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Meditationen: Marcus Aurelius Meditationen - Stoische Selbstbetrachtungen von Marc Aurel – sprachlich überarbeitet und lyrisch kommentiert

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Die „Meditationen“ oder „Selbstbetrachtungen“ des römischen Kaisers Marcus Aurelius, auf Deutsch auch bekannt als Marc Aurel oder Mark Aurel, gehören seit langem zur Weltliteratur.

Diese unter teils härtesten und widrigsten Umständen in Kriegszeiten zur Selbsterbauung niedergeschriebenen Meditationen Marc Aurels sind es vor allem, die bis heute Millionen Menschen rund um den Globus die stoische Philosophie und Lebensweisheit auf anschauliche, lebenspraktische sowie gleichzeitig poetische Weise vermitteln.

Wie kann uns dieser gelebte Stoizismus des letzten großen Stoikers Marcus Aurelius heutzutage, fast 2000 Jahre später, noch nützlich sein? - Die stoische Philosophie und Lebenslehre inspiriert uns, die Dinge aus einer ganzheitlichen, übergeordneten Perspektive zu betrachten, uns im Alltag und in unseren Beziehungen zu uns selbst und zu anderen nicht in emotionalem Drama und gefühlsmäßigen Affekten zu verlieren, unseren Egoismus zu reflektieren und zu überwinden, Lebenssinn (wieder) zu finden sowie nicht zuletzt Hindernisse und Widrigkeiten als Chancen anzusehen und an ihnen zu wachsen.

Der Stoizismus des Marcus Aurelius kann uns helfen, Resilienz aufzubauen, die Fähigkeit, die eigene psychische Gesundheit auch bei größeren Herausforderungen und Schicksalsschlägen zu erhalten bzw. schnell wieder zu erlangen.

Auch wenn wir die streng deterministische stoische Weltauffassung und die "radikalen" stoischen Grundsätze eines Marcus Aurelius sicherlich nicht mehr eins zu eins annehmen und umsetzen werden, ist ihre stoische Botschaft also auch heute sehr hilfreich.

Die vorliegende Ausgabe Marcus Aurelius Meditationen beruht auf der alten deutschen Übersetzung F. C. Schneiders aus dem 19. Jahrhundert. Die Rechtschreibung wurde an die heutige angepasst, die etwas altmodische Sprache und Ausdrucksweise aber beibehalten, da sie schön ein Gefühl für den altertümlichen Inhalt vermittelt - der von Marc Aurel damals übrigens in Altgriechisch zu Pergament gebracht oder diktiert wurde.

Die Übersetzung Schneiders ist bereits eine gekürzte. Da die Selbstbetrachtungen Marc Aurels allerdings viele inhaltliche Wiederholungen aufweisen (wie es bei einer solchen inhaltlich weitgehend nicht aufeinander aufbauenden Reihe meditativer Kontemplation eben üblich ist) sowie viele Aufzählungen uns heutzutage allermeist unbekannter Namen, um sich immer wieder die Sterblichkeit und Vergänglichkeit von jedem und allem vor Augen zu führen, wurden in dieser Ausgabe, wenn die Wiederholungen keinen wahren Mehrwert mehr zu bieten schienen, für das bessere Leseerlebnis vereinzelt weitere Kürzungen vorgenommen.

Die im Laufe der verschiedenen Übersetzungen eingeführte Nummerierung und Aufteilung der Meditationen in zwölf "Bücher" wurde beibehalten, die Nummerierung der einzelnen Meditationen aber aufgehoben, dafür haben diese kurze pointierte Überschriften erhalten.

Um die, bei einfacher Übernahme der alten Übersetzung, in anderen Ausgaben stellenweise vorhandenen Unklarheiten zu beseitigen und für einen durchgehenden, sinnvollen und stimmigen Lesegenuss zu sorgen, wurde in dieser vorliegenden neuen Ausgabe der Meditationen die Übersetzung Schneiders mit einer weiteren deutschen sowie auch einer englischen Übersetzung sorgsam abgeglichen und bei Bedarf punktuell ergänzt oder korrigiert.

210 pages, Kindle Edition

Published September 16, 2023

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About the author

Marc Aurel

50 books
German spelling.

For more information, see Marcus Aurelius.

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Profile Image for Awen Eibner.
Author 3 books6 followers
November 18, 2025
Leider nicht so erkenntnisreich, wie ich es mir erwartet hatte. Obwohl das hier eine bereits gekürzte Version sein dürfte, gibt es immer noch sehr viele repetitive Abschnitte - was zwar in gewissem Maße zu erwarten war, da die "Meditationen" sozusagen Tagebucheinträge einer einzelnen Person zu bestimmten Themen waren, die dieser gerade durch den Kopf gegangen sind, ermüdend ist es dennoch.
Auch komme ich nicht umhin, festzustellen, dass manche der Behauptungen schlichtweg falsch sind. Gerade was den Einfluss negativer Gefühle auf die "Seele" angeht, habe ich auch das Gefühl, dass es Markus Aurelius etwas an Vorstellungskraft fehlt - etwa wenn er sagt, dass es keinen unerträglichen Schmerz gibt.

Ein paar Ideen sind zwar ganz nett, die hatte ich aber überwiegend schon aus Videos zum Stoizismus mitbekommen. Die "Meditationen" sind halt die Gedanken einer einzelnen Person mit einem sehr spezifischen Framework - und dementsprechend finden sich neben interessanten Blickwinkeln auch Widersprüche und nicht sonderlich hilfreiche Ratschläge. Um ehrlich zu sein: Ich hatte mir mehr erwartet.
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