Zwei Reiche, zwei Schwestern und eine Prophezeiung, die alles verändern wird. Arely und Noreia sind Kriegerinnen des mächtigen Lichtreichs, deren Pflicht es ist, das Volk vor den mörderischen Bestien zu beschützen. Doch nach einem Streit verschwindet Noreia plötzlich im Großen Nebel an der Grenze zum verfeindeten Schattenreich. Arely ist am Boden zerstört, als ihre Schwester schließlich für tot erklärt wird. Aber ist sie das wirklich? Fünf Jahre später wird Arelys Welt erneut auf den Kopf gestellt und plötzlich ist nichts mehr so, wie es scheint. Ein erbitterter Kampf zwischen Licht und Schatten beginnt, aus dem es kein Entkommen gibt …
Nichts Neues. Dasselbe Klischee, das es schon überall im Hetero-Romantasy gibt.
Ich fühle mich schon etwas schlecht, so wenig Sterne zu geben, aber ganz ehrlich… wenn man’s nicht in den Klappentext schreibt, dass es Romantasy ist, aber Romance doch sehr im Vordergrund steht, selbst schuld, muss ich ehrlich sagen. Die Romantasy-Leser legen das Buch womöglich weg, weil sie denken, dass kein Romance dabei ist (denn der Crush wird eigentlich immer im Klappentext erwähnt), und Nicht-Romance-Leser kaufen es, weil sie sich freuen, dass es endlich mal Fantasy ohne Romance geht. Was einfach nicht für beide Seiten funktioniert. Leser sind enttäuscht, und die eigentliche Zielgruppe, der es gefallen würde, findet es nicht. Außer diejenigen, die auch aktiv Rezensionen lesen, aber das machen ja nicht alle.
Ich mein, als ich das Buch gesehen hab, sahen Titel und Cover schon sehr typisch YA-Romantasy aus. Ich hatte keine großen Hoffnungen, aber nachdem ich den Klappentext gelesen hab, dachte ich doch tatsächlich, dass der Tag gekommen war: High-Fantasy ohne Romance. Ein wenig Zweifel hatte ich ja schon, aber der Name Arely hat mich dann doch „manipuliert“. Für Kontext oder all diejenigen, die mir nicht auf Instagram/Amino folgen: ich hab einen OC namens Arely. Der Name ist schon relativ unbekannt, weshalb ich nicht gedacht hätte, den mal in einem Hauptcharakter zu sehen. (Ja, ich weiß, der Grund ist schon etwas dumm.) Vielleicht war es Schicksal, wer weiß, aber sehr Spaß hat mir es nicht gemacht. Romantasy ist nicht mein Genre, zumindest nicht Hetero.
Alle, die ACOTAR lieben oder mögen, werden sicher auch das mögen, aber wer meine Bewertung zu acotar sieht, der weiß, dass das nichts für mich ist. Zu hetero, zu misogyn, zu mainstream, zu klischeehaft. Ein wenig besser war hier, dass die Protagonistinnen bereits 22 sind, und nicht 16, wie so immer in YA, also immerhin. Trotzdem haben sie sich teilweise verhalten wie Teenager; und ja, ich weiß man ist in dem Alter noch nicht ganz erwachsen, aber wäre nicht gesagt worden, dass sie 22 sind, hätte ich sie auf maximal 18 geschätzt.
Ich fand es schon interessant und einigermaßen spannend, die Geheimnisse des Licht- und Schattenreiches zu erfahren, und was es mit dem Nebel auf sich hat.
Das Ding nur ist, dass alles sehr vorhersehbar war und absolut nichts Neues ist. Und die meiste Zeit, wann immer mal was preisgegeben wurde, wurden mehrere Seiten mit Romancedrama verschwendet. Das Buch wäre locker um die Hälfte kürzer, wenn man die ganze Romance und Erotik streicht.
Vor allem war es nicht mal nötig. Gerade was das Liebesdreieck angeht. Ich finde Romance an sich nicht schlimm und auch gibt es ein paar wenige Romantasy-Bücher, die ich mag, auch wenn es nicht mein Genre ist. Nur muss das dann auch gut geschrieben sein. Die Romanze hier hat sich des Öfteren gezwungen angefühlt, nach dem Motto, jedes Fantasybuch braucht Romance, weil es anscheinend nicht ohne geht. Der Gedanke, dass Leser womöglich auch kein Romance mögen würden, da die ganzen Mainstream Bücher (*hust* acotar, iron flame *hust*) diese sehr klassische Romance haben und sehr sehr beliebt sind. Wenn man Erotik schreibt, dann soll man’s auch richtig tun. „Ich umfasste seine Männlichkeit.“ … Ohne Kontext weiß man noch nicht mal, was damit gemeint ist. Ich denke mal, die Männlichkeit soll den Penis darstellen. Ist das wirklich nötig? Kann man nicht einfach Penis schreiben oder wenigstens Hoden oder männliches Glied?? Ich weiß nicht, ob die Autorinnen sich von dem Mainstream manipulieren lassen haben oder ob sie die YA-Romance von Anfang an geplant haben… beides würde hinkommen. Ist an sich auch egal. Es bestätigt nur wieder einmal, warum ich keine Mainstream-Bücher lese.
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Der Schreibstil war an sich gut und die Welt einigermaßen interessant bzw. hatte Potential, aber auch nichts Neues. Licht- und Schattenreiche sind keine neue Idee im Fantasygenre, also hab ich schon etwas mehr Einfall/Abwechslung erwartet. Vielleicht ein paar Plottwists, die es in anderen Büchern nicht gibt. Aber die kamen nicht. Oder vielleicht mehr Diversitäten (Sexualität, Behinderungen (physisch sowie mental), körperlich, religiös (ja, gut, es gab nur eine „Religion“ bei denen, aber es gibt doch immer Leute, die sich neue ausdenken, selbst bei so kleinen Völkern), etc. Es gab nicht mal Übergewichtige, sondern jeder (vor allem die weiblichen) hatten die perfekte moderne Statur.)
Immer dieser Trope, wo man eine Romanze schreiben will, aber auch Fantasy, und dann copy-pasted man die klischeehafte Fantasywelt mit den klischeehaften Protagonistinnen und Liebespartnern (+ Liebesdreieck), steckt den klischeehaften Konflikt der beiden Königreiche rein, und puff, neues Buch. Gerade bei 2 Autoren denkt man, sie würden sich Klischees ausreden und zusammen Neues ausdenken, aber anscheinend nicht.
Was die Charaktere an sich angeht… Uff, es war schon ein wenig anstrengend. Bei den Protagonistinnen bin ich immer hin- und hergeschwankt. Mal fand ich Noreia nervig, dann wieder Arely, dann Noreia, usw. Ich konnte zwar beide eig. immer verstehen, aber das machte es nicht besser. Gerade bei sowas mag ich die Ich-Perspektive nicht… Obwohl ich den Dual-POV schon gut fand. Ich hab mich zwar über sie gesorgt, aber es war echt nur anstrengend, weil es immer wieder was gab, das mich über sie wütend gemacht hat. Vielleicht war es auch ihre innere Wut und Hilflosigkeit, die auf mich abgefärbt hat... Die anderen Charaktere waren aber nicht viel besser. Ganz im Gegenteil. Für die Protagonistinnen hab ich mich anfangs wenigstens noch gesorgt und gehofft, dass sie überleben, aber bei jedem anderen war es mir eig egal… naja, bis auf Aislinn und anderen ähnlichen Angehörigen. Sonst war aber jeder so nervig, dass sie es verdient hatten, zu leiden. Zum Ende hin wollte ich eigentlich nur noch, dass sie alle sterben und der Krieg damit aufhört. Dieser Hass der beiden Königreiche war einfach nur zum Kotzen.
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Das Ende war auch so schlapp. Sehr vorhersehbar; nichts, was mich irgendwie überwältigt oder irgendwelche anderen Emotionen, als nerviges Augenrollen, in mir ausgelöst hat. Ich war einfach nur froh, dass ich endlich fertig mit dem Buch bin. Wie gesagt war ich einfach nur froh, dass es jetzt endlich vorbei ist. Und vor allem die ganze Wut und der Hass aufhört.
Geendet hat es dann so wie ein Disneyfilm: der dunkle Fluch gebrochen, die Bestien zurück in Menschen verwandeln und überall wurde es wieder grün, wie durch Zauberhand. Der einzige Pluspunkt hier: es endete nicht mit einer Hochzeit zwischen
Diese einzelnen Pluspunkte haben meine Entscheidung der Sterne doch erschwert (ich schwankte zwischen dem 2. und 3. Stern), also hier eine Unterteilung meiner jeweiligen Bewertungen: Charaktere: 2/5 Story: 2,5/5 Worldbuilding: 2/5 Unterhaltung/Spaß: 1/5 Gefühle: 2,5/5 * Schreibstil: 3,5/5 Idee/Originalität: 1/5
*Gefühle = damit meine ich, welche Gefühle – von den 5 Hauptemotionen – ich beim Lesen gespürt hab. An sich vermischt es sich ja immer, aber zum Verständnis: -Wut: hab ich am meisten gespürt, die ganze Zeit über. Gab immer irgendwas, das ich nicht mochte und aufregen musste. War sehr anstrengend. -Ekel: geht mit Wut einher. Entweder es hat mich wütend gemacht, oder geekelt. Gerade die Romance-Szenen fand ich nach einer Weile echt abartig. Ein paar Erotikszenen hab ich dann nur noch überflogen. Es war irgendwann nur noch Cringe. Keinen der Paare hab ich annähernd geshipt. -Angst: kein bisschen, nicht mal um die Protagonistinnen. -Freude: auch nicht wirklich. Ab und zu, als Arely ihren verdienten Sieg bekommen hat, aber auch das vermischt sich mehr mit Wut. -Trauer: null. Das Ende war ein wenig traurig, aber nicht zu sehr, dass ich mich wirklich traurig gefühlt habe. —> 2,5 von 5, weil Wut sich mit jeweils 2 vermischt hat. Freude war so gering, dass ich es nicht als einen Punkt zählen kann.
Endergebnis: 2+2,5+2+1+2,5+3+1 = 14 14 / 7 = 2 Welp, scheint wohl, der 3. Stern schien in der Mathematik nicht mal zu Verfügung zu stehen…
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Ich bedanke mich trotzdem an die Autorinnen für ein Rezensionsexemplar. Mir bereitet die schlechte Bewertung genauso wenig Freude wie euch, aber vielleicht könnt ihr ja einen meiner Kritikpunkte in eurem nächsten Werk umsetzen. Gerade was Diversität angeht.
"Light & Shadow" von Milea Lee hat mich von der ersten Seite in seinen Bann gezogen u. mich vollkommen überzeugt! Das Autoren-Duo glänzt mit einem genialen, höchst spannenden u. fesselnden Fantasy-Plot, toll ausgearbeiteten u. authentischen Charakteren u. einer emotionalen Dreiecks-Liebesgeschichte! Daumen hoch für diesen gelungenen Fantasy-Roman! Eine klare Leseempfehlung von mir!
Klappentext: Arely und Noreia sind Kriegerinnen des mächtigen Lichtreichs, deren Pflicht es ist, das Volk vor den mörderischen Bestien zu beschützen. Doch nach einem Streit verschwindet Noreia plötzlich im Großen Nebel an der Grenze zum verfeindeten Schattenreich. Arely ist am Boden zerstört, als ihre Schwester schließlich für tot erklärt wird. Aber ist sie das wirklich? Fünf Jahre später wird Arelys Welt erneut auf den Kopf gestellt und plötzlich ist nichts mehr so, wie es scheint. Ein erbitterter Kampf zwischen Licht und Schatten beginnt, aus dem es kein Entkommen gibt …
Man steigt als Leser ziemlich schnell in den Plot ein, der aus zweierlei Ich-Perspektiven (Arely, Noreia) erzählt wird, wodurch man wirklich einen sehr tiefen Einblick in die Gedanken u. Gefühle der beiden Protagonistinnen erhält. Zusätzlich werden auch immer wieder Auszüge aus den "Chroniken des Lichts" eingeworfen, welche die Hintergründe um die geschichtlichen Entwicklungen von Wynentia u. dem Lichtreich bzw. dem Schattenreich erklären.
Arely macht im Laufe der Geschichte eine beachtliche Entwicklung mit. Wir lernen sie als loyale, ehrliche, hilfsbereite, treue u. herzensgute Person kennen, die es oft nicht sehr leicht hat u. auch oftmals unfair behandelt wird, z. B. von ihrem Vater. Gerade in Arely konnte ich mich total gut hineinversetzen, manchmal kann sie einem wirklich nur leid tun, da sie oft von vielen Schuldgefühlen u. Trauer geplagt wird.
Noreia dagegen hat es mir etwas schwerer gemacht, "sie zu mögen". Klar sind ihre Beweggründe komplett nachvollziehbar, weil sie einfach nur ihr Volk beschützen will, allerdings habe ich mich mit ihren Lügen, Intrigen u. dem Doppelspiel sehr schwer getan, sie vollkommen in mein Herz zu schließen, auch wenn sie selbst ebenso mutig, verletzlich u. sensibel ist. Am Ende hat es aber auch Noreia geschafft, mich für sich zu gewinnen!
Die übrigen Charaktere der Geschichte (u. a. Coel, Arawn, Bress) wurden ebenso liebevoll ausgearbeitet u. überzeugen durch ihre unterschiedlichen Charakterzüge. In Coel habe ich mich sogar selbst etwas verliebt, auch wenn mir die Entwicklung schier das Herz gebrochen hat.
Der Verlauf der Geschichte u. die verschiedenen Charakterentwicklungen haben wir wirklich ausgesprochen gut gefallen! Wie man es bei einem guten Fantasy-Roman erwartet, überrascht das Buch mit spannenden Teilen u. komplett unerwarteten Wendungen, was bewirkt hat, dass ich das Buch irgendwann nicht mehr zur Seite legen konnte, weil es einfach so dermaßen fesselnd war! Je mehr man liest, desto mehr Puzzleteile werden zu einem großen ganzen Puzzle zusammengefügt. Das Ende der Geschichte hat mich schockiert, zu Tränen gerührt, aber auch glücklich gemacht - ein perfekter, runder Abschluss! Ich hätte gerne noch mehr davon gelesen!
Der Schreibstil des Autoren-Duos ist eingängig, locker u. lebendig u. überzeugt durch authentische Schilderungen (Umgebung, Landschaft, Kampfgeschehen) u. höchst emotionale Gedankengänge!
Insgesamt ein wirklich fesselnder Fantasy-Roman mit einer emotionalen Liebes-Dreiecksgeschichte, der mich vollkommen gepackt hat! Eine Leseempfehlung für alle Fantasy-/Romantasy-Fans!
⚔️ sᴄʜᴡᴇsᴛᴇʀɴ ᴜɴᴅ ᴋᴏɴғʟɪᴋᴛᴘᴏᴛᴇɴᴛɪᴀʟ. Beworben hab ich mich für Light and Shadow vor allem, weil es um zwei Schwestern geht und ich davon einfach ein großer Fan bin. Freundschaft und Family und Konflikt in einem. Ich finde kaum eine Verbindung spannender und spannungsgeladener als die zwischen Schwestern. Idk why. Es holt mich einfach ab. Arely und Noreia befinden sich definitiv in diesem Bermudadreieck und handeln über die gesamte Story aus, wie sie zueinander stehen. Dabei fand ich die inneren Konflikte sehr realistisch. Beide sind in sich zerrissen, pendeln zwischen Vergangenheit und Gegenwart, zwischen Vertrauen und Loyalität, zwischen Gefühl und Verstand, zwischen Stolz und Eifersucht, zwischen Liebe und Verrat, zwischen Pflicht und eigenen Wünschen. Ich mag es wie praktisch sämtliche Handlungsstränge und Konflikte der Geschichte in die Verbindung zwischen den beiden münden.
⚔️ ᴅʀᴀᴍᴀᴛɪsᴄʜ. Was soll ich sagen. The end broke me. Zu Beginn war ich lange Zeit begeistert davon, dass ein Buch mal wieder ohne "gekünsteltes Drama" auskommt, die Charaktere waren fair zueinander, Konflikte schlugen nicht in Wettbewerbe um, Drama kam immer von außen. Später in der Story lässt sich dann doch ein bisschen davon finden, was vielleicht nicht meine Lieblingsstelle des Buchs ist, aber durchaus plausibel wirkt. Jeder Charakter hat schließlich Grenzen, irgendwann reagieren wir nicht mehr gemäßigt und reflektiert. Außerdem halte ich es diesem Twist zu Gute, dass sich der Plot dadurch wieder auf Noreia und Arelys Hauptkonflikt konzentrieren konnte (puh, schwierig nicht zu spoilern an dieser Stelle).
⚔️ ʟɪᴄʜᴛ ᴜɴᴅ sᴄʜᴀᴛᴛᴇɴ ᴀʟs ᴀɢᴇ ᴏʟᴅ ᴛʜᴇᴍᴇ? Ja, womöglich nicht das aufregendste Grundgerüst für eine Fantasywelt, aber immernoch gut, immernoch wichtig und immernoch spannend. Meiner Meinung nach tut das dem Worldbuilding keinen Abbruch, da sind genügend wundervolle Namen, Schauplätze und Traditionen, die die Geschichte lebendig machen. Und wenn es Zeit ist für den letzten Satz, dann haut die Sache mit dem Gleichgewicht nochmal anders rein (schnief..).
Ich hatte eine wundervolle Achterbahnfahrt mit Light and Shadow und bin noch immer ganz verzückt von den vielen tollen Charakternamen und den Empowerment-Stellen. Danke an die beiden Autorinnen hinter Milea Lee, dass ihr mich mit auf diese Reise genommen habt und ich in der letzten Nacht eine Stunde lang das Ende beheulen durfte.
Das Buch erzählt die Geschichte von Licht und Schatten, dargestellt durch zwei Reiche und Prinzessinnen. Was als „gut“ gegen „böse“ beginnt, zeigt schnell, dass Licht auch immer Schatten und Schatten auch Licht bedeuten kann. Und das „gut“ und „böse“ immer etwas auf die Sichtweise ankommt. Das zeigt das Buch immer wieder in verschiedenen Varianten.
Die Grundidee der verfeindeten Reiche erscheint am Anfang nicht neu, wird nach und nach jedoch mit interessanten Twists verbunden, die die Geschichte immer wieder auf eine neue Art spannend machen. Die Charaktere sind gut gestaltet und wachsen einem nach und nach ans Herz. Man erfährt die Geschichte aus der Perspektive der beiden Protagonistinnen und schwankt immer wieder, wer von den beiden im Recht ist und wem man mehr Sympathie entgegen bringt. Die Auflösung des Konflikts am Ende ist logisch fortgeführt und schafft ein zufriedenstellendes Ende. Ich bin eigentlich kein direkter Fan solcher Enden, aber hier hat es mir gut gefallen und war ein passender Abschluss.
Zwischendrin gab es ein paar wenige Längen, bei denen erstmal nicht so viel Neues passierte und man mehr die Beziehung der Protagonisten betrachtet - das kann man mögen, für mich war es etwas zu langatmig. Dafür nimmt das Buch hintenraus wieder Fahrt auf und geht dann Schlag auf Schlag - auf die gute Art, ohne zu hastig zu wirken.
Die Dreiecks-Lovestory war mir allerdings etwas too much und hat meinen Geschmack nicht getroffen. Die fand ich einfach nur nervig. Deswegen und wegen der Längen zwischendrin, keine ganz volle Punktzahl, ansonsten aber ein tolles Buch mit einer spannenden Story und absolut liebenswerten Charakteren (bis aus eine Ausnahme, aber das werden Lesende ja selbst sehen 😉).
Ich hab’s sehr genossen, die Geschichte von Nori und Arely zu lesen.
*Anmerkung: Ich habe das Buch im Rahmen der Lovelybooks Leserunde als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt bekommen. Das hatte auf meine Bewertung keinerlei Einfluss.
Noriega wurde als Waise im Lichtreich zurückgelassen und dort von der Familie des Fürsten aufgezogen. Deswegen sind sie und Arely auch wie Schwestern aufgewachsen. Beide wurden zu echten Kriegerinnen ausgebildet, um das Volk vor den gefahren des Großen Nebels zu schützen. Nach einem Streit rennt Noreia in genau diesen Nebel hinein und ist daraufhin spurlos verschwunden. Während Arely sich große Vorwürfe macht, beschließt ihr Vater, der Fürst, dass es für ihre Sicherheit besser wäre, wenn sie nicht weiter als Kriegerin tätig ist. Doch eines Tages ungefähr fünf Jahre später, taucht Noreia plötzlich wieder auf. Wo ist sie gewesen und wieso ist sie zurückgekehrt?
Zu Beginn bin ich wirklich gut in die Geschichte gestartet. Der Schreibstil ist angenehm flüssig zu lesen und der Prolog macht definitiv neugierig auf den Rest der Geschichte. Leider hat bei mir die Begeisterung nachgelassen, je weiter ich in der Geschichte gekommen bin. Vor allem mit den Charakteren hatte ich persönlich große Probleme. Keiner der Hauptcharaktere war für mich sympathisch und auch was die Nachvollziehbarkeit ihrer Handlungen angeht, gab es bei mir große Zweifel. Zu sehr möchte ich jetzt nicht ins Detail gehen, da ich niemanden Spoilern möchte, aber da ist definitiv noch Luft nach oben. Gerade durch diese fehlende Logik hat auch die Handlung und der Spannungsaufbau gelitten. Während sich am Anfang alles relativ in die Länge zieht und vieles wiederholt wird, geht es am Ende eigentlich zu schnell und manche Aspekte werden nicht mehr richtig aufgegriffen. Schade, dass Ende selbst fand ich nämlich eigentlich ziemlich stimmig.
Ein angenehmer Schreibstil mit einer guten Grundidee, der leider in der Umsetzung ein paar Probleme mit der Logik und der Authentizität der Charaktere hat. Mehr als 2,5 Sterne kann ich daher nicht vergeben.
In diesem Buch begleiten wir die beiden Schwestern Arely & Noreia, welche die Nachkommen des Lichtreiches sind. Vor 5 Jahren näherten sich die beiden der unüberwindlichen Nebelmauer, die ihr Reich vom Schattenreich trennt gefährlich nahe. In der unmittelbaren Umgebung von gefährliche Bestien, die dort lauern, foppen sich die beiden Mädchen bis Noreia schließlich im Nebel verschwindet und nie wiederkommt.... Bis sie den Nebel 5 Jahre später wieder durchquert✨💫
Ihr merkt schon das Buch beginnt gleich richtig spannend und durch die wechselnden Perspektiven von Noreia und Arely kann man sich richtig in die beiden Schwestern hineinfühlen😍🥰 dabei ist Noreia mein Favorit geworden, da sie nicht nur knallhart und tough ist, sondern ihre geheime Mission mit der sie aus dem Schattenreich nach 5 Jahren zurückkehrt wirklich mit einem kühlen Kopf meistert.
Ebenso gefiel mir gut, dass beide Schwestern ganz unterschiedliche Charaktere sind und sie somit auch eine ganze eigene, spannende Entwicklung hingelegt haben☺️
Im Lichtschloss habe ich mich richtig wohlgefühlt & guess what natürlich die gefährlichen Bestien, die das Lichtreich angereifen, im Schach gehalten. 😂😍🤭⚔️
Im Laufe des Buches kommen immer kleine Auszüge aus den Chroniken des Lichtreiches, wodurch ich Arelys Heimatsland noch besser verstehen konnte. Ebenso kristallisiert sich erst in der Geschichte der Knackpunkt heraus, weshalb die Schicksale der beiden Schwestern so eng miteinander verwoben sind. Dieser Punkt hat mir richtig gefallen, weil er so unvorhersehbar war & ich das Ende dann nicht mehr erahnen konnte🙌🏻🥰
Einziger Kritikpunkt ist für mich die "Dreiecksbeziehung" zwischen Arely, Noreia und Noreias Exfreund bzw. Arelys jetzt festen Freund. Die Reibungspunkte, die sich hier logischerweise ergeben haben, waren für mich zu viel Drama und zu wenig Kommunikation. Generell ist mir der männliche Part, der einen nicht ganz unbedeutenden Teil für die Reibungspunkte innehat, zu einfach im Buch weggekommen.
Das Cover dieses Fantasy-Buches ist ein wahrer Blickfang und hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Doch schon bald stieß ich auf eine Diskrepanz: Die Charaktere wirken trotz ihres Alters von 22 Jahren unerwartet kindisch, was anfangs zu Verwirrung führte, da sie eher wie jüngere Protagonisten erscheinen. Außerdem gestaltete sich der Einstieg in die Welt der Charaktere als herausfordernd. Ich konnte mich leider nicht tiefgehend in die Figuren einfühlen, was meine Bindung zu ihnen beeinträchtigte. Die Grundidee des Konflikts zwischen zwei verfeindeten Reichen ist zwar nicht neu, wird aber dennoch mit einem angenehm flüssigen Schreibstil präsentiert. Allerdings störten mich die Einschübe aus den Chroniken zwischen den Kapiteln, die den Lesefluss unterbrachen.
Der Roman wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, was einen Einblick in das Geschehen der Schatten- und Lichtreiche ermöglicht. Dennoch blieben einige Plotlücken bestehen, die den Sinn der Handlung zu verwischen schienen. Eine Kriegerin, die zweimal problemlos durch undurchdringlichen Nebel gelangt, und eine hochschwangere Frau, die Ähnliches schafft, hinterlassen ein Gefühl von Ungereimtheit und mangelnder Konsistenz.
Die Handlung verliert in der Mitte des Buches an Fahrt, da der Fokus mehr auf einer Dreiecksbeziehung liegt als auf der eigentlichen Geschichte. Dies führt zu teilweise wiederholenden Szenen, die den Fortschritt des Plots hemmen. Das Ende des Buches enttäuschte mich persönlich, da es nicht den erwarteten Höhepunkt bot und die Spannung vermissen ließ.
Nach dem ihre Schwester Noreia im Nebel verschwunden ist, hat sich das Leben der Fürstentochter Arely sehr verändert. Ihr Vater verbietet ihr nicht nur weiterhin als Kriegerin das Volk vor den Bestien zu verteidigen, sondern enthält ihr auch andere Informationen vor. Doch dann geschieht etwas Unerwartetes, das die Fürstenfamilie und das gesamte Lichtreich durcheinanderwirbeln soll. Obwohl es sich bei dem Buch um einen Fantasy-Einzelband handelt, hat es das Autorinnen-Duo doch geschafft, eine gut konstruierte, geheimnisvolle und sehr detaillierte Welt zu erschaffen. Die kurzen Zwischenkapitel aus den "Chroniken des Lichts" liefern viele Informationen über die Geschichte und Entstehung der beiden Reiche, sodass der Leser nach und nach immer mehr versteht. Besonders schön fand ich, dass der Fokus in der Geschichte auf familiäre, insbesondere geschwisterliche Beziehungen gelegt worden ist und die Liebesgeschichte zwar vorhanden ist, aber nicht im Mittelpunkt steht. Den Schreibstil mochte ich sehr, er war anschaulich und detailliert, aber zugleich nicht zu ausschweifend sondern vielmehr angenehm und locker. Auch die Charaktere fand ich toll, vor allem da ich ein großer Fan von starken weiblichen Protagonistinnen bin, wurde ich in dem Buch keinesfalls enttäuscht. Allen Liebhabern von Fantasy Büchern, die Lust auf einen spannenden, gut konzipierten Einzelband haben, kann ich das Buch nur ans Herz legen
Zwei Reiche, zwei Schwestern und eine Prophezeiung, die alles verändern wird.
Arely und Noreia sind Kriegerinnen des mächtigen Lichtreichs, deren Pflicht es ist, das Volk vor den mörderischen Bestien zu beschützen. Doch nach einem Streit verschwindet Noreia plötzlich im Großen Nebel an der Grenze zum verfeindeten Schattenreich. Arely ist am Boden zerstört, als ihre Schwester schließlich für tot erklärt wird. Aber ist sie das wirklich? Fünf Jahre später wird Arelys Welt erneut auf den Kopf gestellt und plötzlich ist nichts mehr so, wie es scheint. Ein erbitterter Kampf zwischen Licht und Schatten beginnt, aus dem es kein Entkommen gibt …
Meine Meinung: Eine tolle Geschichte über zwei kämpferischen Schwestern, der großen Liebe und großen Opfern ❤️
„Denn wo Licht war, musste auch Schatten sein.“
Dieses Buch ist spannend, fesselnd, emotional und auch traurig. Arely verliert ihre Schwester und kam Jahre lang nicht über diesen Verlust hinweg. Sie hatte Coel ihren Partner der ihr zur Seite stand. Bis Noreia ihre Schwester wieder auftauchte aber was war ihr passiert,wie ist es ihr all die Jahre ergangen? Lest selbst ich möchte ja nicht zu viel verraten 😅 Der Schreibstil der Autorinnen ist angenehm flüssig, fesselnd und auch spannend ❤️ Das Cover finde ich Mega schön❤️ Von mir gibt es 4/5 Sterne 🌟