Fünf Jahre sind vergangen, seit Leni Raffael zum letzten Mal gesehen hat. Fünf Jahre, seit er bei einem Brand Vater und Bruder verlor. Doch jetzt ist Rafe zurück auf Sylt, um den Wiederaufbau des Familienhotels zu überwachen. Und ausgerechnet die Werft, in der Leni ihre Ausbildung zur Schiffsbauerin macht, ist an dem Projekt beteiligt. Allerdings wird schnell klar, dass Rafe weder mit Leni noch der Insel etwas zu tun haben will. Warum also ist da noch immer dieses vertraute Kribbeln?
Herz gegen Verstand "Egal, wie tödlich sein Blick auch sein mochte, mein dummes, kleines Herz fokussierte sich noch immer sofort auf ihn, sobald er in unmittelbarer Nähe war. Genau wie vor fünf Jahren. Obwohl ich wusste, wie dämlich das war. Obwohl er mir den schlimmsten Liebeskummer meines Lebens verpasst hatte. Und obwohl absolut nichts mehr von der alten Wärme in seinen Zügen lag, in die ich mich damals so hoffnungslos verliebt hatte. Aber wie hieß es so schön? Gegen das naive, kaputte Herz war selbst der schärfste Verstand absolut machtlos." "Was für eine mitreißende und emotionale Second-Chance-Romance! Die Liebe von Leni und Raffael ist so stürmisch wie der Ozean und so sanft wie das Meeresrauschen. Ich hatte Herzklopfen auf jeder Seite." Spiegel-Bestsellerautorin Lilly Lucas
Die Tales of Sylt-Reihe von Alexandra Flint Mit ihrem berührenden New-Adult-RomanKein Horizont zu weit schafft Spiegel-Bestsellerautorin Alexandra Flint eine ergreifende Second-Chance-Romance – über die erste große Liebe, Freundschaft, Trauer und den Mut, einen Neuanfang zu wagen. Dabei zeichnet sie ein atmosphärisches Bild von der wunderschönen Nordseeinsel Sylt, das sofort Sehnsucht nach Meer, Strand und Urlaub weckt. Herzklopfen und Romantik garantiert!
Eine berauschend leichte Liebesgeschichte, die für Sehnsucht nach Meer, Sand und Ferne sorgt. Die Beschreibungen von Sylt, den Protagonisten und den Geschehnissen auf der Insel schaffen eine Atmosphäre zum Wohlfühlen. Beim Lesen konnte ich dem Alltag entfliehen, mich ganz auf die Geschichten einlassen und die Meerluft schier auf der Haut fühlen. Zwischen Schiffsbau und Hotelrenovierung waren alle Themen faszinierend und authentisch geschildert. Die wiederauflebenden Gefühle zwischen Leni und Rafe konnte ich nachempfinden, auch wenn ich mir an der ein oder anderen Stelle mehr emotionale Tiefe, mehr Einblicke in ihr Innerstes gewünscht hätte, um ihnen gänzlich zu verfallen. Insbesondere Raffael konnte ich deshalb nicht immer ganz nachvollziehen. Dennoch haben die Freundesgruppe, das Setting und die grundsätzliche Liebesgeschichte mich überzeugt. Aus diesem Grund freue ich mich nun besonders auf Band 2, da Elisa und Jonah dahingehend bereits einiges an Potential angedeutet haben🥰🌊
Wow. Ich kann es gar nicht selbst fassen, aber ich habe dieses Buch in weniger als 5 Stunden beendet. Wie ist das möglich?
Ich würde es mal so erklären:
Lexie hat einen wundervollen Schreibstil und ich habe mich absolut in die cozy Atmosphäre verliebt. Ganz besonders die Freundes-Gruppe E.M.I.L und das Café Flaschenpost haben mich verzaubert!
Wovon ich gerne mehr gelesen hätte ist Krabbe. Das hängt aber einfach an meiner Hundeliebe. 🐶
Die Geschichte selbst war auch wirklich wundervoll. Leider konnte ich zu Rafe nicht so richtig eine Bindung aufbauen, weswegen bei mir der Funke zwischen den beiden nicht so krass rüber gesprungen ist ABER ich bin auch kein Fan vom Second Chance Trope. Vielleicht hing es auch nur an mir die ihm innerlich keine richtige Chance geben wollte. 🤷🏽♀️
Alles in allem ein absoluter Page-Turner und ich freue mich unnormal sehr auf die nächste Bände. 💙
Puuuh, ich weiß gar nicht so recht wo ich anfangen soll.. es ist schon eine ganze Weile her, seit ich das Buch beendet habe, aber ich habe trotzdem mal wieder eine Menge zu sagen. »Kein Horizont zu weit« ist für mich das erste Buch von Alexandra Flint, das mich aufgrund des Settings sehr neugierig gemacht hat, aber was soll ich sagen? Es lässt mich in vielerlei Hinsicht wirklich enttäuscht zurück.
Vielleicht erstmal zum Positiven. Die Thematik rund ums Segeln und Lenis Beruf als Schiffsbauerin finde ich wirklich interessant und super individuell, denn beides habe ich noch nicht gelesen und zumindest damit sticht es aus der Masse heraus. Aber viel mehr hab ich eigentlich schon nicht, was mir positiv in Erinnerung geblieben ist..
Die Handlung ist für mich insgesamt recht dünn, viele Szenen wiederholen sich in ihrer Art und bringen die eigentliche Handlung auch nur bedingt weiter. Was mich echt tierisch genervt hat, ist, dass Raffael immer präsent ist, selbst wenn er gar nicht physisch im Kapitel vorkommt. Alles dreht sich nur um ihn, Leni wird auf jeder zweiten Seite in irgendeiner Form an ihn erinnert, ich konnte den Namen Raffael bzw Rafe irgendwann echt nicht mehr sehen.
So häufig, wie es sich um die beiden gedreht hat, könnte man ja zumindest meinen, dass dieses Buch eine super intensive Beziehung zwischen den beiden hervorbringt und ich wünschte wirklich, ich könnte sagen es wäre so, aber ehrlich gesagt, war es total blass? Bei mir sind keine Gefühle angekommen, weder durch die Rückblenden (die fand ich irgendwie total nichtssagend?) noch die gemeinsame Zeit, die die beiden zusammen verbracht haben.
Raffael war in der ersten Hälfte des Buches schon recht unerträglich, was ich per se nicht mal schlimm finde, aber sein plötzlicher Sinneswandel kam vollkommen aus dem Nichts und war überhaupt nicht nachvollziehbar. Für Leni hätte ich mir ein wenig mehr Rückgrat gewünscht, denn sie lässt sich wirklich sehr leicht weichkochen und ihre innere Stimme, die ständig alles kommentieren muss, ging mir extrem auf die Nerven. Beide fand ich nicht wirklich gut ausgearbeitet und ich konnte zu keinem der beiden eine Bindung aufbauen.
Darüber hinaus fand ich dieses ewige Hin und Her irgendwann nur noch nervig. Getreu dem Motto einen Schritt vor und fünf zurück. Erst giften sie sich an, dann gibt es eine Szene wo sie sich wie zivile Menschen unterhalten können, nur damit einer (meistens Raffael) den anderen im nächsten Moment wieder von sich stößt. Dann kommt es zu der Stelle, wo sich die beiden darauf einigen nur Freunde zu sein, nur damit es trotzdem direkt wieder auf mehr hinausläuft? Es war nur anstrengend.
Getoppt wurde das ganze eigentlich nur noch durch das Drama die ca. letzten 60 Seiten. Einfach so typisch und unnötig, zu dem Zeitpunkt war ich eh nur noch froh als es zu Ende war. Hinterher wird natürlich alles ganz schnell wieder verziehen und alles ist Friede, Freude, Eierkuchen.
Mir persönlich waren es auch zu viele Charaktere. Ich konnte sie kaum bis gar nicht auseinanderhalten und es kamen ständig neue Namen dazu. Wer soll sich das denn alles merken können, vor allem wenn manche nur ein oder zweimal vorkommen und für die Gesamthandlung komplett irrelevant sind?
Dem Schreibstil konnte ich auch nicht wirklich was abgewinnen. Für mich wurde viel zu viel kursiv geschrieben und es war teilweise wirklich wahllos? Aber das ist wohl Geschmacksache. Insgesamt wirkte es auf mich oft sehr aufgesetzt und gestellt, gerade was die Gespräche zwischen den unzähligen Charakteren anging.
Der Hauptgrund, warum ich die »Tales of Sylt«-Reihe lesen wollte, ist das Setting, denn Sylt hat einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen. Es ist meine Heimat, mein Lieblingsort, mein Safe Space. Ich hab schon den ein oder anderen Sylt-Roman gelesen, aber das hier war - alleine aufs Setting bezogen - mit Abstand der Schwächste.
Keine Ahnung, wo ich anfangen soll, vielleicht mit der Tatsache, dass bis auf die Ortsnamen so ziemlich alles fiktiv war?? Es spricht ja nichts dagegen, wenn es auch fiktive Schauplätze bei realen Orten gibt (z.B. die Flaschenpost), aber sich so ziemlich alles auszudenken, wo ist da der Sinn? Warum nimmt man nicht direkt eine fiktive Insel, wenn die echte nicht gut genug zu sein scheint? Natürlich kann es sein, dass sich das in den Folgebänden noch ändert, aber hier wird einfach ein komplett falsches Bild vermittelt.
Eine Sache, die mir persönlich too much war, sind die Namen sämtlicher Schauplätze: Café Flaschenpost, Hotel Meeresrauschen, Hotel Dünenschloss, Restaurant Ozeanperle, Bäckerei Seeglas, ein Segelboot namens Möwe und ein Hund namens Krabbe. Auch das ist sicher Geschmacksache, aber mir ist das in der Menge einfach zu kitschig und als ob Norddeutsche/Insulaner alles mit maritimen Begriffen benennen würden?
Was mich ehrlich gesagt wirklich aufgeregt hat, ist, dass am Ellenbogen eine Party mit lauter Musik, Alkohol und allem drum und dran stattfindet. Der gesamte Ellenbogen ist ein Naturschutzgebiet (hier wird es damit abgetan, dass irgendwer eine Genehmigung bekommen hat, was ich für sehr unrealistisch halte) und darüber hinaus gibt es seit einigen Jahren an den Stränden ein generelles Verbot für „lautstarkes feiern und musizieren“ und Alkohol darf auch nur in geringen Mengen konsumiert werden. Ich bin wirklich kein Moralapostel, aber es sind Dinge, die nun einmal existieren. Wahrscheinlich sollte es mich einfach nicht wundern, wenn sowieso so ziemlich alles fiktiv ist.
Es ist zwar nur eine Kleinigkeit, aber wenn man das Gesamtbild betrachtet, reiht es sich nahtlos ein. Die Orte auf Sylt, werden hier als Städte bezeichnet, was faktisch einfach falsch ist. Auf Sylt gibt es Dörfer und Ortsteile der Gemeinde Sylt, aber keine Städte. Selbst Westerland ist nur der Hauptort der Insel. Das lässt sich sehr schnell recherchieren, es ist also bei Weitem kein Insiderwissen.
Was soll ich sagen? Auch unabhängig von meinen Kritikpunkten finde ich, dass kaum Nordsee- bzw. Inselfeeling aufgekommen ist. Es wurde mal über den Strand gelaufen oder das Dünengras beiläufig erwähnt, aber das war’s dann auch schon. Da ist definitiv noch sehr viel Luft nach oben.
Obwohl Jonah kein Aushängeschild für seine Geschichte bzw. den nächsten Teil war, werde ich der Reihe trotzdem noch eine Chance geben.
3,5⭐️ Eine atmosphärische, eher ruhige Geschichte und noch dazu ein traumhaft schönes Setting - ich hatte mich schon sehr darauf gefreut, mit „Kein Horizont zu weit“ etwas Meeresluft zu schnappen, gedanklich am Strand spazieren zu gehen und vor allem Sylt zu erkunden. Und so zeichnet sich das Buch in meinen Augen vor allem durch den atmosphärischen Schreibstil, die bildliche Gestaltung von Sylt und durch die Wohlfühlumgebung aus. Noch dazu liegt der Fokus in dem Buch vorrangig auf der Einführung in die Welt und auf dem Kennenlernen der Charaktere, die mit ihren Eigenheiten alle großartig sind. Einzig und allein auf der Handlungsebene hat mich das Buch leider ein wenig enttäuscht: Die Liebesgeschichte zwischen Leni und Rafe hat mich nicht so richtig von sich überzeugen können - neben der Spannung im Handlungsverlauf habe ich die sprühenden Funken, das Mitfiebern und die Emotionalität sehr vermisst, obwohl die Geschichte eigentlich einige emotionale Themen verspricht. Zudem wurden bestehende Konflikte für meinen Geschmack viel zu schnell abgehandelt oder nicht so tiefgründig wie erhofft besprochen, was ich sehr sehr schade fand. Trotzdem freue ich mich auf die Folgebände und die anderen Tropes, die dann behandelt werden 🤭✨🥰
Ich war von dem Buch leider ziemlich enttäuscht. Zwischendurch fand ich es unglaublich langweilig. Ich wurde auch nicht mit den Charakteren warm. Ich konnte zwischen Leni und Rafe einfach keine Verbindung spüren. Das Setting fand ich allerdings großartig. Besonders über den Ausflug nach Helgoland habe ich mich gefreut. Lenis Ausbildung war auch super interessant, mal was ganz anderes.
Eine süße, federleichte Geschichte, mit stürmischen Wellen, ernsteren Themen und einem traumhaft-schönen Setting ♡
s e t t i n g Wo ich es gerade anspreche -> Ich fand das Setting so toll😍! Den Strand, das Hotel, den Leuchtturm, die Stadt, den Hafen, das Meer, Meer, Meer ♡ Das Setting ist sommerlich-leicht und in einigen Szenen fühlt man sich, als wäre man direkt mit den Charakteren am Strand. Zwischen Schiffsbau & Hotelrenovierung düst man mit dem Segelboot über den Ozean oder hat einen Leuchtturm mit Lichterketten vor Augen oder aber die Szenen finden zwischen den vom Winde wehenden Dünen am Strand statt ♡ Ich habs wirklich geliebt ♡
c h a r a k t e r e LENI mochte ich sooooo, so gerne! Sie hat so eine aufgeschlossene, lockere, neugierige, aber auch toughe Art an sich! ♡ Mit ihren Träumen und Zweifeln (ganz besonders ihren Lern-Struggles🫣) habe ich sie sehr ins Herz geschlossen! Auch die Dynamik zwischen ihr und ihren Freundinnen fand ich unglaublich schön zu lesen, aber am besten hat mir ihre Beziehung zu ihrem Vater gefallen! Die beiden waren einfach ein so cooles Vater-Tochter Gespann & ich habe ihre Szenen wirklich sehr geliebt ♡ RAFE und ich hatten hingegen ein paar kleine Startschwierigkeiten, die jedoch schnell überwunden werden konnten. Mit seiner leicht abweisenden, zu Beginn eher kalten Art hat mich Rafe neugierig gemacht, was vielleicht noch so hinter seiner Fassade stecken könnte - und ich mochte ihn im Laufe des Buches immer mehr. Leider fehlte da aber bis zum Schluss dieser allerletzte Funke, sodass ich immer noch eine klitzekleine gewisse Distanz zu ihm hatte. Leider ♡
s c h r e i b s t i l Durch den bildhaften Schreibstil kam ich mir vor, als würde ich eine Serie schauen. Es war nicht einmal alles SO detailreich beschrieben, aber durch die Atmosphäre, die auch zwischen den Zeilen entstanden war, konnte ich mir alles unglaublich gut vorstellen und mich zwischen den Seiten dieses Buchs wunderbar verlieren.
s t o r y l i n e Ich war direkt im Buch drinnen, als ich es begonnen habe und flatterte einfach nur so durch die Seiten hindurch. Gegen Mitte des Buchs entstanden für mich persönlich kurzzeitig ein paar Längen, aber gerade gegen Ende hin war der Lesefluss immer schneller geworden. -> a n m e r k u n g: Für mich persönlich wurden an manchen Stellen mit gewissen Dingen ein bisschen zu schnell abgeschlossen/ umgegangen. Teilweise hätte ich mir gerne noch das ein oder andere Gespräch oder die ein oder andere kleine Verzögerung gewünscht. ♡
f a z i t Der Auftakt der Tales-of-Sylt Reihe ist ein atmosphärisches Buch, das von ganz viel Freundschaft, cozy-Wohlfühlorten, Familien-Zeit und einer süßen Second-Chance-Romance handelt ♡
Nach diesem Buch möchte ich unbedingt den Sommer zurück!
Vor fünf Jahren verlor Lenis Schwarm Raffael seinen Bruder und Vater. Der Verlust treibt ihn weg von Leni, weg von Sylt. Doch nach all der Zeit ist er wieder da und soll beim Wiederaufbau des Familienhotels helfen, bei dem auch Leni beteilig ist. Obwohl Raffael abweisend auf sie reagiert, versucht Leni trotzdem alles, um zu ihm durchzudringen und verliert erneut ihr Herz an Rafe.
Ich mochte Leni super gerne. Sie war offen und wusste stets was sie wollte. Sie träumte vom reisen, blieb aber bodenständig und machte ihre Ausbildung. Auch ihre entschlossene aber sanfte Art Rafe gegenüber mochte ich sehr.
Über Rafe erfahren wir nicht ganz so viel, da seine POV nur in der Vergangenheit liegt. Dennoch habe ich ihn schnell ins Herz geschlossen, obwohl er zu Beginn sehr distanziert und kühl war. Vor allem bei ihm konnte man eine deutliche Entwicklung feststellen.
Das setting fand ich sehr interessant, da ich es noch nie vorher gelesen hatte. Dadurch, dass es eine kleine Insel war, hatte ich totale Sommer vibes. Dennoch steckte hinter diesem vermeintlichen cozy setting eine tiefgründige Geschichte, die mich emotional berühren konnte. Auch die Thematik mit dem Hotelaufbau, der Architektur und dem Schiffsbau konnte mich überzeugen.
Zum Ende hin baute die Geschichte ein wenig mehr Spannung auf, die beiden Protagonisten nochmal den Boden unter den Füßen wegzog. Das Ende an sich mochte ich unglaublich gerne und ließ mich mit einem schönen Gefühl aus der Geschichte gehen.
Insgesamt habe ich alles an dem Buch gemocht. Zu den Charakteren konnte ich eine gute emotionale Bindung aufbauen und auch das Setting hat mir gut gefallen. Jetzt freue ich mich schon sehr auf den nächsten Band der Reihe und hoffe dort bekannte Gesichter zu sehen.
"Wir können überallhin segeln, wohin uns der Wind treibt." "Bis zum Horizont." "Bis zum Horizont. Und darüber hinaus." ~Leni und Rafe, S.348
Inhalt: Fünf Jahre sind vergangen, seit Leni Raffael zum letzten Mal gesehen hat. Fünf Jahre, seit er bei einem Brand Vater und Bruder verlor. Doch jetzt ist Rafe zurück auf Sylt, um den Wiederaufbau des Familienhotels zu überwachen. Und ausgerechnet die Werft, in der Leni ihre Ausbildung zur Schiffsbauerin macht, ist an dem Projekt beteiligt. Allerdings wird schnell klar, dass Rafe weder mit Leni noch der Insel etwas zu tun haben will. Warum also ist da noch immer dieses vertraute Kribbeln?
Meinung: Kein Horizont zu weit hat mich im Sturm erobert und mein Herz nicht mehr los gelassen.
Die Geschichte von Leni und Rafe war einfach so herzergreifend und ich hab es geliebt in jedem Kapitel zu erleben wie sie sich immer mehr annähernd, trotz der Ereignisse in der Vergangenheit.
Gerade den Second Chance Aspekt finde ich unglaublich gut eingebaut und man bekommt schnell einen Eindruck was die Beiden immer noch verbindet. So ist es auch nicht verwunderlich das ich sofort mit den beiden mit gefiebert habe, und das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte.
Zudem finde ich Sylt als Setting grandios, und mich hat es nun so neugierig gemacht das ich gerne selbst dort hin reisen möchte. Gerade für diese Geschichte, für den Trope hat Sylt die vielleicht die sonst so klassische Kleinstadt perfekt ersetzt und eine grandiose Wohlfühlatmosphäre aufgebaut.
Den Schreibstil von Alexander Flint finde ich wiedereinmal großartig und lässt mich der Geschichte abtauchen. Zudem schaft sie es nahbare, sympathisch und authentisch Charaktere zusammen mit einem spannenden Background.
Ich freue mich jetzt schon auf die nächsten 2 Bände um so nochmal Sylt zu besuchen und zuerfahren mit was für Geschichten in als nächstes von Alexandra Flint verzaubert werde.
5 von 5 Sterne 🌟
"Dein Bestes? Worin? Die Mitleidsschiene zu fahren oder uns zu ertränken?" ~ Rafe, S.54
Alexandra Flint ist meine Neuentdeckung des letzten Jahres, denn da hab ich schon vier Bücher von ihr gelesen und keines davon hat mich enttäuscht. Hier war es natürlich nicht anders, es war toll mit Leni Sylt zu entdecken. Ich habe ihre Liebe gespürt und konnte mich daher auch nicht dem Wunsch entziehen, vielleicht selbst auch Sylt kennenzulernen. Die Geschichte von Raffael hat mich echt fertig gemacht, es ist echt schlimm, was ihm vor fünf Jahren passiert ist und das er es noch nicht überwunden hat, ist auch klar. Ich habe mitgefiebert und mitgelitten und nur gehofft, dass sich die beiden wieder langsam annähren und dort ein wenig anknüpfen konnten, wo es geendet hat. Freue mich schon sehr auf die weiteren zwei Bände und meine Rückkehr nach Sylt. 4,5 Sterne
,,Kein Horizont zu weit‘‘ von Alexandra Flint ist eine ruhige, atmosphärische Wohlfühlgeschichte, welche die Sehnsucht nach Meer, Strand und Freiheit erweckt. 🌊🐚
Das Setting auf Sylt hat meinen Geschmack getroffen. Ich kann mir das Meer, das Café Flaschenpost und den Leuchtturm sehr bildlich vorstellen. Das Lesen des Buches schafft eine wunderschöne, gemütliche Atmosphäre.
Der Schreibstil von Alexandra Flint ist fesselnd, emotional, poetisch und spricht mich sehr an. Ich habe viele schöne Zitate markiert. 💙
Der Klappentext hat mich sehr angesprochen. Die Geschichte ist für mich teilweise etwas zu langatmig, die Tropes Childhood Friends und Second Chance gefallen mir aber sehr gut.
Leni und Raffael haben eine wirklich holprige und emotionale Beziehung, die zwar sehr mitreißend ist, aber bei mir leider nicht den Funken überspringen ließ. Die Clique E.M.I.L ist sehr harmonisch und die Freundinnen unterstützen sich gegenseitig, das gefällt mir sehr.
,,Kein Horizont zu weit‘‘ ist ein schöner, emotionaler Second Chance Roman, mit tollen Freundschaften, einem idyllischen Setting und einer ergreifenden Liebesgeschichte.
Tatsächlich hatte ich das Buch schon eine ganze Weile im Regal stehen. Es sind die Ausgaben mit wunderschönem Farbschnitt von der Bücherbüchse. Als ich dann bei BookBeat das Buch entdeckt habe, habe ich es als Hörbuch angefangen und zeitweise als richtiges Buch ab und zu weiter gelesen. Ich muss sagen, dass er Anfang sehr vielversprechend war. Ich habe mich total in das Setting auf Sylt verliebt. Man merkt definitiv, dass die Autorin eine starke Bindung zur Insel hat und diese sehr detailreich und wunderschön geschrieben wird. Auch die Freundesgruppe, die Leni begleitet, gibt einen Cozy Vibe und Alles in allem ist das Buch definitiv ein niedliches wohlfühl Buch. Es ist wirklich perfekt, um sich damit im Winter ein zu kuscheln und ein Kakao zu trinken. Es gibt definitiv bemerkenswerte Zitate und auch der Schreibstil war wirklich angenehm. Jedoch muss ich auch sagen, dass ich ab und zu das Gefühl hatte, dass sich bestimmte Szenen wiederholen, beziehungsweise in die Länge gezogen werden. Alles in allem ist es ein sehr ruhiges Buch, was ich wirklich hauptsächlich auf die Beziehung zwischen den Charakteren fokussiert und wenige neben storylines hat. Am Ende konnte ich auch einige Entscheidungen von Rafael nicht nachvollziehen und finde, das „Drama“ wurde dort etwas zu schnell abgewickelt. Die nächsten Bände werde ich trotzdem definitiv lesen.
Mit diesem Buch lerne ich eine neue Autorin kennen. Wie ich feststellen dürfte, ist die Autorin aber keineswegs auch für alle anderen neu, denn sie hat schon einige Bücher unter ihrem Klarnamen verfasst. Da mein Steckenpferd das New Adult Genre ist, ist mir Alexandra Flint erst jetzt vor die Flinte gelaufen (entschuldigt den Wortwitz, der musste raus :D). Wie ich schon des Öfteren geäußert habe, liebe ich es sehr, wenn deutsche Autorinnen auch ihre Geschichten in Deutschland spielen lassen, weshalb „Kein Horizont zu weit“ gleich in doppelter Hinsicht auf meiner Want-to-Read-List gelandet ist. Mit einer gehörigen Portion Vorfreude stürzte ich mich nun auf diesen Roman.
Nach der Lektüre dieses Romans ist es besiegelt: Eine weitere Autorin ist auf meiner Must-Read-List gelandet! Ich mochte die Figuren, die Idee und vor allem: das Setting! Ich war noch nie auf Sylt, aber die Autorin hat mir die Insel auf jeden Fall schmackhaft gemacht. Ich mochte sehr die Atmosphäre und das Gefühl von Weite, obwohl die Insel doch relativ klein ist. Auch der Schreibstil und der Handlungsaufbau haben mich echt überzeugt und ich bin geradezu durch die Seiten geflogen. Ich hatte Spaß, doch auch die kleine Dramaqueen in mir wurde gefüttert 😉
Helena aka Leni ist ja mal ne richtig coole Socke! Sie macht eine Ausbildung zur Schiffsbauerin und arbeitet in der Werft ihrer Familie. Das ist so ein Nischenthema, das es mich total anmacht. Deshalb liebe ich Bücher so sehr! Ich komme u.a. mit Berufen in Kontakt, über die ich im Leben noch nie nachgedacht habe. Schiffe sind absolut nichts für mich, denn obwohl ich am Wasser groß geworden bin, bin ich leider furchtbar seekrank. Umso genialer finde ich es dann, dass die Autorin mich über ihre Hauptfigur so für sich einnehmen und mir so viel beibringen kann. Also ich habe natürlich immer noch keine Ahnung von der Herstellung von exklusiven Holzsegelschiffen, aber es ist das Gefühl, das zählt. Doch auch neben ihrer beruflichen Wahl gibt es noch viel cooles an Leni zu entdecken. Sie war mir von Anfang an sympathisch und ich bin ganz verknallt in ihr Leben auf Sylt. Ihr Hund namens Krabbe und das Café ihrer Oma mit dem passenden Namen Flaschenpost sind da nur zwei Faktoren neben vielen anderen.
Raffael aka Rafe ist super beeindruckend und gleichzeitig tut er mir unendlich leid. Seine tragische Familiengeschichte ist ein echt hartes Schicksal, zugleich kann er mit einer steilen Karriere aufwarten. Doch Geld und Erfolg ersetzen niemals die Liebe. Sei es zur Familie oder zu einer Frau. Genau das weiß und spürt Raffael jeden Tag, doch die Trauer macht ihm eine solche Angst, dass er versucht, immer nur nach vorn, aber nie zurückzublicken. Das konnte die Autorin wirklich sehr gut in seiner Figur einfangen.
Vor der einzigartigen Kulisse Sylts hat die Autorin mit Hilfe von Strandspaziergängen, Segelfahrten und Leuchtturmromantik eine wunderschöne Second Chance Geschichte für Raffael und Leni geschaffen, die durch eine durchdachte Handlung und sehr gut gezeichnete Figuren besticht. Leider muss ich jedoch zugeben, dass mir ein klitzekleines bisschen die großen Gefühle gefehlt haben. Ich möchte nicht ausschließen, dass es an meiner Stimmung lag, aber selbst die (wirklich guten!) dramatischen Szenen gingen mir nicht vollständig unter die Haut. Das ist aber wie gesagt total subjektiv und hat nichts mit dem Handwerk oder der Qualität des Textes zu tun.
„Kein Horizont zu weit“ macht Lust nach mehr. Sowohl nach mehr Lesestoff als auch nach Strandkorb und Meeresrauschen. Ich mag das Buch sehr und kann es zum Wegträumen sehr empfehlen!
"Kein Horizont zu weit" ist eine ruhige und atmosphärische New Adult-Geschichte. Mir gefiel besonders das Setting auf Sylt total gut. Auch die dazu passenden Themen rund um den Schiffsbau und das Hotel Meeresrauschen passten einfach perfekt in die Geschichte und haben dafür gesorgt, dass ich mich beim Lesen direkt wohlgefühlt habe. Neben den Protagonisten, Leni und Rafe, habe ich auch Lenis Freundesgruppe direkt in mein Herz geschlossen. Ich bin also schon sehr gespannt auf die Folgebände! Lenis und Rafes Geschichte ist definitiv eher eine der ruhigeren Art. Das mag ich grundsätzlich echt gerne, allerdings war mir die Geschichte hier stellenweise zu ruhig, wodurch sie etwas langatmig wurde. Der Schreibstil der Autorin gefiel mir hingegen wieder echt gut und ich freue mich auf die weiteren Bände dieser Reihe!
Auf "Kein Horizont zu weit", den Auftakt der Tales of Sylt war ich sehr gespannt. Der Klappentext klang genau nach meinem Geschmack und Setting am Meer geht einfach immer.
Das Buch hat mir insgesamt sehr gut gefallen, aber leider gab es auch einige Schwächen, die meine Lesefreude ein wenig getrübt haben. Leni und Raffael waren sehr sympathisch und ich war neugierig auf ihre gemeinsame Geschichte. Auch wenn ich normalerweise kein großer Fan von Second Chance Geschichten bin, hat es hier ganz gut gepasst. Es gab einige wirklich schöne Momente mit den beiden, aber auch Abschnitte, die ich sehr anstrengend fand. Das ständige Hin und Her und das Drama kurz vor Ende war teilweise sehr unnötig. Ich habe auch nicht immer mit den beiden mitempfinden können.
Das Setting war wirklich toll. Sowohl Sylt als Inseltsetting hat mir sehr gefallen, aber auch die Umbauarbeiten rund um das Hotel von Raffaels Familie und Lenis Arbeit als Schiffsbauerin, was schon etwas besonderes war.
Das Buch konnte mich mit ein paar Abstrichen gut unterhalten und ich bin gespannt wie es auf Sylt weitergehen wird.
Nordseeinsel, Second-Chance-Romance & tiefgründige Gefühle. Die Geschichte von Leni und Rafe hat mich wirklich berührt und besonders das Setting auf Sylt fand ich super schön. Insbesondere die Dynamik zwischen den beiden Protagonisten hat mir gut gefallen, auch wenn ich mir gewünscht hätte, dass sich der Konflikt zwischen ihnen etwas langsamer aufgelöst hätte. Super interessant fand ich Lenis Berufswahl als Schiffsbauerin! Sehr erfrischend in einem NA Buch nicht über die 100. Literatur Studentin zu lesen. Sie ist keinesfalls auf den Mund gefallen und mit ihrer frechen und direkten Art hat sie sich in mein Herz geschlichen. Es hat mir sehr gefallen mit den Beiden nach Sylt zu reisen und ich freue mich schon sehr auf die weiteren Bände.
"Sie meinte, dass ich dafür erst hierherkommen muss. Nach Sylt. Zurück in mein Vergangenheit, die ich auf der Insel gelassen habe. Um ein Licht zu finden, das mir den Weg daraus zeigt. "Wie ein Leuchtturm in der Nacht." "Nein, Leni, wie ein Leuchten am Horizont."
WOW, einfach nur WOW!!! Dieses Buch ist pure Liebe! Zum Verlieben und zum Träumen schön. Ein rundum perfekter Auftakt einer neuen Reihe aus der Feder von Alexandra Flint. Dieses Buch ist wie eine Umarmung und purer Balsam für die Seele. Man spürt in jedem Wort, in jedem Satz, in jeder Seite wie viel Liebe und Herzblut Alexandra in dieses Buch und in die einzelnen Charaktere gesteckt hat. Sie versteht es bildhaft, emotional und voller Sehnsucht zu schreiben. Man spürt die Liebe zu Sylt und auch wenn ich selbst noch nicht da war, konnte ich mir alles genau vorstellen. Die Atmosphäre in dem Buch ist absolut magisch und ich war von der ersten Seite an vollkommen verzaubert. Die Flaschenpost, das Meeresrauschen, die Möwe - in all diese Orte habe ich mich in Sekundenschnelle verliebt. Und absolut verliebt in die Geschichte von Leni und Rafe, die sich tief in meinem Herzen verankert hat. Die beiden sind perfekt füreinander geschaffen und es war so herzerwärmend, sie durch die Rückblicke in die Vergangenheit dabei zu begleiten, wie sie einander nähergekommen sind. Bis zu dem Moment, der alle zerstörte. Zurückgeblieben sind tiefe Narben und Erinnerungen. Erinnerungen, die unglaublich schön zugleich aber auch so schmerzhaft sind. So konnte ich Rafe absolut verstehen, dass er mit der Insel nichts mehr zu tun haben möchte. Zurück an den Ort zu kommen, an dem er so viel verloren hat, sich verloren hat.
"Du hattest dich verloren. Das passiert uns allen von Zeit zu Zeit. Entscheidend ist, dass wird den Weg zurückfinden. Ob nun allein oder mit Hilfe."
Nun soll er den Wiederaufbau des Familienhotels überwachen und dass er dabei Leni immer wieder über den Weg läuft, da sie an dem Projekt beteiligt ist, macht das Ganze nicht leichter. Denn immer, wenn er sie sieht, kommen die alten Erinnerungen hoch. So versucht er sie und auch die alten Freunde auf Abstand zu halten.
"Du erinnerst mich an das, was ich verloren habe, und trotzdem zieht es mich immer noch zu dir. Das ist paradox und widersprüchlich und macht mir ehrlich gesagt Angst."
Doch je öfter sie sich sehen und näher sie sich kommen, ist das dieses vertraute Kribbeln, diese starke Anziehung und diese unglaubliche Verbundenheit. Doch können die beiden die Vergangenheit hinter sich lassen und zusammen einen Neuanfang wagen?
"Ich ... ich möchte ... ankommen, auch wenn ich nicht weiß, wie."
Ich habe Leni von Anfang an in mein Herz geschlossen. Sie ist so ein wunderbarer Mensch und man muss sie einfach lieb haben. Segeln ist ihre große Leidenschaft und ich habe die Zeit mit ihr auf der Möve geliebt. Und Rafe, seufzzzz. Ich bin schon ziemlich doll in ihn verliebt. Mit seiner anfangs kalten und abweisenden Art versucht er nur sein Herz zu schützen, dass vor fünf Jahren zerbrochen ist. Sein Schmerz, seine Verzweiflung und seine Ängste waren zum Greifen nah. Mit den beiden hat Alexandra zwei authentische, echte und unglaublich liebenswerte Charaktere erschaffen. Ich habe die Chemie zwischen den beiden so sehr genossen. Sie auf ihren Weg voller Höhen und Tiefen zu begleiten, hat so viel Spaß gemacht.
"Vielleicht finden wir ja doch irgendwann die richtigen Worte für das hier, für dich und mich." "Ja, vielleicht. Und wenn nicht ... Es sind nur Worte. Es spielt keine Rolle, ob sie Sinn ergeben oder nicht." "Du hast recht. Wir werden niemals nur Worte sein."
Aber nicht nur die beiden sind so toll, auch die vielen Nebencharaktere habe ich so sehr liebgewonnen. Die Mädels-Clique ist einfach nur genial und ihre Chats zwischendurch waren so erfrischend und haben mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht. Die Vier gehen durch dick und dünn und sind immer füreinander da. Und wie schön ist bitte das Cover und auch den Titel des Buches finde ich nicht nur passend gewählt, sondern auch traumhaft schön. Alles an diesem Buch ist perfekt. "Kein Horizont zu weit" ist eine so schöne, zu Herzen gehende Second Chance Romance und eine Geschichte über die erste große Liebe, Freundschaft und so viel mehr. Atmosphärisch, mitreißend, prickelnd, tiefgründig, emotional, voller Herzklopfmomente und einer wunderschönen Message. Ein Herzensbuch durch und durch! Ich freu mich schon so sehr auf den zweiten Band dieser Reihe.
2.5/5 Ach man, irgendwie konnte mich das Buch nicht überzeugen, obwohl ich, genauso wie bei Maple Creek, die Grundstory und vorallem das Setting total vielversprechend fand. Ich bin im Herzen ein absolutes Meermädchen 😅🥰 für mich könnte es am liebsten jeden Urlaub an die Küste gehen 🌊 Für mich hat das immer eine beruhigende Wirkung und ich habe das Gefühl dann mehr bei mir selbst anzukommen 🥰 Deswegen hatte ich mich soooo sehr gefreut als Alexandra Flint damals die Ankündigung auf ihrem Insta Profil gemacht hat und der Veröffentlichung jeden weiteren Tag entgegen gefiebert. Das Setting mit Sylt ist wundervoll ausgearbeitet ❤️ bei all den detaillierten Beschreibungen hab ich direkt Fernweh nach diesem Ort bekommen, obwohl ich noch nie da war 😅 der Vibe und die Aestetics von dem Buch sind aber auch wirklich ein Traum und ich liebe die passenden Pins auf Pinterest von Alexandra zu ihrem Buch ❤️ Lenis Ausbildung zur Schiffsbauerin fand ich so interessant und für mich hätte es dahingehend auch gerne noch mehr Infos zu geben können, als nur die paar Details zur Werkstoffkunde. Die Menge an Charakteren fand ich für so eine kleine Inselgemeinde auch angemessen. Doch was hat mich eigentlich so an dem Buch gestört und wieso bin ich so enttäuscht? 😞 Ich bin nicht der allergrößte Fan von Second Chances Liebesgeschichte, doch ich wollte mich drauf einlassen. Allerdings haben es mir Leni und Rafael so unglaublich schwer gemacht ☹️ ich habe ganz lange keine Chemie zwischen den beiden gespürt, nicht mal bei den Rückblicken von vor 5 Jahren. Im Gegenteil, ich war regelrecht genervt von den beiden und deren Drama. Man hätte sich doch einfach mal über alles aussprechen können und gemeinsam dann daran arbeiten können. Aber nein, das wäre ja zu einfach. Hinzu kommt dass Raffael sich 1/4 des Buches wie ein absoluter Arsch verhalten hat, einfach allen gegenüber. Somit war er mir diese Zeit über sehr unsympathisch. Nach und nach verbessert sich das aber und die beiden sprechen auch offener über sich und ihre Gefühle. Dennoch fehlte mir der Funke auf den ich verzweifelt gewartet hatte 😕 und stattdessen bekam ich schwülstige und kitschige Dialogie, die sich nicht echt angefühlt haben. Generell wirkte die Story und auch etliche Handlungen der Charaktere zu gewollt und fast schon gezwungen und ... ja einfach irgendwie auch gescriptet, nicht authentisch eben. Ich bekam bis zur letzten Seite gar keinen richtigen Zugang zu Leni und Raffael, oder auch zu ihren 3 Freundinnen. Schade, ich wollte das Buch so sehr lieben 😭
Wenn mich dieses Buch nicht schon mit dem wunderschönen Cover überzeugt hätte, dann spätestens mit dem Setting: Sylt 😍 Als Schleswig-Holsteinerin quasi ein absolutes Muss, dieses Buch zu lesen, auch wenn ich tatsächlich noch nie auf Sylt war – shame on me. Dafür wird meine Herzensstadt Kiel sehr häufig erwähnt, das reicht mir 👀😂
Es war das erste Buch der Autorin für mich und ich muss sagen: Ich liebe den lockeren und vor allem sehr familiären Schreibstil. Denn die Clique, die rund um Leni geschaffen wurde, ist einfach wunderbar und ich liebe, wie deutlich die Freundschaft zwischen den Mädels durch den Schreibstil wird! 😍
Die Dynamik zwischen Leni und Rafe hat mir unglaublich gut gefallen. Ich liebe Second Chance und war daher sehr gespannt, wie es in diesem Fall umgesetzt wurde. Auch wenn mir das Verzeihen irgendwie zu schnell ging und für mich die Gefühle zu schnell ins Positive gingen, mochte ich sehr, wie gefühlvoll das Buch geschrieben ist, vor allem wenn es um Rafe geht.
Insgesamt mochte ich das Buch sehr. Sowohl die Atmosphäre als auch doe Charaktere waren toll. Jedoch hätte ich mir einen stärkeren inneren Konflikt bei Leni gewünscht, wo doch das Buch aus ihrer Sicht geschrieben ist. Denn eigentlich gibt es bei ihr keinen wirklichen Konflikt, bzw. das, was ich dachte, dass es ein Konflikt wird, wurde irgendwann nicht mehr erwähnt. Das Buch ist daher sehr auf Rafes Konflikt fixiert, was aufgrund der Schwere aber auch verständlich ist 🙈
Was für Lexi Sylt ist, ist Norderney für mich, ein Ort, der fest mit unserer Kindheit und dem Großwerden verbunden ist. Vielleicht oder gerade deswegen hat mich die Inselsehnsucht mit diesem Buch total erfasst. Ich habe es total geliebt die Schauplätze auf der Insel durch Lenis Augen zu entdecken und mit welcher Liebe zum Detail sie beschrieben wurden 🥰
Die Dynamik zwischen den Charakteren war greifbar und ich freue mich schon bald mehr von EMIL und den Jungs lesen zu können. Neben den offensichtlichen Hauptpersonen waren es Charaktere wie Edda, Ole und Noel, die der Geschichte noch ihren Feinschliff gegeben haben. Nicht selten habe ich mir gewünscht selbst in der Flaschenpost sitzen zu können oder das Meeresrauschen zu besuchen 😍
Was mich allerdings noch viel mehr gefreut hat war wie realistisch Rafe und Leni miteinander umgegangen sind, dass beide Fehler machen, dass auch die Frau den ersten Schritt machen kann, dass man irgendwann auch mal offen das Problem angesprochen hat, dass beide irgendwie zusammen auf ein Ziel hin gearbeitet haben. Klar kann man auch Rückschläge erleiden, aber nur wenn beide zusammenarbeiten, kann man etwas zusammen aufbauen. ✨
Ich liebe es auch wie viel Research und Überlegungen in diesem Buch stecken, von echten Schauplätzen bis hin zu Hotel- und Schiffsbau, liest man nicht nur über eine wunderbare Liebesgeschichte , sondern lernt gleich noch einiges dazu.
Alles in allem hat mir das Buch richtig gut gefallen und mich absolut bereit für den Sommer gemacht. Allerdings auch mein Fernweh nach der Nordsee erweckt 😉 Jetzt bin ich bloß total gespannt auf den zweiten Band, der am 19.07.2023 bei Loewe Intense erscheint 😍
Kein Horizont zu weit spielt auf Sylt und handelt von den Protagonisten Helena (Leni) und Raffael (Rafe). Rafe ist vor fünf Jahren von Sylt verschwunden ohne sich zu melden und das obwohl er und Leni sich kurz zuvor näher gekommen sind. Als er nach fünf Jahren wiederkommt und das Chef des Meeresrauschen werden soll, stellt sich Lenis Welt auf den Kopf. Da die beiden zusammen an dem Hotel arbeiten, laufen sie sich unvermeidlich häufig über den Weg.
Die Geschichte zwischen Leni und Rafe ist eine Second-Chance-Romance und hat mir echt gut gefallen. Da ich mein Leben lang jedes Jahr auf Sylt bin, wusste ich, dass ich das Buch unbedingt lesen möchte. Ich konnte mir auf jeden Fall das Sylt Setting sehr gut vorstellen und das hat sich direkt wie Heimat angefühlt. Auch wenn ich der Meinung bin, dass Leni am Ende etwas leicht überreagiert hat, da es für Rafe sehr schlimm gewesen sein musste, fand ich die Geschichte insgesamt sehr schön. Ich bin auch schon total gespannt auf die nächsten zwei Bände und habe die Mädelsgruppe total ins Herz geschlossen.
Der Schreibstil hat mir auch wirklich gut gefallen und ich bin wirklich durch das Buch geflogen.
4,5 ⭐️ „Kein Horizont zu weit“ hat mich auf eine kleine Reise mit auf die wunderschöne Nordseeinsel Sylt genommen - und mich voll und ganz verzaubert 🤎 Ich hatte keine Erwartungen, da ich ohnehin so gut wie nie New Adult lese, weshalb ich begeistert war, dass mich bereits die ersten Seiten überzeugen konnten! Diese Wohlfühl-Atmosphäre, die Herzenswärme der Figuren… das hat sich sofort wie ein nach Hause kommen angefühlt. Vor allem aber kamen die erhofften „Insel Vibes“ voll und ganz bei mir an - die salzige Meerluft, der warme Sand, der Sonnenuntergang über den Wellen, das Möwengeschrei… ich hatte keine Ahnung, wie sehr ich das gebraucht habe 🤎 Leni war eine der Protagonistinnen, die mir sofort ans Herz gewachsen ist mit ihrer offenen, selbstbestimmten Art. Ihre Ausbildung als Schiffsbauerin fand ich zudem super interessant! Rafe konnte ich anfangs nicht ganz greifen/verstehen. Aber gerade gegen Ende habe ich so mit ihm gefühlt und konnte seinen Schmerz, und auch teilweise seine Handlungen besser verstehen ✨ Alles in allem ein Buch, das einen aus der Realität holt und an die Nordsee entführt - riesengroße Empfehlung von einer Nicht-New-Adult-Leserin 😂🤎
Die Geschichte ist eher ruhig, trotzdem waren einige Situationen dabei mit denen ich nicht gerechnet habe… Die Insel Sylt als Setting ist ein einfach toll, dadurch bekommt man direkt Fernweh und möchte ebenfalls ans Meer.
Die eingebauten Rückblicke waren sehr berührend. Das Handeln der Charaktere konnte man dadurch besser nachvollziehen.
Die Freundesgruppe E.M.I.L. hat gezeigt, dass Freundschaft keine Grenzen kennt. Selbst wenn man am anderen Ende der Welt wohnt. Allerdings hat mir die Freundschaft zwischen Till und Rafe gefehlt.
Über den Schreibstil brauchen wir nicht reden - es ist Alexandra Flint 🫶🏼 Ich habe das Buch überhaupt nur gekauft, weil es von ihr ist. So ganz ohne Klappentext lesen.
Ich muss aber leider sagen, dass mich Lenis und Rafes Story nicht zu 100% abholen konnte. Es war wirklich süß zwischen den beiden, aber vor allem Rafe fand ich oft nicht nachvollziehbar und ziemlich egoistisch. Ich weiß auch, glaube ich, gar nicht genau, was Leni so toll an ihm fand - außer seine Augen und ihre gemeinsame Vergangenheit.
Aaaaaber 1 Millionen Pluspunkte für die Sylt-Atmosphäre 🫶🏼 Das Meer, der Hafen, die Werft, Krabbe, die Flaschenpost... so so cute alles und ich habe mich beim Lesen gefühlt, als wäre ich genau dort 🧡
PS: Während ich das schreibe, habe ich schon Band 2 "Kein Sturm zu nah" gelesen und das fand ich sooo viel besser - lest das!! :)
Ich hab alles an dem Buch geliebt 💙 Diese Wohlfühl-Atmosphäre, das Setting und nicht zuletzt die Protagonisten. Ich wäre so gerne Teil der EMIL-Gruppe 🥺💙
Auch die Geschichte zwischen Leni und Rafi fand ich super, weil sie nicht übertrieben war, sondern total authentisch.