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Becoming Animal

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A kaleidoscopic exploration of the unstable boundary between human and animal, the written word and the living world.

In this wide-ranging philosophical essay, Teresa Präauer sets out to investigate figures of transformation, transmission and translation—across languages, cultures, genres, media, spaces and species. Hybrids, chimeras, monsters and liminal creatures of all sorts inhabit these pages, as indeed they do the pages of the cultural archive from Antiquity and the Middle Ages to the present day: everything from the harpies, ape-men and cynocephali found at the edges of medieval maps and natural histories to the Krampuses and Furries that roam through Alpine villages and convention centres today. Yet these chimeras are not aberrations; rather, they reveal an essential truth about culture and artistic expression. What emerges in Becoming Animal is a kind of cultural zoology, an image of human culture as an ongoing negotiation with the non-human world, a constant probing of the limits of the nameable and knowable. Words and images, as Präauer shows, are (like) living beings, constantly evolving, metamorphosing and . . . becoming animal.

101 pages, Hardcover

First published January 1, 2018

54 people want to read

About the author

Teresa Präauer

19 books10 followers
Teresa Präauer, geboren 1979, ist Autorin und bildende Künstlerin in Wien. Sie schreibt regelmäßig für Zeitungen und Magazine zu Theater, Kunst, Literatur, Mode und Pop. Ihr Roman ›Für den Herrscher aus Übersee‹ wurde ausgezeichnet mit dem aspekte-Preis für das beste deutschsprachige Prosadebüt. Der Künstlerroman ›Johnny und Jean‹ wurde ausgezeichnet mit Droste-Literaturförderpreis und dem Förderpreis zum Hölderlinpreis 2015 und war nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse 2015.

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1 (2%)
Displaying 1 - 9 of 9 reviews
Profile Image for Lesereien.
257 reviews22 followers
December 31, 2021
Wo verlaufen eigentlich die Grenzen, die uns vom Tier unterscheiden? Und wie nehmen wir sie wahr? Diesen Fragen widmet sich Teresa Präauer in ihrem hundert Seiten langen Essay "Tier werden".

Sich auf Beispiele aus der Literatur, Kunst, Philosophie, Kultur, Religion und Naturwissenschaft stützend, nähert sich Präauer dem an, was den Blick des Menschen auf das Tier ausmacht. Es sind die Grenzorte, die dabei besonders aussagekräftig sind: Tiermenschen und Opfertiere, mythologische Mensch-Tier-Figuren wie die Harpyien, Wolfskinder, die sprechenden Tiere der Literatur oder vermenschlichte Haustiere.

Das Buch ist eine Spurensuche und Zeitreise von den ersten Höhlenmalereien bis in die Gegenwart. Präauer lässt den Blick schweifen und macht deutlich, dass die vermeintlich klare Trennung von Mensch und Tier bei genauerer Betrachtung und in kultureller Hinsicht fließend oder sogar hinfällig ist. Wir vergleichen uns sprachlich mit Tieren, verkleiden uns als Tiere, um den Winter zu vertreiben, bedrucken unsere Kleidung mit Fellmustern oder lassen uns von Apps Hundeohren aufsetzen und mit Katzenschnuten ausstatten, um nur einige Beispiele zu nennen.

Was am Ende des Essays bleibt, sind Einblicke in unsere Faszination für die Grenzräume und die darin existierenden zahlreichen Vermischungen, Überschreitungen und Hybridisierungen zwischen Mensch und Tier.

Und noch etwas bleibt am Ende, nämlich dass „der Blick auf das Tier, das gezeichnet und beschrieben worden ist, das erfunden worden ist, [...] ein medial vermittelter [ist] – und doch zeigt sich darin etwas so unmittelbar: unser Blick auf uns selbst, unser Blick auf die Welt, und wie er sich formt im Lauf der Zeit, und schließlich die Hoffnung auf die Möglichkeit, dass die Blicke erwidert werden.“
Profile Image for Lulufrances.
919 reviews87 followers
August 6, 2019
Intense and whizzing from one idea to the next loose thought, a flitting between strands of information and trivia, yet I missed a certain poignancy or a stronger conclusion.

A wild essay, if you may.
Profile Image for Halber Kapitel.
333 reviews13 followers
April 1, 2025
Recht enttäuschend. Infodump ohne Ende zum Thema „Schnittstelle Mensch/Tier/Natur in Kunst und Literatur.“ Westliche Welt only. Aber wie ich jetzt Tier werden kann, darüber erfahre ich nix.
Profile Image for Lenya.
47 reviews3 followers
June 17, 2019
3,5
Sehr intensiver und moderner Essay.
10 reviews
February 22, 2026
Teresa Präauers Bücher sind wie Lakritz, entweder du hasst es, oder du liebst es. Dazwischen kanns nichts geben. Ich liebs!!!
Profile Image for Tobias.
281 reviews7 followers
November 6, 2021
Ein sehr eklektischer Essay, in dem die Autorin sich aus den unterschiedlichsten Quellen bedient, um zu zeigen, dass die Grenzen zwischen Mensch und Tier vor allem durch Sprache gemacht sind und auch in der Verwendung von Sprache häufig neu gesetzt oder verwischt bzw. übersprungen werden können.
Gerade durch die Vielzahl der Quellen aber auch die gelungene Führung des Lesers in die Grenzbereiche menschlicher Sprache sehr gut, witzig und interessant zu lesen. Der Essay schärft den Blick für die (Möglichkeiten von) Realität und auf das Verhältnis von Mensch und Tier.
Profile Image for Joseph Schreiber.
595 reviews189 followers
January 1, 2026
It seems I took a long time to read this very short book, but a car accident along the way necessitated a few restarts. Such a wide range of thinkers and ideas appear on the pages of this thoughtful essay about the ever shifting relationship between animals and humans, and where boundaries blur, that I kept having to rewind a few times, or stop to search something the author mentioned. That is what I love about books like this.
More to come.
Profile Image for Lena.
51 reviews14 followers
May 28, 2024
Tier gewesen, Text geworden.
Displaying 1 - 9 of 9 reviews

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