Da, wo München richtig schwarz ein toter Priester, dubiose Immobiliengeschäfte, das Verschwinden wertvoller Kirchenkunst, eine Frauenleiche im Säurebad. Ein neuer Fall für Mader, Hummel & Co., bei dem nur noch Beten hilft.
Wie's der Teufel Kaum hat Kriminalkommissar Hummel sein Sabbatical beendet, schon fällt ihm ein neuer Fall vor die Füße. Und zwar aus dem vierten Stock eines Rokoko-Palais in der Kardinal-Faulhaber-Straße, der schönsten Straße Mü ein Toter in schwarzer Soutane. Klar, dass Hummels Chef Mader und sein Team erst mal auf eine Mauer des Schweigens stoß Der tote Priester war für den Verkauf des wertvollen Palais zuständig; dabei war er wohl jemandem im Weg. Als im Badezimmer seiner Zweitwohnung eine junge Frau tot in Beizlauge aufgefunden wird, spannen sogar Hummel, Mader & Co, dass der Gefallene ein gefährliches Doppelleben führte …
Harald Kämmerer, geboren 1967, aufgewachsen in Passau, lebt mit seiner Familie in München. Verlagsredakteur mit Herz für Musik, Literatur und Kabarett. Verfasser einer Dissertation zum Thema „Satire im 18. Jahrhundert“ und der kultigen Krimis Isartod, Die Schöne Münchnerin, Heiligenblut und Pressing.
Sehr kurzweiliges unterhaltsames Buch, aber leider nicht ganz so gut, wie die ersten beiden aus der Reihe. Dieses spielt weniger in München und mehr in Passau und im bayerischen Wald, was ich etwas schade fand, da ich das an den ersten beiden Büchern so geliebt habe. Schreibstil, Charaktere und Humor sind nach wie vor sehr gut, aber inhaltlich finde ich diese Geschichte etwas unrealistischer. Es gibt mehr Tote und mehr Verfolgungsjagden, die eher an einen Action Film erinnern, als an einen realistischen Krimi. Die heiklen Situationen werden oft kurz und undetailliert dargestellt, sodass man sich nicht so gut hineinversetzen kann. Ich werde auf jeden Fall die Reihe fertig lesen und hoffe, dass die nächsten teile wieder so gut werden, wie die ersten beiden.
schwach, sehr schwacher Krimi, was die Ermittlung und auch die äußerst verwickelte Story und auch die nieder- und oberbayerischen Personen angeht. Lohnt wirklich nicht zu lesen.