Bewertung
Insgesamt:⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
Inhalt (Storyline & Charaktere):⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
Schreibstil:⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
Cover & Design: ⭐️⭐️⭐️,5
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Sofort konnte mich die Geschichte mit einem tollen Setting überzeugen. Ich mag die Thematik um die Schildkröten sehr, gerade, da auch ein reales Problem angesprochen wird. Aber es ist nicht nur das, denn da ist auch noch di Maori Kultur. Ich finde es ziemlich spannend , zumindest kleine Ausschnitte dieser kennenzulernen zu dürfen. Beide Aspekte sind zum Glück nicht nur da. Sondern dessen Potenzial wird voll ausgenutzt, was in diese Ausmaß nur selten vorkommt. Man sieht, wie viel die Schildkröten Kalea bedeuten, bemerkt aber auch die Arbeit mit ihnen einhergeht. Ein anderer Aspekt, der mich durchgehend begeistert hat, war die Nähe zur Realität, den die Probleme sind real und unvermeidbar, auch dessen Belastung ist wie im echten Leben stets präsent. Durch eine absolut süße Liebesgeschichte und eine großartige Atmosphäre mit tollen Nebencharaktere, wird die aber so ausbalanciert, das dieses Buch dennoch über Leichtigkeit verfügt und ein perfekter summer read ist. Ich mag, wie sich die Beziehung entwickelt, kann sie greifen, nur ein Mal geht es mir fast etwas zu schnell. Aber auch die Beziehung ist wieder realitätsnah, denn beide Charaktere müssen erst lernen, einander zu vertrauen und stoßen auf Hindernisse, die sie auf die Probe stellen. Hier kommt selbst Misscommunication vor, die aber erstaunlich gut in Szenen gesetzt wurde, sodass es passabel erscheint und nicht nervig ist. Eher wachsen die Protas daran. Neben den ganzen gibt es auch noch Kaleas Vergangenheit, die für Spannung sog, aber auch hier wird kein unnötiges DRama geschaffen. Die Geschehnisse in der Schildkrötenauffangstation sin ein weitere sehr spannender Aspekt, der mich zum mitfiebern anregt und auch nicht vorhersehbar ist. Wie sich alles am Ende fügt ist unfassbar schön zu lesen, gerade auch Noelanis Rolle. Aber auch hier bleibt die Geschichte am Boden und beide Protas gehen ihren eigene Weg, selbst, wenn sie zusammen sind.
Es sind nicht nur die Protagonist*innen, die mich von sich überzeugen konnten, sondern auch die Nebencharaktere, denen ich mich verbunden fühle. Kalea liebt ihre Schildkröten, widmet ihnen ihr Leben, das ist die ganze Zeit präsent. Gleichzeitig hat sie mit ihrer Vergangenheit zu kämpfen, bereut Entscheidungen, gerade, da ihr das Geld fehlt, das sie eint hatte. Mit ihren (finanziellen) Problemen geht sie reif um, immer wieder beweist sie auch Stärke. Malio ist auf der Suche nach seinem persönlichen Weg, tatsächlich finde ich seine Entwicklung dort sehr greifbar Er ist hilfsbereit und mir einfach mega sympathisch. Als er Kalea mit Bas sieht, bekommt er nachvollziehbare Zweifel, ich mag, wie er auf lange Sicht an diesen wächst. ich nehme die Beziehung der beiden als sehr realitätsnah war. Sie brauchen zeit, um sich kennenzulernen, sich zu vertrauen. Sie akzeptierern sich, geben einander Raum. Sie gehen ihren eigenen Weg, auch, wenn sie zusammen sind. Generell wirkt das sehr erwachsen au mich. Auch die Beziehung zu seiner Schwester finde ich interessant, tatsächlich befinden sich hier erste Hinweise für später. Teilweise verhält er sich hier etwas herrisch, aber das ist okay. Auch Noelani ist ziemlich zentral. Ich finde interessant, wie man sich vertuen kann, auch Malio. Noelanis Entwicklung ist mir ebenfalls sehr greifbar. Dann sind da noch ganz andere Nebencharaktere. Die besten Freunde der Protas, die sie unterstützen und beraten, Malios Familie, die Nachbarin von Kalea un tochter Lilly( die mich oft zu Lachen bringt(Schildtröten)), schaffen nicht nur Humor, sondern sorgen im Großen und Ganzen dafür, dass ich mich in der Gemeinschaft sehr wohl fühle. Generell hat jede*r auf der Insel seinen*ihren Platz und seine eigene Persönlichkeit. Am liebsten würde ich all ihre Geschichten erfahren.
Auch der Schreibstil gefällt mir sehr. Die Wechselnden Perspektive und das Präteritum sind angenehm, wie auch die Wortwahl. Dazu kommt noch, dass die Autorin es schafft, eine Balance zwischen Fiktion und Realität zu schaffen. Sie bringt Problematiken ein, schafft aber auch so schöne Momente. Sie bringt mich ihren Protas, wie auch den Nebenfiguren nahe, schafft eine Verbindung. Ich bewundere, das sie die Insel, das Setting, die Maori Kultur und die Schildkröten so oft einbringt, dass ich e mir gut vorstellen kann. Es kommt mir so vor als wäre Natali Erlach durchaus gut informiert und wüsste, worüber sie schreibt, so kann ich mir alles sehr gut vorstellen.
Insgesamt konnte mich diese Geschichte sehr begeistern. ich mag die Grundidee, das Setting und den außergewöhnlich großen Platz den es, wie Kultur und Schildkröten bekommt. Auch die Figuren begeistern mich. Ich finde gut, wie reif sich die Protagonisten verhalten. Ich mag die vielen schönen
Szenen zwischen ihnen, ebenso, wie dei Herausforderungen. Generell ist es toll, wie zentral ihre Problem sind, das macht es realitätsnah. De Geschichte zeigt Schattenseite und reale Probleme, auch, was die Umwelt betrifft. Zudem gibt es Spannung, sowie Leichtigkeit. Für mich macht das die Balance perfekt Was zudem schön ist, ist das Vorkommen der Nebencharakter, die ebenfalls ihre persönliche Identität haben und mehr Raum bekommen, den sie benötigen, aber wunderbar ausfüllen können. Auch zu ihnen habe ich eine Verbindung. Alles in allem qualifiziert sich dieses Buch für mich nicht nur als comfort book und summer read, sondern auch zu einem Highlight, bei dem ich nicht aufhören konnte zu lesen. Ich freue mich schon sehr auf die nächsten Teile und kann es jedem wärmsten empfehlen.
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Song
* Floating (Tay Oskee)
* Little bit more (Suriel Hess)
* Away from you (Namte, Boy at the beach)
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~Ayla