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Sternwanderer

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Das kleine Dörfchen Wall hat eine ganz besondere eine unscheinbare Mauer, die durch das Land verläuft und in der sich eine Pforte in die Welt der Feen befindet. Durch diese Pforte tritt der junge Tristan, um seiner Angebeteten Victoria einen vom Himmel gefallenen Stern zu bringen. Doch bald schon muss er feststellen, dass er ist nicht der Einzige ist, der es auf diesen Stern abgesehen hat.

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Published February 25, 2022

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Neil Gaiman

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567 reviews314 followers
December 8, 2025
In Sternwanderer begleitet man den jungen Tristran aus dem beschaulichen Dorf Wall, in dem eine alte Mauer die Grenze zur Welt der Feen markiert. Diese Grenze ist nicht nur symbolisch, sondern ganz real: Hinter ihr liegt ein Reich voller Magie, Geheimnisse und Wesen, die alles andere als harmlos sind. Tristran wagt den Schritt durch die Pforte, um seiner großen Liebe Victoria einen vom Himmel gefallenen Stern zu bringen. Was wie eine romantische Geste beginnt, entwickelt sich schnell zu einer Reise voller Rivalen, Gefahren und überraschender Begegnungen. Denn Tristran ist nicht der Einzige, der den Stern sucht – und der Stern selbst ist ganz anders, als man es erwarten würde.
Der Erzählstil wirkt wie aus einer alten Märchensammlung, aber nicht im Sinne eines Kinderbuchs. Die Sprache hat etwas Erzählerisches, manchmal fast Sagenhaftes, und es macht Freude, sich darin einzukuscheln. Dabei werden die Abenteuer nicht nur aus Tristrans Perspektive erzählt, sondern auch die Wege anderer Figuren rücken immer wieder in den Blick. So entsteht ein Bild einer Welt, die sich lebendig und vielschichtig anfühlt. Vor allem die Frauenfiguren sind bemerkenswert: stark, klug, witzig – manchmal auch gefährlich, aber stets mit Präsenz.
Ich hatte den Film viele Jahre vor der Lektüre gesehen und mochte ihn sehr. Beim Lesen habe ich schnell gemerkt, wie unterschiedlich Buch und Verfilmung letztlich sind. Das Buch setzt nicht so stark auf Romantik und Glanz, sondern eher auf Abenteuer, schräge Situationen und diesen leicht lakonischen Humor, den ich sehr mochte. Es wirkt weniger kitschig, aber keinesfalls trocken. Wer Lust hat, kann später einmal nachschauen, welche Unterschiede es genau gibt – es sind einige. Ich finde beide Versionen für sich gelungen und sie funktionieren unabhängig voneinander.
Insgesamt war das Lesen kurzweilig, warmherzig und stellenweise angenehm schwarzhumorig. Genau dieses Gefühl, ein Märchen für Erwachsene zu lesen – eines, das sich nicht scheut, dunkle Ecken zu zeigen, aber trotzdem mit Hoffnung arbeitet - hat mir besonders gefallen.
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