Jump to ratings and reviews
Rate this book

Zebras im Schnee

Rate this book
»Freiheit, denkt sie, ist nicht umsonst zu haben.«

Bei seinen Recherchen zum 75-jährigen Jubiläum des Bauhaus-nahen Stadtplanungsprogramm Neues Frankfurt kommt der New Yorker Kunsthistoriker und Architekt Richard Kugelman an ein Ende der 1920er-Jahre aufgenommenes Foto seiner Mutter Franziska Goldblum. Fotografin ist eine gewisse Ella Burmeister. Immer tiefer taucht Richard während einer Reise in die Main-Metropole in ihre Lebensgeschichte ein – würde er mehr Material von dieser nach dem Krieg völlig zu Unrecht vergessenen Künstlerin finden, wäre seine geplante Ausstellung nicht weniger als eine Sensation. Doch in welchem Verhältnis standen die beiden Frauen zueinander? Und warum hat die ehemalige Kunststudentin Franziska nach der Immigration in die USA 1933 mit ihrer Familie nie von dieser Ella und ihrer gemeinsamen Zeit in Frankfurt gesprochen – und auch nie wieder gemalt? Unversehens gerät Richard in eine Geschichte hinein, die auch sein Leben für immer verändern wird.

Ein an historische Ereignisse angelehnter Roman über zwei junge Künstlerinnen der »Roaring Twenties« und eine packende Geschichte von Freundschaft, Liebe und Aufbruch.

»Ein Meister der Recherche und Einfühlung« SWR2 »Lesezeichen«

384 pages, Kindle Edition

First published January 1, 2024

10 people are currently reading
59 people want to read

About the author

Florian Wacker

9 books1 follower

Ratings & Reviews

What do you think?
Rate this book

Friends & Following

Create a free account to discover what your friends think of this book!

Community Reviews

5 stars
10 (12%)
4 stars
41 (49%)
3 stars
24 (28%)
2 stars
8 (9%)
1 star
0 (0%)
Displaying 1 - 6 of 6 reviews
Profile Image for Eva.
86 reviews1 follower
November 30, 2024
3,5 🤩 interessant aber teilweise etwas langatmig
1,404 reviews7 followers
May 23, 2024
Auf der Suche nach der Vergangenheit

Klappentext:
Bei seinen Recherchen zum 75-jährigen Jubiläum des Bauhaus-nahen Stadtplanungsprogramm Neues Frankfurt kommt der New Yorker Kunsthistoriker und Architekt Richard Kugelman an ein Ende der 1920er-Jahre aufgenommenes Foto seiner Mutter Franziska Goldblum. Fotografin ist eine gewisse Ella Burmeister. Immer tiefer taucht Richard während einer Reise in die Main-Metropole in ihre Lebensgeschichte ein, würde er mehr Material von dieser nach dem Krieg völlig zu Unrecht vergessenen Künstlerin finden, wäre seine geplante Ausstellung nicht weniger als eine Sensation.
Doch in welchem Verhältnis standen die beiden Frauen zueinander? Und warum hat die ehemalige Kunststudentin Franziska nach der Immigration in die USA 1933 mit ihrer Familie nie von dieser Ella und ihrer gemeinsamen Zeit in Frankfurt gesprochen und auch nie wieder gemalt? Unversehens gerät Richard in eine Geschichte hinein, die auch sein Leben für immer verändern wird.

„Zebras im Schnee“ von Florian Wacker war das diesjährige Buch für „Frankfurt liest ein Buch“
Von Florian Wacker habe ich bereits mit Begeisterung „Die Spur der Aale“ gelesen. Ein Krimi der auch in Frankfurt angesiedelt ist.

In diesem Roman bringt der Autor seinen Leser*innen das historische Frankfurt näher.
Als der Architekt Richard Kugelman ein Foto seiner Mutter findet das von der Fotografin Ella Burmeister in Frankfurt aufgenommen wurde möchte er mehr über die Entstehung des Fotos herausfinden. Richard Kugelman, der zum 75-Jubiläum zum Stadtplanungsprogramm Neues Frankfurt aus den USA anreist will versuchen mehr über die Künstlerin Ella Burmeister zu erfahren. Auch interessiert ihn, warum seine Mutter die Kunst studiert hat nach ihrer Immigration in die USA 1933 nicht mehr gemalt hat. Richard Kugelmans Mutter hat nie über ihre Zeit in Frankfurt gesprochen.

Florian Wacker erzählt seine Geschichte auf zwei Zeitebenen. Die Gegenwart ist das Jahr 1997 uns spielt in New York und in Frankfurt. Hier lernen die Leser*innen Richard Kugelman, den Kunsthistoriker und Architekt kennen. Seine Mutter hat in Frankfurt Kunst studiert. Richard Kugelman begibt sich auf die Suche nach der Vergangenheit.

Das ist dann auch schon die zweite Zeitebene. Sie umfasst die Jahre 1927-1933 uns spielt zum größten Teil in Frankfurt. Hier lernen die Leser*innen dann Franziska, die Mutter von Richard Kugelman und auch Ella Burmeister kennen. Franziska und Ella waren eng befreundet. Als Leser*innen erlebt man die Zeit in Frankfurt mit, die im Umbruch war. Die NSDAP war im Vormarsch und Hitler nahm immer größeren Einfluss auf das Leben der Menschen.

Florian Wacker hat große Recherchearbeit geleistet und mit das historische Frankfurt näher gebraucht. Mir als Frankfurterin bedeutet das natürlich viel. Der Autor beschreibt das Leben in der Stadt zu der damaligen Zeit detailreich. Man kann sie gut eine Vorstellung davon machen. Meine Mutter hat diese Zeit ja in Frankfurt erlebt und da mich die Geschichte schon immer interessiert hat, mir auch einiges davon erzählt.

Florian Wacker hat einen flüssigen und gut verständlichen Schreibstil. Mit seiner Geschichte hat er mich schnell gefesselt.
Mir war es eine große Freude „Zebras im Schnee“ zu lesen.

Profile Image for Dorle Schmidt.
134 reviews
April 29, 2024
Obwohl das Buch eine spannende Geschichte, einen faszinierenden Titel und ein interessantes Thema hat, fand ich die Lektüre sprachlich langweilig und die Erzählung banal.
Kein Vergleich mit Deniz Ohdes Roman, der letztes Jahr im Zentrum von „Frankfurt liest ein Buch“ stand.

S.84: „Später geht sie durch den Nieselregen und isst ein Sandwich.“
171 reviews
October 23, 2024
Die 1920er interessieren mich, allerdings liest man meistens über Berlin in diesem Zeitraum. Hier geht es um Frankfurt und die dortige Kunst- und Architekturszene. Vom "Neuen Frankfurt" hatte ich vorher noch nie gehört, das war interessant und lohnt weitere Recherchen.
Der Roman spielt auf zwei Zeitebenen: Ende der 90er soll Richard in den USA eine Ausstellung zum "Neuen Frankfurt" kuratieren. Dabei stößt er auf Fotografien einer unbekannten Fotografin namens Ella. Überraschenderweise gibt es auch Aufnahmen von Richards Mutter Franziska, die ursprünglich aus Frankfurt kam. Wie hängt das alles zusammen? Warum hat Franziska nie über die Zeit in Frankfurt gesprochen?
Die aktuelle Zeitlinie fand ich eigentlich etwas störend, am Ende war es aber dann doch eine schöne Klammer um die ganze Geschichte.
Ein lesenswertes Buch, wenn man sich für die 20er Jahre interessiert und gerne einen anderen Schauplatz als Berlin haben möchte.
Profile Image for Susanne Huber.
13 reviews
March 12, 2025
Eine schöne, gut recherchierte und fundierte Geschichte zu Beginn des 20. Jahrhunderts.
Die Charaktere sind realistisch und so beschrieben, dass man versucht ist, nachzuschlagen, um mehr über sie zu erfahren.
Es geht um die politische Wende, um Wünsche, Träume und Pläne, letztendlich um die Möglichkeiten einer Frau in der damaligen Zeit.
Die ganze Geschichte wird aus einem zweiten Erzählstrang heraus erzählt, beide führen zusammen und auch diese Protagonisten des zweiten Strangs sind nachvollziehbar und glaubwürdig gezeichnet.
Profile Image for Eva.
6 reviews
November 30, 2025
Das Buch spielt in Frankfurt und es war richtig cool so viele Orte zu kennen, die auftauchen :-)
Displaying 1 - 6 of 6 reviews

Can't find what you're looking for?

Get help and learn more about the design.