Für mich ist diese Ansammlung an fünf- bis zehn minütigen Gedankenhappen nicht zu lesen. Selten gebe ich ein Buch auf, aber hier kann ich nach zwei Drittel aufgrund Langeweile nicht mehr.
Der Autor erwischt sich bei seiner hoffnungslosen Suche nach perfekten Momenten, einer perfekten Wohnung, einer perfekten Partnerin und letztlich wohl auch perfekten Kindern. Viel Erfolg!
Vielleicht schreibt der Autor das auch nur, um den Status Spiegel-Bestseller-Autor zu erlangen. Vielleicht hat er ehrlich Ahnung, dass da etwas fehlt und sieht es für sich nicht. Oder, vielleicht kommt er eines Tages drauf, was ihm an Lebenserkenntnis fehlt. Dann wird er über sein seichtes Philosophieren vermutlich den Kopf schütteln.
Für mich reicht mein Ausflug in Herrn Nasts Welt bis auf weiteres. Ich kann diese Sammlung von Seichtigkeiten wirklich nicht empfehlen.