Some things are not worth saving...Noah könnte ihren Sommer retten. Das ist zumindest Brookes Hoffnung, als sie nach zwei Jahren notgedrungen in ihre Heimatstadt an der Westküste Neuseelands zurückkehrt. Der attraktive Fremde wäre die perfekte Ablenkung von ihren Problemen – wäre er nicht der beste Freund ihres Bruders und somit tabu. Ausgerechnet mit den beiden soll Brooke sich drei Monate lang um das Repair-Café ihres Vaters kümmern. Und während zwischen ihr und ihrem Bruder die Fetzen fliegen, sprühen bei Noah trotz aller guten Vorsätze verbotene Funken. Erst recht, wenn er der Einzige ist, der versteht, warum Brooke damals die Flucht ergriffen hat.
Gischt auf den Wangen, Wind im Haar – so ist Marie Niebler am glücklichsten. Aufgewachsen im Süden Deutschlands träumt sie sich schon ihr ganzes Leben an raue Küsten. Ihre Sehnsucht stillt sie mit Geschichten, nicht selten mit ihren eigenen. Gemeinsam mit ihren Figuren steht sie auch die schwersten Zeiten durch und verliebt sich dabei mit jedem Roman neu in ihre Charaktere.
Ich habe es geliebt! Das Knistern zwischen den Protagonisten, den bildhaften Schreibstil von Marie und das tolle Setting. Ich freue mich schon sehr auf Band 2!!
Was mir am Anfang direkt aufgefallen ist, ist zum einen die Länge des Romans. Dieser umfasst tatsächlich nur 336 Seiten was ich jedoch nicht schlimm fand, weil ich mich auch freuen, wenn Dinge nicht unnötig in die Länge gezogen werden. Genauso empfand ich das Buch letztlich auch. Alle wichtigen Szenen wurden reingepackt, aber es wurde nichts unnötig in die Länge gezogen. Ab und zu hätte ich mit sogar gewünscht, dass manche Szenen, etwas länger gewesen wären. Brooke ist ein sehr tiefer Charakter der anders ist als die sonstigen Protagonisten in anderen NA Büchern. Sie ist sehr direkt, hat ihren eigenen Kopf und am Anfang muss man sie vielleicht etwas mögen lernen. Noah hingegen mochte ich direkt ab der ersten Seite und fand den Einblick in sein Charakter auch sehr interessant. Tatsächlich war ich am Anfang skeptisch, ob die beiden eine tiefe Beziehung zueinander aufbauen können, da sie ja recht schnell eine äußere Anziehung zum anderen verspürten. Doch meine Sorge war unbegründet und ich fand es toll wie Marie diese tief greifende Beziehung der Charaktere aufgebaut hat. Auch wie sensible Themen im Roman behandelt worden finde ich klasse. Es wurde ein starker Einblick in toxische Beziehungen und schwierigen Beziehungen zu Geschwistern gegeben und man merkt, dass die Autoren sich damit auch auseinandergesetzt hat. „Not worth saving“ ist alles in allem ein gemütlicher daher jedoch auch nicht enorm spannender, aber tiefgründige Roman, über zwei Personen die irgendwie versuchen, ihren Platz in der Gesellschaft zu finden. Das Ende kam jedoch sehr abrupt, und ich hatte das Gefühl, dass eventuell aus einem geplanten Roman, zwei gemacht wurden, da es sich wirklich wie ein abrupter Schnitt in der Geschichte und nicht wie ein vorerst „abgeschlossener“ erster Teil mit Cliffhanger anfühlt.
Brooke kehrt nach einer langen Zeit auf die Farm ihres Vaters zurück, um dort die Stellung zu halten, während ihr Vater sich im Krankenhaus von einem Unfall erholen muss. Doch willkommen fühlt sie sich nicht, da Brookes Bruder Greyson sich an Vergangenem aufhängt. Ganz anders ist da der beste Freund Noah, der eine unausweichliche Anziehung auf Brooke ausübt.
Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Brooke und Noah erzählt. Brooke war mir mit ihrer taffen Art direkt sympathisch. Sie ist ein fröhlicher Mensch, die sich von anderen und vor allem von ihrem alten Ich nicht länger runterziehen lassen möchte. Dagegen blieb Noah den ganzen ersten Teil der Dilogie über verschlossen. Es wird hier etwas aufgebauscht, was im Nachhinein nicht gehalten werden kann. Ein weiterer Kritikpunkt steht damit in Verbindung – es kommt eine gewisse Anziehung auf, doch mir persönlich ist diese, die auf rein körperlichen Aspekten beruht, zu wenig für ein tiefgründiges Buch. Obwohl recht wenig in der Geschichte passiert, lässt sie sich durch Marie Nieblers geschmeidigen Schreibstil schnell lesen. Die Dialoge mit Brooke sind abwechslungsreich und frisch. So machen die Wortgefechte mit ihrem Bruder und seinem besten Freund Spaß. Mit Tiefe kann das Buch nicht punkten, allerdings mit seichtem Lesestoff zum Abschalten. Den zweiten Teil werde ich aus diesen Gründen, aber auch wegen des offenen Endes in diesem Buch, lesen.
Das ist leider mit Abstand das schlechteste und langweiligste Buch, dass ich seit langem gelesen habe... Abgesehen von der eigentlichen toxischen Beziehung, vor der gewarnt wird, sind alle anderen Beziehungen genauso toxisch - alle Charaktere haben Persönlichkeitsstörungen und die zwischenmenschliche Auseinandersetzungen werden als Pseudo-spannend verkauft. wirklich schrecklich und langwierig...
Ich habe die "Like us" Reihe von Marie Niebler unheimlich gerne gelesen, so dass ich nun sehr gespannt auf ihre neue Reihe war.
Brooke ist gezwungen in ihre Heimat zurückzukehren und dort mit ihrem Bruder zusammenzuarbeiten. Dort trifft sie auch auf Noah, den besten Freund ihres Bruders, und zwischen den beiden funkt es recht schnell, nur Brookes Bruder darf davon nichts erfahren.
Von Beginn an habe ich mich schwer getan in die Geschichte reinzufinden. Die ganze Atmosphäre war irgendwie unfreundlich und auch die Charaktere fand ich sehr speziell, insbesondere Brooke. Ich hatte Hoffnung, dass sich dies mit der Zeit bessern wird, aber leider war dies nicht der Fall.
Ich fand die Handlung leider sehr langweilig, mir fehlte ein roter Faden und ich habe mich immer wieder gefragt, was mir das Buch eigentlich erzählen möchte. Hier gab es keine klare Linie und alles wirkte sinnlos aneinander geklatscht.
Brooke war für mich sehr unsympathisch und ich mochte ihre unfreundliche Art überhaupt nicht. Ihr Verhalten war mehr als einmal völlig daneben und ich konnte mir ihr leider so gar nichts anfangen. Noah ist sehr blass geblieben und im Nachhinein kann ich mich an nichts Spannendes zu seiner Person erinnern.
Da auch das zweite Buch der Dilogie sich mit Brooke und Noah beschäftigt, werde ich auf dieses verzichten.
Erster Satz: „Da wären wir.“ Russel hält den Wagen direkt vor der Haustür meines Vaters.
Das Cover finde ich schön, aber hätte mich jetzt nicht direkt angesprochen. Ich mag die Strukturen auf dem Cover, es sieht schön aus, aber bei dem Buch hätte man sich sicher noch mehr einfallen lassen können.
Der Schreibstil der Autorin ist gewohnt locker und flüssig zu lesen. Geschrieben ist das Buch abwechselnd aus Sicht von Noah und Brooke, jeweils in der Ich-Perspektive, dadurch lernt man beide Charaktere besser kennen. Die Autorin hat es einfach drauf die Gefühle an den Leser zu bringen, das war hier auch nicht anders.
Zu Beginn lernt man Brooke kennen, die zu ihrem Bruder nach Hause kommt, weil deren Vater einen Unfall gehabt hat. Jetzt hilft sie in dem Repair-Cafe aus und kümmert sich auch um die Tiere zu Hause. Greysen, ihr Bruder ist allerdings nicht so froh sie zu sehen, doch Noah, sein bester Freund, scheint den Sommer erträglich zu machen.
Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen. Man startet sofort mit der Ankunft von Brooke zu Hause und schon nach ein paar Seiten lernt man auch Noah kennen. Ich fands gut, dass es hier keine super lange Einleitung gab, sondern direkt in die Geschichte eingestiegen wird. Beim ersten Treffen von Noah und Brooke merkt man auch schon, dass da eine Anziehung ist.
Brooke mochte ich gerne, ich konnte ihre Beweggründe meist nachvollziehen, besonders wenn es um Grey ging. Sie fühlte sich von ihm im Stich gelassen und nicht verstanden, darum macht sie immer dicht. Brooke hat mit der Vergangenheit absolut nicht abgeschlossen, was immer wieder deutlich wird und vielleicht hätte sie einfach mit Grey reden sollen, denn er wirkte wie ein rationaler Mensch und hätte sie hoffentlich verstanden.
Greysen mochte ich mal und dann mochte ich ihn wieder nicht. Mit Noah ist er der netteste Mensch auf der Welt, er kümmert sich um seinen Vater und wirkt eigentlich ganz vernüftig, aber wenn es um Brooke geht macht er komplett dicht. Es kommt immer wieder durch, dass er glaubt, dass sie sein Leben zerstört hat und ich verstand ihn da wirklich, denn sein Traum stand wegen ihr auf der Kippe, aber trotzdem ist sie seine Schwester und manchmal hat er ziemlich überreagiert und seine Wahrheit als die einzige Wahrheit angenommen.
Mittendrin ist dann noch Noah. Noah, der der beste Mensch auf der Welt ist und beide Seiten verstehen versucht, der nicht vorschnell urteilt und immer für Brooke und Grey da ist. Wo kann ich mir einen Noah bestellen? Zwar hat er es auch nicht immer leicht, aber er redet wenigstens mit jemandem darüber und frisst nicht alles in sich hinein. Ich liebe Noah, sein Charakter war perfekt.
Ich habe das Buch an einem Tag durchgelesen und ich glaube das sagt schon sehr viel aus. Obwohl man hauptsächlich Brooke, Grey und Noah zu Gesicht bekommt ist das Buch nie langweilig und ich habe alles daran geliebt. Noah und Brooke haben schnell eine Beziehung zueinander, die zuerst einfach auf Freundschaft beruht, obwohl beide wissen, dass da mehr sein kann. Allerdings gibt es hier kein hin und her, sondern von Beginn an sind klare Grenzen gesetzt, an die sich beide halten. Sie kommunizieren offen was sie wollen und verheimlichen nicht wirklich was.
Neben der Liebesgeschichte kam mir dann aber die Beziehung zwischen Brooke und ihrem Vater etwas zu kurz. Es wird ein großes Thema daraus gemacht, dass sie nicht zu ihm fahren will, weil sie Angst hat und dann gibts nur eine kurze Szene mit beiden gemeinsam. Das ist der einzige Punkt bei dem ich mir etwas mehr erhofft habe.
Im Gegensatz dazu fand ich die Beziehung zwischen Grey und Brooke wirklich gut. Durch Rückblenden, was damals passiert ist, erfährt man nach und nach was eigentlich los war und kann dadurch beide Seiten besser nachvollziehen. Es gab immer wieder Lichtblicke, aber ich konnte auch immer verstehen, wie sie jeweils wieder dicht machen, wobei Grey manchmal schon sehr übertrieben hat. Ich hoffe, dass sie ihre Angelegenheiten in Band zwei klären können.
Spannung kommt dann durch den Ex von Brooke rein. Ich will hier nich zu viel verraten, er kommt auch nicht sehr oft vor, aber wenn er da war hatte ich immer ein ganz ungutes Gefühle. Besonders in den Rückblenden ist er sehr präsent und man kann sich dadurch schon einiges zusammenreimen. Denn was genau passiert ist spricht Brooke nie aus, weder bei Noah noch bei jemand anderem. Trotzdem fand ich die Behandlung der Themen gut gemacht, es wird gezeigt wir traumatisch manche Erlebnisse sein können und ich bin mir sicher, dass wir in Band zwei noch mehr davon lesen werden.
Das Drama am Ende konnte man lange kommen sehen und für mich war es nicht übertrieben, denn ich verstand Noah und ich verstand Brooke. Was ich nicht verstand war, wieso Brooke so überrascht tut, denn Noah hat immer wieder mit ihr darüber gesprochen. Übertrieben fand ich hier nichts, aber ich bin sehr gespannt, wie es im zweiten Teil weitergehen wird und wie die drei sich entwickeln werden.
Fazit:
Marie Niebler hat es einfach drauf. Bringt sie mich dazu ein Buch an einem Tag zu lesen? Ja. Liebe ich alles an dem Buch? Ja. Kann ich Band zwei gar nicht erwarten? JA! Noah und Brooke haben es mir angetan, ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Die Geschichte ist voller Emotionen und wirklich wirklich schön. Von mir bekommt das Buch natürlich 5 Sterne.
Brooke hat ein paar Jahre bei ihrer Mutter in Auckland gelebt. Nun kehrt sie in ihr Elternhaus zurück, denn ihr Vater hatte einen Unfall und sie möchte ihrem Bruder mit dem Repair-Café helfen. Sie ist nicht darauf gefasst, auch Greys Kumpel Noah anzutreffen. Allerdings gehen die alten Streitereien mit Grey bald schon wieder los. Der Hofhund Columbo scheint der einzige zu sein, der sich aufrichtig freut. Aber mit Noah kann Brooke bestimmt warm werden. Es soll ja nichts Festes sein. So ein Sommerflirt wäre gerade das Richtige. Auch die Arbeiten, die Grey verteilt, wären dann nur noch halb so schlimm.
Bei diesem Roman handelt es sich um den ersten Band einer zweiteiligen Reihe. Brooke und Noah lernen sich kennen und finden sich sympathisch. Die Chemie stimmt. Zugeben wollen sie das beide nicht so richtig. Und sowohl Brooke als auch Noah müssen mit Ereignissen aus ihrer Vergangenheit leben, die sie lieber für sich behalten. Warum hat Brooke ihr Elternhaus verlassen? Wieso ist Noah die Freundschaft zu Grey so wichtig? Stehen die Chancen überhaupt gut, dass Brooke sich auf dem Land wieder wohlfühlen wird? Man kann es mal auf sich zukommen lassen. Zumindest der Krankenbesuch bei ihrem Vater läuft besser als erwartet.
In Neu Seeland ist Weihnachten im Sommer. Und zur Weihnachtszeit spielt dieser romantische Roman. Weihnachten und Strandspaziergänge - das hat etwas Besonderes. Wenn man als älterer Mensch mit der Lektüre des Romans beginnt, erhofft man sich eine Romantische Komödie, in der sich die Protagonisten annähern und es kommt zum Unvermeidlichen. Ganz so läuft es zwischen Noah und Brooke allerdings nicht. Manchmal sind sie einfach sehr direkt, um im nächsten Moment mit irgendetwas hinter dem Berg zu halten, was auch in Verlauf teilweise nicht deutlich angesprochen wird. Was allerdings angesprochen wird, ist recht heftig und man fragt sich, wieso Brooke damit allein gelassen wurde. Und wegen des Ungleichgewichts zwischen Ausgesprochenem und Unausgesprochenem, könnte es schwierig werden, sich in die Protagonisten hineinzuführen. Da es sich hier um einen ersten Band handelt, werden einige Fäden zwangsläufig noch nicht entknotet. Man kann also auf den zweiten Band hoffen. So richtig überzeugt haben Brooke und Noah noch nicht. Dennoch gibt es Verbale Schlagabtausche, die beim Lesen Spaß machen.
Das abstrakte Cover ist farblich schön gestaltet und gibt mit seiner bläulichen Tönung vielleicht einen Hinweis auf die Stimmung.
Auch wenn die Geschichte stellenweise einige Längen hatte so war es doch spannend und ich konnte mich in alle 3 Hauptcharaktere hineinversetzen. Das Thema psychische Gewalt war sehr interessant vor allem im Bezug auf die Glaubwürdigkeit der Opfer bzw. auch die Opferrolle an sich. Ich bin schon sehr neugierig was im zweiten Teil noch enthüllt wird.
Dass das Cover ein Träumchen ist, muss ich nicht sagen, oder? Aber glücklicherweise konnte mich nicht nur das Cover (mitsamt passendem Farbschnitt) überzeugen, sondern auch der Inhalt. Der "brother´s best friend" Trope gefällt mir eigentlich immer gut, wobei es mir hier fast schon zuuu prominent im Vordergrund stand. Dennoch haben mir vor allem die Protagonisten zugesagt. Noah und Brooke waren mir von Anfang an sympathisch und die Dynamik zwischen ihnen hat mir sehr gefallen - es ist spielerisch, leicht und trotzdem an einigen Stellen tiefgründiger. Hier hätte ich mir gewünscht, bereits mehr über Noahs Vergangenheit zu erfahren, aber hoffe, dass dies dann in Band 2 passieren wird. Etwas mehr Tiefe hätte ich mir vor allem bei ihrem Bruder Greysen gewünscht, da dieser bei mir leider kaum Sympathiepunkte erlangen konnte.
Insgesamt mochte ich das Buch vor allem aufgrund des wirklich tollen Schreibstils echt gerne und freue mich bereits sehr auf den Erscheinungstermin von Band 2 der Dilogie! :)
Puh, also das wars leider nicht für mich. Der Handlungsort Neuseeland und die Tropes haben mich primär zur Geschichte greifen lassen. Leider wars das auch. Ich habs einfach satt wenn die Protagonisten nicht miteinander reden. Als Leser wird man auch lange im Dunklen gelassen, wo jetzt das Problem liegt, aber selbst das war meines Erachtens nach happig. Dass die Familie zerrüttet ist, ist von Anfang an klar, aber selbst dann könnte man doch miteinander reden. Für mich absolut nicht nachvollziehbar. Die Erzählweise hat meine Stimmung auch regelrecht runtergezogen, teilweise gelangweilt. Ich habs nur durchgezogen um zu wissen ob sich das Ende immerhin lohnt. Ich persönlich werde den Folgeband nicht mehr hören.
Kleine Anmerkung zu den Sprechern: die waren an sich sehr gut, nur der männliche hat „Brooke“ ganz strange ausgesprochen 🥴 Das hat mich zusätzlich mit der Zeit genervt
Das Setting in Neuseeland sowie die Ausgangssituation rund um Brooke und Noah haben mich sehr angesprochen. Der einfache Schreibstil und die Charaktere konnten mich aber nicht vollständig überzeugen. Der "brother's best friend"-Trope wurde zu sehr in den Vordergrund gestellt, was durch die zufälligen Abwesenheiten von Brookes Bruder Greysen noch verstärkt wurde. Es fehlte mir insgesamt an emotionaler Tiefe und Reife, sodass die Protagonisten für mich nicht greifbar waren. Mich konnte das Buch insgesamt nicht überzeugen.
Dnf bei 25% Ich werde mit Brooke und Noah einfach nicht warm und kann diese Instant Attraction mit ständigen Fokus auf Sex etc. nichts abgewinnen... Die Triggerwarnungen und gewisse Andeutungen lassen auf eine größere psychische Tiefe hoffen, doch bisher siche ich das vergeblich... Neuseeland hat mich als Setting unglaublich angesprochen, doch spielt für die Handlung bisher kaum eine Rolle ☹️ Es warten noch so viele weitere Geschichten auf mich 🤓 Das Buch bleibt ohne Bewertung
Der Auftakt der BROOKE & NOAH Dilogie ist mein erstes gelesenes Buch von Marie Niebler, und ich war mega gehyped und neugierig.
Der Schreibstil der Autorin ist angenehm und fließend, und trug mich durch die Seiten.
Leider fiel es mir dennoch zu Beginn recht schwer in die Story hineinzufinden. Das lag zum Einen an Brooke, die ich mit ihrer streitlustigen, hitzigen und schroffen Art sehr anstrengend und unsympathisch fand. Zum Anderen, an die teilweise Oberflächlichkeit und manchmal auch Sprunghaftigkeit der Handlung. Außerdem empfand ich die Situation zwischen Brooke und ihrem Bruder Greysen als ungemein kräftezehrend und nervig, zumal das Geheimnis, was nun genau zwischen den Geschwistern vorgefallen ist, erst am Ende aufgelöst wird.
Die Liebesgeschichte mit Noah hingegen fand ich ganz süß. Er ist auch wirklich ein absolutes Schnuckelchen, der sich weder von Brookes harter Schale, noch von den Rivalitäten zwischen den Geschwistern, aus der Ruhe bringen lässt. Trotzdem vermisse ich auch bei ihm etwas Charaktertiefe. Ebenso, hätte ich mir noch etwas mehr, von dem anfänglichen Knistern zwischen ihm und Brooke statt der sexuellen Energie gewünscht, und von den Gewissensbissen gegenüber Greysen, erhofft. Aber Brooke und Noah in trauter Zweisamkeit, ihrem gegenseitigem Interesse an der jeweils anderen Person und dem steigendem Vertrauen ineinander, waren wirklich herzallerliebst.
Das Ende kam natürlich, wie es kommen musste – mit vorprogrammiertem Cliffhanger. Und obwohl ich der Meinung bin, die Geschichte in einem Einzelband, etwas ausführlicher in der Handlung wäre auch gut gewesen, bin ich natürlich sehr neugierig, ob und wie es mit Brooke und Noah weitergeht.
Nach anfänglichen Schwierigkeiten, und obwohl das volle Potential der Geschichte nicht ausgeschöpft wurde, hat mich NOT WORTH SAVING dann doch noch ganz gut unterhalten können. Es ist trotz mancher Themen, doch eher ein leichtes und lockeres Buch für Zwischendurch.
3,5 Sterne
Ich danke dem Reverie Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars via NetGalley!
Optisch bin ich total begeistert von "not worth saving". Das Farbspiel des Covers, der kleine Comic am Anfang - ein total schöner Vibe. Und auch der Klappentext hat mich angesprochen und ich wollte einer "der beste Freund meines Bruders" Story nochmal eine Chance geben. Leider muss ich aber sagen, dass ich ein wenig enttäuscht wurde. Am Anfang dachte ich mir noch, dass man erstmal in die Geschichte reinkommen muss. Das geschah auch relativ schnell. Nur leider haben sich das Thema, die Gespräche und Handlungen nur die ganze Zeit wiederholt, ohne viel neue Informationen zu bekommen. Dementsprechend wurden die ganzen Geheimnisse und rätselhaften Verhaltensweisen von Brooke, Noah und Grey ziemlich hochgeschaukelt, sodass ich große Erwartungen an die Auflösung hatte. Auf die Auflösung musste man jedoch ziemlich lange warten, bis zum Schluss. Die letzten 5-10 Seiten fand ich dann wiederum ziemlich spannend und war dementsprechend ziemlich überrascht und enttäuscht, dass das Buch schließlich zu Ende war. Natürlich weiß man schon, dass es einen zweiten Teil geben wird, jedoch wäre dies meiner Meinung nach gar nicht so notwendig. Es könnte definitiv ein großer Teil der Handlungen dieses Buchs gestrichen und die Handlung des zweites Teils in dieses muteingebunden werden. Positiv überrascht war ich tatsächlich von Brookes Verhalten am Ende. Schön, dass sie so einsichtig ist und um Noah kämpfen möchte. Ich hätte es anstrengend gefunden, wenn sie genauso pessimistisch denken und handeln würde wie Noah. Gefreut hätte ich mich tatsächlich auch darüber, mal in Grey's Gedankenwelt eintauchen zu können. Schön wäre es, wenn er im zweiten Teil mal zu Wort kommt. Alles in allem sehe ich viel Potential in der Geschichte, hätte mir aber eine andere Umsetzung gewünscht und eventuell noch ein paar mehr Einblicke in die wunderschöne Natur Neuseelands.
Bereits im Juli habe ich "Not Worth Saving" gelesen und ich muss sagen, das Buch konnte mich wirklich positiv überraschen. Von Anfang an konnte mich die Geschichte von Noah und Brooke vollkommen in ihren Bann gezogen. Das Buch war voller (verbotener) Leidenschaft, knisternder, romantischer und lustiger Momente, Spice, Liebe, Familie, aber auch einiger ernsterer und traurigerer Momente. Die Mischung gefiel mir unglaublich gut und ich kann euch "Not Worth Saving" sehr empfehlen.💗
Es lässt sich angenehm und schnell lesen. Die Geschichte hatte mich schnell gefesselt, auch wenn sie nicht super aufgeregt ist. Die Charaktere mochte ich sehr gerne. Ich bin gespannt, wie die Dynamiken sich im zweiten Teil entwickeln.
Ich weiß nicht genau, was mich getriggert hat, aber das ein oder andere Tränchen musste ich verdrücken - auch wenn die Story an und für sich simpel ist. Und ein Herz für außergewöhnlichen Weihnachtsschmuck! Ich freue mich schon auf Band 2 :)
Eine New Adult Romance mit schönem Setting in Neuseeland und einer Atmosphäre die einen in ihren Bann zieht.
Nachdem Brooke notgedrungen in ihre Heimat zurückkommt und eigentlich mit einen furchtbaren Sommer rechnet, scheint ihr der hübsche Fremde Noah wie ein Licht am Ende des Tunnels und hofft das dieser Mann ihr den Sommer retten kann. Blöd nur, dass dieser nicht nur der beste Freund ihres Bruders ist - mit dem sie sich gar nicht versteht und mit dem die Fetzen fliegen - sondern auch noch den Sommer über bei ihnen wohnt.
Beide können nicht bestreiten, dass es gewaltig zwischen ihnen knistert, doch haben sie auch beide mit ihren eigenen Problemen zu kämpfen und sind sich einig, dass es unter den gegebenen Umständen eigentlich keine gute Idee wäre etwas miteinander anzufangen. Dieser Zwiespalt wird wirklich sehr gut deutlich, besonders Noahs Perspektive hat mir jedoch gut gefallen, denn mit Brooke wurde ich anfangs nicht ganz warm. Obwohl sie kein Problem damit zu haben scheint ihre Meinung zu äußern und sehr direkt ist, wirkten sie und ihre Entscheidungen doch hier und da etwas naiv auf mich, wodurch es mir schwer viel sie wirklich nachzuvollziehen. Verstärkt wurde dies auch noch durch eine mangelnde Kommunikation zwischen den Protagonisten, denn die Gefühle, die sich langsam zwischen den beiden aufbauten wurden nie wirklich thematisiert. Schade, denn ich denke, dass Noah und Brooke dadurch sehr viel mehr Tiefe und Nahbarkeit hätten bekommen können.
Trotz dieser kleinen Kritik hat mich das Buch dennoch gut unterhalten und nach diesem Cliffhanger bin ich auf jeden Fall darauf gespannt wie es weitergehen wird.
1,5-2 ⭐️! Mir fiel es wirklich schwer, die richtigen Worte zu diesem Buch zu finden. Als ich mir damals den Klappentext durchgelesen habe, war ich für die Geschichte wirklich Feuer und Flamme, da ich auch lange nichts mehr in dieser Richtung gelesen habe. Leider konnte mich die Geschichte von Noah und Brooke sowohl vom Setting als auch vom Inhalt überhaupt nicht überzeugen. Was ich allerdings wirklich unterhaltsam fand, war der ständige Schlagabtausch zwischen den beiden. Es war zur jederzeit sehr amüsant, und ich musste das ein oder andere Mal herzhaft lachen. Die Charaktere waren für mich unabhängig davon sehr oberflächlich und wirkten dadurch auch ziemlich blass. Egal ob am Anfang, in der Mitte oder am Ende des Buches, so wirklich etwas über die Vergangenheit bzw. über das „große Geheimnis“ hat man hier nicht erfahren. Die Protagonistin Brooke hat mich auch in einer Tour genervt, ihr Verhalten war überhaupt nicht reflektiert, und sie sah in jedem anderen die Schuld, nur nicht bei sich selber. Generell wirkte ihr Verhalten relativ kühl und unnahbar. Was ich auch ziemlich kritisch fand, war hier der Umgang mit den sensiblen Themen. Diese wurden zwar angesprochen, jedoch ziemlich oberflächlich behandelt. Es entstand einfach das Gefühl, als ob diese Themen genutzt wurden, um der Geschichte etwas mehr Spannung zu verleihen. Ich werde die Geschichte leider nicht weiter verfolgen.
This entire review has been hidden because of spoilers.
Brooke kehrt für die Sommerferien nach Hause zurück und hat keinen Haustürschlüssel zum Elternhaus mehr? Scheint mir sehr ungewöhnlich, aber mit der Zeit erkennt man, dass man die Familie um Brooke auch nicht wirklich als Familie bezeichnen kann. Sie fluchen oder ignorieren sich andauernd. Die Mutter kommt beispielsweise gar nicht vor.
Die Geschichte wird sowohl aus der Sicht von Brooke als auch von Noah abwechselnd erzählt, aber eigentlich gibt es nicht viel, was man als Geschichte bezeichnen kann. Sie gehen auf zwei Partys, beide haben eine schlimme Backgroundstory, aber wirklich aufgeschlüsselt wird nicht viel. Es bleibt extrem viel vage. Stattdessen gibt es einen Fokus auf ihre vielen gemeinsamen Bettgeschichten, die manchmal nicht im Bett stattfinden. Es ist also eine klassische Geschichte, in der sich die Protagonisten von der ersten Sekunde an scharf finden und sie aber die verbotene Frucht darstellen, weil Noah der beste Freund Brookes Bruder ist. Der Roman wirkte auf mich unrealistisch und die Liebe der beiden auf lange Sicht zum Scheitern verurteilt.
Im Abschlusskapitel gibt es eine Szene, die ich widerlich fand. Außerdem ist der Roman nicht in sich abgeschlossen, sodass man gezwungenermaßen für das grande finale Band 2 lesen muss. Davon bin ich kein Fan, denn bis Band 2 herauskommt, habe ich die angedeuteten Details der Probleme der beiden völlig vergessen.
Ich lese eigentlich nicht viel New Adult, weshalb mir die Geschichten, die ich lese, in der Regel originell vorkommen. Aber hier war das absolut nicht der Fall. Die Autorin hat einen lockeren, flüssigen Schreibstil, der sich gut lesen lässt, das war aber für mich das einzig positive. Ansonsten gibt es flache Charaktere, die null differenziert dargestellt wurden und einfach keine Persönlichkeit haben. Ihre Probleme, die sie mit sich herumtragen wurden teils nur vage angedeutet und auch da gab es keinerlei Tiefgang. Eine Handlung war überhaupt nicht existent. Die beiden Protagonisten hatten von Beginn an eine sexuelle Anzieheung zueinander, aber er ist halt der beste Freund vom Bruder. Abgesehen davon ist wirklich überhaupt nichts passiert! Es gab keine krassen Twists oder Wendungen, keine wichtigen Messages, nichts was dieses Buch zu irgendwas besonderem macht. Letztlich war es nur eine Aneinandereihung altbekannter Tropes und das nicht mal gut umgesetzt. Ich frage mich ehrlich, was die Autorin mit diesem Buch ausdrücken wollte? Wieso meinte sie, ausgerechnet dieses Buch schreiben zu müssen?
Ich habe mich sehr auf „Not worth saving“ gefreut, weil ich die Fantasy-Bücher der Autorin so geliebt habe. Und es gab definitiv auch einiges, das mir am Anfang gut gefallen hat. Wie der fließende Schreibstil, die Idee mit dem Repair-Café, der einfühlsame Noah. Doch von der Protagonistin kann ich das leider nicht behaupten. Brooke DRÄNGT Noah dazu, mit ihm zu schlafen, anders kann man das nicht bezeichnen. Sie kann die Grenzen nicht akzeptieren, genauso wie das „Nein“, und flirtet wieder und wieder schamlos mit ihm. Ich empfinde nicht häufig Fremdscham, aber hier kann ich dieses Gefühl nicht abstreiten.😭 Außerdem passiert ansonsten echt wenig. Man wollte natürlich wissen, was hinter Brookes Vergangenheit steckt, aber bekommen hat man nur viele Andeutungen und nicht mal Misskommunikation, sondern schlichtweg gar keine Kommunikation in der Familie. Es ist mir auch sehr schwergefallen, die Intentionen der Charaktere nachzuvollziehen, leider waren außer Noah alle ziemlich unnahbar. Mir mangelt es bei dem Buch leider an zu vielem, dass mir all die offenen Fragen nicht ausreichen, um Band zwei zu lesen.🥲
Ich habe bisher nur gutes über die Autorin gehört, weshalb ich mich echt auf dieses Buch gefreut habe. Auch der Brothers best Friend Trope gehört eigentlich zu meinen liebsten und die story hörte sich super an. Bei der hälfte musste ich es schweren Herzens abbrechen, da es mich echt in eine Leseflaute gebracht hat und ich mich bis dahin quälen musste. Der schreibstil ist super, um auch mal was positives zu sagen. Dafür die zwei Sterne. Auch Noah ist mir super Symphatisch und ich hätte gerne mehr über ihn erfahren. Die beiden Geschwister allerdings konnten mich nicht überzeugen. Die Chemie zwischen Noah und Brooke war anfangs (aber auch nur anfangs) super. Ein bisschen übereilt aber sehr heiß. Auch über den kleinen Jungen im Repair-Cafe musste ich lachen. Davon hätte ich gerne mehr gehabt. Mit sicherheit gibt es am Ende des Buches mehr Tiefe, die bei der hälfte noch nicht so sehr zu spüren ist, aber dafür fehlt mir die spannung. Sehr schade
"Not Worth Saving" hat mich insbesondere durch das Setting in Neuseeland und den Klappentext angesprochen. Leider konnte mich die Geschichte dann nicht so überzeugen, wie ich es mir erhofft habe. Mit der Protagonisin Brooke war ich einfach nicht auf einer Wellenlänge. Ich fand ihre Handlungen teilweise so unreif unf widersprüchlich. Noah hingegen mochte ich mit seiner ruhigen und verständnisvollen Art sehr. Was die Beziehung der beiden angeht, sind abgesehen von der körperlichen Anziehung keine Gefühle bei mir angekommen. Auch die Beziehung zwischen Brooke und ihrer Familie hinterließ bei mir ehrlich gesagt hauptsächlich Fragezeichen. Im Umgang mit den angesprochenen Themen fehlte mir außerdem die Tiefe. Positiv anmerken möchte ich allerdings noch den Schreibstil der Autorin, der wirklich schön flüssig war.
Leider hat mich das Buch total enttäuscht bzw. ich bin einfach mit falschen Erwartungen an die Geschichte herangegangen. Generell hat mich das Buch wegen des Settings in Neuseeland und wegen des Repair-Cafés total angesprochen, aber leider wurde beides nur nebensächlich in die Geschichte integriert und der Hauptfokus lag auf der Liebesgeschichte zwischen Brooke und Noah, was ich generell auch nicht als schlimm empfunden habe. Die Autorin hat einen lockeren und leichten Schreibstil, der sehr gut zur Geschichte passt, doch leider hat mir das gewählte Pacing der Geschichte nicht so gut gefallen. Anfangs ist die Geschichte relativ ruhig. Man erfährt, dass beide Protagonisten schlimme Erlebnisse in der Vergangenheit durchmachen mussten, doch ansonsten zieht es sich etwas. Zum Schluss hin wurden mir die Aufklärungen dann zu schnell und plötzlich in den Raum geworfen.
"Ich wollte etwas, das perfekt zu ihm passt. (...) Aber der Berner Sennenhund war genau richtig. Ein Rettungshund. Weil es sich anfühlt, als hätte auch Noah mich hier ein bisschen gerettet."
Inhalt:
Some things are not worth saving...
Noah könnte ihren Sommer retten. Das ist zumindest Brookes Hoffnung, als sie nach zwei Jahren notgedrungen in ihre Heimatstadt an der Westküste Neuseelands zurückkehrt. Der attraktive Fremde wäre die perfekte Ablenkung von ihren Problemen – wäre er nicht der beste Freund ihres Bruders und somit tabu. Ausgerechnet mit den beiden soll Brooke sich drei Monate lang um das Repair-Café ihres Vaters kümmern.
Und während zwischen ihr und ihrem Bruder die Fetzen fliegen, sprühen bei Noah trotz aller guten Vorsätze verbotene Funken. Es scheint unmöglich, sich von ihm fernzuhalten. Erst recht, wenn er der Einzige ist, der versteht, warum Brooke damals die Flucht ergriffen hat.
Meinung:
Eine Geschichte fürs Herz aus der Feder von Marie Niebler!
Die Gestaltung hat mich sofort begeistern können. Ich liebe einfach das schlichte Design, das vor allem durch die hübschen Farben und die Schrift überzeugt. Außerdem ist der Farbschnitt natürlich ein weiteres Highlight.
Insgesamt entsteht in meinen Augen ein wundervolles Gesamtbild, weshalb ich mir das Buch allerdings auch nur aufgrund der Gestaltung kaufen würde.
Darüber hinaus fand ich den Schreibstil von Marie Niebler angenehm, locker und leicht. Durch die verschiedenen Perspektiven und auch den Blick in die Vergangenheit konnte ich sowohl Brooke als auch Noah sehr nahbar kennenlernen.
Ich habe wirklich schnell durch die Seiten gefunden, auch wenn ich anfänglich ein paar Probleme hatte. Was vielleicht ein kleines bisschen an der sehr forschen und direkten Art von Brooke lag.
Ich finde es wirklich immer toll, wenn Personen frei heraus das sagen, was ihnen durch den Kopf geht. Nur hatte ich als Leserin einfach wahnsinnige Schwierigkeiten, eine Verbindung zu ihr aufzubauen. Dabei konnte ich ihr Gedankenchaos eigentlich total verstehen.
Brooke kommt nun zurück in ihre Heimat, in der sich scheinbar nicht viel verändert hat. Und dort begegnet sie nicht nur ihrem Bruder, sondern auch einer ganz anderen Person, die sie am liebsten aus ihrem Gedächtnis streichen wollen würde.
Das cozy Setting ist auf jeden Fall total gelungen. Ich mochte einfach die Kleinstadt und vor allem das Repaircafé, dass ihr Vater und nun die drei gewissermaßen alleine führen, sehr gerne.
Doch dann muss sich Brooke in der Geschichte auch gewissermaßen wieder ihrer Vergangenheit stellen. Ihre Beziehung zu ihrem Bruder ist dabei alles andere als perfekt und eher kompliziert. Im Verlauf der Geschichte zeigte sich hierfür aber auch der Grund und ich konnte beide Seiten viel besser verstehen und greifen.
Außerdem bietet die Vergangenheitsperspektive die Möglichkeit, Brooke als jemand vollkommen anderes wahrzunehmen. Der Konfliktpunkt war also interessant geschrieben und vor allem auch nachvollziehbar dargestellt.
Auch das Trope hat mir wahnsinnig gut gefallen, denn Noah ist natürlich der beste Freund von Brookes Bruder. Wobei ich ihn als sehr feinfühlig wahrgenommen habe. Er hängt vielen seiner eigenen Gedanken nach und grübelt. Denn schließlich hat er irgendwie auch nur noch seinen besten Freund.
Ich hatte das Gefühl, als wäre er eine traurige Seele, die in der Vergangenheit viel zu oft verletzt wurde. Und sich einerseits nichts Neues wünscht und sich anderseits seine Gefühle für Brooke nicht eingestehen will. Und so hat er natürlich Angst vor den Konsequenzen. Auch wenn das schon bald gar keine Rolle mehr spielt...
Die Liebesgeschichte zwischen den beiden entwickelt sich recht schnell, dennoch konnte ich sie verstehen und diese eben auch nachvollziehen. Da war auf jeden Fall von Anfang an eine direkte Spannung zwischen den beiden, die Brooke auch sofort angesprochen hat, mit ihrer direkten Art. Und dennoch geben sie dieser Anziehung auch nicht direkt nach, was ich sehr gut geschrieben fand.
Wobei die Handlung an sich natürlich auch hin und wieder Konfliktpotenzial in sich trug. Dennoch gab es auch viele schöne Szenen, die mir sehr im Kopf hängen geblieben sind und die mir auch gut gefallen haben. Weil es viele "Alltagsmomente" gab, was die Geschichte gesamtheitlich sehr authentisch gemacht hat.
Nach dem kleinen Cliffhanger am Ende bin ich aber natürlich dennoch sehr gespannt auf die Fortsetzung der Geschichte. Denn ich muss natürlich wissen, wie die ihre Liebesstory ausgehen wird.
Insgesamt kann ich nur sagen, dass ich vielleicht einfach sehr hohe Erwartungen an den Roman hatte, der mich zwar gut unterhalten konnte, aber nicht so sehr mitreißen konnte, wie gewünscht. Aber ich hoffe sehr, das sich das mit dem zweiten Band ändert.
Ich stehe ja auf Cover, die keine Personen zeigen und einfach durch ein Zusammenspiel von Farben und Effekten glänzen. Hier steht der Titel des Hörbuchs in dicken Buchstaben mittig auf einem bläulichen Hintergrund. Drumherum sieht man unter anderem goldene Punkte. Ich mag diese Aufmachung von New Adult Romanen.
Not worth saving von Marie Niebler erschien bei Harper Audio. Das Hörbuch ist der erste Band der Dilogie: Brooke & Noah und wurde von Lisa Cardinale und Sebastian Fischer eingelesen. Die beiden Sprecher geben den Ich-Erzählern eine Stimme. So höre ich schon an der Stimmfarbe, ob gerade Brooke aus ihrer Sicht erzählt oder ich der Geschichte von Noah lausche. Die beiden Protagonisten wohnen diesen Sommer nicht ganz freiwillig unter einem Dach. Noah ist mit seinem besten Freund in dessen Heimat gereist und hilft dort bei den täglichen Arbeiten. Brooke kehrt nach zwei Jahren in den Ort ihrer Kindheit zurück, um dort beim Repair-Café zu helfen, während ihr Vater im Krankenhaus liegt. Zuhause trifft sie auf ihren Bruder samt Freund und die Geschichte nimmt ihren Lauf.
Wir haben hier einen New Adult Roman mit Liebe und tiefgründigen Themen. So hat Brooke in ihrem jungen Leben schon einiges durchgemacht. Ich möchte hier gar nicht bis ins Detail gehen, weil das sonst ein wenig von der Spannung nimmt. Sie litt unter der Trennung der Eltern und dem nach meinem empfinden falschen Verständnis was Mädchen tun sollten und was nicht von ihrer Mutter. Bin ich froh, dass ich auf dem Land groß werden durfte und dabei mit den Jungs die Gegend unsicher gemacht habe. Es gab nie einen Satz wie zum Beispiel: Das ist nichts für Mädchen. Beim Lesen bzw. Hören von Geschichten vergleiche ich immer ein wenig mit meinem eigenen Leben. Dabei erkenne ich sehr häufig, wie gut es mir doch ging und immer noch geht. Und ich zum Glück auf die Erfahrungen von Brooke verzichten musste.
Während Brooke und Noah sich bei der Erzählung immer wieder abwechseln, springen sie auch in der Zeit zurück. So darf ich beide auch ein Stückweit in ihre Kindheit begleiten. Wobei Noah da eher etwas zurückhaltend ist mit dem, was er mir als Hörer offenbart. Doch seine Kindheit war leider auch nicht geprägt von einer heilen Familie, in der er behütet aufwachsen konnte. Doch jetzt im letzten Jahr am College weiß er was er will und hat noch losen Kontakt zu seiner letzten Pflegefamilie.
Ich habe das Hörbuch in wenigen Tagen verschlungen. Während ich an meinem Basteltisch saß, habe ich den Stimmen von Lisa Cardinale und Sebastian Fischer gelauscht. Beide fand ich sehr angenehm und so habe ich immer wieder einfach meine Bastelsachen liegen lassen und einfach nur verträumt die Geschichte verfolgt. Ich muss ja gestehen, dass ich mich vor dem Hören nicht wirklich über das Buch informiert hatte. Ich hatte den Klappentext angelesen und auch registriert, dass es einen zweiten Band gibt, aber dass dieser scheinbar nahtlos an den ersten Band anknüpfen wird, war mir nicht bewusst. So kam für mich das Ende sehr plötzlich und ich blieb einen Moment nicht enttäuscht, aber unwissend zurück. Also habe ich mir direkt das zweite Hörbuch gekauft, weil ich wissen möchte, wie es mit Brooke und Noah weitergeht.
Hast du Lust auf einen Ausflug an die Westküste von Neuseeland? Dann begleite Brooke und Noah in ihre Heimat. Lerne dort das Repair-Café kennen und erfahre welche Hilfestellungen dort für die Gemeinschaft gegeben werden. Freue dich auf ein paar schöne Stunden mit dem Hörbuch und verfolge Noahs Zwickmühle zwischen seinem besten Freund und dessen kleiner Schwester. Darf er die kleine Schwester von seinem Mitbewohner daten oder ist das ein absolutes No-Go? Kann die Männer Freundschaft bestehen oder gibt es am Ende nur Verlierer? Freue dich auf eine ganz besondere Annäherung der beiden und wie sich diese auf ihr Umfeld auswirkt. Tauche mit beiden ab in ihre Vergangenheit und genieße das Hier und jetzt. Ich empfehle das Buch gerne weiter und werde jetzt ganz bald mit dem zweiten Band starten.