Sie ließ ihr Herz über ihren Verstand siegen – Das schicksalhafte Leben von Kaiserin Sisis jüngster und rebellischster Schwester Possenhofen, 1865: Herzogin Ludovika in Bayern schmiedet fleißig Hochzeitspläne für ihre Tochter Sophie Charlotte, die jüngste Schwester von Kaiserin Sisi. Doch der rebellische Freigeist möchte nicht heiraten, auch die Verlobung mit Kronprinz Ludwig II. kann sie nicht umstimmen. Sie ist verliebt, und zwar in einen Bürgerlichen! Heimlich lebt sie die Beziehung aus, bis der Kronprinz die Verlobung löst. Daraufhin setzt man ihr einen standesgemäßen Gemahl Herzog Ferdinand von Alençon. Sophie kann der Heirat nichts entgegensetzen. Aber auch ihr Ehemann kann ihren Freigeist nicht zähmen … Im September 2023 jährt sich der Todestag von Kaiserin Sisi zum 125. Mal. Zu diesem Anlass gewährt SPIEGEL-Bestsellerautorin Eva-Maria Bast einen Einblick in das aufregende Leben Herzogin Sophie Charlotte in Bayerns. Die jüngste Schwester von Kaiserin Elisabeth war ein wahrlicher Freigeist und ihrer Zeit mit ihren Ansichten und Wünschen weit voraus. Bedeutende Frauen, die die Welt verändern Mit den historischen Romanen unserer Reihe »Bedeutende Frauen, die die Welt verändern" entführen wir Sie in das Leben inspirierender und außergewöhnlicher Persönlichkeiten! Auf wahren Begebenheiten beruhend erschaffen unsere ein fulminantes Panormana aufregender Zeiten und erzählen von den großen Momenten und den kleinen Zufällen, von den schönsten Begegnungen und den tragischen Augenblicken, von den Träumen und der Liebe dieser starken Frauen. Weitere Bände der
Etwas seelenlose Roman Biografie über die kleine Schwester der legendären Kaiserin Elisabeth von Österreich.....informativ....doch nicht wirklich emotional packend....!
Herzogin Sophie in Bayern wächst in Possenhofen als jüngste Schwester der österreichischen Kaiserin auf. Als ihr Cousin, König Ludwig II von Bayern sich gedrängt fühlt, ihr die Ehe anzutragen, zerbricht ihre Jugendfreundschaft.....
Sehr gut recherchiert konnte mich dieser wirklich informative historische Roman nicht wirklich abholen....das Schicksal der jüngsten Sisi Schwester war mir durch verschiedene Sachbücher bereits reichlich bekannt.....ein emotionales Leseerlebnis wäre bei diesem ereignisreichen Leben durchaus praktikabel gewesen....
Klarer Fall von: kann man lesen....muss man aber nicht!
Also erstmal: Meiner Meinung nach heißt es Sissi und nicht Sisi. Bin vllt zu geprägt von Romy-Schneider-Filmen. Aber gut.
Ich dachte ja immer, ich wäre gerne Prinzessin gewesen, aber nein! Ich habe zu viele Barbie-Filme gesehen und es zu sehr romantisiert. Das Leben am Hof ist ungefähr so spannend wie eine Statistik-Vorlesung.
Und diese Sache mit der Liebe (oder was Sophie Charlotte dafür hält). Sie trifft den Arzt EINMAL – und zack, Weltuntergangsgefühle. Sie kennt den Mann kaum und trotzdem will sie alles hinschmeißen: ihre Ehe, ihre Kinder, ihr ganzes Leben. Sorry, aber die Begegnung war für mich weniger romantisch als vielmehr hormonell.
Aber so extrem ihre „Gefühle“ auch gewesen sein mögen, noch viel extremer war die Reaktion ihres Umfelds darauf. Dass Sophie in die Irrenanstalt gesteckt wird, nur weil sie sich scheiden lassen und einen Bürgerlichen heiraten will?
Merkste selbst 🤨
Aber das Buch war gut geschrieben und aufschlussreich 👌🏻
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Worum geht’s? Sisis jüngste Schwester Sophie ist mit König Ludwig II. von Bayern verlobt. Doch sie liebt nicht ihn, sondern einen Bürgerlichen. Ein Skandal in der damaligen Zeit und absolut nicht standesgemäß. Und auch Ludwigs Liebe gilt nicht Sophie. Kann die Verlobung noch gelöst werden?
Meine Meinung: Eva-Maria Basts Buch „Sisis Schwester“ (Piper Verlag, 08/2023) ist bereits der 18. Band der Reihe „Bedeutende Frauen, die die Welt verändern“. Und mir hat das Buch wirklich gut gefallen. Ich muss zugeben, bevor ich den Untertitel gelesen habe, dachte ich bei Sisis Schwester zuerst an ihre ältere Schwester Helene, die eigentlich Kaiser Franz hätte heiraten sollen. Sophie war mir bis zu der Lektüre gänzlich unbekannt. Aber Frau Bast hat mir die jüngste Schwester dann nähergebracht auf ihre schöne und lebendige Art zu schreiben. Beim Lesen des Buches hatte ich die Bilder wie bei einem Kinofilm im Kopf und der Schreibstil war leicht und flüssig zu lesen und hat diesen historischen Roman für mich zu einem wahren Lesegenuss gemacht.
Sophie war mir wie gesagt bis zu diesem Roman gänzlich unbekannt, was ich gar nicht verstehen kann. Denn ihre Geschichte ist wirklich interessant. Die Freundschaft und dann Beziehung zu Ludwig II., die toxische Art des Königs wurden von der Autorin wirklich sehr gut dargestellt. Auch die Entwicklung von Sophie hat mir gut gefallen. Die Beschreibung der damaligen Zeit kam gut rüber; was Männer sich erlauben durften, aber bei Frauen verpönt war. Und wie Sophie versucht hat, sich über traditionelle Konventionen hinwegzusetzen, nur, um glücklich zu werden.
Was mir auch gut gefallen hat, war die Familiendynamik, welche von Frau Bast toll dargestellt wurde. Sowie Sophies leibliche Familie als auch die Familie von ihrem Ehemann Ferdinand. Beides liebevolle, lustige und unterhaltsame Familien mit schönen Charakteren, von denen wir bei allen ein bisschen Schicksal und Lebensweg erfahren durften. Etwas schwierig fand ich stellenweise die Beschreibung der Verwandtschaftsverhältnisse und die vielen Daten bei geschichtlichen Darstellungen, das hat das Lesetempo doch etwas verzögert. Aber ansonsten fand ich die Beschreibungen der Familientreffen, der Feste, der Treffen mit Bekannten und Verwandten einfach großartig. Diese Szenen waren so farbenprächtig und voller Leben, es hat wirklich Spaß gemacht, daran teilzuhaben. Und auch das Ende des Romans und von Sophie hatte es in sich. Ich empfand sie als eine empathische, liebevolle Frau, die die große Liebe gesucht hat, für jeden nur das Beste wollte und dann ein schreckliches Schicksal erleiden musste. Die letzten Szenen waren wirklich grausam und ich wünsche niemandem ein solches Erleben – auch hier hat Frau Bast mich absolut emotional gepackt. Gut fand ich auch die Erläuterungen am Schluss des Buches, was Fakt ist und was Fiktion. Dieses Buch war wirklich ein Stück erlebte Geschichte über eine Frau, die ich mich freue, kennengelernt zu haben. Eine Geschichte, die wirklich erzählenswert und lesenswert ist!
Fazit: Mit „Sisis Schwester“ hat mir Eva-Maria Bast im 18. Teil der Reihe „Bedeutende Frauen, die die Welt verändern“ Sophie Charlotte nähergebracht. Und ich bin froh, das Buch gelesen zu haben. Ich kannte Sophie zuvor nicht. Dabei ist ihre Geschichte wirklich lesenswert. Ihr Leben ist spannend, emotional und am Ende sehr schicksalshaft. Ich mochte die lebendige Schreibweise der Autorin, die schillernden Charaktere und die wundervollen Bilder, die Frau Bast uns mit ihren Worten gemalt hat. Teilweise wurde es zwar durch viele Jahreszahlen und Verwandtschaftsverhältnisse etwas zäh, aber ich habe das Buch gerne gelesen und bin froh, mehr über Sophie erfahren zu haben, die eine interessante Person der Geschichte ist, über deren Leben und Schicksal man gelesen haben sollte.
4 Sterne von mir und ich bin gespannt, welche Persönlichkeiten mich in den nächsten Bänden der Reihe bzw. in den Büchern von Eva-Maria Bast erwarten!
Das Buch erzählt die Lebensgeschichte von Sisis jüngster Schwester Sophie. Kaiserin Elisabeth und ihre Familie faszinieren mich schon seit vielen, vielen Jahren und so habe ich doch schon einiges über sie gelesen. Vor langer Zeit hab ich sogar schon einmal ein Buch über Sophie gelesen, in Tagebuchformat. Die Grundgeschichte war mir also schon vorher bekannt.
Eva-Maria Bast beginnt mit einer jugendlichen Sophie, die eng befreundet ist mit dem zukünftigen Ludwig II, ihrem späteren Verlobten und endet mit Sophies Lebensende. Auch wenn das Buch rasch wegzulesen und eine leichte Lektüre ist, hatte ich ein paar Probleme damit. Es werden viele Informationen über politische oder historische Ereignisse eingestreut, aber oftmals auf eine Art, die mir nicht gefällt: Zwei Personen unterhalten sich über ein Ereignis und sagen dabei viel zu viele Dinge, die man in einer normalen Unterhaltung, in der beide Personen diese Fakten bereits wissen, nicht sagen würde. Also beispielsweise „Aber du weißt doch, damals als Papa im Jahr xy, mit seinem Freund, dem -vollständiger Name-, das und das gemacht hat, in dem Haus, das im Jahr xy von dem und dem erbaut wurde...“ Das kommt oft unnatürlich rüber. Generell find ich, dass die Personen irgendwie alle seltsam miteinander reden. Es erscheint mir fast ein wenig altmodisch, aber nicht im Sinne von, wie sie eben zu dieser Zeit gesprochen haben, sondern eher wie man vor 30 Jahren solch ein Buch geschrieben hätte.
Sophie als Hauptfigur konnte mich nicht so richtig begeistern. Manchmal hat sie mich sogar ein wenig genervt. Es wird darauf eingegangen, dass sie, genauso wie viele andere ihrer Familienmitglieder, zu psychischen Problemen neigt. An sich eigentlich ein spannender Aspekt. In ihrem Fall drückte sich das jedoch häufig darin aus, dass entweder gesagt wurde, es legte sich eine Schwere über sie oder sie direkt anfing zu heulen und sich jemandem in die Arme schmiss. Fand ich die Beziehung zu Ludwig noch recht gut dargestellt, so waren ihre beiden großen Lieben doch irgendwie eine Lachnummer. Beide Male sieht Sophie den Mann und ist sofort unsterblich verliebt! Beim ersten Mal könnte man es ihrem jungen Alter zuschreiben, aber beim zweiten Mal ist sie eine erwachsene Frau mit zwei fast erwachsenen Kindern und verheiratet. Und noch schlimmer, den Männern geht es genauso! Könnte man es bei Sophie auf ihre psychische Verfassung schieben, so ist es doch super unrealistisch, dass auch beide Männer sofort von unsterblicher Liebe zu ihr erfasst werden. Schwärmerei, Begeisterung für diese hübsche Frau oberhalb ihres Standes, ja, aber doch nicht direkt brennende Leidenschaft. Das hat mich dann doch etwas gestört. Der Untertitel des Buches „Für die Liebe zu einem Bürgerlichen begehrte sie gegen die Konventionen der Zeit auf“ ist auch nicht wirklich richtig, denn groß etwas bewirkt, außer, dass sie sich nach ein paar Tagen, in dem sie ihren Liebhaber kannte, scheiden lassen wollte, hat sie auch nicht.
Alles in allem also okay. Man erfährt schon einiges über die Wittelsbacher und die Zeit. Aber wie man es vermittelt bekommt, hat mir nicht wirklich gefallen. Ich denke Sophie hätte es verdient so viel tiefer betrachtet zu werden. Das erwarte ich allerdings nicht unbedingt aus einem Buch dieser Reihe und das ergeht ihrer bekannteren älteren Schwester ja oft genauso. ;)
Die Autorin entführt in dieser Romanbiografie den Leser in die Jahre 1865 bis 1887 und lässt ihn in das Leben von Sophie Charlotte, Kaiserin Sisis jüngster Schwester, eintauchen. Sophie wehrt sich erfolgreich gegen die Heiratspläne ihrer Mutter, der Herzogin Ludovika, sowie gegen die Heiratskandidaten, die ihr vorgeführt werden. Doch einer Verlobung mit ihrem Cousin und Kindheitsfreund, König Ludwig II., stimmt sie zu. Schon bald kommen bei ihr jedoch starke Zweifel auf und sie verliebt sich unstandesgemäß in einen Bürgerlichen. Ludwig löst die Verlobung und Ludovika stellt Sophie den Franzosen Herzog Ferdinand von Alencon als zukünftigen Gemahl vor. Beide sind sich sympathisch, doch kann die Rebellin Sophie an seiner Seite glücklich werden? Eva-Maria-Bast zeichnet in diesem Buch den Weg einer jungen Frau, die ihrer Zeit im Denken und Handeln weit voraus war. Sie wollte sich nicht in das von ihr erwartete Klischee einzwängen lassen, obwohl ihr letztendlich nichts anderes übrig blieb. Die Handlung ist lebendig und es war sehr interessant zu erfahren, wer mit wem in verwandtschaftlichen Verhältnissen stand. Glaubhaft und nachvollziehbar sind die verschiedenen Charaktere dargestellt. Durch den lockeren Schreibstil waren die kurzen Kapitel des Buches schnell gelesen. Diese sehr gut recherchierte Romanbiografie hat mich sehr gut unterhalten. 4 Sterne und eine Leseempfehlung.