Ein verrücktes Selfie und Alices Welt liegt in Scherben. Eine berührende, humorvolle Sports Romance für Fans von Ayla Dade und Rebekka Weiler
»Ich hasste Eishockey. Das würde sich nie ändern, weil es ein Sinnbild für alles war, womit ich noch immer haderte. Ich hasste es, an einen Spieler gekettet zu sein, der an eine Mannschaft gekettet war, egal wie dauerhaft.«
Alice hat Eis satt. Mit einem Eishockey-Star als Zwillingsbruder kennt sie sich mit Pucks und Schlägern aus, hat ihre Hausaufgaben in Eishallen gemacht, ihre Wochenenden bei Spielen verbracht – und will all das nie wieder sehen. Ein Umzug in eine andere Stadt soll ihr endlich den erhofften Abstand und einen Neuanfang bieten. Hier trifft sie auf den ebenfalls zugezogenen Reed, mit dem sie die Unbeschwertheit nachholt, die sie bisher vermisst hat. Bald wird aus der Freundschaft voller Abenteuer mehr – doch dann stellt sich heraus, dass Reed Eishockeyspieler ist, ein Goalie vor dem großen Durchbruch. Nun muss Alice entscheiden, ob sie sich erneut auf das Eis einlassen kann ...
In dem Buch Lost on Ice: Träume, Spiel und Sieg (Scoring Love 2) von Allie Well, geht es um Alice, welche nach Rochester gezogen ist um sich ein eigenes Leben aufzubauen. Denn ihr Zwillingsbruder Adrian spielt Eishockey und darum dreht sich einfach alles, aber sie hat die Schnauze voll davon und ist deswegen weggezogen. In Rochester in einem Café, lernt sie Reed kennen, er ist auch Eishockey Spieler, aber im Tor und er hat mehr Zeit für sie als, ihr Bruder. Kann aus Alice und Reed mehr werden als nur Freundschaft ?
Meine Meinung: Ich fand die Geschichte spannend geschrieben, besonders mit dem Thema Eishockey und das Leben dazu. Obwohl sich die Geschichte flüssig gelesen lassen hat, kam ich irgendwie nur langsam voran, ob es an meiner Stimmung oder an der Geschichte lag ist schwer zu sagen, weil Band 1 fand ich super. Vielleicht fand ich es auch einfach zu viel zu dem Thema Eishockey und der teilweise wiederholenden Wiederholungen von Alice. Es gab auch leider auch etwas zu wenig Intimes zu Alice und Reed. Mir hat auch gefallen, dass man die Protagonisten aus Band 1 wieder getroffen hat. Wer alle Bände der Trilogie lesen möchte, sollte sie in der Reihenfolge lesen, aber wer nur Band 2 & 3 lesen möchte, kann das auch tun, muss aber damit leben, das man nicht alles zu den Protagonisten erfährt.
Fazit: Wer wenig Spice mag und sich für das Thema Eishockey interessiert, sollte die Geschichte lesen. Band 3 möchte ich auch noch gerne lesen, weil mich die Geschichte zu Adrian interessiert.
Sich abzunabeln und als eigenständiges Individuum wahrgenommen zu werden ist Alices Wunsch, weshalb sie nach dem Studium ihre Familie verlassen hat. Ihr Zwilling Adrian ist allerdings immer mit dabei, wenn auch nicht anwesend. Das sagt schon viel aus. Ich finde, ihre Unsicherheit war gut erkennbar. Ihre erlernten und geprägten Verhaltensweisen zu hinterfragen, überdenken oder gar zu akzeptieren, war für sie sehr schwierig. Ich muss leider sagen, dass sie bis zum Schluss nicht verstanden hat, dass man das eigene Leben nicht aufzugeben braucht, um in einem anderen mit teilzunehmen und es ebenfalls zu leben. Sie dreht sich bis zum Schluss im Kreis. Zumindest habe ich es so wahrgenommen. Gefallen hat mir der Schreibstil der Autorin. Durchaus auch Alice Denkweise, wenn es nicht um Eishockey ging. Da mochte ich ihren Sinn für Humor. Auch das Sportfeeling kam gut heraus, sodass es wirklich eine Sportsromance ist. Er nimmt hier eine große Rolle ein, oft auch indirekt, was mir sehr gefallen hat. Auch wenn nur aus der Perspektive von Alice geschrieben wurde, konnte ich erkenne, dass Reed ein sehr netter Kerl ist. Vielleicht wären ein paar Passagen aus seiner Sicht nicht schlecht gewesen, damit sich das *im Kreis drehen* nicht so sehr zieht. Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich trotzdem gut unterhalten wurde, auch wenn ich mit Alice nicht immer übereinkam.
„Lost on Ice“ von Allie Well ist der zweite Band ihrer Sports Romance Reihe, die sich hauptsächlich um Eishockey dreht. Alice hasst Eishockey und alles, was damit verbunden ist, aus tiefster Seele. Dabei kommt sie aus einer Eishockeyverrückten Familie, mit einem Zwillingsbruder, der erfolgreicher NHL-Star ist. Ihre gesamte Kindheit und Jugend verbrachte Alice in Eisstadien und spielte ihr ganzes Leben schon die zweite Geige hinter diesem Sport. Jetzt hat sie die Nase voll und zieht dafür extra allein in eine neue Stadt. Dort lernt Alice in einem Café den zurückhaltenden Reed kennen, der ihr Herz von Anfang an verzaubert. Doch als ein Selfie ihre Beziehung öffentlich macht, kommt heraus, dass Reed ebenfalls Eishockeyspieler ist und als talentierter Goalie in der NHL durchstarten könnte. Damit wird für Alice ein Alptraum wahr.
Der erste Teil um Romy und Jack hat mir richtig gut gefallen und deshalb war ich sehr neugierig auf die Fortsetzung. Reed hat sich im Vorgänger schon in mein Herz geschlichen, denn er ist wirklich einer von den Guten. Man kann das Buch aber auch problemlos ohne Vorkenntnisse lesen. Der Schreibstil von Allie Well liest sich leicht und flüssig und die gesamte Handlung wird aus der Perspektive von Alice erzählt. Das ist wahrscheinlich das Hauptproblem, weshalb diese Fortsetzung für mich persönlich nicht an den ersten Teil herankam. Ich bin mit Alice einfach nicht warmgeworden. Ich verstehe ihren Punkt und ihren Wunsch, wahrgenommen zu werden und auch mal an erster Stelle zu kommen. Aber sie wirkt dermaßen verbittert und voreingenommen, dass ich es irgendwann nicht mehr nachvollziehen konnte. So ziemlich alles an Reed, oder auch allen anderen Menschen in ihrem Umfeld, ist ihrer Meinung nach falsch und abstoßend, von seinem Job, seinen Kollegen, seiner Leidenschaft für den Sport bis zu seinem Geruch und seinen Klamotten. Ich musste mich ehrlich fragen, was sie überhaupt an ihm liebt, denn das war irgendwann nicht mehr zu erkennen. Alice kritisiert so ziemlich alles und legt jedes Wort auf die Goldwaage, sogar jedes Ungesagte, welches Reed hellseherisch erkennen sollte, denn ansonsten wäre er es nicht wert. Reed tat mir nur noch leid, denn er machte alles falsch, während Alice bei ihrem Zwillingsbruder Kompromisse eingehen konnte. Er hätte definitiv Besseres verdient, denn die meisten Kämpfe trägt Alice in ihrem Kopf aus und kommuniziert sie nicht einmal, so dass Reed eigentlich keine Chance hat. Toll war das Wiedersehen mit den bekannten Charakteren, die ein echter Lichtblick sind. Sogar Adrian, der fiese Gegenspieler im Vorgängerband, ist im Vergleich zu seiner Zwillingsschwester ein echter Sympathieträger. Dass ich die Story trotzdem mag, liegt an Reed, seinen Freunden und Adrians Entwicklung. Für ihn wünsche ich mir unbedingt eine Fortsetzung.
Mein Fazit: Auch wenn Alice nicht mein Fall ist, gebe ich gern eine Leseempfehlung!
Wer eine gelungene Sports Romance zum Thema Eishockey sucht, die aber nicht dem gängigen Schema folgt, ist mit "Lost on Ice" von Allie Well genau richtig! Ich mochte Reed im 1.Teil der Reihe schon sehr gerne u. war deshalb überglücklich, dass er seine ganz eigene Geschichte in der Scoring-Love-Fortsetzung erhält! Die Autorin überzeugt wie immer mit einem grandiosen Prise an (trockenem) Humor, sympathischen Charakteren u. einer gelungenen Slow-Burn-Romanze! Leseempfehlung!
Herzlichen Dank an Allie u. den Piper-Verlag für das Rezensionsexemplar!
Klappentext: Alice hat Eis satt. Mit einem Eishockey-Star als Zwillingsbruder kennt sie sich mit Pucks und Schlägern aus, hat ihre Hausaufgaben in Eishallen gemacht, ihre Wochenenden bei Spielen verbracht – und will all das nie wieder sehen. Ein Umzug in eine andere Stadt soll ihr endlich den erhofften Abstand und einen Neuanfang bieten. Hier trifft sie auf den ebenfalls zugezogenen Reed, mit dem sie die Unbeschwertheit nachholt, die sie bisher vermisst hat. Bald wird aus der Freundschaft voller Abenteuer mehr – doch dann stellt sich heraus, dass Reed Eishockeyspieler ist, ein Goalie vor dem großen Durchbruch. Nun muss Alice entscheiden, ob sie sich erneut auf das Eis einlassen kann ...
Mir fiel der Einstieg in die Geschichte durch den lockeren, lebendigen Schreibstil der Autorin sehr leicht. Dabei wird die Geschichte aus der Ich-Perspektive von Alice erzählt, wodurch man einen tiefen Einblick in ihre Gedanken u. Gefühle erhält. Und die haben es in sich! Denn Alice hasst Eishockey u. will am liebsten nichts mehr mit dem Sport zu tun haben. Dementsprechend schockiert ist sie, als sie über Umwege erfährt, dass Reed, den sie neuerdings datet, professioneller Eishockey-Spieler ist. Reed mochte ich sehr gerne, weil er Alice auf ganz verrückte Dates entführt u. ihr Schritt für Schritt die Abneigung gegen Eishockey nehmen will. Dass er am Anfang über seine eigentliche Arbeit als Goalie lügt, ist dementsprechend verständlich, auch wenn natürlich das Drama dadurch vorprogrammiert ist.
Insgesamt mochte ich die Geschichte von Alice u. Reed sehr gerne u. auch die Entwicklung der beiden. Wie gesagt, Reed fand ich in Band 1 schon toll, jetzt seine eigene Geschichte zu lesen, war wirklich toll! Wer eine kräftige Portion Spice erwartet (wie beispielsweise in bekannten Vergleichstiteln des Genres), ist hier falsch. Es handelt sich wirklich um eine gefühlvolle Slow-Burn-Romance, in der andere Themen wie Selbstfindung im Mittelpunkt stehen. Außerdem wird der Leser wieder mit Allies grandiosen Humor belohnt! Für mich persönlich war zwar das HR-Thema u. damit Alice Traumjob etwas zu sehr im Fokus, allerdings hat das der Geschichte keinen Abbruch getan.
Nachdem Alice mit einem Eishokey-Star als Zwillingsbruder aufgewachsen ist, hasst sie alles, was mit dem Sport zu tun hat. Um dem allem endlich zu entfliehen, zieht sie nach ihrem Studium in eine andere Stadt. Dort trifft sie Reed, der eine unheimliche Anziehung auf sie ausübt. Seine bedächtige und aufmerksame Art sorgen dafür, dass sie sich in seiner Nähe immer wohl und nie wie ein lästiges Anhängsel fühlt. Er schafft es sogar, sie ein wenig aus ihrer Komfortzone zu locken und neue Dinge auszuprobieren. Alice verfällt dem jungen Mann, doch dann erfährt sie, dass ausgerechnet Reed Eishockeyspieler ist. Kann Alice sich erneut auf dieses Leben einlassen? Oder verliert sie dann nicht nur ihre Freiheit, sondern auch sich selbst?
Meine Meinung:
Bereits das erste Buch der Reihe hat mir richtig gut gefallen und deshalb habe ich mich auch sehr auf dieses hier gefreut. Das Cover und der Farbschnitt sind wunderschön, ich kann mich gar nicht satt sehen. Die Handlung hat mich schnell gefangen genommen und ich habe das Buch in zwei Tagen durchgelesen. Alice hatte es mit Adrian als Bruder alles andere als einfach. Das ganze Drama um das Eishockey haben bei ihr einige Narben zurückgelassen, was ich gut verstehen kann. Weder Adrian noch ihren Eltern scheint bewusst zu sein, wie schlimm es für Kinder ist, wenn ihre Geschwister all die Aufmerksamkeit für sich beanspruchen. Deshalb konnte ich Alice Hass auf das Eishockey und die Spieler auch gut nachvollziehen. Umso erstaunlicher war dann die Entwicklung, die sie im Laufe des Buches durchgemacht hat. Es war wirklich schön, sie dabei zu begleiten. Reed war von Anfang an total süß zu Alice und hat sich riesige Mühe mit ihr gegeben. Kein Wunder also, dass sie ihm schnell verfallen ist. Er hat auch versucht Alice Situation zu verstehen und vor allem zu Beginn noch alles versucht, damit sie die Auswirkungen seines Jobs nicht stark spüren musste. Aber gerade gegen Ende hat das nachgelassen und auch hier konnte ich Alice wieder sehr gut verstehen. Es ist nicht schön, die Nummer zwei zu sein. Das Ende diente zwar dazu, Alice zu zeigen, dass sie Reed mindestens genauso wichtig ist wie der Sport, allerdings hat mir da noch etwas gefehlt. Ich hätte mir vielleicht noch gewünscht, dass Reed und Alice sich richtig aussprechen oder ein Weg aufgezeigt wird, wie sie zukünftig mit dem Sport zwischen ihnen umgehen können/ werden.
Fazit: Eine realistische und süße Geschichte für alle Fans von Sports Romance.
Meine Meinung: Mit „Lost on ice“ geht es zurück aufs Eis, denn es handelt sich um den zweiten Band der Scoring Love Reihe aus der Feder von Allie Well. Dabei sind die Bücher in sich jedoch abgeschlossen und können somit unabhängig voneinander gelesen werden.
Mit dem ersten Band war das Genre Sportromance für mich absolutes Neuland umso mehr habe ich mich allerdings gefreut, als bekannt wurde, dass ein zweiter Band folgen wird. Auch in diesem Band konnte mich Allie erneut von ihrem locker und leichten Schreibstil überzeugen, bei dem ich allerdings erstmals das Gefühl hatte, wesentliche Dinge zu verpassen da ich teilweise den Eindruck hatte in der Geschichte einfach nur so von einem zum anderen zu springen.
Alice welche mir zunächst wirklich super sympathisch war, entwickelte sich für mich leider eher zu einer unbeliebten Hauptprotagonistin, was für mich wirklich schwer war, immerhin wird doch die Geschichte aus ihrer Sicht erzählt. Man erfährt über sie also dementsprechend am meisten. Anfänglich konnte ich ihre Abneigung gegenüber den Sport, ihre gewünschte Distanz zur Familie und zum Stadion ja wirklich gut nachvollziehen und auch verstehen, doch je weiter die Geschichte voran schritt umso grüblerischer, verschlossener und schließlich, in meinen Augen. ungerecht ging die Entwicklung von Alice weiter. Die sanfte „Stranger to friends to lovers“ Story gefiel mir im Grunde aber dennoch sehr gut und mein Herz hab ich eh hoffnungsvoll an Reed verloren. So versucht er alles um Alice zu beeindrucken und doch gleichzeitig auch er selbst zu bleiben und seine Wünsche und Träume mit den Vorstellungen von Alice unter einen Hut zu bekommen.
Besonders toll fand es auf bereits bekannte Charaktere des ersten Bandes zu treffen, auch wenn sie leider nur wenige Stellen im Buch einnehmen.
Insgesamt habe ich das Buch gerne gelesen, es konnte mich nur einfach nicht vollends von sich überzeugen ich bleibe somit zunächst erstmal ein Fan vom ersten Band. Eine Leseempfehlung spreche ich dennoch gerne aus, denn Geschmäcker sind ja unterschiedlich und vielen anderen wird diese Geschichte sicher große Freude bereiten.
Romantisch. Knisternd. Kämpfend. Leseerlebnis : "Lost on ice - Träume, Spiel und Sieg" ist der zweite Band der "Scoring Love" New Adult Sports Romance Reihe von Allie Well und wird aus der Perspektive der Protagonistin Alice in der Ich-Form erzählt. Jeder, der sich mal nach mehr Aufmerksamkeit in der eigenen Familie gesehnt hat, kann Alices Gefühlswelt sicherlich sehr gut nachvollziehen. Sie bezieht alles, was ihr Beachtung gestohlen hat aufs Eishockey und somit ist dieser Sport sozusagen ihr Erzfeind. Als sie sich dann auch noch ungeahnter Weise wieder in einen Eishockeyspieler verliebt, ist das Chaos perfekt und Alice muss alles in Frage stellen und sich selbst hinterfragen. Dieser Zwiespalt wird extrem gut durch die Autorin beleuchtet. Zudem entwickelt sich Alice wunderbar innerhalb der Story und wächst über sich hinaus. Reed ist bestimmt bald bei vielen Leser:innen der neue Bookboyfriend, denn er bietet dazu deutliches Potential. Mehr will ich dazu garnicht verraten. Tbh: es knistert zwar gewaltig zwischen Alice und Reed, allerdings ist der Roman komplett closed door. Also keine Chilis. Der Handlungsverlauf kann immer wieder überraschen und es geht definitiv nicht nur um eine Lovestory, denn die Autorin hält einiges für uns bereit. Die Einblicke in die Eishockeywelt haben mir wieder sehr gut gefallen und mir einige neue Insides geliefert. Auch schön war der Besuch der US-Amerikaner in Regensburg. Da ich die Stadt ein wenig kenne, war das nochmal ein zusätzliches Highlight für mich. Fazit: Eine wunderschöne, stärkende und äußerst romantische und gleichzeitig unverblümte Sportsromance über die Liebe, Selbstwert und Selbstfindung. Definitive Leseempfehlung meinerseits.
Eine Cozy-Winterrromance, die sich schnell lesen lässt.
Alice hat mit ihrem Umzug in eine neue Stadt dem Eishockey den Rücken gekehrt. Leider funktioniert dies nur bedingt. Denn, bei ihren regelmässigen Besuchen eines Cafés trifft sie auf einen Unbekannten, der wie sie, auch mit einem Buch an seinem Tisch sitzt. Reed ist dieser Unbekannte und er ist Eishockeyprofi. Zu Beginn ihrer aufblühenden Beziehung, weiss Alice dies nicht und entwickelt somit Gefühle. Die Frage ist nun, sind diese Gefühle stärker als ihre Abneigung dem Sport gegenüber?
Für mich war es das erste Buch der Autorin und ich mochte ihren Schreibstil. Flüssig und leicht zu lesen. Super geeignet für einen gemütlichen Wintertag zu Hause.
Ich habe somit den zweiten Band vor dem ersten gelesen und finde, dass man die Bücher gut unabhängig lesen kann. Die Charaktere des ersten Bands kommen auch wieder vor, es geht aber prinzipiell um die Liebesgeschichte zwischen Alice und Reed.
Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar von NetGalley und dem Piper Verlag erhalten. Herzlichen Dank.
Ich mag Sportler-Romane sehr gerne und Eishockey ist neben Football einer meiner Favoriten.
Alice ist quasi vor dem Einfluss ihres Bruders und ihrer Familie geflohen, immer drehte sich alles um Eishockey und sie musste immer zurückstecken, deswegen löst das Selfie mit Reed auch eine mittlere Katastrophe aus (das ist kein Spoiler weil es schon im Klappentext steht).
Kann und will sie sich überwinden und ihre Zeit wieder in der Eishalle verbringen? Obwohl sie sich geschworen hat das nie wieder zu tun? Und wie wird Reed es schaffen Karriere und Liebe unter einen Hut zu bringen?
Sehr emotional, manchmal verliert sich Alice ein bisschen zu sehr in ihrem Kopf, aber das ist gut zu überlesen wenn es sich wiederholt.
Hat mir ein paar sehr schöne Lesestunden beschert.
„Lost on Ice: Träume, Spiel und Sieg“ wurde von Allie Well geschrieben. Es handelt sich dabei um den zweiten Band ihrer Scoring Love-Reihe, bei der die einzelnen Bände unabhängig voneinander gelesen werden können. In diesem Band geht es um Alice und Reed. Das Cover passt optisch zum Vorgänger der Reihe. Der Schreibstil ist flüssig gehalten und ich bin problemlos in die Geschichte reingekommen. Erzählt wird die Handlung abwechselnd aus den Perspektiven von Alice und Reed. Beides sehr sympathische Charaktere, bei denen es sich lohnt sie besser kennenzulernen. Alice hat von Eishockey genug. Sie möchte endlich ihr eigenes Leben abseits der Eishalle führen. Nicht nur als Anhängsel ihres Zwillingsbruders zu gelten und den Eishockeysport endlich hinter sich zu lassen. Gerade die Stellen, bei denen sich gezeigt hat, wie vernachlässigt sie sich fühlt, sind mir nahe gegangen. Kein Wunder, dass sie eine Auszeit möchte. Und diese findet sie in Reed. Mit ihm genießt sie die Zeit, erlebt Abenteuer und kommt ihm dabei unweigerlich näher. Die Anziehung zwischen ihnen besteht seit ihrer ersten Begegnung. Doch dann stellt sich heraus, dass Reed selbst Eishockey spielt und die frisch beginnende Beziehung steht auf der Kippe. An sich eine unterhaltsame Geschichte, die mich unterhalten konnte. Jedoch hat mich ein Thema etwas irritiert bzw. gestört. Wieso steht das HR-Thema so im Fokus? Alice arbeitet im HR-Bereich und scheint darin völlig aufzugehen. Was ihr gutes Recht ist. Wieso dann jedoch immer thematisiert wird, wie schlecht angesehen der Beruf ist, war mir etwas zu viel.
Ein gelungener und romantischer zweiter Band. Mit Alice hatte ich manchmal etwas Schwierigkeiten aber Reed habe ich sofort ins Herz geschlossen. Ich fand es auch gut das einige Protagonisten aus Band 1 wieder dabei waren.
Ich habe eine Weile gebraucht um dieses Buch zu beenden. Ungeachtet dessen hat es mir sehr gut gefallen. Es gab süße Charaktere und bis zum Ende hin kein unnötiges Drama. Alice fand ich sympathisch und auch ihre Emotionen waren verständlich. Manchmal hat es mich dennoch etwas gestört, dass sie sehr schnell von Situationen, gerade von Situationen die mit Eishockey zu tun hatten, genervt war. Natürlich ist das auf ihre Vergangenheit zurückzuführen, aber sie hat sehr oft einfach nur dicht gemacht. Ihre Entwicklung dahingehend fand ich gut, weil sie versucht hat sich mit der Situation anzufreunden und nicht ihr ganzes Leben dadurch abhängig zu machen. Reed war mir auch direkt sympathisch. Er hat immer versucht die Situation für Alice so angenehm wie möglich zu machen und letztendlich habe ich ihn verstanden, aber auch sie. Sein Traum ist nicht gleich automatisch auch ihr Traum. In der Hinsicht gab es ein bisschen Drama, aber definitiv kein unnötiges Drama. Generell fand ich es schön, wie sich die Situation letztendlich entwickelt hat. Ich gebe dem Buch 4/5 Sterne. Ich mochte das Setting sehr gerne und auch die Charaktere haben mir gut gefallen. Sie hatten zwar so ihre Eigenheiten, aber das hat sie nur noch authentischer gemacht.