Mehr als nur ein KI-Kunst verändert die Bildwelten, weit über die Kunst hinaus. Merzmensch erklärt die wichtigsten Programme – und blickt auf die Folgen.
Was vor wenigen Jahren noch nach Science-Fiction klang, ist mittlerweile Realitä Durch Künstliche Intelligenz lassen sich Bilder in beliebigem Stil digital erzeugen. Man gibt in Worten an, was man sehen will, und bekommt sofort Vorschläge präsentiert. In manchen Branchen herrscht deshalb Unruhe, in anderen Aufbruchsstimmung.
Doch entsteht hier wirklich Neues oder wird nur Bestehendes recycelt, gewissermaßen plagiiert? Merzmensch stellt die wichtigsten Programme und exemplarische Werke der KI-Kunst mit ihren Qualitäten und Problemen vor und unternimmt Ausblicke auf die weitere Entwicklung.
2,5 - fand es ganz interessant, aber es ist eben auch schon zwei Jahre her, dass dieser Essay veröffentlicht wurde und ich hatte oft das Gefühl, der Autor sei noch etwas zu optimistisch. Ich bin selbst aber auch voreingenommen & kein Fan von generativer KI- das Argument, die Menschen haben sich zunächst auch vor der Macht des Fotoapparates gefuerchtet hat für mich nicht so gut funktioniert & über den pornographischen Aspekt wurde irgendwie rübergegangen, ohne dessen ernsthafte Gefahr näher zu beleuchten. Mit keinem Wort wurde der Einfluss auf den Klimawandel & das Maß an Energie, was von KI gefressen wird, erwähnt. Das war sehr schade… aber ich habe gelernt, dass der Begriff “art” von “machen” ableitet & das fand ich cool! Generell mag ich diese Essayreihe schon gerne, weil ich mich einfach sonst nie in der Tiefe mit diesen spezifischen Themen auseinandersetzen würde.
Das Buch gibt einen guten Überblick über die verschiedenen Diffusiinsmodelle und wie sie entstanden sind. Außerdem versammelt es interessante Perspektiven und Stimmen aus Vergangenheit und Gegenwart zum Thema Kunst jnd Maschine.
Lest das Buch besser jetzt, denn in ein paar Jahren ist es sicher schon outdated.
Das einzige was ich schade finde, ist dass zu wenig auf die biased Trainingssätze eingegangen wird.