Ein später Nachmittag im Februar 1918. Ardenburg, eine Kleinstadt tief in den Catskill Mountains, versinkt schon seit Tagen im Schnee. Die Wetterwarnungen kündigen einen ausgewachsenen Blizzard an und Sheriff Monaghan, ein Mann so hager und grau wie der sich verdunkelnde Himmel, glaubt bereits, einen ersten Vorgeschmack zu bekommen, während er sich durch die eisigen Schneewehen kämpft, um in dem kleinen Diner am Ortsrand seine Schicht mit einem heißen Kaffee zu beenden. Als sich die Scheinwerfer eines Busses auf der Landstraße nähern, ahnt er jedoch nicht, dass noch ein ganz anderes Unheil auf ihn und die ganze Stadt zukommt.
»Manche Männer werden durch den Krieg zu Monstern«, erhob er seine Stimme gegen den Wind. »Andere waren es bereits vorher …«
My expectations for a self published horror novella by a german author weren’t very high, but this book was surprisingly decent. The plot was better than the synopsis made it out to be and while extremely short, it was entertaining throughout and arguably this format worked better than it being a full length novel because it’s events all take place during one evening. I must say that I felt that the Wendigo was somewhat misrepresented here (but i‘m not a expert on that topic, so I could be wrong), but if you can look past that and the more or less frequent grammatical errors that come with self published books, you have something pretty enjoyable here.
Die Lektüre von „Wendigo Diner“ stellte für mich eine willkommene Abwechslung vom Einheitsbrei des Genres dar. Während übernatürlicher Horror in der Regel so abhängig von einer Schreckensgestalt ist, dass sie diese viel zu früh verheizt und so jedes wohligen Schauers beraubt, ist Horror, der in der Realität verwurzelt ist, allzu oft versucht, einen Mangel an Fantasie und Spektakel durch Zynismus und Brutalität zu kompensieren. „Wendigo Diner“ löst dieses Dilemma deutlich interessanter. Vor realistisch gezeichnetem historischen Setting wird das Grauen in geschliffenen Dialogzeilen entblättert, bis es seinen morbiden Höhepunkt erreicht. Die typische Pulp-Horror-Story im Stile Lovecrafts und Konsorten endet in aller Regel mit einem schockierenden Schlusssatz, der das entsetzliche Schicksal des Protagonisten oder das eigentliche Wesen des Ungeheuers enthüllt. Einen solchen effektvollen Schlusssatz findet man auch in „Wendigo Diner“, doch endet damit nicht die Story. Was folgt ist ein pfiffiger Perspektivwechsel, der dem Ganzen einen etwas anderen Dreh gibt. Ebenso löblich zu erwähnen sind die ein oder anderen subtilen Kommentare zu gesellschaftlichen Themen wie Rassismus oder – ich hoffe, ich interpretiere nicht zu viel hinein – Zoonosen. Die von anderen Reviewer*innen vorgebrachte Klage über zu viele formale Fehler kann ich rückblickend nicht nachvollziehen. Möglicherweise habe ich eine inzwischen korrigierte Fassung gelesen. Vielleicht mangelt es mir aber auch an der sprachlichen Kompetenz. Dem Lesevergnügen hat dies allerdings keinen Abbruch getan.
Ich hab es wirklich versucht. Aber nach zweimal einschlafen nach fünf Seiten lesen und ständigem Stolpern über Grammatik und Rechtschreibung, ist das für mich ein DNF. Wortwiederholungen, Verwechslungen wann man hinab oder herab schreibt usw.
An sich könnte die Geschichte bestimmt nicht schlecht sein, aber ich bin kein Freund von "zwei Männer sitzen in einem Diner und einer erzählt die Geschichte und wir erfahren alles aus zweiter Hand". Habe gewartet, ob der Schwung kommt und wir dann in die Vergangenheit gehen, aber leider nein. Beim durchscrollen durch das Ebook, wird es auch nicht besser und der Perspektivenwechsel zu einer anderen Person kommt deutlich zu spät für mich.