Neue Psychospannung für Leser*innen von Arno Strobel, Andreas Winkelmann und Melanie Raabe
Jede Nacht hat ihre Kinder. Geschöpfe wie ihn, die um die beleuchteten Häuser schlichen und nach Beute suchten. Mit dem Teleobjektiv, aus sicherer Entfernung. Einmal im Monat eroberte der Schatten ein anderes Revier. Ein fremdes Viertel, eine neue Straße. Er wurde regelrecht süchtig danach. Bis er Mia sah. Und so blieb er für immer ...
Irgendetwas an Viktor stimmt nicht, das spürt Mia schon bei ihrem ersten Date im Edelrestaurant auf dem Dach des Kanzleramts. In den Tagen darauf geschehen merkwürdige Dinge, die sich irgendwann nicht mehr mit dem Zufall erklären lassen. Mias anfängliche Beunruhigung weicht einer lähmenden Angst. Doch dann beschließt sie, den Spieß umzudrehen. Ein tödliches Spiel beginnt ...
Lesen Sie auch ›Als das Böse kam‹ von Ivar Leon Menger!
Ivar Leon Menger, 1973 in Darmstadt geboren, studierte nach dem Abitur Grafikdesign an der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst in Hildesheim (HAWK Fakultät Gestaltung) und entdeckte dabei seine Liebe zum Film. Nach dem Diplom verdiente sich Menger erst einmal fünf Jahre lang in der internationalen US-Agentur Ted Bates als Werbetexter sein Geld, um nach Feierabend und an den Wochenenden seinen ersten Kurzfilm „Geteiltes Leid“ schreiben und drehen zu können. Der fertige, zwölfminütige Thriller mit Florian Lukas in der Hauptrolle erschien dann nicht nur als Bonusfilm auf DVD („The Cell“, Regie: Tarsem Singh), sondern wurde im Jahr 2002 auch auf der Berlinale zum „Besten Kurzfilm Deutschlands“ ausgezeichnet. Daraufhin kündigte Menger seinen sicheren Job in der Werbeagentur, jobbte in einer Videothek und drehte seinen zweiten Kurzfilm-Thriller „Tramper“ mit Justus von Dohnányi und Fabian Busch, mit dem er u.a. 2004 den ProSieben Newcomer-Regie-Award gewann. Nach einem Semester Lehrtätigkeit als Dozent an der TU Darmstadt, zog Menger nach Berlin und lernte die Synchronschauspieler Oliver Rohrbeck und Jens Wawrczeck kennen, die ihn als Autor für „Die drei ???“ bei Sony Entertainment empfahlen. Menger bekam den Auftrag und wechselte daraufhin das Erzählmedium von Film zu Hörspiel. Seit nun mehr als 14 Jahren schreibt und entwickelte Ivar Leon Menger über 85 Hörspiele/Hörbücher und führt Regie. Mehr auf der offiziellen Webseite: www.ivarleonmenger.de
Ich habe die letzten Seiten nur noch quergelesen & demnach gilt das Buch für mich als abgebrochen. Ich hatte das Gefühl ich würde einen ARD Krimi schauen. Es wirkte auf mich leider alles sehr konstruiert & überhaupt nicht spannend … Ich konnte das alles irgendwann nicht mehr Ernst nehmen, so gewollt wirkte es auf mich & dann kam das Ende und ich kam nicht mehr klar 😅 Für mich definitiv ein Flop!
Wow, Jahreshighlight-Alarm! 🎉 Hat mich von Seite 1 an gepackt und nicht mehr losgelassen, was für ein grandioser Thriller. Sehr unblutig, dafür aber mit ständig-unterschwelliger Spannung.
Sie empfindet Victor super schnell als Stalker, obwohl er noch "gar nichts" gemacht hat. Wie will sie das denn beurteilen? Sie hat ihm bei dem Date doch nicht mal zugehört, sondern nur gelangweilt dagesessen. Ehrlich gesagt, gab es lange keinen Grund, dass sie ihn so penetrant beschuldigt. Deswegen finde ich ihre Fixierung, dass er der Böse ist, völlig unverständlich und übertrieben.
Aber vertraut dem David super schnell, obwohl sie ihn unter deutlich suspektären Umständen kennengelernt hat. Von dem gehen viel mehr Red Flags aus. In den ist sie viel zu übertrieben Schockverliebt. Wie lange kennen die sich? Gefühlt 10 Minuten und eig. nur besoffen.
Ihr Mitbewohner ist super lieb, bringt ihr Frühstück etc., aber sobald er mal eine persönliche Frage zu ihrem Neuen stellt, findet sie sein Verhalten komisch und hält ihn für eifersüchtig. Und dann tauchen Blumen auf, sie denkt direkt, damit entschuldigt er sich. Aber wofür, er hat doch da absolut nichts falsch gemacht.
Generell ist sie irgendwie ziemlich egoistisch. Wieso muss ständig extra ihre Micky-Maus-Uhr extra betont werden? Wieso weiß sie nicht mal die Fachrichtung ihres Arztmitbewohners? Sie zieht viel zu schnell die ganzen Schlüsse, dass sie überhaupt einen Stalker hat. Aber dass sie nicht mit David schreibt, was mega offensichtlich war, braucht sie Jahre, um das zu checken oder noch die Krankenhaussache. Ihre Art ist ziemlich nervig. Sie ist sehr flatterhaft.
Was sind das generell alles für weinerliche Typen? Alle haben irgendeine traurige Geschichte zu ihrer Ex auf Lager.
Die Locknachricht, die sie Victor schreibt, finde auch mega komisch, natürlich schreibt sie das so mit Absicht, aber der Inhalt ist schon ziemlich lächerlich. Da habe ich ihn aber auch für schlauer gehalten, dass er da nicht drauf reinfällt. Aber gut, er hat halt Hoffnung. Insgesamt war ich irgendwie voll auf Victors Seite. Er tat mir voll leid.
Der Twist am Ende hat das Buch noch "gerettet". Hatte die ganze Zeit die Hoffnung, dass genau das passiert, war also leider keine Überraschung. Aber mit der wechselnden POV wurde man fast echt in die Irre geführt, hätte auch zu Victor gepasst. Dadurch wurde das ganze nochmal aufgefrischt und war abwechslungsreicher und interessanter.
Das Cover ist schön. Gute TikTok-Werbung gemacht, es wurde animiert zu lesen, normalerweise lese ich keine Thriller. Jedoch spicy war das ja wohl überhaupt nicht! Wollte mal meinen Lesehorizont erweitern, aber ich glaube das lass ich weiter erstmal bleiben.
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Nachdem mir das Debüt des Autors Als das Böse kam sehr gut gefallen hat, wartete ich nur allzu gespannt auf das neue Buch. Thematisch unterscheiden sie sich sehr stark, was ich super finde. Ich lese gerne kreuz und quer und mag es, wenn Autoren sich an neue Gebiete rantrauen oder generell zeigen, dass sie mehrere Themengebiete gut verpacken können. Der Schreibstil des Autors ist sehr überzeugend und unglaublich spannend. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen! Es wird eine fesselnde und sehr glaubwürdige Geschichte über Mia und ihren Stalker erzählt, die in sich logisch aufgebaut ist und keine Lücken oder Fragen offenlässt. Ab Seite 1 herrscht eine spannende Grundstimmung, die einen mitreißt und kaum Zeit zum Atmen lässt. Den Plottwist am Ende habe ich kommen sehen, deshalb nur 4,5 Sterne. Trotzdem mochte ich die kleinen Details, die zuvor eingeworfen wurden und habe gerne mitgerätselt. Die Protagonisten haben genug Persönlichkeit, dass sie nicht austauschbar sind und man fiebert mit Mia von Anfang an mit. Auch das Nachwort des Autors über das Stalking-Thema und mögliche Hilfsangebote fand ich sehr sympathisch.
Alles in allem eine absolute Leseempfehlung von mir, ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Einen so guten Stalking-Thriller habe ich lange nicht mehr gelesen!
Was soll man zu diesem Thriller von Ivar Leon Menger denn noch sagen, außer, dass es sich um einen Spitzenthriller handelt, in dem die Themen 𝙎𝙩𝙖𝙡𝙠𝙞𝙣𝙜 und die daraus resultiende 𝘼𝙣𝙜𝙨𝙩 der betroffenen Person so hervorragend in einer bis zum Schluß spannden Story erzählt wird.
Ich habe hier von Anfang zum bis zum letzten Satz mit Mia mitgefiebert, die nach einem enttäuschenden Date mit Viktor das immer stärker werdende und durch scheinbare Indizien gestärkte Gefühl hatte, über alle Maßen hinaus von Viktor belästigt und verfolgt zu werden. Scheinbar niemand aus ihrer WG mit Yvonne und Philipp scheinen ihr zu glauben, nicht einmal die Polizei. Die Anzeichen verdichten sich und werden bald zur scheinbaren Wahrheit. Durch den sehr guten Schreibstil entstand daher bei mir das immer währende Gefühl, dass Mia in großer Gefahr ist. Scheinbar aufgrund des tollen Prologs war ich sicher, den Täter identifiziert zu haben, obwohl ich als langjähriger Thrillerleser eigentlich gut geschult sein sollte. Die kurzen Kapitel mit den leichten Cliffhangern taten ihr Übriges, damit ich schnell durch die Seiten flog. Spannung war duchgehend vorhanden. Das Berliner Setting hat mir als bisher einmaligen Besucher der Stadt ebensogut gefallen wie die weiteren Protagonisten Viktor, Philipp und Yvonne. Sofern einige kleine Fehler vorhanden gewesen sein sollen wie mache meinen, sind mir diese jedenfalls nicht aufgefallen und haben meine große Begeisterung für diesen Thriller in keiner Weise geschmälert.
Ich kann dieses zweite Buch nach Als das Böse kam wirklich uneingeschränkt empfehlen.
Bitte weiter solche Thriller lieber Ivar Leon Menger!
Bereits der erste Thriller von Ivar Leon Menger hat mir schon unglaublich gut gefallen. Bei seinem zweiten Thriller, hab ich mich einfach blind hineingestürzt, was definitiv auch das beste ist. Da der Klappentext schon zu viel vorweg nimmt. Alles was ihr wissen müsst ist, dass es sich um Stalking dreht.
Der Schreibstil des Autors hat mich ungemein gefesselt und sehr mitgerissen. Er webt dazu eine sehr beklemmende, aber auch düstere Atmosphäre, was in meinen Augen unglaublich gut passt. Das Setting hat mir unglaublich gut gefallen. Das pulsierende, laute und unberechenbare Berlin, aber es gibt auch eine stille und einsame Seite, die hier ihren Platz erkämpft. Was mir besonders gut an seinen Charakteren gefallen hat, ist, dass sie alles andere als perfekt sind. Sie dürfen gerne mal naiv oder schwach sein. Sie dürfen Angst haben und sich von ihren niederen Instinkten leiten lassen. Sie dürfen auch völlig irrational und unkoordiniert handeln, denn das macht sie erst authentisch und glaubhaft. Denn genau diese Makel machen sie menschlich und man kann sich eher mit ihnen identifizieren und demzufolge auch ihre Handlungen und Gedankengänge besser nachvollziehen. Überwiegend begleiten wir hier Mia. Und Mia ist einfach durch und durch gutgläubig, naiv, aber trotzdem auch sehr willensstark und widerstandsfähig. Aber weil Mia eben ist, wie sie ist, wundert man sich irgendwann über gar nichts mehr bei ihr. Ich mochte sie sehr, gerade aus diesen Gründen. Daneben hatten es mir David, Tarik und Elif angetan. Und allgemein machen die Charaktere hier eine mehr als erstaunliche Wandlung durch, was mich enorm überrascht hat.
Diese Geschichte begann bereits mit tausend Fragezeichen im Kopf und danach ging es dorthin, wo alles begann. Der Autor entführt uns hier in Vergangenheit und Gegenwart, was die Spannung enorm anheizte. Denn diese Zwischenkapitel, die hier nebenher laufen, sprechen eine sehr viel ernstere, teils manische Sprache, bei der einen pure Beklommenheit durchfährt und die Gedankenspirale immer weiter ankurbelt. Und dann ist da Mias Geschichte mit ihren Träumen , Hoffnungen und Dates. Und dann taucht Viktor auf und bedrängt sie auf eine Art und Weise, die unmöglich gesund ist. Der Autor geht die Thematik des Stalkings sehr feinfühlig, sanft und trotzdem direkt an. Er fokussiert sich auf die beängstigenden Aspekte. Auf die Schatten, die dir keine Ruhe lassen, dir aber suggerieren, dass da sehr wohl etwas ist, dass dich in den Wahnsinn treiben wird. Mia denkt, sie weiß aus welcher Richtung die Bedrohung kommt. Doch was weiß sie wirklich?
Ich muss zugeben, die Handlung war schon sehr crazy, beängstigend und sehr verstörend. Dabei hat man immer das Gefühl, im Blindflug zu laufen und ständig das Unsichtbare und Gefährliche jagen zu wollen. Aber wie funktioniert das, wenn nichts eindeutig ist? Denn den einfachen Weg gibt es praktisch nicht. Der Autor setzt sich sehr intensiv mit den psychologischen Aspekten auseinander und das macht er unglaublich gut. Er blickt bis auf den Grund von Mias Seele, zeigt ihre Verletzlichkeit auf. Aber er zeigt auch sehr klar, wie leicht Manipulationen vonstatten gehen können und dass quasi rein gar nichts sicher ist. Egal wie sehr du dich auch dagegen schützen möchtest. Es wird niemals funktionieren.
Er bringt hier einige Wendungen ein, die dem Ganzen immer wieder eine neue Richtung geben. Tatsächlich lag ich mit meinen Vermutungen komplett daneben. Schockiert war ich über diese manischen Züge, diese Obsession, diese Perfidität und das Kalkül dahinter. Diese Art zu Denken und wie sich dabei der Kontext verändert und die eigene Wahrnehmung dazu, ist schon sehr beeindruckend. Angst steht hier über allem. Es wird hier auf subtile Weise mit den Ängsten von einfach jedem gespielt und das ist eine sehr interessante Sache. Denn Angst kann dich antreiben, dich stärker und mutiger machen. Aber auch schwächer und angreifbarer. Angst hat eine immens große Macht, denn sie bringt auch dein wahres Ich zum Vorschein. Sie zeigt dir Dinge über dich, die dich selbst erschrecken und ängstigen. Sie führt dich mitten in deine eigenen Abgründe. Stalking ist ein sehr vielseitiges Feld und das macht sich der Autor sehr geschickt zunutze. Denn er bringt es auf mehrfache Art und Weise dar und das auf sehr raffiniertem Wege. Fakt ist, man kann niemals in einen Menschen hineinsehen und manchmal genügt nur ein kleiner Augenblick, um dein Leben völlig entgleisen zu lassen. Ein unglaublich guter Thriller, der komplexer und tragischer ist, als es den Anschein hat.
Fazit: Mit seinem neuen Thriller entführt uns Ivar Leon Menger in die Welt des Stalkings. Eine sehr komplexe und tragische Story, die über sehr viel Empathie und Feingefühl verfügt und vor allem mit den großartigen Charakteren punkten konnte. Zudem bringt er immer wieder Wendungen ein, die das Ganze noch verzwickter und auswegloser machen. Definitiv eine Leseempfehlung.
Auf dem Cover zu sehen sind rote blumen (mit fühl Effekt). Oben sieht man den Namen vom Autoren in weiß und der Title Des Bunches ist in der Mitte Schwarz. . Du wirst ganz mir gehören! Jede Nacht hat ihre Kinder. Geschöpfe wie ihn, die um die beleuchteten Häuser schlichen und nach Beute suchten. Mit dem Teleobjektiv, aus sicherer Entfernung. Einmal im Monat eroberte der Schatten ein anderes Revier. Ein fremdes Viertel, eine neue Straße. Er wurde regelrecht süchtig danach. Bis er Mia sah. Und so blieb er für immer ... Irgendetwas an Viktor stimmt nicht, das spürt Mia schon bei ihrem ersten Date im Edelrestaurant auf dem Dach des Kanzleramts. In den Tagen darauf geschehen merkwürdige Dinge, die sich irgendwann nicht mehr mit dem Zufall erklären lassen. Mias anfängliche Beunruhigung weicht einer lähmenden Angst. Doch dann beschließt sie, den Spieß umzudrehen. Ein tödliches Spiel beginnt ... . Wow was für ein Buch, ich war ja schon Fan von Leon nach deinem Debüt "Als das böse Kam". Von Seite eins hat das Buch mich gepackt, die spannung um herauszufinden was als nächstes passiert. Ivar Leon Menger ist ein Genie die details in diesem Buch und die verbindung zu seinem Debüt (bei einem hat er mich zwar gespoilert aber egal). Mit diesen Ende habe ich definitiv nicht gerechnet. Mia hat mich zwar am Ende etwas wütend gemacht, weil welcher Mensch bleibt in der Wohnung von Dem Menschen wo man denkt das er gefährlich ist. Wäre ich in der Situation würde ich so schnell wie möglich weg rennen wollen aber okay. Auch das sie sich in innerhalb eines Abdens sich in einen fremden Mann verliebt hat und dann nicht Mal gemerkt hat das die Person die ihr geschrieben hat nicht der selbe Mann ist. Bei der einen Szene musste ich lachen, als beschrieben wurde, dass Victor auf sie sprang wie eine Spinne. Ich will gerne wissen wieso er das gemacht hat was war der Sinn dahinter? I need answers. Auch der Plot twist am Ende einfach MINDBLOWING OH MY GOD EY. Jetzt kommen wir zu nem Spoiler. Ich hätte NIEMALS damit gerechnet das es nicht Victor war der sie gestalked hat sondern Philipp, der eigentlich Timo heißt, ihr mitbewohner. Fand ich sehr traurig, weil ich mochte Philipp er war immer für Mia da aber Nein er muss ja das böse sein. Auch sehr cool gemacht fand ich von Ivar das er eine Nicht-Binäre person in das Buch geschrieben hat, ist zwar nur ein nebencharakter aber trotzdem besser als nichts. Generell fand ich das Buch sehr divers, was Mir gefallen hat. Nächster Spoiler das Mia am Ende mit einer Frau zusammen kommt echt süß gemacht. (Idee vielleicht deren story Schreiben wie die beiden zusammen Kamen?) . Das Buch ist definitiv wieder ein 5 Sterne Buch und ein Jahres Highlight. I need more please. Ich freue mich definitiv auf die nächsten Bücher von Ivar Leon Menger. Oh und um die Frage meiner Therapeutin jetzt zu beantworten yes, ich lese gerne seine Bücher.
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Glaube meine Thriller-Phase ist genau so schnell wieder vorbei wie sie angefangen hat. Bin nach 3 Thrillern schon genervt vom immer gleichen Aufbau und vorhersehbaren "Plottwists". War bei dem Buch leider nicht anders. An sich sehr spannendes Thema und es hat mich auch sehr gepackt (hab es an 2 Tagen durchgelesen) aber für mich einfach dann am Schluss eine Enttäuschung. Ich hatte schon vor der Hälfte des Buches die Vermutung, was der Plot ist und als die sich dann am Ende als richtig herausgestellt hat, konnte ich auch nur noch die Augen verdrehen. Trotzdem 3 Sterne weil es sooo schlecht nicht gewesen sein kann wenn ich es so schnell gelesen habe :D
„Angst“ hat von Anfang bis Ende Spaß beim Lesen gemacht. Keine schwere Kost, einige Wendungen waren vorhersehbar, einige wiederum nicht. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt.
Es hat spannend angefangen, hat sich dann aber mittendrin gezogen. Der Plottwist hat mich aber überrascht! Am Ende musste ich nochmal den Prolog lesen. Es wurde schlau gelöst, nie den Namen vom mutmaßlichen Täter zu nennen.
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Rezension zu ANGST - Ivar Leon Menger Einzelband| dtv| Erschienen am 17.08.2023 | 448 Seiten
꧁Inhaltsangabe꧂
Mia hatte bisher bei ihrer Männerwahl kein Glück und dies scheint auch auf den neuesten Kandidaten zuzutreffen: Victor ist irgendwie anders, das spürt Mia bereits beim ersten Date. Danach scheinen sich die merkwürdigen Vorkommnisse zu häufen. Verfolgt Victor sie wirklich oder gibt es für diese Zufälle eine gute Erklärung? Und was passiert, wenn der vermeintliche Jäger zum Gejagten wird…?
꧁Handlung꧂
Von der ersten Seite an konnte mich der Thriller fesseln. Ivar Leon Mengers Schreibstil ist atemberaubend authentisch. Berlin als Schauplatz mit seiner Internationalität, Vielfältigkeit und Geheimniskrämerei wird durch Menger zum Leben erweckt und als Leser/in taucht man komplett in die geschilderte Welt ab. Ich konnte den edlen Champagner auf der Zunge schmecken und habe mich extrem schnell komplett in die Geschichte hineinfallen lassen. Das Erzähltempo passt und ich habe durchweg mit Mia mitgefiebert. Der Thriller war aber auch ein absoluter Pageturner, da es der Autor meisterhaft beherrscht, durchgehend Spannung aufrechtzuerhalten und immer ein leichtes Gefühl der Bedrohung mitzuschwingen scheint.
Ich persönlich habe glücklicherweise keine Erfahrungen mit dem Thema Stalking, fand aber, dass Menger in seinem Roman sehr klar aufzeigt, wie schwierig es ist, Stalking an sich überhaupt zu erkennen oder eine/n Täter/in zu überführen. Dies ist zwar erschreckend, trägt jedoch zur Authentizität der Geschichte bei.
Nach einer Weile hatte ich schon einen leisen Verdacht, wie die Geschichte enden könnte, welcher sich nach und nach erhärtet hat. Trotzdem habe ich bis zum Schluss mit verschiedenen Theorien gehadert und wurde schlussendlich nicht komplett überrascht, aber dennoch gut unterhalten. Das Ende wurde mir persönlich etwas zu schnell abgehandelt. Hier hätte ich mir mehr Hintergrund zu den Motiven der Personen gewünscht. Dennoch wirkte es schlüssig auf mich.
꧁Charaktere꧂
Mia war mir sehr schnell sympathisch und ich konnte mich gut mit ihr identifizieren. Sie ist taff und klug, hinterfragt aber ihre Entscheidungen und Gedanken immer wieder und wirkte auf mich sehr dreidimensional. Auch die weiteren Charaktere, die im Laufe des Buches auftauchen, konnten mich von sich überzeugen.
꧁Fazit꧂
Mir wurde während des Lesens sehr schnell klar, dass dieses Buch das Potenzial hat, um ein Jahreshighlight zu werden. Dennoch habe ich mich gefragt, ob Ivar Leon Menger es denn schaffen würde, 448 Seiten lang die Spannung aufrecht zu erhalten. Und ja, dies ist ihm hervorragend geglückt. ANGST ist ein spannender Pageturner, den ich nicht zur Seite legen konnte. Die Lebendigkeit, mit der Szenerie und Charaktere beschrieben werden, hatte eine Sogwirkung auf mich, derer ich mich nicht entziehen konnte. Handlungstechnisch bin ich zwar nicht komplett im Dunkeln getappt, aber die eine oder andere Wendung habe ich definitiv nicht kommen sehen. Abschliessend bleibt mir nur zu sagen, dass ich ANGST von Ivar Leon Menger definitiv weiterempfehlen kann und dies bestimmt nicht das letzte Buch des Autors für mich war.
2,5 - 3 Sterne Dafür, dass es als Jahres Highlight von vielen angepriesen wurde, hat mich das Buch leider gar nicht überzeugt. Ich finde die Geschichte tatsächlich sehr vorhersehbar.. die Figuren flach, nicht wirklich sympathisch, und viele Handlungen und gedankengänge sind überhaupt nicht nachvollziehbar. Auch der Titel Angst passt für mich überhaupt nicht.. mich einmal in diesem ganzen Buch von mir das Gefühl von Angst oder Beklemmung aufgekommen, dass man ja eigentlich haben sollte, wenn man mit dem Thema stalking konfrontiert wird.
Es geht um Mia eine junge aufstrebende Schauspielerin, die in einer Berliner WG lebt, zusammen mit ihrer Freundin Yvonne und ihr Mitbewohner Philipp. Mia hat auf einem Date Vincent kennengelernt, aber für sie war schnell klar, dass das nichts werden kann.. in den darauffolgenden Tagen trifft sie immer wieder auf ihn. Sie fühlt sich verfolgt. Er taucht auf in einem speak easy " Tür 13" in das mia zusammen mit ihrer neuen gerade erst kennengelernte schauspielkollegin geht.. erfülle ich abgedrehter Sex Club. Dort lernt mia auch David kennen.. die zwei reden zwar in dem Abend kaum miteinander.. haben zumindest was das Feeling angeht, überhaupt keine Verbindung, aber verlieben sich scheinbar Hals über Kopf. Bin ich später. Wird David ermordet aufgefunden. Mir glaubt, dass ihr Stalker Vincent das war.. mit dem bisschen andere komische Sachen wie das jetzt ein Platten Reifen hat, dann ihr Fahrrad. Ganz verschwindet.. sie von einem taxifahrer nach Hause gefahren wird, der sich vermummt hat und nicht spricht und komischerweise ihre Adresse kennt.. Letztendlich ist das Buch aber ziemlich durchschaubar und man bekommt schon ziemlich am Anfang ein Gefühl dafür, dass er auch Mias Mitbewohner der Arzt Philipp, der in Berlin in der Charité arbeitet der eigentliche Stalker sein könnte. Dem war dann auch so.. die Auflösung hinten raus war an den Haaren herbeigezogen.. nachdem mia eine Nacht mit Vincent verbracht hat, in seiner millionärs Wohnung, lässt der wegen einem geschäftstermin am nächsten Tag die Wohnung. Sie bleibt zurück durchsucht. Alles findet Beweise das er der Mörder von David ist.. die letztendlich aber Philipp gefaked hat. Und plötzlich schlägt Philipp mia nieder und entführt diese in ein altes abgefucktes Haus. In ihrer alten Heimat. Ganz am Ende des Buches kommt raus, dass mir die Geschichte als Drehbuch geschrieben hat und es jetzt verfilmt werden soll sie jetzt Interviews gibt und so weiter.. Hä?
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Stalker-Story vom Feinsten . Ivar Leon Menger legt mit „Angst“ seinen zweiten Thriller vor. Angst hatte ich tatsächlich ein bisschen, nachdem mir Mengers Debüt „Als das Böse kam“ so gar nicht gefallen hat. Weil ich Menger aber für seine innovativen Hörspiele und Hörbücher schätze, wollte ich ihm auf jeden Fall auch in Buchform noch eine Chance geben. Also bin ich so unvoreingenommen wie möglich an das Burch herangegangen … und bin dafür belohnt worden. . Darum geht’s: Mia hat ein Date mit Viktor. Allerdings ist ihr der Typ nicht geheuer. Ein weiteres Treffen kommt für sie nicht in Frage. Allerdings geschehen in den nächsten Tagen seltsame Dinge. Aus anfänglicher Beunruhigung wird konkrete Angst. Mia ist sich sicher: Sie wird gestalkt. Und weil sie keine Hilfe bekommt, hilft sie sich selbst. Ein gefährliches Spiel beginnt… . „Angst“ ist ein Quantensprung im Vergleich zum Vorgänger. Besser geschrieben. Besser durchdacht. Viel besser konzipiert, was Plot, Charaktere und Setting angeht. Die Storyline hat mich von Anfang an fasziniert. Das Stalker-Thema hat Menger aber natürlich auch genial gewählt. Es spielt ihm von Hause aus mit einer gruseligen Grundstimmung und Spannung in die Hände. Und Menger nutzt die Steilvorlage. Ich habe mitgefiebert und -gelitten und den Stalker verflucht. . Die Geschichte scheint recht klar zu sein. Wirklich? Denn irgendwie entwickelt man eine Ahnung, dass hinter der Geradlinigkeit mehr steckt. Es sind Kleinigkeiten, die mich immer wieder misstrauisch gemacht und einen Verdacht gesät haben. Menger setzt feine Spitzen, um die Leser*innen dann aber doch wieder geschickt davon abzulenken. Bereitwillig und atemlos bin ich allen Wendungen gefolgt. Auf dem vermeintlichen Höhepunkt setzt Menger dann nochmal eins obendrauf. Das ist das absolute Sahnehäubchen. Dass meine zwischenzeitliche Vermutung sich bestätigt hat, war eine kleine Genugtuung. . Fazit: Was für ein toller Thriller. Menger hat mich mit „Angst“ mitgerissen, begeistert und überzeugt. Ich bin durch die Seiten geflogen und feiere das durchweg schwelende Spannungsgefühl. Mit dieser deutlichen Steigerung im Vergleich zu seinem Debüt, hat Menger sich für „Angst“ eine Topp-Bewertung verdient.
Angst heißt dieser Thriller. Die hatte ich ab einem bestimmten Moment wirklich. Bis es so weit kam, habe ich in Berlin drei total verschiedene Menschen in einer WG kennengelernt. Mia, die angehende Schauspielerin, Yvonne die Internetzockerin und Philipp, der ein praktisches Jahr an der Berliner Charité absolviert. Mia ist überzeugt, dass Philipp ein phantastischer Assistenzarzt wird. Eigentlich könnte das Leben für Mia wunderbar sein. Nach einem Casting für eine tolle Filmrolle, das sehr gut verläuft, kann sie sich leider nicht so richtig freuen. Seit dem Date, mit dem vermögenden Viktor, fühlt sich Mia auf Schritt und Tritt verfolgt.
Was hat diesen Thriller so spannend für mich gemacht? Die Tatsache, dass ich lange nicht wusste, wer alles bei den Verbrechen mitmischt. Ich hatte eine Vermutung, welche Person Mia stalkt. Damit lag ich tatsächlich richtig. Jedoch konnte ich mir das seltsame Verhalten von ein paar anderen Protas nicht erklären. So bin ich mit Mia durch Berlin gehetzt. Ziemlich lange hat die junge Frau versucht, ohne polizeiliche Hilfe klar zu kommen. Um zu beweisen, dass sie gestalkt wird, muss sie sich gefährlichen Situationen aussetzen. Schon in seinem ersten Thriller *Als das Böse kam* konnte mich der Autor von Anfang an abholen. Auch bei Angst fängt die Spannung gemächlich an und steigert sich kontinuierlich. Man lernt die Protagonisten gut kennen. So manch einen aber erst am Ende. Ist sich bei jeder Seite der großen Gefahr bewusst. Weiß eine Zeit lang nicht mehr, wem man überhaupt noch trauen darf. Nachdem dann auch noch ein Mord passiert, versucht Mia den Spieß umzudrehen.
Fazit:
Das Setting passt zu der Stimmung, die der Thriller versprüht. Berlin, eine Großstadt mit vielen Möglichkeiten für Schauspieler, Ärzte und Menschen, die untertauchen wollen. Der Schreibstil ist flüssig und die Kapitel kurz und knackig. Sie animieren zum weiterlesen. Eine Warnung möchte ich aussprechen. Menschen mit einer Spinnenphobie sollten die eine oder andere Seite etwas schneller lesen. Warum nicht ganz überblättern? Zu leicht wird etwas übersehen ... Eine absolute Empfehlung von mir.
Danke Ivar Leon Menger. Falls sie Durst haben, ich hätte da noch eine angefangene Flasche Cola .....
Ivar Leon Menger, mit Angst ,schafft einen Stalking Thriller, der mich leider nicht richtig überzeugen kann.
Das Cover finde ich schön mit den blutenden Blumen und mit dem Titel der im Buch eine Rolle spielt.
ANGST,die beherrscht die Protagonistin Mia und das hat mich zuerst angetrieben es zu lesen ,denn Mia finde ich unsympathisch und to much .Die Art und Weise wie sie sich ,als Feministin ausgibt und teilweise irgendwie auch Dinge nicht klarstellt finde ich nervig. Sie wird eingeladen und nimmt diese Einladung an und beschwert sich hinterher, dass der Mann die Rechnung bezahlt. Warum sagt man nicht gleich hey ich möchte nicht eingeladen werden ,komm jeder zahlt sein Essen selbst usw.
Das sind Dinge die ich unlogisch finde ,auch das sie hinter jeden Mann irgendwas sucht ,nach dem Motto Patriarchat. Am Anfang hat sich minimum ein wenig intellektuell benommen später, total unvorsichtig und schon dumm.Sie sucht in einen teuren Loft und denkt nicht daran das es Kamaras gibt ,obwohl der Typ zuvor sagt das Alarm System wird aktiviert ,sobald mann die Tür schließt usw.
Es gibt noch einige solche Dinge, die ich einfach dämlich finde. Am Ende so 50 Seiten kommt endlich mal Aktion und das wars. Das ist mir definitiv zu wenig.
Der Schreibstil ist flüssig, ich kam sehr schnell durch das Buch . Es wird aus der Ich-Perspektive von Mia wiedergegeben und aus der dritten Perspektive vom Stalker/Täter.
Keine Ahnung, das Buch ist für mich okay, das war es auch . Irgendwie schon enttäuschend. Naja, vielleicht gefällt es Dir/ Euch besser.
Vielen Dank für das Bereitstellen des Leseexemplars an den Verlag.
Liebe Leserin, lieber Leser, Mia ist Schauspielerin und schlägt sich mit kleineren Rollen durch. Um über die Runden zu kommen, lebt sie mit zwei Freunden in einer WG. Zum einen ist da Yvonne, die ihren Lebensunterhalt damit verdient, leicht bekleidet die ganze Nacht vorm Computer zu sitzen und mit laufender Life-Cam Videospiele zu zocken. Zum anderen ist da Philipp, seines Zeichens Medizinstudent. Zufällig lernt Mia Viktor kennen und lässt sich von ihm auf einen Kaffee einladen, was sich als Abendessen in einem Luxusrestaurant herausstellt. Im Laufe des Abends verliert sie ihren Schlüssel ... und das Drama nimmt seinen Lauf. Der geneigte Leser verfolgt, wie Mia gestalkt wird: Egal, wo sie ist, Viktor ist da oder taucht kurz danach auf. Er ist wie ein Schatten, den sie einfach nicht abschütteln kann. Mia bekommt immer mehr Angst, doch irgendwann hat sie die Nase voll und dreht den Spieß um.
Wie bei seinem Debüt "Als das Böse kam" hat Ivar Leon Menger wieder alle Register gezogen und nimmt den Leser auf eine Achterbahn der Gefühle mit. Wir begleiten Mia durch das Abenteuer und sehen alles durch ihre Augen. Es ist bedrückend, wie sich ihre Angst immer mehr aufbaut, wie die ganze Sache immer rätselhafter wird - bis es zum Break kommt und Mia die Augen geöffnet werden.
Ich habe das Buch sehr gern gelesen, doch muss ich leider sagen: "Als das Böse kam" gefiel mir besser. Nicht viel, aber doch. Und werde ich Ivar Leon Mengers nächsten Thriller auf jeden Fall auch lesen. Hoffentlich haut er ordentlich in die Tasten, damit seine Fans nicht so lange warten müssen.
Letztes Jahr hatte ich mit Mengers Debüt "Als das böse kam" spannende Lesestunden, sodass ich mich auf den neuen Titel "Angst" sehr gefreut habe.
In diesem Buch lernen wir Mia kennen. Irgendetwas an Viktor stimmt nicht, das spürt sie schon bei ihrem ersten Date im Edelrestaurant auf dem Dach des Kanzleramts. In den Tagen darauf geschehen merkwürdige Dinge, die sich irgendwann nicht mehr mit dem Zufall erklären lassen. Mias anfängliche Beunruhigung weicht einer lähmenden Angst. Doch dann beschließt sie, den Spieß umzudrehen. Ein tödliches Spiel beginnt ...
"Angst" ist ein gut durchdachter Thriller, welcher vom Verlauf auch so in ihrer Nachbarschaft ablaufen könnte. Der Autor präsentiert uns eine authentische Handlung, welche durchgängig eine konstante hohe Spannungskurve aufweist, die wenig zum Erliegen kommt. Menger schafft es, dass man als Leser in die Abgründe der Menschen schauen kann und lenkt uns in ein interessantes Abenteuer zwischen Mia und Viktor. Ich wüsste nie so richtig, wen man so richtig vertrauen kann. Diesen innerlichen Konflikt fand ich gut durchdacht. Besonders gelungen empfand ich die Plottwists, die Menger einbaut. Abseits des letzten Plottwists waren alle Wendungen meiner Meinung nach unvorhersehbar und sorgten für die wichtigen Wow-Momente. Darüber hinaus lässt sich sagen, dass sich Mengers Schreibstil wirklich gut lesen lässt.
Fazit: Ein wirklich gut durchdachter Thriller, welcher sich hervorragend bei einem guten Getränk flüssig und mit guten Wow Momenten durchlesen lässt. Ich vergebe 4,5 Sterne, abgerundet auf vier Sterne.
Mia will Schauspielerin werden und endlich hat sie ein wichtiges Vorsprechen. Nebenbei hat sie Dates und trifft sich mit Freunden in einem angesagten Café. Man lernt sie dadurch näher kennen und folgt ihr durch sämtliche Szenen Berlins. In pikfeine Edelrestaurants und in geheime "speakeasy" Clubs in abgelegenen Stadtteilen.
Die verschiedenen Eindrücke der pulsierenden Hauptstadt bringt der Autor authentisch rüber. Es fühlt sich fast so an, als wäre man mittendrin. Insbesondere dann, als sich merkwürdige Ereignisse häufen und Mia es mit der Angst zu tun bekommt. Denn ER taucht ständig wieder auf. Mia ist überzeugt davon, dass sie gestalkt wird. Da sie das aber nicht beweisen kann, versucht sie den Spieß umzudrehen und ahnt nicht, wie nah die Gefahr wirklich ist...
Was für 'ne coole Schreibe! Menger peitscht seine Leser temporeich durch die Seiten und pumpt ihnen jede Menge Adrenalin in den Körper. Man kann die angespannte Atmosphäre förmlich greifen und ahnt ganz aufgeregt, dass die nervenaufreibende Story vor dem Ende noch eine Wendung parat hat. Die Auflösung war zwar etwas vorhersehbar, aber trotzdem böse und hinterhältig. Ich war beim Lesen wie hypnotisiert.
Fazit: Wer Spannung und eine unheilvolle Atmosphäre sucht, wird hier garantiert fündig. Dieser verstörende Thriller lässt den Leser nicht zur Ruhe kommen und schnürt ihm die Kehle zu. Menger ist ein phantastischer Erzähler. Bitte mehr davon!
Das neueste Hörbuch des Autors Ivar Leon Menger ist bereits im August letzten Jahres erschienen, doch ich bin erst jetzt dazu gekommen, es zu hören. Zwei Sprecher wechseln sich ab, wobei der Part von Magdalena Turba als Mia Richter ungleich größer ist als derjenige von David Nathan als Stalker.
Wir werden in die Welt von Mia geworfen, einer jungen Schauspielerin, die für eine Hauptrolle vorspricht und dort die Bekanntschaft einer Mitbewerberin macht. Sie bleibt nicht die einzige, die Mia kennenlernt. Und als sie sich Hals über Kopf in einen jungen Grafikdesigner verliebt, ändert sich ihr Leben, und die Angst hält bei ihr Einzug.
Eine interessante wie spannende Story entwickelt sich. Schauplatz ist Berlin. Gegen Ende erfahren wir eine überraschende Wendung, die wir vielleicht so nicht haben kommen sehen und fiebern mit den Hauptdarstellern. Einzig einige Gedanken und Handlungen Mias konnte ich nicht so recht nachvollziehen, somit konnte ich mich mit ihr nicht identifizieren, was mir hin und wieder ein Auftauchen aus der Story bescherte - ich war also nicht vollkommen hineingezogen worden, sondern war oft nur Zuschauer und nicht mitten dabei.
Beide Sprecher haben herausragend gelesen, es ist ein Vergnügen, beiden zu lauschen. Somit gebe ich 85/100 bzw. 08/10 Punkte.
Das Leben der jungen Schauspielerin Mia läuft recht gut: sie hat ein sehr vielversprechendes Casting, lernt durch Zufall den tollen Webdesigner David kennen und hat auch mit den Mitbewohnern in ihrer WG eine gute Wahl getroffen. Doch dann geschehen seltsame Dinge. Ihr Rad wird gestohlen, David wird ermordet aufgefunden und Viktor, ein Mann, mit dem sie vor kurzem ein nicht ganz so tolles Date hatte, taucht unter fadenscheinigen Umständen in ihrer WG auf. Mia bekommt es mit der Angst zu tun: Ist Viktor ein Stalker und Killer?
Ivar Leon Menger hat wieder einen spannenden, gut durchdachten Thriller geschrieben, der einen von Anfang an in den Bann zieht. Alle Personen sind authentisch, die Atmosphäre stets passend und die Kulissen wie ein Nobelrestaurant über den Dächern Berlins oder ein geheimnisvoller Speak-Easy-Club runden den Gesamteindruck gekonnt ab. Besonders gut konnte ich mich in Mia, ihre Ängste und Phobien und ihren Willen, stark zu sein und den Mord an ihrem Schwarm aufzuklären, sehr gut identifizieren. Kleinere Schwächen vor allem am Anfang des Buches kann man getrost übersehen.
Mein Fazit: Ein spannender und packender Thriller mit Gänsehautfaktor. Lesenswert.
Mias Zufallsbekanntschaft Viktor stellt sich beim ersten Date als unangenehm heraus und sie möchte ihn nicht wiedersehen. Tut sie aber, weil er ihren verlorenen Schlüssel nach Hause bringt. Aber Moment, woher kennt er ihre genaue Adresse? Mia fühlt sich unwohl und erzählt ihrem Umfeld davon. Das reagiert unterschiedlich. Nebenbei versucht Mia noch, ihre erste große Filmhauptrolle zu gewinnen.
Ich konnte gut mit Mia mitfühlen. Für mein Empfinden waren ein paar Nebencharaktere nicht so ganz authentisch, was der Story insgesamt aber keinen Abbruch tut.
Ich mochte den Schauplatz Berlin und fand ihn gut eingefangen.
Für mich war das Buch durchgehend spannend, bis hin zur überraschenden Auflösung. Der Schreibstil ist angenehm, die Kapitel haben eine gute Länge und bringen einen dazu, unbedingt noch das nächste lesen zu möchten Im Nachhinein betrachtet war das Ende etwas konstruiert, aber während des Lesens hatte ich es so nicht kommen gesehen. Die Schlusspassagen hätte ich nicht mehr gebraucht.
Von mir eine Empfehlung für diesen spannenden Thriller!
Wow das war ein krasses Buch. Vor allem das Ende war ein krasser Plotwist und ich war geschockt. Das Mia von Viktor nach dem ersten Date scheinbar verfolgt wird und Leute um sie herum sterben ist krass. Mia setzt sich dann der Gefahr aus und versucht selber was rauszufinden und ihr vermeintlicher Freund Philipp hilft ihr dabei. Mia findet immer mehr verstörende Bilder bei Viktor, wie Bilder die er gemacht hat während sie geschlagen hat- heimlich und ohne eigentlichen Zutritt zur Wohnung. Ich habe total mitgefiebert und konnte das Buch kaum aus der Hand legen und es herrscht Spannung ab den ersten Seiten. Die Spannung zog auch auch bis in die allerletzten Seiten, was ich bei 448 Seiten echt krass finde. Der Autor hat außerdem einen tollen Schreibstil und ich werde definitiv weitere Bücher von ihm lesen. Ich kann das Buch absolut empfehlen, ist aber nichts für schwache Nerven. Auf den letzten Seite gibt es noch Hilfsangebote zu Stalking etc. und das find ich echt sehr sympathisch, da der Autor dieses Buch nicht aus dem blauen heraus geschrieben hat, sondern sich wirklich ausgiebig mit dem Thema beschäftigt hat.
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Heute ist ein verregnter Sonntag und ich habe diesen genutzt, um den Thriller "Angst" in einem Rutsch durchzulesen.
Doch so toll war er leider gar nicht. Protagonistin Mia ist ein schreckhaftes Hühnchen, das im ganzen Buch nie jemandem wirklich zugehört hat und immer direkt ihre eigenen Schlüsse zog. Ständig war sie der Ohnmacht nahe und scheint generell, nur von Luft und Liebe zu leben. Ich habe eine Weile gebraucht, um zu begreifen, dass es sich bei den Hauptpersonen nicht um Teenager, sondern um Erwachsene handelt. Die Unterhaltungen und Handlungen waren völlig naiv und jeder hatte etwas zu schlechten Ex-Lovern zu erzählen.
Inhaltlich kann der Autor mich nicht überzeugen. Doch das titelgebende Thema Angst hat er dennoch gut in die Geschichte rund um das Stalking eingebaut. Und da ich das Buch in einem Tag ausgelesen habe, kann der Schreibstil ja auch nicht so schlecht gewesen sein. Trotz viel Vorhersehbarkeit wollte ich trotzdem wissen, wie die Geschichte ausgehen wird.
Nachdem Mia ein Date mit Viktor Engel hatte, passieren in den darauffolgenden Tagen komische Dinge in Mias Umfeld. Doch wer oder was steckt dahinter?
Mia kommt ursprünglich aus dem Odenwald und ist nach Berlin gezogen, um ihre Schauspielkarriere weiter voran zu treiben. Man lernt sie als eine sehr freundliche und auch ehrgeizige Person kennen, die allerdings auch manchmal etwas naiv wirkt. Mit ihr bin ich leider auch nicht so ganz warm geworden.
Neben Mia kommt das Buch mit eher wenigen weiteren Protagonisten aus, die alle eine kleine oder größere Rolle spielen. Zu diesen möchte ich an dieser Stelle auch nicht zu viel verraten, um nicht zu spoilern. Zum einen lernt man Mias WG-Mitbewohner Yvonne und Philipp kennen, die mir beide irgendwie etwas suspekt waren. Zum anderen spielt Viktor Engel eine große Rolle. Ihn konnte ich nie so ganz einschätzen. Er war zwar super schmierig, aber ich wollte nicht so ganz glauben, dass er zu Stalking fähig ist.
"Viktor Engel ist erst vor ein paar Tagen in mein Leben getreten, und ich habe das Gefühl, dass es komplett aus den Fugen gerät." (Seite 156)
Angst war mein erstes Buch von Ivar Leon Menger und da mich der Klappentext sofort angesprochen hat, war ich super gespannt auf das Buch. Der Einstieg ist mir auch erstmal leicht gefallen, denn der Schreibstil des Autors lässt sich sehr angenehm lesen und ich mochte das Setting in Berlin. Allerdings muss ich auch zugeben, dass die Geschichte zuerst einmal etwas vor sich hinplätschert und mich die vielen Wiederholungen (bspw. die Erwähnung, dass Mia aus dem Odenwald kommt) irgendwann etwas genervt haben. Dabei wird die Geschichte hauptsächlich aus Mias Sicht erzählt, aber es gibt auch immer wieder kurze Kapitel mit Rückblenden aus anderen Sichtweisen. Die Geschichte gliedert sich dabei insgesamt in drei Akte, was zu Mia und ihrer Tätigkeit als Schauspielerin gepasst hat. Gegen Ende des ersten Aktes wurde die Geschichte dann etwas spannender und es kam durch die Thematik mit dem Stalking phasenweise eine beklemmende Stimmung auf. Außerdem gab es auch die ein oder andere Wendung, die ich nicht vorhergesehen habe. Dennoch muss ich leider sagen, dass mich die Geschichte einfach nicht abholen konnte. Das lag vor allem an einer Thematik, die immer mehr eingebracht wurde und auch zur Auflösung beigetragen hat. Hier hätte ich mir ehrlich gesagt auch eine Content Note gewünscht, denn als Person mit einer Arachnophobie wurde mir hier der Spaß am Lesen genommen, sodass ich einige Passagen übersprungen habe und vorab vermutlich nie zu diesem Buch gegriffen hätte. Die Auflösung selbst ging mir dann auch etwas zu schnell und war meiner Meinung nach auch etwas zu abgedreht.
"Nutze die Nervosität für dein Spiel, höre ich meine Schauspiellehrerin im Kopf, und so gehe ich zielsicher auf den kleinen Tisch zu, der von üppigen roten Geranien umrandet wird. Der Theatervorgang hebt sich, meine Vorstellung beginnt." (Seite 291)
Das Cover des Buches finde ich mit den roten Blumen und Blättern sowie der schwarzen Schrift eigentlich ganz schön gestaltet.
Leider war Angst ein Thriller, der mich nicht von sich überzeugen konnte. Auch wenn es durchaus spannende Momente gab, ging mir die Geschichte zu schleppend voran und die Thematik war leider absolut nicht meins.