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288 pages, Hardcover
First published July 18, 2023
Die Wahrheit ist, dass ich komplett versunken war in dem bisschen Liebeskummer, dass kein Teil von mir noch hervorlugte aus dem sumpfigen Selbstmitleid, in dem ich verzweifelt herumruderte zu dieser Zeit.
Leider, von Alkohol wurde ich manchmal so.
„Ach ja, davon hat sie mir“, sagte ich, „schon mal erzählt.[“]
Ich hingegen schaffte es, mich an jenen Ort zu manövrieren, wo man bei minderer Bezahlung einen schleichenden Menschenhass entwickeln und sonst nicht viel bewegen konnte: Ins Community-Team.
Das Haus wirkte desolater als unseres, was vielleicht nur daran lag, dass fremde Tristesse einen anders anspringt als bekannte.
Und manchmal, wenn ich mir aus masochistischer Neugier das Profil einer besonders auffälligen Person ansah, und las, was da so los war, packte mich wirklich die Angst vor Menschen.
[...] aber die Kehrseite davon waren die sehr persönlichen Angriffe, die an und gegen sie gerichtet wurden. Gegen sie als Frau vor allem. Vor allem von Männern, die bei anderer Gelegenheit anderen Kulturkreisen ihre Frauenfeindlichkeit vorwarfen.
Drifter [...] hatte einen grobmotorischen Detektivroman voller nerdiger Details geschrieben. Ob das Ironie sein sollte, wusste niemand.
