter Agnes Kneseke leidet unter ihren vernarbten Wangen und die ruhige Franziska Grape verdankt als mittelloses Waisenmädchen den Schulbesuch einem Stipendium. Das Eintreffen der temperamentvollen Grafentochter Eleonore von Jagow stellt für die Leiterin des Pensionats nicht nur eine willkommene zusätzliche Einnahmenquelle, sondern vielmehr auch einen enormen Prestigegewinn dar. Doch für die freiheitsliebende Nora, die wilde Ausritte auf dem elterlichen Gut oder das Lenken einer Kutsche klassischen Beschäftigungen wie Handarbeiten, Klavierspielen oder höfliche Konversation in Teestunden vorzieht, stellt das Pensionat zunächst eine Strafe dar. Doch animiert durch die kluge und progressive Lehrerin Gesche Petersen freut sie sich bald schon darauf, ihren Horizont zu erweitern und sich Wissen anzueignen. Einzig die Tatsache, von ihrem Jugendfreund Karl getrennt zu sein, bereitet Nora großen Kummer…

Bereits mit dem ersten Band ihrer aus zwei Teilen bestehenden Buchreihe „Das Pensionat am Holstentor“ konnte Anna Perbandt mich voll und ganz überzeugen. Der überaus einnehmende Schreibstil, die gewählte Sprache sowie der mitreißende Plot haben es geschafft, mein Interesse an dieser Lektüre durchgehend aufrecht zu halten. Das Leben der vier Hauptfiguren im Pensionat, ihr Alltag und die Interaktion mit der Schulleiterin und den Lehrenden, aber auch die Sehnsüchte, Wünsche und Träume dieser vier jungen Mädchen waren überzeugend dargestellt. Die Autorin konzentrierte sich darüber hinaus auf die Grafenfamilie von Jagow und erlaubt dem Leser Einblicke in das Leben auf Gut Rosenhagen, dem geschwisterlichen Verhältnis zwischen Nora und ihrem Bruder Henry, einer chronisch kranken Mutter und dem permanent abwesenden Vater. Der junge Stallarbeiter Karl war stets Noras Spielgefährte und Vertrauter – aber allmählich wuchs diese innige Freundschaft zu einer großen gegenseitigen Anziehungskraft. Einer Liebe zwischen den beiden jungen Menschen stehen jedoch die gesellschaftlichen Konventionen im Weg.

„Warum können wir nicht lieben, wen wir wollen? Wird sich das jemals ändern? (Nora)
„Ich weiß es nicht. Aber ich hoffe es sehr.“ (Gesche)


Der Autorin ist die Charakterzeichnung ihrer handelnden Figuren vortrefflich gelungen. Zwar konzentriert sie sich in erster Linie auf ihre Protagonisten, brachte darüber hinaus aber auch interessante und ebenso überzeugende Nebenfiguren in die Geschichte ein. Meine favorisierte Darstellerin war die hoch qualifizierte junge Lehrerin Gesche, die nach einem abenteuerlichen und aufregenden Leben an der Seite ihres Vaters eine Anstellung im Pensionat erhält. Ihre aufgeschlossene Art, ihr politisches Interesse, ihre mutige und unerschrockene Meinungsäußerung sowie ihr progressives Gedankengut stehen in starkem Kontrast zu den konservativen und teilweise sogar ignoranten Vorstellungen der anderen Lehrkräfte.

Die Geschichte dieser Freundschaft zwischen vier Zöglingen des Pensionats am Holstentor ist im Jahr 1899 in Lübeck angesiedelt. Die Autorin vermochte es auf vortreffliche Art und Weise, mir durch ihre Beschreibungen ein Bild des Umfelds, aber auch des Lebens in dieser Zeit vor Augen zu führen. Die „Frühlingstöchter“ zu lesen war für mich ein Eintauchen in frühere Zeiten und darüber hinaus ein sehr unterhaltsames Leseerlebnis, das ich in hohem Maße genossen habe. Ich freue mich bereits jetzt auf den Abschlussband dieser Reihe und brenne darauf zu erfahren, was das Schicksal für die Figuren dieses Buches noch alles bereithält.

Begeisterte fünf Sterne und eine klare Leseempfehlung!

218 reviews
June 28, 2023
(Der Roman,,Das Pensionat am Holstentor - Frühlingstöchter " von der Autorin Anna Perbandt ist der erste von zwei Teilen um vier Mädchen , die sich im Lübecker Inernat für höhere Töchter kennenlernen und zu einer Gemeinschaft zusammen schmelzen.
Als die 16 jährige Grafentochter Eleonore ( Nora ) von Jagow von ihrem Bruder Henry im Frühling 1899 im Pensionat am Holstentor angemeldet wird, ist die Leiterin Frau Eggers hocherfreut. Denn die staatlichen Schulen sind inzwischen eine große Konkurrenz für die private Einrichtung und so eine adelige Schülerin bringt Ansehen und hoffentlich weitere Anmeldungen mit sich . Zeitgleich mit Nora beginnt die junge Lehrerin Gesche Petersen im Pensionat zu arbeiten. Sie ist eine modern denkende Frau, die den Mädchen mehr beibringen möchte als Handarbeiten und gutes Benehmen . Selbstbewusstsein , eigene Meinung und den eigenen Interessen und Neigungen zu folgen sind ihr für das Leben ihrer Schülerinnen wichtig. Doch das entspricht gar nicht den Ansichten von Frau Eggers.
Obwohl die vier jungen Mädchen in ihrer Art und Herkunft so unterschiedlich sind , werden sie schnell zu einer festen Einheit. Beste Freundinnen für immer, so beschließen sie ihren Bund mit , Wir, die Frühlingstöchter schwören feierlich,daß wir einander beschützen werden wie Schwestern und einander niemals im Stich lassen, so wahr uns Gott helfe".
Nora ist die Rebellische und ihre Gedanken und Gefühle platzen so manches Mal einfach aus ihr heraus. Sie ist in Karl verliebt. Doch als Sohn der Köchin auf ihrem Gut nicht aus der richtigen Gesellschaftsschicht. Fanny lebt als Waise im Pensionat als Stipendiatin, ist auf Wohlwollen der Leiterin angewiesen. Sie ist eine liebenswerte Person , die tapfer mit ihrem Schicksal umgeht.
Agnes möchte zu gerne Schauspielerin werden, doch in ihrer Familie undenkbar, dieser Traum wird womöglich nur ein Traum bleiben. Lotte ist Tochter eines Lübecker Senators, und gibt damit häufig vor den Freundinnen an. Dabei ist sie eigentlich traurig, daß ihre Familie sie ins Internat,, abgeschoben " hat, obwohl sie in der Nähe wohnt. Sie möchte im Sinne ihrer Familie eine gute Partie machen und Ehefrau sein. Bei Gesche und Henry von Jagow fliegen die Schmetterlinge, doch eine gemeinsame Zukunft ist ausgeschlossen .
Werden diese jungen Frauen und auch die Lehrerin Gesche Petersen sich ihre Träume vom Leben erfüllen können. Ihr Leben selbstbestimmt führen und mit dem Mann ihrer Wahl eine Zukunft haben, obwohl er nicht aus der richtigen Gesellschaftsschicht stammt? Wird der beschlossene Bund für immer halten können ?
Mit ihrem leichten und bildhaften Schreibstil hat Anna Perbandt mich schnell in die Welt des Pensionats und das Leben der Protagonisten entführt. Ich konnte die Straßen, engen Gassen, die typischen Häuser Lübecks und vor mir sehen. Auch die Kleider sind so schön beschrieben, daß Bilder vor meinen Augen entstanden. Die Mädchen, Gesche , Karl und auch Henry sind so liebevoll und sympathisch dargestellt, daß man sie einfach gern haben muß. Das Leben im Internat ist anschaulich und realistisch gezeichnet. Ich kann Nora, den Wildfang so gut verstehen, daß es ihr zu langweilig ist, immer im Haus zu sein und zu sticken.
Die Geschichte wird aus wechselnden Perspektiven geschildert. Dadurch kann man sich hervorragend in alle Personen hineinversetzen. Der Fokus der Erzählung liegt auf Noras und Gesches Geschichte, aber auch die anderen Mädchen kommen nicht zu kurz .
Anna Perbandt hat mich mit dieser Geschichte von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt, die Seiten flogen nur so dahin. Das historische Bild der Erziehung der höheren Töchter und deren Wunsch aus den Zwängen der Gesellschaft auszubrechen, ist hervorragend ausgearbeitet.
Von ganzem Herzen empfehle ich diese wunderbare Geschichte allen weiter, die wie ich schon als Jugendliche von Trotzkopf und Hanni und Nanni begeistert waren. Auf den zweiten Teil , Sturmschwestern " , der im Herbst erscheinen wird, warte ich schon jetzt ganz ungeduldig.
Profile Image for Magnolia .
576 reviews3 followers
June 13, 2023
Freundschaft und Liebe um 1900

Ein Mädchenpensionat habe ich nie von innen gesehen, umso spannender waren die Einblicke in „Das Pensionat am Holstentor“, in das die Höheren Töchter Lübecks geschickt wurden. Allen voran begegne ich der aufgeweckten Nora, sie ist die Tochter eines Grafen, der jedoch – genau wie seine ihm Angetraute – eher mit Abwesenheit glänzt. Noras Bruder Henry fühlt sich für sie verantwortlich, er schickt sie trotz ihrer Widerstände ins Pensionat. Hier lernt sie Agnes, Lotte und Fanny kennen und bald freunden sich die Mädchen an, sie nennen sich die „Frühlingstöchter“.

Gesche Petersen, eine junge Lehrerin, stolpert direkt hinein in ihre Anstellung. Wäre da nicht zufällig der junge Graf (Henry) zugegen, wäre sie wieder weggeschickt worden, ihr Auftritt war im allzu wörtlichen Sinne zu schmuddelig.

Den ersten Teil der historischen Familiensaga, der in Lübeck spielt, habe ich mir von Jana Kozewa vortragen lassen, ihre facettenreiche Stimmlage bringt nicht nur die jungen Damen in ihrer Vielfalt gut zur Geltung, sie liest akzentuiert, sodass ich mich entspannt zurücklehnen und der Story meine volle Aufmerksamkeit widmen konnte.

Um Freundschaft und die ersten zarten Bande der Liebe dreht sich diese unterhaltsame Reise zurück in die Zeit um 1900. Die Standesdünkel sind allgegenwärtig, die Rolle der Frau ist fest verankert. Eine standesgemäße Heirat ist nicht nur selbstverständlich, nein. Nur diese ist gesellschaftlich akzeptiert. Sehr zum Missfallen von Nora, die sich zu Karl, einem jungen, einfachen Arbeiter, hingezogen fühlt. Aber nicht nur sie stößt an ihre Grenzen, auch Henry und Gesche werden wohl aufeinander verzichten müssen. Ganz anders ergeht es Fanny, die dank eines Stipendiums hier aufgenommen wird. Und sie soll heiraten, die Internatsleitung stellt ihr zwar frei, den Antrag eines älteren Herrn abzulehnen, aber wo sollte sie hin, mittellos, wie sie ist?

Das Patriarchat ist deutlich spürbar, die gesellschaftliche Ordnung gut dargestellt. Nicht das erste Mal lese bzw. höre ich einen Roman mit diesem Hintergrund und immer wieder bin ich erleichtert, dass sich die Zeiten schon sehr zugunsten der Frauen geändert haben. Die gesellschaftlichen Konventionen sind vorgezeichnet, dieses gesellschaftliche Korsett ist eng geschnürt, Henry und Noras Mutter wäre daran beinahe zerbrochen. Ob sich die jungen Leute von damals daraus befreien konnten? Ihre Geschichte hat mich eingefangen, auch dank der exzellenten Sprecherin. Und es soll weitergehen, im Herbst 2023 erscheint der zweite Band, ich werde wieder auf sie treffen.
1,292 reviews2 followers
June 29, 2023
Ich lese sehr gerne historische Romane und wollte deshalb auch unbedingt erfahren was es mit dieser Geschichte rund um das Pensionat auf sich hat! Ich war sehr auf den Inhalt gespannt aber es war nicht ganz dass, was ich mir erwartet hatte.

In der Geschichte geht es um die temperamentvolle Grafentochter Nora, die neu ins Pensionat am Holstentor kommt, an der die Höheren Töchter Lübecks, lernen dürfen. Dort trifft sie auf die Kaufmannstochter Agnes, Senatorentochter Lotte und Stipendiatin Fanny. Eine Vertraute finden die Mädchen außerdem in der jungen Lehrerin Gesche Petersen. Gesche verliebt sich nach und nach in Noras Bruder Henry und stößt selbst an Grenzen, denn eine Verbindung mit dem jungen Grafen scheint undenkbar...

In die Handlung habe ich ohne Probleme hineingefunden, denn der Schreibstil passt super zum Genre, ist schön bildlich und flüssig zu lesen. Die vier Mädchen nebst Lehrerin sind zudem interessant beschrieben, wenn auch sehr unterschiedlich vom Charakter. Besonders Nora und Fanny habe im mich schnell verbunden gefühlt und konnte mit ihnen mitfiebern! Noras Bruder Henry dagegen hat es mir immer wieder schwer gemacht ihn zu mögen. Er verlangt von seiner Schwester dass sie sich nicht mit einem Arbeiter einlässt, macht aber mit Gesche quasi dasselbe und diese Doppelmoral hat mich an ihm lange Zeit gestört.

So schön der Anfang der Geschichte auch war, wurde das Buch immer liebeslastiger und es ging immer weniger um das Pensionat und die vier jungen Mädchen, sondern die Story wurde mehr und mehr von Henry und Gesche und ihrer Liebesgeschichte überlagert. Da hatte ich einfach etwas anderes erwartet, vorallem da das Historische so leider etwas auf der Strecke blieb und nur oberflächlich war.

Fazit: Ich wurde zwar recht gut von dem Buch unterhalten, aber teilweise war ich dann doch eher enttäuscht, weil ich mit einer anderen Geschichte gerechnet habe, die weniger liebeslastig ist und mehr historisches und mehr Pensionatsleben enthält. Von mir erhält das Hörbuch deshalb 3 von 5 Sternen.

Die Sprecherin hatte eine angenehme Stimme und hat die Geschichte wirklich schön und lebendig gelesen, ich habe ihr gerne zugehört.
Profile Image for Franzi.
182 reviews1 follower
June 10, 2023
Die „Frühlingstöchter“ sind der Auftakt zu einer zweibändigen Reihe um ein Mädchenpensionat in Lübeck. Mir hat das Buch gut gefallen. Leichte und angenehme Unterhaltung, mit stimmigen Figuren und einem guten Lese-Flow.

Mir haben die unterschiedlichen Figuren gut gefallen. Jedes der Mädchen aus der Abschlussklasse des Pensionats. Es wurden nicht alle gleich angelegt, sondern jedes Mädchen hat eigene Eigenschaften und ein eigenes Temperament. Man schließt die Mädchen unweigerlich ins Herz. Die junge Lehrerin Gesche Petersen ist erfrischend engagiert und versucht ihr Möglichstes, um den Mädchen in einer Gesellschaft, die Frauen nicht sehr viel Bildung zugesteht, zumindest ein wenig von der weiten Welt zu vermitteln. Natürlich braucht es aber auch einen Gegenpart. Pensionsleiterin Frau Eggers ist stockkonservativ und Gerät dabei immer wieder mit Gesche Petersen aneinander. Diese „Kämpfe“ sind durchaus amüsant zu lesen, kann man sich doch bestens Frau Eggers mit zusammengekniffenen Lippen und einer sauertöpfischen Miene vorstellen.
Auch wenn Nora manchmal etwas mehr im Vordergrund der Geschichte steht, ist die Erzählung doch so angelegt, dass niemand dabei zu kurz kommt. Die Mädchen sind wirklich toll und es entsteht so ein schönes Wir-Gefühl, dass auch durch die Seiten fühlbar wird.
Profile Image for Christina.
57 reviews1 follower
July 1, 2023
Anna Perbandt unternimmt mit uns eine Zeitreise in die höhere Gesellschaft Lübecks in den letzten Monaten des 19. Jahrhunderts, aber auch irgendwie ein Stückchen zurück in unsere eigene frühe Lesehistorie - lassen einen "Die Frühlingstöchter" doch träumen von langvergangenen Internatsbesuchen mit Enid Blytons Heldinnen wie Dolly, Hanni & Nanni und Co. Der Weg der vier frischgebackenen Freundinnen, deren Wege sich durch Eleonore (Nora!) von Jagows Einzug in das Mädchenpensionat kreuzen, ist in sehr engen Bahnen vorbestimmt. Das alteingesessene Lehrerkollegium ist der geltenden Vorstellung der Kaiserzeit verpflichtet, dass Mädchen allenfalls Bildung benötigen, um eine gute und unterhaltsame Ehefrau und Mutter zu werden und sich auf dem Heiratsmarkt des eigenen Standes erfolgreich zu präsentieren. Doch die junge Lehrerin Gesche Petersen bringt bei ihrer ersten Anstellung als Lehrerin frischen Wind in die alten Gemächer und stellt gemeinsam mit Nora so manche vorgesehene Standesordnung unerhört auf den Kopf... Mit einem ordentlichen Schuss Romantik ist dies eine ganz wunderbare und gut lesbare Lektüre. Man möchte einfach nur schnell weiterlesen und hat gleichermaßen Angst vor dem Ende, weil man noch so lange auf den nächsten Teil und weitere Kapitel im Leben der Frühlingstöchter wird warten müssen.
212 reviews
August 10, 2023
leichte Unterhaltung
„Frühlingstöchter“ist ein leichter Unterhaltungsroman, der mir ein paar nette Lesestunden beschert hat, aber nicht unbedingt in Erinnerung bleibt.

Vier Mädchen, Nora, Agnes,Lotte und Fanny treffen in einem Lübecker Mädchenpensionat aufeinander und schwören sich ewige Freundschaft.Die Mädchen kommen aus unterschiedlichen Schichten, Nora, eine Baronesse, Fanny eine Waise, die ein Stipendium für das Pensionat hat und Agnesund Lotte aus gut-situierten Familien.Komplettiert wird das Ganze durch die Lehrerin Gesche, die ihren Vater sehr früh verloren hat und auf die Arbeit im Pensionat angewiesen ist.

Erzählt wird über die Schule, das Frauenbild des ausgehenden 20.Jahrhundert, über Klassenunterschiede und natürlich die L i e b e , wie soll es anders sein. Die Liebe , die nicht sein soll oder nicht sein darf.Am Ende gibt es einen Cliffhanger, der erahnen lässt, dass es mindestens einen zweiten Teil gibt.

Die Figuren sind gut getroffen, die Geschichte leicht und locker erzählt, sodass man nur so durch die Seiten fliegt.

Für junge Mädchen sicherlich eine nette Geschichte, die sich gut im Urlaub lesen lässt.
Profile Image for Nancy D..
16 reviews
June 27, 2023
Toll geschrieben


Vorweg. Ich liebe Bücher, die um die Jahrundertwende spielen. Hier war ein wunderbares Exemplar. Im Vordergrund steht Eleonore, von allen nur Nora genannt. Sie lebt mit ihrem Bruder und ihren Eltern auf Gut Rosenhagen. Der. Aber ist aufgrund eines Herzanfalles in Italien zur Erholung, ihre Mutter ist es nur schwer möglich, sich um Nora zu kümmern. Deswegen beschließt ihr Bruder Henry, sie in ein Pensionat zu geben. Nora ist auch in den Stallknecht Karl verliebt, aber ihre Stellung erlaubt es nicht, ihn zu lieben. Als Karl eines Agathes verkündet, er gehe nach Lübeck, entschließt Nora sich, ins Pensionat nach Lübeck zu gehen. Auf der Fahrt dorthin kann sie jedoch aus der Kutsche ihres Bruders Henry fliehen und sucht im Hafenviertel von Lübeck nach Karl. Dort findet sie ihn leider nicht und gerät in eine brenzlige Situation. Im gleichen Moment befindet sich die Hauslehrerin Gesche Petersen auf dem Weg zu einem Vorstellungsgespräch ins Pensionat. Sie kann Nora aus ihrer misslichen Lage befreien und verliebt sich in ihren Bruder.
Profile Image for _ich. lese_.
849 reviews2 followers
August 15, 2023
Die höheren Töchter aus Lübeck gehen auf das Hostentor-Pensionat. Dort lernen sie alles was von ihnen erwartet wird, vor allem zu repräsentieren und eine gute Ehefrau zu werden. Zur Jahrhundertwende des letzten Jahrhunderts gab es aber viele Änderungen. Die jungen Frauen wollen nicht mehr nur artig sein. Allen voran Nora, eine temperamentvolle Grafentochter. Zusammen mit ihren Freundinnen Agnes, Lotte und Fanny, sowie der Lehrerin Gesche Petersen wollen sie mehr Wert auf Bildung legen. Doch dann kommt ihnen die Liebe in die Quere.

Zur Zeit lese ich historische Romane sehr gerne und so haben mich die Frühlingstöchter natürlich sehr gerne gelesen. Ich mochte den Schreibstil sehr gerne, das Pensionat und das Leben dort wurde sehr gut beschrieben, auch die Charaktere sind sehr vielseitig und total liebenswert. Ich mochte sie sehr.
Mir hat der Auftakt der neuen Reihe jedenfalls sehr gefallen und ich freue mich schon auf den nächsten Teil.
271 reviews3 followers
March 16, 2024
Dieser Roman beginnt Ende des 19. Jahrhunderts und spielt in Lübeck. Es geht um junge Mädchen und ihre Zeit in einem Pensionat, um gesellschaftliche Erwartungen und Zwänge, um Liebe und die Situation der Frauen dieser Zeit.
Das ind Themen, die mich interessieren, und darum habe ich dieses Buch gelesen. Ich war aber sehr enttäuscht.

Meiner Meinung nach ist das Buch zu großen Teilen ein Abklatsch des Buches "Trotzkopf". Ein Lieblingsbuch meiner Kindheit. Die Personen aus "Frühlingstöchter" sind zum Teil sehr deutlich aus dem Trotzkopf entliehen wurden. Sowas mag ich nicht - vor allem, wenn esnicht so gekennzeichnet wurde.

Aber davon abgesehen fand ich das ganze Buch einfach unheimlich langweilig. Es kam bei mir keineSpannung auf, die Liebesgeschichten waren für mich weder spürbar noch authentisch, die Dialoge passten nicht in die Zeit. Ich werde den Folgeband nicht lesen.
Aber auch davon
2,278 reviews13 followers
June 12, 2023
Zum Inhalt:
In dem sehr renommierten Mädchenpensionat am Holstentor lernen die höheren Töchter, was von ihnen erwartet wird. Doch nicht alle nehmen das stoisch hin. Die Grafentochter Nora ist sehr temperamentvoll und begehrt gegen die Konventionen auf. Gemeinsam mit ihren Freundinnen genießen sie das Leben im Pensionat und werden durch die junge Lehrerin Gesche darin unterstützt. Doch werden sie ihren Weg nach ihren Wünschen gehen können?
Meine Meinung:
Es ist schon immer wieder erschreckend zu lesen, wie sehr junge Frauen und Mädchen früher eingeschränkt wurden. Das kann man sich unter heutigen Umständen gar nicht mehr vorstellen. Ich hatte das Vergnügen, das Hörbuch zu hören und es war wirklich ein Vergnügen, gut gelesen und eine sehr interessante Geschichte, die ich wirklich gerne weiterempfehlen möchte.
Fazit:
Hat mich gut unterhalten
137 reviews2 followers
November 16, 2023
Sobald ich Internat/Pensionat/Schule lese, muss ich das Buch lesen und dieses hier fand ich ganz toll. Es spielt um 1899 in Lübeck und es geht um die Grafentochter Nora, die (unfreiwillig) ins Pensionat Eggers geschickt wird. Doch schnell findet sie Freundinnen und man lernt auf unterhaltsame Weise viel über die damalige Zeit kennen, vor allem über Frauenrechte und Möglichkeiten, die Frauen in der damaligen Zeit hatten, Dieser Historienroman ist kurzweilig, sehr interessant und ich freue mich schon auf die Fortsetzung, die bereits am 17. Oktober 2023 erschienen ist. Ich habe das Hörbuch gehört und die Sprecherin hat mich sofort mitgenommen in die Welt des Pensionats und der "Frühlingstöchter".

Vielen Dank an den Verlag und NetGalley für das Rezensionsexemplar.
Profile Image for Susu.
1,789 reviews21 followers
November 29, 2023
Irrungen und Wirrungen rund um 4 Mädchen und deren Lehrerin im Lübecker Pensionat - etwas vorhersehbar - solides Popcorn-Lesematerial. Und es macht neugierig genug, dass man doch wissen will, wie es weiter geht ...
Displaying 1 - 21 of 21 reviews

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