Als Perry Rhodan von einer Mission zu fernen Sternen zurückkehrt, stellt er fest: Das gesamte Solsystem ist durch einen gigantischen Sperrschirm von der Außenwelt abgeschottet. Nur mit größter Mühe kann er diese Barriere überwinden. Auf der Erde erfährt er, dass 82 Jahre vergangen sind, seit er von dort aufgebrochen ist. Die Menschen haben sich radikal verändert – die meisten können keine Emotionen wie Mitleid oder Freude mehr empfinden. Die wenigen Immunen werden von einer Diktatur der reinen Vernunft unterdrückt. Perry Rhodan muss auf den Mars fliehen, wo er einem furchtbaren Verbrechen auf die Spur kommt. Sein Freund Reginald Bull plant währenddessen, eine Waffe zu bauen, um den Sperrschirm zu zerstören. Er will Hilfe von außerhalb holen und setzt seine ganze Hoffnung auf den ZEITFRASS ...
Spannende Agenten-Action auf dem Mars! Ein gelungenes Doppel der Herren Schäfer und Schorm, welches von Beginn an sehr gut zu unterhalten wusste!
Auch die beiden neuen Charaktere um Sergio Percellar und Sylvia Demmister konnten auf ganzer Linie überzeugen! Roi Danton spielt die Rolle des Revolutionsführers perfekt und ist für die eine oder andere Überraschung gut.
Ein kleiner Punkt, der mich stört, aus dramaturgischer Sicht aber Sinn ergibt, ist, dass durch den Hyperperforator nur ein einziges Schiff, nämlich die PERLENTAUCHER, den Schirm in der kurzen Zeit überwinden konnte. Das vermeintliche Ende der Aphilie wurde also vorerst vertagt. Trotzdem ein klasse Roman!
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Direkt nach dem Lesen habe ich zwischen 4 und 5 Sternen geschwankt. Das Problem ist aber, dass ich schon wenige Tage nach Ende der Lektüre wirklich nachdenken muss, was überhaupt in diesem NEO passiert ist. Ich bekomme es noch zusammen, aber ich finde, das ist kein ganz so gutes Zeichen für den Roman.
Trotzdem gebe ich vier Sterne, denn selbstredend war der spannend geschrieben und hat die Gesamthandlung ein gutes Stück vorwärts gebracht. Die Tendenz wäre jetzt aber eher Richtung drei Sterne, statt Richtung fünf...aus genanntem Grund.
Gegen Ende wurde es plotbedingt dann doch noch ein wenig spannend. Warum das Autorenduo das Exposé mit so wenig Esprit abarbeitet, dass das Ding sich ungefähr so aufregend liest wie eine Bedienungsanleitung, ist mir unverständlich. Dennoch macht der Schluss neugierig auf die Fortsetzung.
Zwei Herzen schlagen ach in meiner Brust. Zum einen wurde die Handlung um einiges voran getrieben, lose Fäden wieder zusammengeknüpft.. und zum anderen hat es mich unheimlich viel Zeit und auch teilweise Überwindung gekostet, diesen Roman zu lesen. Könnte man Halbe Sterne vergeben, wären es 3,5 geworden, alleine schon wegen dem Vorantreiben der Geschichte und dem ein oder anderen Aha- und Uff-Moment
Die Romane der Staffel selbst sind spannend - aber die Plottwists einfach nicht gut eingebaut. Dieser merkwürdige Vorwurf, dass Rhodan das Licht der Vernunft sei - im Vorgängerband schon völlig vom Himmel fallend und kaum nachvollziehbar, hier nicht viel besser eingebaut. Zwischendurch dachte ich sogar, dass man lieber den Mantel des Schweigens darüber deckt - Reg denkt erst einmal über alles mögliche nach, nur nicht über Perry. Und der Plottwist am Ende, auch kaum besser. Was ist das? "Huch ich hab nur noch 2000 Zeichen, aber muss irgendwie noch die Wendung verwursteln?" Das ist echt Schaffung eines veränderten Settings mit dem Holzhammer. Wenn das besser wäre, wäre das hier alles richtig gut.