Der Krieg zwischen Engeln und Teufeln ist vorüber, übrig geblieben sind nur Asche und Wut. Eine Wahrheit in den falschen Händen, und plötzlich hängt das Schicksal der Erde am seidenen Faden. Niranjana: Wenn es um das Los der Welten geht, ist kein Preis zu hoch. Taiowa: Auch nicht die eigene Freiheit? Wir müssen zahlen, damit alle anderen leben? Davon war nicht die Rede, als Vater uns Unsterblichkeit versprach. Zoé: Ihr beiden wollt die Opfer dieser Geschichte sein? Sagt das mal Zyan ... Oh, halt. Geht nicht. Er ist tot, weil ihr euch für Götter haltet. Aber ihr könnt bluten - und das werdet ihr.
Stürze Dich in ein Abenteuer zwischen Himmel und Hölle - aber sei vorsichtig, solange Du nicht aller Absichten kennst. Wie viele Leben dürfen auf dem Spiel stehen, damit der Zweck die Mittel heiligt?
Das Buch ist aus vier verschiedenen Sichten geschrieben. Wir begleiten Niranjana, Zoé, Eldur und Taiowa. Es geht um einen vergangenen Krieg zwischen Engeln und Teufeln. Niranjana und Taiowa sind Halbgeschwister und Träger der Seelenmacht. Niranjana ist allerdings ein Teufel und Taiowa ein Engel. So bahnt sich ein neuer Krieg zwischen den Teufeln in der Hölle an und Niranjana braucht Taiowas Hilfe.
Die Vielzahl der Charaktere ist erstmal sehr erschlagend, doch mit Hilfe des Glossars am Ende des Buches ist es machbar. So lebt das Buch auch von einer dichten, düsteren Atmosphäre und einem sehr komplexen Worldbuilding, was man so nicht nicht gelesen hat.
Eileens Schreibstil konnte mich voll überzeugen und ist sehr passend zum Plot und dem Genre Noir Fantasy.
Durch die Einschübe zwischen den Kapiteln konnte man die Welt und die Vergangenheit besser verstehen, ich fand es auch gut, dass so nicht noch mehr Informationen zwischen den Zeilen in der Geschichte selbst gelandet sind. Das wäre einfach zu viel auf einmal gewesen.
Ich bin kein Fan von zu komplizierten Namen und Bezeichnungen und davon hat das Buch einige. Da muss man sich wirklich erstmal zurechtfinden.
Sehe gefallen hat mir dagegen, dass die Eigenschaften von Himmel und Hölle so gar nicht definiert sind und die Teufel nicht pauschal böse sind und die Engel nicht pauschal die superlieben feengleichen Wesen.
Jeder Charakter hat seine Beweggründe und so wirklich hassen kann man niemanden. Ich bin gespannt was Band 2 zu bieten hat und ob man sich in den nächsten Bänden der Trilogie doch noch zu jemanden hin sympathisiert.
Mit »Zeit des Zwielichts« ist Eileen Stortz ein packender Noir-Fantasy-Trilogieauftakt gelungen, der durch einen detaillierten Weltenbau, nervenaufreibende Action, eine düstere Atmosphäre, mitreißende Gefühle und Charaktere jenseits von Gut und Böse ein wahres Lesehighlight ist.
Lob: Engel und Teufel, Himmel und Hölle: Aus vier verschiedenen Perspektiven erzählt Eileen Stortz in ihrem Noir-Fantasy-Trilogieauftakt eine epische Geschichte mit düsterer Atmosphäre, einer Vielzahl an Figuren und einem komplexen Weltenbau. Tatsächlich könnte man von der Erschaffung eines ganzen Universums sprechen, dessen Charaktere sich in moralischen Grauzonen bewegen. Engel sind nicht automatisch gut, Teufel nicht automatisch böse, das Leben ist niemals gerecht und jeder muss es irgendwie schaffen, das beste aus seinem Schicksal zu machen. Eileen Stortz zeichnet in "Zeit des Zwielichts" das ungeschönte Bild einer rauen und düsteren Welt, innerhalb derer sich ein blutiger Krieg anbahnt. Magie, Macht, Unsterblichkeit, Einsamkeit, Verlust, Krieg, Liebe, Rache, Freundschaft, Verantwortung, Treue, Familie, Geheimnisse, Gefahren – all diese Themen spielen eine zentrale Rolle und dann steht auch noch das Schicksal des gesamten Planeten auf dem Spiel!
Besonders gut gefallen hat mir, dass die Motive der Figuren, ihre Beweggründe, durchweg nachvollziehbar und authentisch waren. Auch der grundlegende Konflikt wirkte kein bisschen gekünstelt und hat sich perfekt in die erschaffene Welt eingefügt. Diese war so überzeugend und detailreich gestaltet, dass ich beim Lesen wirklich das Gefühl hatte, mich in einer anderen Welt zu befinden. Logikfehler habe ich ebenfalls keine gefunden und auch wenn es vorrangig um schwere Themen, Action und zuweilen auch brutale Gewalt geht, ist der Witz in der Geschichte nicht gänzlich verloren gegangen, was mir super gefallen hat. "Zeit des Zwielichts" hat mich auf eine Reise voller Emotionen geschickt, mich mitleiden, mitlachen und vor allem auch durch sehr gut ausgestaltete zwischenmenschliche Interaktionen um die Figuren fürchten lassen. Die Handlung stand nie still, ständig ist irgendwas passiert, entweder etwas Actiongeladenes oder etwas Emotionales, sodass das Buch mich die ganze Zeit über fest im Griff hatte. Tatsächlich finden sich Leitmotive und Stilmittel aus fast allen Genres in "Zeit des Zwielichts". Die Content Notes zu Anfang sollte man sich daher auf jeden Fall zu Herzen nehmen. Optische Beschreibungen, sowohl hinsichtlich des Setting als auch der Figuren, sind übrigens auch super gelungen. Meine Lieblingscharaktere sind Zoé, Eldur, Taiowa, Zyan und der Panther Larimar. Ihnen habe ich mich am nächsten gefühlt und ich habe am liebsten über sie gelesen.
Sprachlich hat mir das Buch sehr gut gefallen. Eileen Stortz nutzt einen sehr visuellen, atmosphärischen Stil, der super mit Welt, Figuren und der allgemeinen Handlung harmoniert. Auch Pacing und Lesefluss sind sehr angenehm, genauso wie das Verhältnis von Dialog- zu Beschreibungsanteilen.
Aber nun zu meinen Lieblingsszenen und -handlungssträngen: - Alles rund um Zoes Backstory hat mir richtig gut gefallen! Sowohl was Fräulein Peggie, Viktoria Simons und Zayn als auch was den großen Reveal über ihre wahre Identität betrifft. Die Szenen mit Zayn in der Todesgrotte und beim Wahrheitssee waren wirklich erste Klasse! Diese inneren Konflikte, sich zu sehr von der Vergangenheit beeinflussen zu lassen, den Verlust eines geliebten Menschen nicht verarbeiten zu können und immer irgendwie anders als alle anderen oder allein zu sein, fand ich allesamt bewegend und gut umgesetzt. - So ähnlich ist es mir auch mit Eldur gegangen: Sein Ritual, um Chanpahra zu werden, hat mich sehr berührt, insbesondere Niranjanas Geste mit dem Bogen! Und bei dem Flashback zu seinen Eltern hatte ich wirklich kurz Tränen in den Augen (und das passiert bei mir so gut wie nie). Also da wirklich Hut ab! - Ich mochte die Dynamik und die damit einhergehenden inneren Konflikte zwischen Taiowa und Nyota und auch die zwischen Obsidian und Zaphira. - Mit den Chakaar hat Eileen Stortz wirklich sehr gruselige Gestalten erschaffen, die zählen definitiv zu meinen Highlights! - Zwei actionreiche Szenen, die es mir besonders angetan haben: Einmal, wo der "Spion" (spoilerfreie Formulierung) plötzlich aus dem Nichts getötet wurde und einmal der Banditen-Überfall auf Taiowa und seine Begleiter. Die Szenen waren so spannend, dass ich gar nicht mehr aufhören konnte, zu lesen, und unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht. - Zum Abschluss noch ein paar kleine Details, die zwar nicht wirklich relevant für die Handlung waren, mir aber trotzdem ein paar tolle Momente bereitet haben: Der Skorpion "Cookie", der krasse Look des Zwingermeisters Nicus, das Blickduell von Ryan und Ruan und der Nibelungensaga-Joke.
Grafiktechnisch ist "Zeit des Zwielichts" auch ein echter Hingucker! Das Cover von Jaqueline Kropmanns ist super schön, genauso wie die Illustration von Jana Stehr und die gezeichnete Karte von Nicolas Stortz.
Kritik: Fangen wir mit dem Offensichtlichen an: Die Handlung, das Worldbuilding, die Vorgeschichte – alles in "Zeit des Zwielichts" ist komplex. Die Länge des Glossars am Ende des Buches spricht da denke ich für sich. Da man schon von Kapitel 1 an mit sehr sehr vielen Begriffen konfrontiert wird, mit denen man zunächst nichts anfangen kann, habe ich mich erstmal ziemlich überfordert und erschlagen gefühlt. Dass diese auch noch einen relativ sonderbaren, komplizierten Klang haben, hilft nicht (auch wenn's für's Worldbuilding natürlich super ist). Auch die Vielzahl der Charaktere, von denen einige bis zum Ende für mich eher blass geblieben sind, hat nicht geholfen. Aus diesen Gründen fand ich gerade den Anfang wirklich sehr anstrengend zu lesen. Durch die Auszüge aus den Friedenschroniken zwischen den Kapiteln, durch die den Leser:innen stets ein Thema des Worldbuildings nähergebracht wird, hat man dann allmählich immer mehr verstanden. Trotzdem hat es bei mir tatsächlich fast so bis zum Ende des ersten Drittels gedauert, bis es so richtig Klick gemacht hat und ich mich vollends in der Geschichte verlieren konnte. Noch ein kleinerer Punkt: Die eine detailliertere Sexszene des Buches fand ich persönlich ziemlich unnötig, aber das ist vermutlich Geschmackssache.
Fazit: »Zeit des Zwielichts« von Eileen Stortz, erschienen über das TBR-Schreibkollektiv, ist eine epische Noir-Fantasy-Geschichte über Magie, Krieg, Liebe, Freundschaft und Geheimnisse. Ich vergebe 4,5/5☆ und bedanke mich herzlichst für das Rezensionsexemplar!
Das Setting hat viele Ebenen und lässt gleichzeitig Raum für weitere Entwicklungen, das Worldbuilding generell ist detailliert und deutet an einigen Stellen auch schon in die weiteren Bände. Genau richtig für Leser, die bereit sind, sich auf eine längere Geschichte einzulassen, die über einen Einzelband hinausgeht.
Die Seelenmacht ist sehr mysteriös aufgebaut, man bekommt über das Buch hinweg immer wieder kleine Info-Fetzen dazu eingestreut und ich bin sehr gespannt, wie sie in die weitere Geschichte genau einspielt.
Die vier Sichten (Niranjana, Taiowa, Zoé und Eldur) waren jede für sich spannend und einzigartig - einzig Eldurs Perspektive hätte ich mir noch ein paar Male öfter vorstellen können. Dadurch, dass sich die Sichten aber immer aufeinander bezogen haben, stand keine Figur "allein" da.
Die Motivationen der Charaktere waren spannend mitzuverfolgen, besonders, weil es kein einseitiges Gut und Böse gibt. Die verschiedenen Informationsstände der Charaktere bieten großes Potenzial für Konflikte, das hat mir mit am besten gefallen an diesem Buch!
Die Figur, die ich am liebsten mochte, war Taiowa - er ist mir einfach von Anfang an sympathisch gewesen (auch wenn ich mir an ein oder zwei Stellen gewünscht hätte, dass er die dringliche Lage auch richtig ernst nimmt).
Zum Schluss muss ich noch sagen, dass ich sehr dankbar für das Glossar war, denn die Vielzahl an Nebencharakteren und deren Namen ist herausfordernd, vor allem, weil einige nur sehr wenig "Screentime" hatten. Ich sehe die Nebencharaktere hier mehr als "Unterstreichung" der Hauptcharaktere, das hat gut funktioniert - insbesondere die Freundschaft zwischen Taiowa und Aliou, mit diesen Szenen hatte ich immer großen Spaß beim Lesen!
Meine persönlichen Favoriten:
- Teil 1, Kapitel 11 - Die Szenen mit Zoé und Obsidian - Die Einschübe bzw. kleinen Zwischenkapitel mit Infos über die Welt, besonders zu Beginn des Buches war das sehr sinnvoll. - Niranjana und Taiowa als Persönlichkeiten - Das Finale und das, was danach noch kam ... - Larimar - Die liebevollen kleinen Details der Welt - z.B. den Begriff "Mähre" für die Reittiere der Hölle. Man weiß direkt, was gemeint ist, und trotzdem ist eine Distanz zu "Pferd" da, das fand ich richtig super. Und solche Details gibt es einige!
Insgesamt ein starker Auftakt - ich erwarte gespannt Band 2!
Ich bin selten so unentschlossen wie bei diesem Buch😅. Aber von vorne…
I n h a l t (K l a p p e n t e x t) Der Krieg zwischen Engeln und Teufeln ist vorüber, übrig geblieben sind nur Asche und Wut. Eine Wahrheit in den falschen Händen, und plötzlich hängt das Schicksal der Erde am seidenen Faden. Niranjana: Wenn es um das Los der Welten geht, ist kein Preis zu hoch. Taiowa: Auch nicht die eigene Freiheit? Wir müssen zahlen, damit alle anderen leben? Davon war nicht die Rede, als Vater uns Unsterblichkeit versprach. Zoé: Ihr beiden wollt die Opfer dieser Geschichte sein? Sagt das mal Zyan ... Oh, halt. Geht nicht. Er ist tot, weil ihr euch für Götter haltet. Aber ihr könnt bluten - und das werdet ihr.
M e i n e M e i n u n g Das Cover passt richtig gut zur Story.😁 Wild, magisch und ein Sog hinein. 😮💨 Die Geschichte folgt einer relativ geraden Storyline und man bekommt die Sichtweise von drei Charakteren.🤓 Diese sind alle auf ihre Weise super authentisch und nahbar. 😌Ich mag sie alle so gerne und finde sie alle gleich faszinierend. 😏 Was natürlich für mich als Leser natürlich eher nicht so von Vorteil ist 😂 Irgendwann muss man sich ja meist doch entscheiden 😅.
F a z i t Die Autorin hat hier einen klasse Fantasy geschrieben. 😁Wer eine etwas düstere Welt mag, ist hier genau richtig. ☺️Ich hatte beim Lesen das Gefühl sofort in eine andere Welt versetzt gewesen zu sein. 🥸Alleine schon durch die Namensgebung. 😜Trotzdem muss ich sagen, dass ich den Schreibstil zum Teil als etwas holprig empfunden habe. 🤔Dennoch bin ich natürlich mega gespannt auf den zweiten Band.😏 Daher 4/5 ⭐️ und eine klare Leseempfehlung.
Mit „Zeit des Zwielichts“ schafft die Autorin eine völlig neue Welt mit neuen Legenden, Sagen und Kreaturen, in die man als Leser abtauchen kann. Die ganze Vorgeschichte rund um Himmel und Hölle, Engel und Teufel und eine Macht so mächtig, dass niemand sie kontrollieren kann konnte mich in dem Buch begeistern. Und auch die Charaktere waren toll beschrieben und haben durch ihre unterschiedlichen Eigenschaften und die (entstehenden) Beziehungen zu einem interessanten Leseerlebnis beigetragen. Auch cool ist, dass die Geschichte aus verschiedenen Sichten erzählt wird, wodurch man mehr mitbekommt, wodurch es aber auch schwierig wird gut und böse zu unterscheiden. Dieses „Problem“ fand ich zum Teil sehr cool und realistisch, aber an manchen Stellen habe ich mich dadurch auch über einer logischen Motivation für das Handeln einzelner Charaktere gewundert. Dadurch und auch generell hatte ich manchmal da Gefühl die Story plätschert ein bisschen vor sich hin, ohne dass groß etwas passiert. Das ist nicht schlecht um die Welt und die Charaktere kennenzulernen, stellenweise fehlt mir persönlich aber der fesselnde Funke (aber auch nur stellenweise). Denn auch die Gefühle von einsam über humorvoll bis hin zu familiär waren toll beschrieben. Generell liest sich das Buch wunderbar flüssig, es ist spannend und es ist leicht schnell in den Seiten abzutauchen. Fazit: eine super coole neue Welt, eine spannende Geschichte, viele interessante Charaktere und Gefühle. Manchmal vielleicht ein bisschen „zu wenig“ für eine höhere Bewertung, aber definitiv mitreißend. Das Buch weckt den Wunsch nach Band zwei. Daher 3,5 Sterne.
Meine Meinung: Das Cover ist düster und magisch. Der Klappentext nackt neugierig und verrät bereits, welche drei Charaktere wir während der Geschichte begleiten. Diese sind wirklich toll und nachvollziehbar herausgearbeitet. Manchmal vielleicht etwas zu viel, denn ich kann mich einfach nicht entscheiden auf welcher Seite ich stehe.
Die Story und der Konflikt bauen sich kontinuierlich auf. Die Spannung bleibt somit erhalten und man kann mitfiebern. Zwischendrin gibt es kleinere Abschnitte in denen die Geschichte nicht wirklich vorwärtsgeht. Dafür lernen wir hier viel neues über die Welt der Engel und Teufel.
Der Schreibstil ist nicht immer ganz flüssig, was mich im Lesefluss ab und zu hat stolpern lassen. Aber hier ist ja jeder seinen eigenen Stil und es tut der Geschichte keinen Abbruch. Daher ist das für mich völlig in Ordnung.
Fazit: Das Buch hat mir gut gefallen und es macht neugierig auf den zweiten Band. Ich denke hier ist noch einiges an Potenzial versteckt und so bleibt es auch weiter spannend.