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Ritchie Girl - Jogo de Espiões

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Depois de completar o seu treino em Camp Ritchie, Maryland, para integrar o Women’s Army Corps, Paula Bloom é enviada para Itália, onde ainda decorrem os últimos combates antes da queda de Mussolini e da retirada nazi.
No rescaldo da Segunda Guerra Mundial, e já treinada como agente dos serviços secretos norte-americanos, Paula Bloom regressa à Alemanha onde nasceu e de onde foi forçada a partir em criança, quando as perseguições aos judeus atingiam o auge.
E, enquanto em Nuremberga são julgados os mais proeminentes criminosos de guerra, os norte-americanos começam a recrutar discretamente vários cabecilhas do regime nazi para evitar que os soviéticos os capturem e utilizem a seu favor na Guerra Fria que se avizinha. Num dos campos onde se encontram detidos importantes oficiais nazis, Paula irá interrogar Johann Kupfer, um judeu austríaco que afirma ser o célebre Sete, o espião da Alemanha mais temido em toda a Segunda Guerra Mundial.
Tendo como pano de fundo as ruínas, sombras e conflitos da Alemanha do pós-guerra, Andreas Pflüger escreve sobre a culpa, o perdão e o poder do amor com uma tremenda força narrativa, conjugada com subtileza e imagens memoráveis.

440 pages, ebook

Published September 7, 2023

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About the author

Andreas Pflüger

9 books51 followers

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5 stars
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4 stars
47 (43%)
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33 (30%)
2 stars
5 (4%)
1 star
4 (3%)
Displaying 1 - 20 of 20 reviews
Profile Image for Martina.
256 reviews
February 23, 2022
This is a very, very good book! Excellently researched! And I recommend it strongly for all who are interested in German history from the Weimar Republic until the foundation of post-war Germany and for all who want to get an impression of the entanglement of economy, politics and secret services at this time.
It is deeply disturbing and in parts hard, nearly impossible to bear, even if you have read about the Nazi atrocities and horrors many times before.
To be fully appreciated, the book needs readers who have previous knowledge about this time, there are a lot of names and connections mentioned which are not generally known (any more). But it can also be a good start to dive deeper into this time and events.
A review of the facts, the historical background, the non-fictional in the book can be found in the afterword of the book, an essay by Dr. Bodo V. Hechelhammer.
If it wouldn´t be for the excessive use of metaphors in the narrative and the not wholly convincing turnout of the relationship between Paula and Georg Melzer, I´d give the book five stars.

Profile Image for Dietmar Leibecke.
52 reviews1 follower
September 1, 2024
Nicht Fleisch, nicht Fisch. Erst nach ca. 80% des Buches nahm die Geschichte Fahrt auf und man kam der Hauptrolle Paula etwas näher. Für meinen Geschmack zu viel Namedropping. Paula hat in der Erzählung doch tatsächlich Klaus Mann, Leni Riefenstahl, Richard von Weizäcker, Henry Kissinger, Graham Greene, Albert Einstein, Reinhard Gehlen, Marlene Dietrich , Stan Lee, Richard Nixon, Otto Eix, Lise Meitner und Oskar Schindler etc kennengelernt. Um die Story in der Historie zu verankern, hätten zwei, drei Prominente wohl auch ausgereicht.
Profile Image for Gabis Laberladen.
1,241 reviews
August 30, 2021
Darum geht's:

Am Rande Berlins ist Paula Blohm in wohlhabenden Verhältnissen groß geworden und konnte dank ihres amerikanischen Vaters in die USA emigrieren. Nach dem Ende des 2. Weltkrieges kehrt sie als Teil der US-Streitkräfte nach Europa zurück und soll in einem Camp nahe Frankfurt Befragungen durchführen. Ihr Hauptaugenmerk liegt auf Johann Kupfer, der behauptet, einer der erfolgreichsten Spione zu sein, doch mal zweifelt, ob er es ist, der sich hinter dem Decknamen "Sieben" versteckt hat.

So fand ich's:

Paula kommt nicht unbelastet nach Deutschland zurück, denn ihr inzwischen verstorbener Vater, ein US-amerikanischer Geschäftsmann, hat auch mit Nazis gute Verbindungen gepflegt. Außerdem gibt es ihre erste Liebe Georg, den sie in Deutschland zurückgelassen hat und von dem sie nicht weiß, ob er noch lebt und wie es mit seinem moralischen Kompass aussieht. Paulas Vergangenheit und eigene Verstrickung mit Nazis vermischen sich mit ihrer Aufgabe im Camp, Johann Kupfers angebliche Spionagetätigkeit zu verifizieren und mit dem, was sie mit Besatzern, Überlebenden und Tätern erlebt.

Die Zeit, in der dieses Buch spielt, ist hochinteressant. Denn diese Situation, die Aufarbeitung von Kriegsverbrechen, Doppelmoral, Geschäftemacherei und Moral, die weiße Fassade und das, was sich an Grautönen dahinter verbirgt, zynische oder hoffnungsfrohe Betrachtungen von ein und derselben Situation - das alles wiederholt sich in der Geschichte immer wieder und wieder. Und ich begrüße jede zusätzliche Sicht auf diese komplexen Verflechtungen, die man immer nur in Teilbereichen aufarbeiten und betrachten kann. Insofern ist "Ritchie Girl" absolut empfehlenswert.

Allerdings muss ich gestehen, dass ich mit der Art, wie mir diese Erzählung präsentiert wurde, so meine Probleme hatte. Ich fand die Erzählweise oft zu abgehackt, bruchstückhaft und mit sehr vielen Informationen fast schon überfrachtet. Diese werden auch wie nebenbei fallen gelassen, als müsse man die Hintergründe kennen. Es wird nicht viel erklärt. Ich hatte den Eindruck, als würde ich als Außenstehende einem Gespräch zweier Insider lauschen. Man schlaglichterte sich so durch, bekam Facetten vorgesetzt, die einen glaubhaften Eindruck der Zeit vermitteln und eine passende Atmosphäre schaffen, die mich aber nicht mitreißen konnten. Durch die vielen Aspekte, die alle nicht vertieft wurden, blieb eine Distanz zur Erzählung, die ich nicht überbrücken konnte. Selbst Paula blieb mir lange fremd, bis ich so nach und nach ein bisschen mehr über sie und ihr Dilemma herausfand.

Jede Menge berühmte Namen wurden platziert, als bestünde Paulas Welt nur aus Prominenten. Ich fühlte mich manchmal an Forest Gump erinnert, der sich in viele Ereignisse der Weltgeschichte hineinstolperte. Paula begegnete unter anderem Otto Dix, Marlene Dietrich, Graham Greene, Charlie Chaplin und so gut wie allen Nazigrößen und mir war das zu viel des Guten.

Andreas Pflüger hat es geschafft, mit komprimierter Sprache eine dicht gepackte Geschichte zu erzählen, die einen zwingt, langsam zu lesen und doch verplaudern sich seine Figuren oft genug in handlungsarmen Passagen so, dass man sie am liebsten drängen würde, endlich auf den Punkt zu kommen. In einem gleichmäßig dahinplätschernden Strom von Blabla verstecken sich dramatische Schicksale und bittere Wahrheiten. Ich empfand das Buch als anstrengend, aber andererseits wird man dem schweren Thema mit leichter Kost auch nicht gerecht. Manchmal war mir das Buch gleichzeitig zu viel und zu wenig.

Deshalb unterscheide ich zwischen dem, was thematisiert wird, was wichtig und von grundlegender Bedeutung ist und womit man sich unbedingt auseinandersetzen sollte. Und der Art und Weise, wie Pflüger erzählt, mit der ich mich schwergetan habe, die aber durchaus passend war, nur eben nicht für mich. Am Ende bleibt ein durchwachsener persönlicher Leseeindruck, der jedoch niemanden davon abhalten sollte, dem Buch eine echte Chance zu geben.
Profile Image for Buchdoktor.
2,366 reviews190 followers
August 12, 2021
Historischer Hintergrund
Camp Ritchie
https://web.archive.org/web/200502060...
https://de.wikipedia.org/wiki/Ritchie...

Inhalt
Lieutenant Paula Bloom ist als Kind einer deutschen Mutter in Berlin aufgewachsen und nach einem Studium in den USA in Camp Ritchie dafür ausgebildet, als Besatzungsoffizierin in Deutschland eingesetzt zu werden. Als Tochter eines amerikanischen Geschäftsmannes lebte sie in einer Villa im Grunewald und absolvierte das Französische Gymnasium der Stadt. Ihr Auftrag in Deutschland: zurzeit der Kriegsverbrecherprozesse soll sie den österreichischen Juden Johann Kupfer verhören, der behauptet, im II. Weltkrieg ein wichtiger Spion gewesen zu sein. Dass Kupfer von einer Frau befragt wird, soll ihm schmeicheln und zu Aussagen verführen, die seiner Behauptung widersprechen könnten. Paula verfolgt eine eigene Agenda, sie will das Schicksal ihres Jugendfreunds Georg aufklären. Über dessen Verblieb gibt es widersprüchliche Informationen und Kupfer könnte über entscheidende Hinweise verfügen. Rückblenden führen zu Paulas Ankunft mit dem amerikanischen Militärtransport in Italien, zu ihrer Kindheit in Berlin und zu ihrer Flucht aus Deutschland. Zunächst rätselhafte Andeutungen wecken Neugier auf die Persönlichkeit einer verwaisten, staatenlosen Armeeangehörigen, die wie Stefan Heym und andere prominente Emigranten in Camp Ritchie in Methoden psychologischer Kriegsführung ausgebildet worden sind. U. a. wollen die amerikanischen Besatzer abgehörte Gespräche zwischen Angeklagten der Nürnberger Prozesse auswerten und benötigen dazu Muttersprachler mit exzellenten Deutschkenntnissen. Im Bloomschen Haushalt in Berlin gingen prominente Zeitgenossen aus Kultur und Politik ein und aus, so dass Paula vermutlich höchst glaubwürdig mit Kupfer Konversation betreiben konnte und dabei evtl. Widersprüche aufdecken. Für Paula Bloom erweisen sich die Befragung von Johann Kupfer wie auch Gespräche mit ihrem Kollegen Sam als Katalysator dafür, sich mit der Vergangenheit ihres Vaters in Berlin auseinanderzusetzen. Welche Geschäfte Bloom Senior in der Reichhauptstadt betrieb, dafür hat Paula sich für eine studierte Historikerin bisher bemerkenswert wenig interessiert.

Fazit
Andreas Pflüger besetzt einen authentischen historischen Hintergrund zusätzlich zu Personen der Zeitgeschichte mit einer fiktiven Frauenfigur, deren Persönlichkeit ich beinahe interessanter fand als die historischen Fakten, die Pflüger im Nachwort penibel von seiner Fiktion trennt. Ob Paula sich deutsch, amerikanisch oder eher „displaced“ sieht wie Stefan Heym bei seiner Rückkehr nach Deutschland, ermöglicht deutschen Lesern einen Perspektivwechsel. Andreas Pflüger und Bodo V. Hechelhammer als Historiker regen im Nachwort darüber hinaus dazu an, den politischen und wirtschaftlichen Hintergrund für die Nürnberger Prozesse kritisch zu bewerten. Warum nur 4 Sterne? Für ein harmlos als „Roman“ vermarktetes Buch finde ich die Handlung einen Tick zu verschachtelt und die Menge an genannten prominenten Namen – ohne kommentiertes Personenverzeichnis – zu groß.
Profile Image for Sarah Musgrave.
Author 4 books61 followers
November 10, 2023
3,5/5

Neste livro, tomamos conhecimento dos bastidores do período que corresponde ao fim da guerra e os julgamentos de Nuremberga.

Um livro ficcionado com base em acontecimentos reais que nos traz uma perspectiva diferente do pós-guerra na Alemanha.

Paula Bloom é uma jovem americana que cresceu na Alemanha e que foi obrigada a partir para os Estados Unidos quando começou a perseguição aos judeus.

Anos mais tarde, Paula vai frequentar a escola de espiões americana Ritchie Camp.

Após concluir a sua formação, Paula é enviada para a Alemanha, para ajudar a descobrir o que ocultam os presos políticos que irão ser julgados.

Paula vê-se envolvida numa série de tramas e intrigas e não sabe quem deve confiar, pois começa a achar que ninguém é quem diz ser.

Será que Paula irá conseguir desempenhar o seu papel?

Vão ter de ler para saberem.

PONTOS FORTES

Um livro muito denso que demonstra uma enorme pesquisa.

Mostra um lado pouco falado sobre a raiva, a mágoa, a impotência de quem viveu a guerra.

Aprendi várias coisas sobre a politica e a espionagem no após-guerra.

Gostei muito da personagem e da sua capacidade rápida de raciocínio.

PONTOS FRACOS

Quando comecei a ler o livro não me apercebi de que era essencialmente um romance histórico e, em algumas partes, achei demasiado descritivo.

No entanto, trata-se de um género que implica muitas descrições históricas e nesse campo o livro está muito bem fundamentado.

Recomendo a leitura, sobretudo a quem é fã de romances históricos sobre a segunda guerra mundial, este é muito diferente de tudo o que já li.
Profile Image for Gunnar.
391 reviews14 followers
December 19, 2021
Paula Bloom lebte bis 1937 in Deutschland. Ihr Vater war US-Amerikaner, einflussreicher Repräsentant zahlreicher US-Firmen in Nazideutschland. Ein Leben im luxuriösen Käfig, hofiert von den Größen des Regimes. Doch die bedrohlichen Anzeichen blieben der noch minderjährigen Paula nicht verborgen. Die Denunziation ihrer jüdischen Freundin Judith und den Tod des Vaters durch betrunkene SA-Schläger konnte sie nicht verhindern. Anschließend reiste Paula dann in die Heimat ihres verstorbenen amerikanischen Vaters aus. Kurz vor Kriegsende kehrt sie als Offizierin des Army-Geheimdienstes CIC und Dolmetscherin zurück nach Europa, zunächst nach Italien. Dort wird sie verwundet, schließlich gelangt sie 1946 ins Camp King in der Nähe von Frankfurt. Dort werden Nazis, Wissenschaftler, Kriegsverbrecher vernommen. Der aufkommende kalte Krieg lässt die Amerikaner zu Pragmatikern werden. Wer ist untragbar, aber vor allem: Wem kann man einen Persilschein ausstellen und für die anstehende Konfrontation mit den Kommunisten noch gut gebrauchen?

Paula wird auf Johann Kupfer angesetzt. Ein österreichischer Jude, der aber offenbar in Budapest für die deutsche Abwehr gearbeitet hat. Kupfer behauptet „Sieben“ zu sein, ein auch bei den Allierten legendärer deutscher Agent, der immer wieder geheimste Informationen über die Rote Armee oder aus dem Kreml durchgab. Wäre Kupfer der echte „Sieben“, wäre sein Netzwerk unbezahlbar im Kalten Krieg. Doch der Amerikaner sind skeptisch, denn im Camp King läuft auch Reinhard Gehlen umher. Der spätere Geheimdienstchef des BND-Vorläufers steht schon hoch im Kurs und hält Kupfer für einen Hochstapler (aus Eigennutz?). Paula gewinnt Kupfers Vertrauen und lässt ihn seine Geschichte erzählen. Doch stimmt sie auch? Paulas Problem wird größer, weil sie hofft, dass Kupfer ihr auch bei einer eigenen Sache weiterhelfen kann.

In Camp King trifft Paula ihren alten Freund Sam aus den Tagen der Ausbildung im Camp Ritchie. Sam ist ganz offensichtlich in Paula verliebt, doch sie will dies nicht zulassen. Denn sie hat damals jemanden in Berlin zurückgelassen: Ihre Beziehung zu Georg Melzer ist kurz vor Ihrer Abreise zerbrochen, doch nun ist sie auf der Suche nach ihm – in der Hoffnung, in ihm einen der Gerechten zu finden, die sich nicht gemein gemacht haben mit den Verbrechern, jemanden, der Reue zeigt und Deutschlands Schuld anerkennt – von denen es aber scheinbar niemanden gibt. „Ritchie Girl“ bezieht sich übrigens auf das Camp Ritchie in Maryland, in dem Deutsch-Amerikaner und Exil-Deutsche von der US Army gezielt auf Aktionen gegen die Nazis vorbereitet und eingespannt wurden – wie auch Paula.

Andreas Pflüger hat zuletzt mit der Jenny Aaron-Trilogie um eine blinde Superpolizistin neue Maßstäbe im deutschen Thriller gesetzt. Nun legt er mit „Ritchie Girl“ einen historischen Roman aus der unmittelbaren Nachkriegszeit des zweiten Weltkriegs vor. Während in Nürnberg die Hauptprozesse gegen die Nazi-Elite zu Ende gehen und später die Hinrichtungen vorbereitet werden, wird die zweite und dritte Garde der Nazis schon wieder taxiert, ob sie nicht brauchbar wären im Kampf gegen den gemeinsamen Feind. Das alles ist für Paula Bloom schwer ertragbar, sie glaubt an Recht, Gerechtigkeit, an Strafe und Sühne und muss doch schnell erkennen, dass es damit nicht weit her ist. Die Deutschen wiegeln scheinbar alle ab. Die Verbrechen – das waren die anderen. Und die Amis waten durch den Sumpf der Lügen und des Opportunismus und picken sich das Beste heraus, denn „Moral ist gerade im Ausverkauf und so billig, dass sie nichts mehr hermacht“ (S.442).

Der Autor vermittelt eine enorme Fülle an Fakten, was den Leser enorm fordert. Wer hier nicht alles auftaucht, zumindest in einer kleinen nebensächlichen Anekdote. Das geht auch ein wenig zu Lasten der Hauptfigur Paula Bloom, die gefühlt mit fast jeder bekannten Person (Dix, Klee, Schacht, Speer, Heym, Klaus Mann, Allen Dulles (der übrigens im Vergleich mit Adolf Eichmann nur knapp besser wegkommt), Graham Greene, Richard von Weizsäcker, Marlene Dietrich u.v.m.) der damaligen Zeit Kontakt hatte. Dadurch ist ihre Vita ziemlich artifiziell. Mir bleibt sie dadurch das ganze Buch über etwas fremd.

Das fällt aber nur wenig ins Gewicht, denn der Roman beeindruckt auf vielfältige Weise. Pflüger hat einen kraftvollen Roman über Schuld und Sühne, über Lügen und Verrat, aber auch über Liebe und Freundschaft geschrieben. Die bestechenden Dialoge und wahrlich viele philosopische oder poetische Passagen. Pflüger erweist sich als extrem sprachgewaltig, beispielhaft die eindrucksvollen Schilderungen der zerstörten Städte wie „Keine Form passte mehr auf die andere, alle Geraden waren gekappt, nur noch zerstörte Geometrie.“ (S.32) oder „Der Tiergarten eine Einöde in den Appalachen. […] Leichen auf der Spree, als wäre es der Styx, Berlin war ein verendetes, ausgeweidetes Tier, das nach Seuche und Zerfall stank“ (S.94).

Andreas Pflüger hat sich wahrlich viel vorgenommen, aber kann auch vieles einlösen. Er greift die Verflechtigungen der Amerikaner in die deutsche Rüstungs- und Vernichtungsindustrie (Standard Oil, IBM) und den Nachkriegsopportunismus der USA genauso auf wie die fehlende Einsicht der Deutschen, die Lügen, Ausreden und Ausflüchte, die Kontinuität der Nachkriegsjahre, in denen Nazis wieder Schaltstellen in Deutschland besetzen. Dabei beeindrucken vor allem die Gespräche Paulas mit Kupfer und dabei ragen insbesondere Kupfers Schilderungen von Adolf Eichmann in Budapest heraus, die keinen Leser kalt lassen dürften und das Bild des Bürohengsts Eichmann eindrucksvoll zerstören. „Ritchie Girl“ ist eine starke Mischung aus Fakten und Fiktion, dabei eine fordende Lektüre, deren Bandbreite ich hier längst nicht annähernd wiedergeben konnte. Ein Roman, der von Zynismus, Profitgier und Niedertracht erzählt, und dabei nur ganz sporadisch, aber immerhin, ein paar Hoffnungsschimmer verbreitet.

„Wenn jedoch keine Strafe groß genug wäre und es nichts gäbe, das Genugtuung brächte: kein Galgen, kein Verlust, keine Not, keine Erniedrigung, keine bitteren Tränen und keine falschen, dann war es vielleicht an der Zeit, nicht mehr zu hassen.“ (Auszug S.301)
Profile Image for Cátia Lopes.
866 reviews47 followers
October 23, 2023
3.5/5

Já li vários livros da II Guerra Mundial, mas acho que nunca tinha entrado tanto no tema pós, nos julgamentos de Nuremberga e nos jogos de espiões entre os diversos países.

Um livro muito bem fundamentado e com uma base e uma pesquisa impressionante. Dei por mim a pesquisar nomes e a querer saber mais sobre algumas personagens que foram reais e outras inspiradas em pessoas reais.

Uma leitura densa, mas que nos leva pelas páginas negras da História. Gostei de saber mais sobre este período pós-guerra. O autor também consegue aprofundar muito bem o rancor, a dor e o sofrimento dos que sobrevivem e viram os seus e os seus bens destruídos.
Profile Image for Miramiep.
2 reviews1 follower
September 20, 2021
Der Anfang des Buches hat mich richtig eingefangen, atemlos wird man mitten ins Geschehen des Zweiten Weltkrieges gezogen und erlebt das ganze aber aus einer ganz ungewohnten Perspektive - nämlich aus Sicht einer US-Army-Leuntnant. Wobei Paula eigentlich nur halbe Amerikanerin ist, bis zu ihrem 18. Lebensjahr identifiziert sie sich als Deutsche und flieht nur ungern in das Heimatland ihres Vaters. Aber als die Grausamkeiten Hitlers und seiner Gefolgsleute immer schlimmer werden und sie entdeckt, dass sogar ihr Vater mitverwickelt ist, möchte sie mit ihrer deutschen Vergangenheit abschließen. Sie tritt in die Army ein, um für Gerechtigkeit zu sorgen. Als sie nach Kriegsende nach Deutschland zurückkehrt, wird sie mit der Aufgabe betraut, Johann Kupfer zu befragen und herauszufinden, ob er wirklich "Sieben", der wertvollste Spion der Wehrmacht, und für den Dienst des amerikanischen Geheimdienstes geeignet ist. Dabei erfährt sie, dass er ihre große Liebe Georg, den sie bei ihrer Flucht als Teenagerin verlassen musste, kannte und hofft, nun Hinweise auf seinen Verbleib zu bekommen.

Andreas Pflüger hat einen grandiosen Schreibstil, der je nach Situation rasant und aufwühlend ist oder ganz ruhig, nachdenklich. Er rollt die Thematik des Zweiten Weltkrieges von einer erfrischend anderen Seite auf, ich hatte nicht das Gefühl, alles schon zig tausendmal durchgekaut zu haben, sondern das ganze aus Alliiertensicht zu erfahren. Natürlich kommt hier auch viel deutsche Vergangenheit vor, weil sowohl Paula als auch ihr Gefährte Sam aus Deutschland stammen, aber der frühzeitige Seitenwechsel erzeugt ihr angespanntes Verhältnis zu ihrem Heimatland.
Wie bereits erwähnt, fühlte ich mich von der ersten Seite an abgeholt, in der Mitte hatte ich aber leider einen kleinen Hänger. Teilweise war es mir ein bisschen zu viel Selbstmitleid, zum anderen sind so viele Namen gefallen, bei denen ich jedes mal wieder überlegen musste, welcher Nazi-Verbrecher oder Army-Kollege das wieder war. Wenn man nur ein oberflächliches Wissen über damalige Persönlichkeiten hat, ist es etwas schwierig, überall ohne Google hinterherzukommen. Allerdings sind die Geschehnisse und Personen äußerst präzise recherchiert! Den Schluss fand ich dann auch wieder sehr spannend und habe auf das eine oder andere Happy End hingefibert, was die düstere Thematik über Schuld und Profitgier wieder aufgelockert hat.
106 reviews1 follower
August 30, 2021
"Ritchie Girl" ist ein etwas anderes Buch über die Zeit des Nationalsozialismus als die historischen Romane, die ich in der letzten Zeit sonst über das Thema gelesen habe. Das Setting ist ein anderes, die Protagonistin Paula, die als junge Frau von Deutschland nach Amerika ging und nun als Angehörige des US-Militärs nach Deutschland zurückkehrt, um Antworten zu finden, die Wahrheit herauszufinden und die Frage nach der Schuld zu klären - sowohl in Bezug auf große Kriegsverbrecher, als auch auf sich selbst.
Vor allem während der ersten Hälfte des Buches konnte die Geschichte mich nicht immer abholen, ich hatte Probleme mit dem Schreibstil, aber auch mit vielen Aussagen, zu denen mir der historische Kontext oder das Hintergrundwissen fehlte. Vieles habe ich nicht ganz verstanden, habe bei manchen neuen Erkenntnissen nicht differenzieren können, wer "gut" und wer "böse" ist. Hier hätte ich mir mehr Erklärungen gewünscht, auch wenn dadurch die Authentizität der Dialoge vielleicht etwas gelitten hätte. Schwierig fand ich auch die Zeit- und Ortswechsel, die ab und zu ohne Erklärungen oder eine neue Einordnung stattfanden. Was gerade passiert und wo und wann sich die Handlung abspielt, habe ich mir dann nur durch die ersten Sätze zusammenreimen können.
Ab der Hälfte wurde vieles besser, die Handlung wurde klarer und ich konnte mein Vorhandenes Wissen über die Zeit besser anwenden, so dass es nur noch wenige Verständnisprobleme gab. Paula machte eine große Charakterentwicklung durch, durch die sie mir sympathischer wurde und mehr Echtheit bekommen hat. Gerade in dieser zweiten Hälfte des Buches fand ich die Beschreibungen über Kriegsverbrechen und gängige Praktiken der Endlösung sehr ergreifend und schonungslos ehrlich. Interessant auch die Gedanken zur heutigen Zeit und dem Umgang mit dem Thema Nationalsozialismus. "Ritchie Girl" nimmt kein Blatt vor den Mund und lässt den Leser mit einem mulmigen Gefühl zurück. Das Buch frägt nach der Schuld einer ganzen Gesellschaft und zeigt, dass wir die damaligen Verbrechen noch lange nicht verjährt sind und niemals in Vergessenheit geraten werden.
298 reviews
August 23, 2021
Beeindruckende Geschichte
Ritchie Girl erzählt die Geschichte der amerikanischen Besatzungsoffizierin Paula Bloom, die nach neun Jahren nach Deutschland zurückkehrt. Die junge Frau ist die Tochter eines amerikanischen Geschäftsmanns, der ihr in Berlin ein sorgenfreies Leben ermöglicht hatte. Dieses Leben war eine Lüge, wie Paula feststellen muss. Ihre Ausbildung im Camp Ritchie und ihre besonderen Kenntnisse über Kunst sowie die Fähigkeit deutsch zu sprechen bringen Paula zunächst nach Italien, später nach Frankfurt und Nürnberg. Sie wird mit der Aufgabe betraut, dem angeblichen Spion Johann Kupfer die Wahrheit zu entlocken.
Dieser Roman von Andreas Pflüger hat mich sehr beeindruckt. Es ist sehr deutlich zu erkennen, wie genau und umfangreich der Autor für dieses Buch recherchiert hat. Ich selbst habe diese im Roman behandelte Zeit nicht erlebt und habe einen Einblick in dieses grausame Kapitel deutscher Geschichte erhalten, der mich bei der Lektüre stark berührt hat. Die Gefühle der Protagonistin konnte ich sehr gut nachvollziehen. Andreas Pflüger lässt die Zeit, ihre Konflikte und die Personen des damaligen Lebens so lebendig werden, dass ich immer wieder atemlos innehalten musste, um das Ausmaß der Grausamkeiten und die Verherrlichung der Gewalt zu ertragen. Schuld und Scham sind ebenso Thema wie die Liebe und die unverständlichen Gründe für die Veränderung der Menschen in dieser Zeit. Hass und Gleichgültigkeit gegen Andere waren an der Tagesordnung und in all diesem Gewimmel versucht Paula Bloom, einen Weg zu finden, den sie gehen kann. Die große Liebe zu verlieren, eine tiefe Freundschaft zu finden und Menschen so zu akzeptieren wie sie sind - all das findet sich in diesem großartigen Roman, der sicher nicht einfach zu lesen war - der aber einen wirklichen Eindruck bei mir hinterlassen hat. Ich werde dieses Buch sicher noch ein weiteres mal lesen und gebe 5 Sterne sowie eine unbedingte Empfehlung für Leser, die sich für die Wahrheiten der Geschichte interessieren.








Profile Image for Havers.
901 reviews21 followers
September 13, 2021
1946 in Deutschland, der Zweite Weltkrieg ist zu Ende, in den Nürnberger Prozessen wird über Kriegsverbrecher Gericht gehalten. Aber machen wir uns nichts vor, viele von ihnen sind durch die Maschen geschlüpft, fliegen unter dem Radar, sitzen in einflussreichen Positionen, machen schon wieder ihre Geschäfte mit Duldung der Siegermächte.

„Ritchie Girl“ Paula Blohm ist zurück in dem Land, in dem sie aufgewachsen ist. Als Tochter einer deutschen Mutter und eines amerikanischen Vaters hat sie Deutschland in Richtung Amerika verlassen, später ein Studium absolviert, danach Anwerbung durch das US-Militär und Ausbildung für Geheimdienstoperationen in Camp Ritchie, dem „Military Intelligence Training Center“ der Streitkräfte in Maryland. Danach wegen ihrer Sprachkenntnisse nach Europa geschickt, schließlich in einer Einrichtung der Amerikaner in Frankfurt gelandet, wo sie die Identität Johann Kupfers klären soll, der von sich behauptet, der berühmt-berüchtigten Spion „Sieben“ zu sein. Allerdings kommt ihr dabei ein persönliches Interesse in die Quere, da sie glaubt, dass dieser Informationen über den Verbleib Georgs, ihrer ersten Liebe, hat.

Paulas Geschichte ist nur der fiktionale Aufhänger für die Unmenge an historischen Fakten, die Andreas Pflüger in diesen Roman eingearbeitet hat. Es geht nicht nur um diese Zeit unmittelbar nach Kriegsende, um die Doppelmoral, in der die blütenweiße Weste der amerikanischen Befreier hässliche Flecken abbekommt, da auch sie schützend ihre Hand über Nazis halten, die für sie von Nutzen sind. Interessant sind vor allem die Rückblicke, die einen entlarvenden Blick auf die Verflechtungen von Wirtschaft, Kunst und Kultur mit dem Nationalsozialismus offenbaren. Jede Menge bekannte Namen von Politikern, Industriellen, Autoren, Künstlern, die nach Kriegsende schnell wieder in Amt und Würden sind.

Es ist eine beeindruckende Stofffülle, die der Autor hier verarbeitet hat und die deshalb konzentriertes Lesen erfordert. Und ein Roman, dem ich viele Leser wünsche. Lesen. Unbedingt.
Profile Image for Félix.
42 reviews5 followers
January 27, 2024
Nach Operation Rubikon und Wie Sterben geht bin ich irgendwie in den Sog von Andreas Pflüger gekommen. Beide vorigen Bücher gehören zu den besten deutschsprachigen Thrillern, die ich in den vergangenen Jahren lesen durfte.

Richtig Girl hingegen war … anders. Das Buch ist sauber recherchiert, schön geschrieben respektive liest sich flüssig und kann gut als Hörbuch gehört werden. Bei der Story hingegen habe ich mich regelmässig abgehängt gefühlt (wo sind wir gerade, zeitlich, räumlich?). Das wurde zum Schluss so schlimm, dass ich mehrere Passagen zurückblättern musste, um nachzulesen, ob ich etwas verpasst oder schlicht den Übergang vergessen habe. Zudem fehlt es einem Spannungsbogen - der Leser ist Beobachter, ohne wirklich ein »Ziel« der Reise oder einen Ausgangspunkt zu sehen. Die Charaktere sind nicht so gut ausgemalt, dass die reine „Sympathie“ zu ihnen helfen würde. Ähnlich wie im Buch Fatherland versucht die Protagonistin, durch Verhöre mit einem mutmasslichen Spion die Involvierung von Personen an Kriegsverbrechen und dem Holocaust aufzudecken, das aber recht wenig überraschend.

Aber vielleicht war ich nicht in der Laune, die Kriegstrauma- und Holocaustschuldbewältigung als Leitmotiv des Buches zu verfolgen.
Profile Image for Elke Sonne.
520 reviews
August 11, 2021
Erschreckende Mischung aus Fakten und Fiktion

„Ritchie Girl“ ist ein fesselnder und erschreckender Roman des in Berlin lebenden Autors Andreas Pflüger über die deutsche Geschichte.

Paula Bloom ist die Tochter eines amerikanischen Geschäftsmanns, der in Berlin lebt. Nach ihrer Ausbildung in Maryland in Camp Ritchie - einem Ausbildungslager der US Army - geht es für sie zurück nach Deutschland. Dort werden bereits Kriegsverbrecher verurteilt und es ist mit an Paula herauszubekommen was der Wahrheit entspricht und was nicht – eine Aufgabe, an der sie zu zerbrechen droht.

Der Schreibstil des Autors ist unglaublich intensiv. Mit jeder Seite wird man weiter in die Vergangenheit zurückversetzt und spürt Entsetzen über die damaligen Ereignisse aufsteigen. Schnell wird deutlich wie ausgiebig hier recherchiert wurde. Das Camp Ritchie gab es wirklich und dort wurden knapp 20.000 Soldaten ausgebildet, die in der US-Armee den Kampf gegen die NS-Diktatur aufnehmen sollten.

Die Charaktere wirken authentisch, Paulas Verzweiflung, ihr innerer Zwiespalt sind nachvollziehbar.

Ich habe schon einige Bücher über den Zweiten Weltkrieg und die Zeit danach gelesen. Aber noch keines, das sich mit dieser Thematik beschäftigt und die Ereignisse aus dieser Perspektive dargestellt hat. Mit diesem Roman wird ein Stück Geschichte lebendig. Die Mischung aus Fiktion und Fakten ist Andreas Pflüger so brillant gelungen, dass ich das ich das Buch trotz der heftigen Ereignisse kaum aus der Hand legen konnte.

356 reviews5 followers
August 7, 2023
Bewegender und historisch genauer Roman über die erste Zeit nach der deutschen Kapitulation: Paula ist vor dem Krieg in die USA ausgewandert und kehrt als Dolmetscherin für die Befragungen von NS -Tätern zurück. Der Zwiespalt, ob man mit Nazis zusammenarbeiten soll, um eine neue Bedrohung, den Kalten Krieg, zu gewinnen, zieht sich als Motiv durch das ganze Buch. Sympathisch ist mir dabei, dass Paula schwankt in ihrer Bewertung und sich schwer tut. Dieser persönliche Zwiespalt wird gut herausgearbeitet. Der Autor hat mir persönlich Paula ein wenig zu stark in die Zeitgeschichte gestellt: Dass sie bei Göhrings Selbstmord ebenso dabei ist, als auch Nixon und Kissinger trifft, ist zu viel des Guten. Doch das mindert das Lesevergnügen wenig.
Wer sich zum Hauptthema des Buches weitere An- und Einsichten verschaffen will, dem sei " Das Fest des Ziegenbocks" von Vargas Llosa empfohlen.
Profile Image for Burkard Schwamm.
49 reviews
April 30, 2025
Ich mag diesen Autor sehr. Und habe schon viele Bücher von ihm gelesen. Normalerweise hätte ich nur drei Sterne gegeben, da dieses Mal doch gefühlt zu viel in und an der Geschichte vorbei erzählt wurde. Was er allerdings in diesem Buch grandios, beherrscht, daher auch vier Sterne, dass Verweben von Fiktiven und tatsächlichen Persönlichkeiten des dritten Reiches und des Nachkriegs – Deutschlands. Daher dann doch vier Sterne.
687 reviews7 followers
April 6, 2022
Leider ist das Hörbuch falsch geschnitten. Viele Passagen werden wiederholt und es endet mitten im Roman. Keine Bewertung möglich. Hoffentlich liefert Audible bald das komplette Hörbuch.

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Jetzt endlich das komplette Hörbuch, richtig geschnitten, sehr empfehlenswert und nachahmungswünschenswert mit Nachwort des Autors und einem kurzen Expertenessay.
Andreas Pflüger beweist auch mit diesem Buch seine einzigartige Schreiberqualität. Dicht, exzellent durchdacht, atmosphärisch aufgeladen, zitatfähig, sprachlich einzigartig. Das führt auch manchmal zu künstlerisch wirkenden Szenen mit etwas gestelzten Dialogen, aber hier unterstelle ich Absicht. Thematisch ein wichtiger Roman, den jeder kennen sollte. Kein Thriller, sondern eher poetisch verdichte Geschichtsstunde über unser aller Vergangenheit und Erbe. Auch über Erwartungen, Wünsche, Reflektion, Alpträume, Enttäuschungen, Unfassbarkeit.
Nicht maßgeblich, aber mich doch störend: das namedropping. Zu viele prominente Begegnungen, vielleicht ja realistisch in dieser Dichte in dieser Zeit, für mich aber unrealistisch wirkend.
Displaying 1 - 20 of 20 reviews

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